Geschichte der Henriette Bock

16. Vorgeschichte:

Auf dem Hausboden fand ich 1961 alte Briefe und Postkarten aus USA von denen ich die Briefmarken ablöste, 1984 erinnerte ich mich wieder daran, mein Vater, Hermann Bock * 1903, suchte sie hervor und übersetzte die Sütterlin - Schrift in unsere lateinische Schrift. Die Briefe waren an meinen Großvater Hermann Bock *1876 gerichtet, sie endeten um 1918. Die Briefschreibenden waren 1984 wie ihre Kinder längst tot. Briefe nach USA kamen mit der Bemerkung zurück Empfänger unbekannt. Auf der Suche nach einem Briefpartner/ in erhielt ich von einem Pastor Horst Ahrens / Ilsede die Adresse von Shirley Dunett, sie suchte ihre Vorfahren. Ich schrieb ihr, und machte ihr den Vorschlag für sie hier in Deutschland zu suchen, wenn sie für mich in USA sucht. Sie ging darauf ein während ich die heimischen Kirchenbücher südlich von Peine durchsah, fand sie in Humbold Nebraska einen alten Mann, der die seit 1940 geschlossene Deutsche Methodisten Kirche für mich wieder öffnete und nach Verwandten suchte. So erhielt ich die Adresse von einem Urenkel von Henriette Bock Tom L Davies. Bis zu seinem Tode 1988 schrieb er einige Briefe von denen hier ebenfalls die Rede sein wird.

17. Geschichte von Henriette Bock verh. Riechers

Am 04.04.1829 ist Henriette in Berel, Land von Salder in dem Herzogtum von Braunschweig geboren.  Sie heiratete Friedrich Riechers, welcher ausreisen wollte. Am 06.09.1846 fand die Hochzeit statt.

Eine Woche nach der Hochzeit reisten sie nach Amerika und nach einer 10 wöchigen, stürmischen Überfahrt, landeten sie in Orlins. (Orleans)

Nach kurzem Aufenthalt in Cincinnati, O., reisten beide unverzüglich nach Covington Kentucky - 18 Meilen vor Nupask weiter, hier blieben sie 7 Jahre.

Zwei Jahre später und hörten gelegentlich über die Methodisten. Aber sie wurden falsch unterrichtet bis sie 1849 die Bekanntschaft von Bruder Schimmelpfennig, welcher 3 Meilen weiter lebte. Er kam zu ihnen und erzählte über die Heiligen. Nach der Erlösung zeigte er ihr ..... improvisierte Situationen und sie fand keinen Zukunftsfrieden und war sprachlos und niedergeschlagen. Zuletzt war sie sicher. Nach drei Wochen voller weinen und beten sprach der Erlöser zu ihr und gab ihrer Seele Frieden. Nun war sie glücklich und versuchte andere von ihrem Glauben zu überzeugen.

1850 erlangten sie die selige Gewißheit ihrer Annahme bei Gott.. Die Geschwister Riechers waren von den ersten deutschen Methodisten hier und Mitbegründer. In ihrem bescheidenen Heim wurden etliche Jahre lang die Gottesdienste abgehalten und der Prediger fand auch immer in demselben ein freundliches Unterkommen. Ihre Opferwilligkeit trug zur Ausbreitung des deutschen Methodismus in dieser Gegend viel bei.

George wurde am ...10. 1849 in Kentucky geboren. verheiratet mit 
    oo Pauline Strecker *.07.1853 in Falls City/Nebraska 1930 in Hastings Nebraska

Fred wurde am 11.07.1854 in Oregon Mo., geboren. 
    oo Verheiratet am 20.06.1877 mit Mary Billings *...01.1855 in Pawnee/ Kansas

Martha wurde am ..11.1862 .......... geboren --- blieb ledig. ---

Sarah wurde am ..01.1870 .......... geboren verheiratet I.E. Smith in Humboldt /Nebraska

Henry wurde am ..... 18.. .......... geboren in Pawnee.

Charles wurde am ..... 18.. .......... geboren in Adams

Elisabeth wurde am .... 18.. .......... geboren verheiratet ...... Schram in Clatonia/Montana

Margret wurde am .... 18.. .......... geboren verheiratet ..... Hauptmann Nebraska City

Oregon ist eine kleine Stadt 25 Meilen von Falls City entfernt, nicht zu verwechseln mit dem Staat Oregon.

Eine Tochter ist 1852 geboren.

Sie wanderten nach dem Westen und ließen sich in Atchison Co., Mo., nieder, worauf sie im März 1856 den Missouri Fluß kreuzten und nach dem Nebraska Territorium kamen, wo sie etliche Meilen westlich von dem heutigen Humboldt am Nemeha Fluß eine Heimstätte aufnahmen. 10 Meilen südöstlich von Falls City überquerte Fred und Henriette Riechers den Missouri.

April 1860 kamen siedelten sie Dry Branch community als erste Siedler hier in dieser Gegend voller Wildnis und attackiert von Indianern und Geschäftemachern um dies Land zu kultivieren mit modernen Farmen und fortschrittlichen Städten.

1874 starb ihr Gatte.

Vom 8.-15. Juli 1913 reiste der Sohn Friedrich (Fred) als Delegierter des Staates Kansas zu der World´s Seventh Sunday School Convention nach Zürich in der Schweiz. Auf dem Weg dahin besuchte er seine Neffen und Nichten in Berel. Ein Bild und die Einladungskarte mit der Nr. 1702 am 29. Mai 1913 ausgestellt von ihm ist als Gastgeschenk in Berel erhalten geblieben

18. Die lfd. Nr. 8 der Bereler Auswandererliste:

8. Bock, Johanne Karoline Henriette * 04.04.1829 Berel
Sie stirbt in Humboldt Nordamerika im Staate Nebraska am
+ 05.03.1916 Humbold / Nebraska
Vater: Johann Heinrich Bock Kotsaß Asse Nr. 59
Mutter: Anna Dorothee Henriette Vasterling *15.10.1800 Berel
Heiratete am 06.09.1846 in Berel,

Johann Friedrich Karl Riechers einen Grundbesitzer in Nordamerika im Staate Ohio ausgewandert 1846

8 Kinder: 4 Söhne und 4 Töchter

19. Bibelinschrift von Henriette Riechers

Handschriftliche Bibelinschrift von Henriette ins englische übersetzt und 1988 wieder rückübersetzt.

Ich bin am 04.04.1829 in Berel, Land von Salder in dem Herzogtum von Braunschweig geboren. Ich heiratete Friedrich Riechers, welcher bereit zur Ausreise war. Am 06.09.1846 wurde ich mit ihm verheiratet.

Eine Woche nach der Hochzeit reisten wir nach America und nach einer stürmischen Überfahrt, welche zehn Wochen gedauert hat, landeten wir in Orlins. (Orleans) Wir reisten unverzüglich nach Kentucky - 18 Meilen vor Nupask weiter.

Wir lebten da für zwei Jahre und hörten gelegentlich über die Methodisten. Aber wir hörten nicht die richtigen Dinge bis wir 1849 nach einer Zusammenkunft die Bekanntschaft von Bruder Schimmelpfennig machten, welcher 3 Meilen weiter lebte, kam zu uns und erzählte über die Heiligen. Nach der (Bezahlung) zeigte mir ..... improvisierte Situationen und ich fand keinen Zukunftsfrieden und war sprachlos und niedergeschlagen. Zuletzt war ich sicher. Nach drei Wochen voller weinen und beten sprach der Erlöser mit mir und gab meiner Seele Frieden. Nun bin ich glücklich die Devise allen Leuten zu lehren und las sie wissen wie sie Frieden finden können durch den Erlöser.

20. Zeitungsausschnitte über Henriette.

Zeitungsausschnitt zum 70. Geburtstag von Henriette :

...... Mrs. Riechers und alle ihre Kinder waren zu Hause zusammen, das erste Mal seit vielen Jahren. Drei Kinder leben in dieser Stadt, Charles Riechers of Adams, Fred und Henry Riechers of Pawnee, Mrs. Margret Hauptman von Nebraska City und Mrs. Lizzie Schram of Catonia. . ...

Zeitungsausschnitt zum 83. Geburtstag von Henriette :

... Nettes Programm mit Gesang und kleinen Geschichten aus der Vergangenheit. Anna Porak und Anna Herr sangen ein sehr schönes Duett. Mrs. Riechers hat ihr Heim in Richardson Country in den letzten 56 Jahren betreut. Die Gesellschaft servierte einen sehr schönes Essen und schenkte ihr ein Buch. Man wird sich noch lange an den schönen Nachmittag erinnern, ...

April 1860 kamen siedelten sie Dry Branch community als erste Siedler hier in dieser Gegend

... sie war 86 Jahre im letzten April und hat gesehen das Land voller Wildnis und attackiert von Indianern und Geschäftemachern um dies Land zu kultivieren mit modernen Farmen und fortschrittlichen Städten.

 

21. Ein Liedertext von Ross Kiner der das Gefühl von Sarah Smith zu ihrer Mutter zeigt.:

" The Songs My Mother Sang." "Ein Lied das meine Mutter sang."

..... Jesus lover of my soul, let me to try bosom fly,

While the nearer waters roll, while the tempest still ist higth.

.....

22. Brief vom 10.11.1913 von Georg Riechers geschrieben von Henriette diktiert

Durch den Besuch , den mein Sohn Friedrich machte bei Euch, weil auf der Reise in Deutschland, hat er mir weil noch nicht mündlich doch durch schreiben den freudigen Berich von Euch in meinem Geburtsort gegeben, welches mir eine große Freude machte noch in meinem Alter. Was mich gereut ist, daß mein Sohn nicht länger hat können bei Euch verweilen und mit den anderen Verwandten bekannt werden, welches ich gern gesehen hätte. Diese lange Zeit seit ich von Deutschland fort bin und während dieser Zeit habe ich nur hie und da, indirekt von dort gehört. Ich bin seit dem Jahr 1856 in dem Staate Nebraska und während dieser Zeit habe ich mit meinen Kindern vieles durchleben müssen, denn ich bin schon seit dem Jahre 1874 eine Witwe. In den letzten 10 oder 12 Jahren bin ich sehr schlimm mit dem Rheumatismus behaftet. Aber Gott sei Dank daß er Beistand gegeben bis jetzt und gesunden Verstand, damit ich meine Sachen noch verwalten kann. Acht Kinder sind uns geboren, 4 Buben und 4 Mädchen, welche alle am Leben sind. Es würde mir noch eine große Freude machen, könnte ich noch eine Reise machen zu meiner alten Heimat. Aber jetzt ist es zu spät in meinem Alter es zu wagen. Ich will in der Bälde Euch die Bilder von den Kindern schicken. Weil ich weiter nicht berichten kann von hier, somit will ich schließen in der Hoffnung bald auch einen persönlichen Brief von Euch zu erhalten. Möge Gottes Segen mit Euch allen sein und nicht auf Erden denn doch in den Himmel mögen wieder treffen ist mein Gebet.

Henriette Riechers

Das obige ist meistens diktiert von meiner Mutter und geschrieben von ihrem Sohn Georg Riechers von Toll City Nebraska. Hoffe ihr überfahrt mein Schreiben weil man hier wenig deutsch schreibt.

Es folgt noch ein schwer lesbarer Text von Henriette Riechers, in dem sie schreibt, daß ihr Sohn Georg am besten deutsch schreibt und in dem sich freuen würde, wenn sie eine Antwort bekäme. Eure Tante Henriette Riechers

Aus der Sütterlin Schrift von Hermann Bock junior. im Mai 1984 übersetzt.

23. Brief vom nach Juli 1913 Von Maria Riechers aus Wichita Kansas Nr. 09

Liebe Anverwandten!

Ihr werdet mich entschuldigen, wenn ich schreibe. Mein lieber Mann ist immer so beschäftigt auf dem Land und wenn er abends ins Haus kommt, ist er müde, daß er bald einschläft. Und das deutsch schreiben ist sehr schwer für ihn. So wie auch für mich, aber ich will mein Bestes tun. Und das ist alles, war ihr verlangen werdet. Deutsche Schule habe ich nie gehabt. Das wenige das ich gelernt habe, habe ich meiner Mutter zu verdanken. Ehe ich es wieder vergesse, wünsche ich und wir alle dem kleinen Sohn viel Glück und Gottes reichen Segen. Unsere Aussichten sind sehr gut für eine gute Weizenernte. Und die Leute haben sehr viel gesät, weil unsere Kornernte im letzten Jahr so schlecht ausgefallen ist. Regen haben wir genug gehabt, gegenwärtig sind die stramm voll. Habe beinahe vergessen die schöne Karte von Eurem Wald haben wir erhalten, sowie auch den Brief und das schöne Hochzeitsbild. Und sagen auch herzlichen Dank dafür. Das Bild ist sehr gut, bitte auch alle die auf dem Bilde sind zu grüßen. Vorzüglich aber das junge Brautpaar. Und wir wünschen ihnen Gottes reichen Segen in ihrem neu angetretenen Leben. Nun der Friedrich will doch probieren ein wenig zu schreiben. So will ich es ihm überlassen Will auch das Bild unserer Tochter und Familie schicken. Herzlichen Grüße an Euch alle. Schwester Elisabeth Schramm läßt auch euch grüßen.

Eure Cousine Maria Riechers Wichita Kansas R Nr. 09

Mein Lieber Cousin und Familie!

Da meine Frau schon ziemlich die Wenigkeiten Euch in Ihrem Brief mitgeteilt hat, dennoch will ich versuchen ein paar Zeilen zu schreiben. Es hat mir schon oft leid getan, daß ich mich nicht lange aufhalten konnte bei Euch, damit wir eine bessere Bekanntschaft hätten machen können. Aber es ist jetzt zu spät, das nächste Mal, wenn wir kommen werden, wir lange bleiben. Nun lieber Cousin, nach deinem Schreiben sehe ich, daß es Dir sehr darum getan, ist auf einer höheren Stufe des wahren höheren Denkens zu kommen, welches mich sehr freut und nach Eurem Schreiben glaube ich daß du die rechte Richtung einschlagen tust, den das mit uns alle wieder einsehen, und erkennen, das wir verirrt sind, und dann daß wir umkehren und unsere Schuld bekennen zu ihm, das nur uns helfen kann und schon von ferne entgegenkommt zu ihm, so sind wir geholfen. So fahre nun fort mit dem guten Anfang und der Herr würde dir helfen, nun wenn du wieder schreibst, so sage uns was der Vater macht, sag ihm, daß ich sehr oft an ihn denke, und auch die andere Familie, sein Knecht "Miak" nach den Bahnhof genommen hat. Ihren Namen habe ich vergessen du waren sie verwandt mit uns und sag es uns wenn du wieder schreibst, sei so gut und geben ihnen herzliche Grüße.

So hoffe ich, daß diese paar Zeilen Euch alle gesund antreffen werden und das du diesen Brief ohne viel Mühe lesen kannst. So schreib bald wieder.

So verbleibe ich Euer Cousin Fred Riechers

24. Brief vom 02.03.1914 von Henriette Riechers aus Humbold Nebraska

Meine herzlich lieben teueren Anverwandten!

Gottes Gnade zum Gruß. Ich habe Euren Brief bekommen und auch die Postkarte, mit Eurem schönen Haus und heute habe ich die bekommen, wo Euren schönen Kinder darauf sind, die sind sehr hübsch, der liebe Heiland wolle sie segnen und Euch zur Freude erhalten, ich bin dankbar, daß du nun vor der ganzen Familie alles geschrieben hast, ich wollte sie täten mal ein jeder für sich schreiben, ich fühle mich sehr unwohl und habe viel Schmerzen. Der Rheumatismus ist fühlbar und ihr könnt es an meinem Schreiben sehen, meine Tochter Sarah hat ja einen Teil geschrieben, ich bin schon wieder ganz müde, ich habe den Apologeten und Haus und Herd geschickt. Ich hoffe, ihr gleicht es da, könnt ihr ja manches von Amerika lesen, ich dachte, ich wollte Euch doch etwas schicken, ich hoffe, ihr werdet es ......... gar nicht alle, die Anverwandten. Ich bin so müde und habe auch wieder ziemlich Schmerzen und ich mag nicht mehr schreiben, ihr könnt doch den guten Willen sehen. Ich werde Anfang April 85 Jahre alt. Ja bis hierher hat mich der Gott erhalten, ich muß aufhören, ich bin ganz ausgemüdet worden. ......... (3 Reihen Text schwer lesbar)
Herzliche Grüße von Eurer Tante Riechers

25. Postkarte vom 02.04.1914

an Mr. Hermann Bock Landwirth in Berel Nr. 59 Bei Lesse in Braunschweig Germany

Lieber Vetter Die Mutter hat soeben ihren Brief bekommen. Mutter fühlt sich sehr unwohl, dies ist ein Bild von unserem Haus. Haben auch die Karte bekommen.  Euere Cousine Sarah Smith

26. Postkarte vom 28.05.1914 abgestempelt am 30.05.1914

Zwei Stempel machten einige Worte schwer lesbar.

Sie zeigt die deutsche Methodistenkirche in Humboldt Nebraska

An Mr. Hermann Bock Berel Nr. 59 bei Lesse Braunschweig Germany

Lieber Vetter -

Wir haben deinen Brief bekommen, das Bild auf dieser Karte ist die deutsche Methodistenkirche und das Prediger Haus, das doppelte Fenster, ist dort zur Linken, ein ... gekreuzt und Kinder der ersten Eltern der zur hat meine Sonntags Schulklasse (sein ein Patron) Schreibt bald wieder .

Viele Grüße (Tochter von Henriette) von Sarah R. Smith

27. Brief vom 02.06.1914 von Fred und Mary Riechers

An Mr. Hermann Bock Berel Nr. 59 bei Lesse Herzogtum Braunschweig Deutschland.

Lieber Cousin!

Mit großer Freude hat ich Zeit, deinen wertvollen Brief zu beantworten. Er hat uns wohl angetroffen und er hat uns sehr gefreut, von Euch zu hören und daß er das Bild bekommen hat, aber wo ist der Brief. Ich habe einen langen Brief mit dem Bilde geschickt, unter Bezug der beiden Frauen auf dem Bilde ist meine liebe Frau, und die andere ist meine Schwester 2 Jahre älter als ich bin. Sie ist meine Frau schon seit 20 Jahren, sie hat 4 erwachsene Kinder 1 Buben und 3 Mädchen, 2 sind verheiratet. Nun in bezug der Zeitschriften und Bücher die du erhalten hast, die hatte meine Mutter dir zuschicken lassen. Ich hoffe die würdest du mit Freuden lesen und ferner daß sie Euch zum großen Segen werden möchten. Ist mein Gebet und ich war froh zu sehen in deinem Brief, daß du an die Mutter geschrieben hattest, denn ich hatte ihr einen Besuch gemacht vor die Festtage und sie hat sich sehr gefreut von der alten Heimat zu hören und sie sagte, wenn sie noch 20 Jahre jünger wäre, so würde sie noch eine Reise nach Deutschland machen, aber es würde jetzt "anstehen" zu bleiben, denn sie wird 85 Jahre alt im April 1914, das ist älter als die meisten werden.

Nun Hermann nach Deinem Schreiben nach scheint hast du bald Lust, die Reise nach Amerika anzutreten, ja es würde uns sehr gefallen, so habt nun Mut, denn es ist noch einigermaßen für gute Leute hier. Nun in bezug der Reise von Hamburg nach New York nach Wichita waren es 36,00 das werden im Ganzen für 2. Klasse und ich würde keine andere nehmen wollen, das würde nach unserem Gelde 105,00 Dollar sein, da ist alles mit eingerechnet, so hoffe ich aber jetzt, daß diese Zahl dich nicht abschrecken würde, so laß uns nun wissen, wann du abfahren willst. Nun wenn ich nicht bald zum Schlusse komme, so würdest du müde werde ehe du damit fertig werden würdest. Was uns anbetrifft, sind wir gesund und das Wetter ist angenehm. Es war noch sehr wenig Schnee hier diesem Winter und die Aussicht für eine große Weizenernte ist zur Hand, sie war noch nie besser, der Staat Kansas hat allein 9.000.000 Acker Weizen. Ich tue auch viel diesen Winter, melke 3 Kühe und verkaufe die Milch beim Hause für 20 Cent die Gallone. Eine Kuh gibt ungefähr 4 Gallonen des Tages. Das macht 80 Cent des Tages oder an die 32,40 Dollar das ist schönes Geld für 2 Stunden Arbeit. Nun muß ich aber schließen und ich hoffe, das Gekritzel würde Euch alle gesund finden und guten Mutes. Also hoffen wir bald von Euch zu hören und so grüßt alle, die nach mir fragen. Aich meine Frau sendet an Deine Frau einen Gruß, so lebt wohl und macht alles gut, so verbleiben wir Eure Onkel und Tante

Fred und Mary Riechers Wichita Kansas R.F.A9 Noch eines entschuldige mein schlechtes schreiben und buchstabieren.

Im Mai 1984 von Hermann Bock *1903 in die lateinische Schrift übersetzt.

28. Nachruf auf den Lebenslauf von Henriette

in deutsch von John Kracher

Henrietta Riechers wurde den 04.April 1829 in Berel, Braunschweig, Deutschland, geboren und starb nach längeren Leiden den 05.März 1916. 1846 trat sie in ihrem Geburtsort mit C.F. Riechers in den hl. Ehestand, den der Herr mit 4 Söhnen und 4 Töchtern segnete. Bald nach ihrer Verehelichung entschlossen sie sich, Amerika zu ihrer zweiten Heimat zu machen. Nach kurzem Aufenthalt in Cincinnati, O., ließen sie sich in Covington, Ky., nieder, wo sie 7 Jahre verblieben. Dort wurden sie mit der deutschen Methodistenkirche bekannt und unter der Arbeit von Br. Schimmelpfennig erlangten sie 1850 die selige Gewißheit ihrer Annahme bei Gott. Sie wanderten nach dem Westen und ließen sich in Atchison Co., Mo., nieder, worauf si im März 1856 den Missouri Fluß kreuzten und nach dem Nebraska Territorium kamen, wo sie etliche Meilen westlich von dem heutigen Humboldt am Nemeha Fluß eine Heimstätte aufnahmen. Die Geschwister Riechers waren von den ersten deutschen Methodisten hier und Mitbegründer unseres Werkes. In ihrem bescheidenen Heim wurden etliche Jahre lang die Gottesdienste abgehalten und der Prediger fand auch immer in demselben ein freundliches Unterkommen. Ihre Opferwilligkeit trug zur Ausbreitung des deutschen Methodismus in dieser Gegend viel bei. 1874 starb ihr Gatte. Seit ihrer Bekehrung war ihr der "Apologete" ein guter Freund und Berater. So auch "Haus und Herd". Daß sie die kirchlichen Zeitschriften schätzte, beweist der Umstand, daß sie oft dieselben für Unbemittelte bezahlte und dem "Apologeten Fonds" manche Gaben zukommen ließ. Für die Bedürfnisse der verschiedenen Missionsfelder hatte sie auch immer eine offene Hand. An ihr verliert besonders die Frauen Auswärtige Missionsgesellschaft eine edle Gönnerin. Sie hinterläßt 8 Kinder, 24 Enkel, 9 Urenkel, 1 Halbschwester in Deutschland und viele Freunde und Bekannte. An dem Trauergottesdienst nahm, nebst Unterzeichneten, G. W. Snyder, der englische Methodistenprediger, Anteil.

Humbold, Nebraska John Kracher

29. Brief vom 27.März 1916 von Sarah Smith geb. Riechers

Lieber Cousin

Schon lange haben wir auf einen Brief von Euch gewartet, wie oft hat die liebe Mutter gesagt, schrei doch noch einmal, nun will ich es Euch schreiben, daß unsere liebe, liebe Mutter selig im Herrn entschlafen ist, am 05 März. Sie hat die letzten paar Wochen sehr unter den Schmerzen gelitten, aber sie war sehr geduldig. Ihr werdet ihren Todesbericht im Apologeten sehn. Ich hoffe der "Apologete" und "Haus und Herd" kommen gut bei Euch an und werden auch euch zum segnen. Es war doch sehr lieb von der Mutter ihn Euch zu senden, sie kann es nicht mehr. Wir Kinder können nicht dankbar genug sein, daß wir so eine fromme Mutter hatten. O, es ist so einsam und zu wissen, daß auf Erden kein Wiedersehen mehr ist, macht es beinahe unerträglich. O welch eine Hoffnung so süß das Wiedersehen im Paradies. Den Tag bevor sie starb, hat sie ihre Mutter so oft gerufen. Ich hoffe, sie sind auf ewig beisammen. Oft hat die Mutter gesagt: Ich wollte, ich könnte gerade jetzt im Himmel und meine 8 Kinder mitnehmen, dann wüßte ich, keines ginge verloren, wir hatten eine fromme betende Mutter. Ihr Herz war für ihr Vaterland, oft ja täglich betete sie um Frieden manche Gabe hat sie gegeben. Lebt ihre Schwester noch? Ich möchte der Tante schreiben, habe ihre Adresse verlegt, bitte laßt ihr wissen von Mutters Heimgang und daß sie so oft gesagt hat. "Was macht doch die liebe Schwester". Sie hat gesagt, ich solle Euch alle viele Grüße von ihr schicken das letzte Mal. Der Winter war hier nicht sehr streng, jetzt wächst schon alles mit Macht. Seid so gut und schreibt, wenn ihr diesen Brief bekommt. Wir Kinder waren alle bei der Leiche, nur meine Schwester Elisabeth sie wohnt in Montana bekam die Nachricht zu spät. Wißt Ihr irgendwas von meines Vaters Verwandtschaft? Ich bin nicht sehr gesund, hoffe im Frühling fühle ich mich besser. Hoffe ihr lebt noch alle und seid schön gesund. Was macht Dein Vater? Ihr werdet sehen, daß Amerika mit Mexiko nun im Streit ist, hoffe es wird nicht schlimmer. Doch ich muß zum Schluß, hoffe Ihr könnt mein Schreiben lesen. Will ein kleines Bild einlegen, das genommen war während Mutters Krankheit. Es ist meist zu dunkel. Viele Grüße an alle schreibt doch gleich wenn Ihr dies bekommt.

Euere in Liebe gedenkende Cousin Sarah R. Smith Humboldt Nebraska

Diesen Brief hat Hermann Bock *1903 am 20.05.1984 aus der Sütterlin - Schrift in die lateinische Schrift übersetzt.

30. Brief Kriegsende 1918/19 von Fred und Mary Riechers 1319 Bewelly St. Wichita Kansas

Seite 1 fehlt

Anfang Seite 2. ... Es ist mir immer noch ein Rätsel, wer wohl die meiste Schuld hat an diesem schrecklichen Krieg, aber eins zum Ruhme Deutschlands, meist alle unsere zurückgekehrten Soldaten rühmten die Wohltätigkeit der Deutschen. Sie haben nicht viel zu rühmen von Frankreich oder England. Wir Deutsche hier haben müssen die deutsche Sprache für etliche Jahre einstellen. In Geschäftshäusern waren Plakate aufgestellt mit folgender Schrift: "Es wird nur auf zwei Plätzen deutsch gesprochen, in Deutschland und in der Hölle," so weit hatten sie es gebracht, aber den meisten sind die Schuppen von den Augen gefallen. In Bezug unserer Länder, es herrscht eine Unruhe über unser ganzes Land, vorzüglich zwischen Arbeitgeber und Arbeiter und den Republikanern und den Demokraten. Ich glaube, unser Volk wird diesen Herbst einen Republikaner als Präsident erwählen. Hoffe fest, sind satt der Demokratie, sie haben uns genug Schlechtigkeiten angehangen in den letzten 4 Jahren. Doch wir können nicht klagen, daß es den Leuten schlecht geht. Alles ruft: " Prosperität". Alles ist sehr teuer und ist noch im Steigen. Ernten der kleinen Früchte waren nicht sehr gut. Es war ziemlich trocken. Was unsere Familie anbetrifft, sind alle gesund und allen geht es gut. Bin schon ein Jahr Urgroßvater. Ein feiner Junge. Tut uns sehr leid, das deine liebe Gattin leidend ist, hoffen sie ist nun wieder wohl und munter. Hoffen, daß dieses Schreiben euch alle wohl antrifft und daß Gottes reichen Segen auch allen Eueren Bemühungen ......... möge. Bitte noch einmal um Entschuldigung für meine Nachlässigkeit. So lebt wohl alle miteinander und nochmals Gottes Segen sei mit Euch allen. Viele Grüße an euch, auch den Oheim Deinem Vater die Tante. Schreibt bald wieder, will nachholen, was ich dies Mal versäumt.

Wir verbleiben in Liebe Euere Cousins Fred und Mary Riechers 1319 Bewelly Str. Wichita Kansas.

Im Mai 1984 von Hermann Bock *1903 in die lateinische Schrift übersetzt.

31. Nachruf vom .....1932 über Mrs. Mary Billing Riechers, Farmerin in Wichita

von T. L. Davies 1987 übersandt.

Mrs. Mary Billing Riechers Farmerin von Wichita, aber für die letzten sieben Jahre wohnte sie in Vonway Springs, wo sie in ihrem Heim letzten Freitag starb. Wird in Wichita Park aufgebahrt. Mrs. Riechers wurde in Dodge Country Wisconsin geboren und kam mit ihrem Ehemann 1907 nach Wichita, wo sie lebte bis sie 1925 nach Conway Springs zog. Sie war mit Fred Riechers am 20 Juni 1877 verheiratet in Pawnee City Nebraska. Sie wird von ihrem Ehemann Fred Riechers in Conway Springs überlebt. Eine Tochter Mrs. Donald Billing von 3405 West Thirteenth, zwei Großkindern, Mrs. J.J. Duncan, Route 2 und Mrs. H.F. Wilson 2236 Süd Washington, und vier Urgroßkindern alle in Wichita.

32. Nachruf über Fred Riechers übersandt von T. L. Davies vom 04.02.1941

Fred Riechers war ein früher Pionier in Richardson Land in Nebraska, er ging von uns in seinem Heim in Wichita Kansas, 04.02.1941 im Alter von 86 Jahren und 7 Monaten. Er war geboren am 11.07.1854 in Oregon Mo., ein Sohn von Frederik und Henriette Riechers. 1855 kam die Familie nach Nebraska, welches dann die Heimat war. Dort verbrachte er seine Jugend, ertrug die Not der frühen Pioniere, besuchte die Haus und Land Schule und in späteren Jahren die Humboldt Schule. Er war verheiratet mit Mary Billing von Pawnee City am 20. Juni 1877. Dies war eine glückliche Verbindung für 55 Jahre, bis sie 1932 starb. Sie zogen 1907 nach Kansas, wo sie ihr Haus bauten und darin starben.

Als Kind war er sehr begabt und war im Alter von 14 Jahren bekehrt. Zwei Jahre später verbindet er sich mit der Methodisten Kirche. Er war sehr aufrichtig und aktiv in der Kirche und Bibelschule. Sein ganzes Interesse galt der Rettung von Seelen in seinem Leben.

Er hinterläßt eine Tochter Mrs. David Billing in Wichita Kansas. Zwei Schwestern, Mrs. Martha Reichers und Mrs. I.E. Smith in Humboldt fünf Großkinder, zwei Urgroßtöchter, 12 Nichten und Neffen.

Er wurde an der Seite seiner Frau auf dem wunderschönen Bergrasen Friedhof in Wichita Kansas beigesetzt.

33. Todesanzeige von Fred Riechers

Fred Riechers 86 , ein Eingeborener von Missouri starb am Dienstagabend in seinem Heim 1309 Jackson. Er war ein Mitglied von der Methodist Kirche. Er hinterläßt seine Tochter Mrs. David Billing 3004 West Thirteenth, und zwei Schwestern Mrs. I.W. Smith und Martha Riechers, in Humboldt Nebraska. Zwei Großtöchter Mrs. J.J. Dunsan 1309 Jackson Und Mrs. H.F. Wilson 3501 Park Place und verschiedene Großkinder und Urgroßkinder.

Begräbnisvorkehrungen in der Nieder Leichenhalle.

Brief vom ...... 1984 an Fred Riechers 1319 Bewelly Str. Wichita Kansas USAin der Hoffnung abgesandt, das Namensträger im Ort vorhanden sind.          Brief kam zurück

 

34. Kontaktaufnahme 01.06.1985 mit Shirley Völker Dunett

durch Vermittlung ihrer Adresse von Kurt Bock und Horst Ahrens. Angebot an Sie ihre Vorfahren mit  Namen Munzel in Deutschland für sie zu suchen.

35. Brief vom 31.07.1985 von Shirley Voelker Dunett

geb. am 24.05.1932 in Ilinous

Sie schickt mir Telefonbuchausschnitte mit den Namen verschiedener Bock-Familien.

36. Brief vom 09.04.1986 von Shirley Dunett

Sie fand die Riechers 1880 in der Volkszählung von Nebraska. Fred Riechers war in Missouri geboren. Die Familie war da aber nicht aufgeführt.

George Riechers war in Kentucky geboren. Die Familie war da ebenfalls nicht aufgeführt.

Die Akten von 1890 sind verbrannt.

Sie fand die Familie 1900 in Nebraska wieder. Der evangelische Pastor gab Shirley die Adresse von einem 93 Jahre alten Mann, der die Familie noch gekannt hat. Dieser Mann ging in die Deutsche Methodisten Kirche und suchte in den Akten. Martha starb 1945 und war nicht verheiratet. Er war Rechtsanwalt mit dem Namen Smith und hatte 2 Töchter von seiner ersten Frau. Sarah hat keine eigenen Kinder. Damit wohnen keine Verwandte mehr in Humboldt. Die Riechers Jungen kennt der Mann nicht.

37. Brief vom 29.07.1986 von Shirley Dunett

Danke für Ihre Sendung mit Informationen über die Munzels. Ich habe Ihren Brief verloren, aber ich habe die Informationen behalten die du geschickt hast. Ich entschuldige mich für meine langsame Sendung an dich. Ich arbeite, und wenn ich frei habe, sind die Archive geschlossen. Gemäß der Volkszählung von 1900 haben Friedrich und Marie Riechers keine Kinder. 1900 leben sie in Adams Village, Nebraska. 1910 leben sie in Wichita Kansas. Deshalb ist es vergeblich nach lebenden Nachkommen zu suchen.

Henriette Riechers hat nach den Volkszählungen von 1900 und 1910 8 Kinder die alle leben. Shirley meint dies muß ein Fehler sein, sie kann nur 4 finden. Sarah Riechers Kinder sind Stiefkinder, deshalb ist es nicht nötig diese Linie weiter zu verfolgen.

Georg Riechers und Pauline haben 4 Kinder und nur 2 von Ihnen leben 1900 und 1910. Die Kinder heißen Ben oder B. F. und Etta. Ich, Shirley schrieb nach Falls City, Nebraska. Hier ist was ich herausfand.

Etta Riechers heiratete T. L Davies, welcher ein eigenes Juwelengeschäft in Falls City für viele Jahre. Etta war bekannt in der örtlichen Methodisten Kirche als Leiterin der Musikabteilung. Im Volkszählungsregister von 1900 war Etta eine Musiklehrerin.

Georg starb am 05.05.1930 in Falls City Nebraska. Etta und T. L Davies hatten nur 1 Kind. Es lebt. Sein Name ist: Thomas L. Davies 2404 Morton St. Falls City, Nebraska 68355

Er ging in das Juwelengeschäft für viele Jahre, aber er ist nicht untätig. Thomas L. Davies hat 3 Söhne. Der älteste von den Söhnen ist angestellt bei der Internationalen Telefon Gesellschaft. Er wird zur Zeit in Deutschland sein oder will bald dahin gehen, Vielleicht willst Du ihn sehen, wenn er nach der Familie sieht.

Ich habe eine Kopie von Georg Riechers Testament (Willen) beigefügt. Notiert ist, das B. F. Riechers 1930 in Hastings Nebraska lebt. Du mußt Thomas L. Davies schreiben, und er wird wahrscheinlich wissen was von der B. F. Riechers Familie bekannt ist.

Ich kann nicht nach den anderen Bocks sehen ohne das ich weiß in welchen Staat sie leben und wann sie nach USA kamen.

Ich hoffe, dies ist eine Hilfe für Dich. Ihre ergebene Shirley Dunett

38. Brief vom 12.09.1987 von Thomas Llewellyn Davies Jr.

Ich bin allerdings betrübt, das ich auf deinen Brief vom 08.08.1986 so spät antworte. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich einen fand der den Brief in englische übersetzen konnte.

....Sein Sohn arbeitet bei der Firma Alfred Tewes in Deutschland an dem Antiblockier System. - Die einzigen Sippenmitglieder von meinem Großvater Georg die ich kenne waren seine Schwestern Miss Martha Riechers und ihre Schwester Mrs. I.E. (Sarah) Smith, beide lebten in Humboldt Nebraska.

 

39. Brief vom 30.11.1987 von Thomas L. Davies

Es liegen zwei Bilder bei, eins von dem Wohnhaus und eins mit seiner Frau

Herzliche Weihnachtsgrüße und ein glückliches neues Jahr von Tom

GEORGE RIECHERS, merchant of South Auburn, is a son of C. F. Riechers, one of the first settlers of Richardson County, Neb., and was born at Covington, Ky., November 4, 1849. His parents located in Nebraska in 1853, making, near Humboldt, a claim, which is still in the family. George Riechers, after graduating from the Warrenton (Mo.) Central Wesleyan College, taught school two years, then clerked for a mercantile firm in Humboldt for a time; began business for himself in Humboldt, Neb., in the year 1876, from where he removed to Auburn and began business there January 15, 1882. He married in Warrenton Mo., August 3, 1875, Paulina Strecker, by whom he has three children--Lydia, Laura, and Beatta. Mr. R. is a Republican in politics, and, with his wife, is a Methodist in religion.

http://www.kancoll.org/books/andreas_ne/nemaha/nemaha-p16.html#aubbios zugesandt von Michael Hofmeister" <Michael.Hofmeister@t-online.de> am 23.07.2008.

 

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