Chronik 1523 – 2008

Stand 13.12.2008

 

Die folgenden Texte sind direkt aus alten Büchern entnommen und entsprechend nicht immer unserer zeitgemäßen Schriftführung und Sprache. Der Herausgeber bittet um Verständnis.

 

10 Nach der Stiftsfehde

10.1 Geduldete herzogliche Räuber überfallen Dörfer im Hildesheimmischen
1538
war die Wärme so außerordentlich, dass um Weihnachten alle Blumen blühten.
Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365.

1539 –1544 Curt Vernekahl aus Nettlingen und seine Spießgesellen rauben und plündern im Kleinen Stift. Wer des Bischofs Feind war, erhielt die Unterstützung der welfischen Nachbarn. Ein deutliches Beispiel dafür ist der Streit Bischofs Valentin von Hildesheim mit dem Burghauptmann Barthold von Drachsdorf auf Lichtenberg in den Jahren 1539 – 1544.

Um was ging es in diesem Streit, der auch das Reichskammergericht in Speyer beschäftigte? Seit einiger Zeit hatte der stifthildesheimische Untertan Curt Vernekahl, also ein Glied der für Nettlingen schon im Mittelalter urkundlich bezeugten bäuerlichen Sippe der Vornekahl (Vornkahl), von dem an das Wolfenbütteler Gebiet unmittelbar angrenzenden Dorf Nettlingen aus sein Unwesen getrieben. Mit zahlreichen Helfershelfern, die für gewöhnlich friedlich auf ihren Dörfern Burgdorf, Lesse, Bettrum, Eggelsen und Feldbergen in den Wolfenbütteler Ämtern Lichtenberg und Steinbrück saßen, tat er sich zu Raubzügen ins Stift Hildesheim zusammen.
„C. Vernekahl“, so schrieb das Reichskammergericht in Speyer am 21. März 1539, „ist ohne rechtmäßige Ursache aus lauter Mutwillen des Bischofs und seiner Untertanen Feind geworden, er hat samt seinen Anhang auf dieselben armen Untertanen gewegelagert, hat Bauern und Höfe mit zehn, zwanzig, dreißig, auch vierzig anderen Bauern, seinen Mithelfern, bei nächtlicher Weile überfallen, angesteckt, gebrennet, geplündert, Pferd und Kühe erstochen und hinweggeführt, etliche Bauern gefänglich genommen, hin verschleppt, geranzanet Lösegeld erpresst und beschädigt.“

22. Februar 1539 so hatten sie u. a. kürzlich am Tage Petri Stuhlfeier ein – leider nicht genanntes Dorf - im Stift „gebrennet und geplündert“, 18 Pferde hinweggeführt und zuletzt ins Amt Wohldenberg gebracht. Die verfolgenden Hildesheimer konnten ihnen nur die Pferde wieder abjagen, die Räuber selber entkamen ins Harzgebiet.

So war es immer gewesen: Wenn man die Bande verfolgte, hatten sie sich über die nahe Grenze ins Herzogtum Braunschweig zurückgezogen, Gefangene dorthin verschleppt und aus­ge­beutet. Dort fanden sie Unterschlupf und konnten sich frei bewegen.

Wer waren die Helfershelfer C. Vernekahl? Es waren u. a. aus dem Amt Lichtenberg Joachim von Assel Hohenassel, also ein Adliger, Jakop Niegemeyer, Hans Helfack, Henning Bietendüfel aus Burgdorf; Schwartenhans aus Lesse; ferner aus dem Amt Steinbrück Hilmar Vischer, Hennig Höegers, Hans Vastelabend, Hans und Henning Eylers (Euler), auch Meyer genannt, aus Eggelsheim (Eggelsen); Bernward Eveninges, der Krüger Heinrich Fliege, Hans Berthold und der Oppermann (Küster) aus Betelem (Bettrum), Hennig und N. Fliege, Gevert Promer aus Feldbergen.  --- Es folgen weitere 5 DIN A4 Seiten dazu. --- Chronik Nettlingen, Dr. Fr. Spanuth, Not – und Kriegszeiten, Seite 10.

1540 Diese Karte ist eine Konstruktion der Erbregisterauszüge und der Karte von 1753. Neben sicheren Kenntnissen bei den meisten Höfen, bleiben für einige Höfe viele Zweifel (?) zurück.
Mit der Angabe eines wüsten Hofes und der Angabe von Land kann man anzunehmen, dass der Besitzer aus dem Ort Klein Berle oder Valen nach Groß Berel umgezogen ist. Sie gibt auch die Fläche in Hufe an die die Bauern bewirtschafteten. Eine Hufe hatte 24/30 Morgen. Die hing von der Bodenbeschaffenheit ab. Schlechte Böden wie in der Heide brauchten mehr Fläche um die Bauern ernähren zu können. Ein Morgen konnte ursprünglich von einem Mann an einem Morgen mit einem Zugtier im Joch bearbeitet werden, wenn der Boden leichter war, konnte er mehr schaffen und der Morgen war eben größer. (Braunschweigische und Hildesheimer Morgen.

1542 die Dotation der Schule nach dem Visitationsbuche war: Opfermann Land 4 Morgen, Vasenholz 5 Fuder, jeder Ackermann 1 Himpten Roggen, der Köter ½ Himpten. Der Schule stand weiter zu: 1 Leiterwagen Gräesing von der Gemeindewiese, der Opfereigarten hinter der Schule, 1 Grasgarten mit Obstbäumen auf dem Gänsewinkel, für die Lehrer Wurst und Brot, der Ertrag von 1 Holzanteil im Ries und alle 14 Jahre etwas Vasenholz, 1 Weideplatz und eine Wiese an der Sange. Von der Dorfschaft wurden 29 ½ Himpten Korn gegeben für Roggenbrot und 22 Würste zu Neujahr. Vierzeitengeld wurde zu Neujahr von den Eheleuten, welche ihr eigenes Brot essen, gegeben. Zu Ostern lieferte die Gemeinde 3 ½ Schock Eier. Man nannte das Einsammeln „den Umgang“. Von jeder Person, welche zum heiligen Abendmahl ging, 1 Ei. Die Summe aller Einkünfte, einschließlich Schulgeld von 60 Kindern a 6 mgl. Betrug 40 Thaler 27 mgl. Freiheiten an Accise 1 Tonne Bier = 4 ggl, 4 ch und 2-3 Kühe zur Weide.
ggl= Gute Groschen, ch = ...
Um 1548 soll die älteste Glocke in der Reformationszeit abhanden gekommen sein, man sagt, sie hängt in einem Hildesheimer Kloster.

Erste Seite von Berel aus dem Erbregister 1540.

1548 ist Valen(m) eine Wüstung. Drei Familien zogen nach Gr. Berel, die anderen (6?) Familien zogen nach Lesse.

1553 kam der Markgraf von Brandenburg-Kulmbach in unser Land. Er durchbrach bei Bethmer die Landwehr und steckte Hoheneggelsen, Sölde, beide Hymstedt, Bettrum und Veltbergen an.
Am 9.7.1553 (4038 Tote) und 12.9.1553 wurde der Markgraf bei Bleckenstedt geschlagen. Die Soldaten des Herzogs hausten genauso wie die Soldaten des Feindes, sie verschonten beide weder Freund noch Feind. Einmal wollte der Herzog das verhindern, als er einen Plünderer erschoss, da wurde er von 30 Söldnern so bedrängt, dass er froh war, mit dem Leben davon gekommen zu sein.

1544 heißt es in einem Visitationsbericht, man müsse der Pfarre Berel eine Hufe Kirchenland zulegen, wenn das nicht geschieht, muss er (der Pfarrer) die Pfarr verlassen“. Quelle: Kayser II 110 ff; Geschichte der Asselburg und des Dorfes Burgdorf, Kurt Hasselbring 1984, Seite 26
1548 Holzgreve: In den Dörfern Burgdorf, Hohenassel und Nordassel und Berel gab es keinen Holzgreven. Diese Holzungen lagen in der Grenze und waren 1548 schon Erb- und Lehngut der „Holten“, der Besitzer in den zugehörigen Dörfern. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, 1930 Seite 21
1548 + 1566 wird die Dingstätte auch Glockenkorb genannt. (Siehe Seite 95)
Ewald Bock, Waldchronik, 1977, Seite 24
UB der Stadt Hildesheim von 1481 - 1597. Achter Teil von Dr. Richard Doebner Hildesheim 1901


10.2 Der geheimnisvolle Kampf 1559 im Osterfeld            

Am Dienstag vor dem Tag des Heiligen Veit 1559 standen vor dem Dorfe Berel in Richtung der Lichtenberge Männer, Frauen und Kinder, die das Vieh hüteten. Es war einige Stunden vor Sonnenuntergang. Diese Leute und auch die anderen, die noch im Felde waren, sahen, dass vier schneeweiße Fähnlein mit Reitern aus dem Berel Ries in ein Roggenfeld zogen, und um 5 Uhr ritten andere bunte Fähnlein von der Ostseite zu den vier Fähnlein. Sie schlugen und schossen sich gräulich zusammen. Man hört auch, dass die Pferde wieherten und die Reiter schrieen. Die Bereler klagten über das Zerstampfen ihres Roggenfeldes. Der Kampf dauerte über eine halbe Stunde, danach ritten die Reiter alle in einem Haufen nach Nygenstede nach der Westkirche eilig davon und waren plötzlich verschwunden. Die Bereler wollten sehen, ob sie auch alle fort waren und wie der Roggen stand. Der Gaugraf Hans Bury, ein ehrlicher und wahrhaftiger Mann, ritt mit etlichen Anderen dahin, viele Jungen waren ihnen nachgelaufen, sie alle fanden keinen Schaden im Roggenfelde, auch kein Hufschlag war zu sehen; aber auf dem Kampffeld, wo sich die Reiter geschlagen hatten, stank es fürchterlich nach Schwefel und Pech. Die Leute konnten das gar nicht aushalten und ein Gruseln überkam sie, dass sie eilig nach dem Dorfe liefen. Die Gaugrafen Cord Wybbern und Arthus Behme haben über dieses teuflische Gespenst und die gruselige Geschichte kurz danach berichtet. Hans Bury wohnte auf dem heutigen Grundstück Siegmund. Karl Eulig, Chronik des Jochen Oldenkop, Tübingen 1891, Seite 452-453; Chronik Berel, Ewald Bock, 1976, Seite 18.

Ab 1571 werden Gesetze und Verordnungen in hochdeutscher Sprache verfasst.

Braunschweiger Volkskunde von Dr. Richard Andree, Braunschweig 1901, 2.Auflage, Vieweg Verlag. Seite 53.

1572 Anfang des Jahres schlugen die Bäume aus, im Februar brüteten die Vögel. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365.

1575 „St. Annen habe sie gelobt, da das Donnerwetter ihnen Schaden getan. Auch läuten sie, wenn es donnert oder blitzt. Die Donnerwetter teilen sich dadurch und tun auch fernerhin keinen Schaden, so Ferne man das Läuten hört“ (Vortrag des Propstes von Lichtenberg am 18.09.1937 in Nordassel.) Chronik Nordassel, Kurt Hasselbrink, Seite 93

1585 Stand am Ostertag das Korn in den Ähren. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365


Im Ambt Lichtenberg Valen= Vahlthöfe, (V = F )
Gr(oten) Berll, L(ütjen) Berll, Riss um 1520 gezeichnet von Johannes Krabbe 1590

 

1590 wurde eine Karte angefertigt, in der die verbrannten Dörfer der Stiftfehde eingezeichnet wurden. Die Ortschaften wurden in Rauch und Flammen gehüllt dargestellt. Außer Berel, Westerlinde und Osterlinde waren alle Nachbardörfer verbrannt.

1592 Brandgefahrenvorbeugung. Die Gefahr, dass durch ein in einem Gehöft entstandenes Feuer das ganze Dorf in Mitleidenschaft gezogen werden konnte, bestand natürlich auch in Friedenszeiten. Daher suchte man schon sehr frühzeitig, durch behördliche Anordnungen der Feuers­gefahr zu begegnen. So wurde z. B. bereits 1592 verfügt, dass die Einwohner sich der "Flachsarbeit nächtlicher Weile und bei Licht enthalten" mussten. Das Verbot wurde immer wieder von neuem erlassen, u. a. 1651, 1658, 1685. Die hohe Strafe von 2 Th musste nach einem Erlass vom 7.6.1725 derjenige zahlen, der eine Pfeife ohne Deckel benutzte, um in den Genuss des "Tabakschmauchens" zu kommen. Konnte der Raucher durch das Zeugnis eines Denunzianten überführt werden, so erhielt dieser den „Halbschied" der Sühne, die andere Hälfte fiel an die "Obrigkeit des Ortes". In diesem Erlass äußerte der Herzog seinen Unwillen darüber, dass "Jung und Alt im Haus und außer Haus, in Ställen, Scheunen, auf Höfen und sogar auf öffentlichen Strassen die angesteckten Tabaks Pfeifen so in der Scheu`n im Munde führen", ohne zu bedenken, dass bei starker Luft in denen Bauern Knechten und ruchlose Leute die Feuer Funken aus denen Tabaks Pfeifen fliegen" und dadurch ein Brand entstehen könnte.

Der Pfeifenkopf musste aus Blech oder anderem Metall sein. Die "Soldatesqua" aber sollte bei übertreten des Verbots" mit Pfahlstehen, Eseltreiben" und wenn das nichts half, mit "Krummschließen, auch wol Gassenlaufen" bestraft werden. Die Verfügung musste dem Militär "durch Trommelschlag publiciert ", sonst aber durch Anschlag in Wirtshäusern und Krügen bekannt gemacht werden.

 

Auch hier liegt die Karte von 1753 als Grundlage der Rekonstruktion vor. Die Höfebesitzer wurden mit Hilfe dem Erb- und Scheffelschatzregistern des Amtes Lichtenberg nachgetragen und die noch nicht bebauten Grundstücke „hausfrei“ retuschiert.

 

1606 brannten der Kirchturm und das Pfarrhaus ab. Der Kirchturm wird vorständig erneuert.

Alle Schriftstücke müssen in dem mit Stroh gedeckten Pfarrhaus verbrannt sein, denn die schriftlichen Aufzeichnungen beginnen erst 1606.

1607/08 war der schlimmste Winter, der hier je vorkam. Verhältnismäßig spät, am 21. Dezember 1607, begann er und endete erst Anfang Juni 1608. Seinen Höhepunkt erreichte er am 20. Januar. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365

1616 spenden die Burgdorfer „zum Pfarrhaus zu Berle 1 Th und 16 mgr“.  Quelle: Geschichte des Dorfes Nordassel sowie der Kirche und des Schlosses Burgdorf Nordassel 1984, Kurt Hasselbring, Seite 92

1617 Waren im Januar (Jänner)  die Lerchen und die Drosseln (Trosteln) lustig. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365.

 

11 Der Dreißigjährige Krieg in und um Berel

Kriegsanbahnung:

1581 wurde der Herzog Ernst von Bayern Bischof in Hildesheim. Er sah es für richtig an, in seinem Herrschaftsgebiet, dem kleinen Stifte, (Marienburg, Steuerwald und Peine) die Gegen-Reformation einzuleiten und durchzuführen. Der Herzog von Braunschweig versuchte den Evangelischen so weit wie möglich beizustehen. Als an der Grenze zum Amte Steuerwald die evangelischen Prediger verjagt wurden, zog der Steinbrücker Amtmann mit militärischer Begleitung über die Grenze. Unter Trommeln und Pfeifen wurden die geschlossenen Kirchen wieder geöffnet. Die Prediger wurden wieder in ihr Amt eingeführt. Wo domkapitularisches Vermögen zu finden war, wurde es beschlagnahmt. Auch nach Peine hinüber machte der Amtmann von Steinbrück Vorstöße. So nach Groß Lafferde. Dort erzwang er, dass der Hoheneggelsener Pastor an drei Sonntagen predigen konnte. Bezeichnender Weise sprachen die klagenden Katholiken in ihrer Beschwerdeschrift nur von dem Hoheneggelsener Schulmeister, der habe sich unterstanden, unter dem Schutze des Amtes in Groß Lafferde zu predigen. Schlimmeres wusste man bald von dem Steinbrücker Amtmann zu erzählen. Er sollte auch mit einem Geschütz nach Vöhrum aufgebrochen sein, die dortige Wohnung des Amt-Schreibers mit gewaltiger Auflaufung und Zerbrechen der Tür überfallen und sogar das Kind in der Wiege getötet zu haben.

Der gleichen Untaten des Braunschweiger Beamten wurden vom Bischof zu Hildesheim dem Kaiser geklagt. Die Sache kam vor das kaiserliche Kammergericht und alsbald erschien Burchard Breitschädel, des hochlöblichen kaiserlichen Kammergerichts geschworener Kammerbote. Am

17.05.1611 übergab er Steinbrück im fürstlichen Schlosse dem edlen gestrengen Leo Hasenfuss, Amtmann daselbst, die Abschrift eines kaiserlichen Erlasses, nachdem er denselben aus dem mit kaiserlichem Siegel versehenem Original feierlichst versiegelt hatte. Der Amtmann hat ihn gutwillig angenommen, aber ihn dann nach Wolfenbüttel gesandt. Dort fand er große Schwierigkeiten, seinen Auftrag los zu werden. Schließlich erbarmte sich ein Schreiber der fürstlichen Kanzlei. Breitschädel konnte wieder heim reiten.

Wir werden später hören, wie hier im Amte allerlei Gutes geschah in diesen Jahren vor dem großen Kriege. Hier sei nur das erwähnt, was es erklärt, weshalb die Katholiken keine Ruhe fanden, als bis auch in unserem Lande die Kriegsfackel lichterloh brannte. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 47.

Von dem unmittelbaren Kriegserleben kann von Berel nicht viel berichtet werden. Die Nachrichten darüber sind, wenn es überhaupt solche gab, verschwunden. Begebenheiten in den Nachbarorten zeigen, wie es sich auch in Berel kaum anders zu getragen haben könnte.

1620 fiel ein starker Frost ein. Roggen und Weizen erfroren. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365.

 

Im Süden und Westen Deutschland kämpften schon längst kaiserlich Katholische Truppen gegen die Evangelischen. Ruhig war es aber auch damals schon nicht. Nur dass aus unseren Ortschaften Landsknechte geworben wurden; die verschiedenen Werber waren vom Herzog zugelassen worden. Sie warben auf alle Art und Weise. Wie manch Bereler, der sich da auch werben lasse. Schlimmer war, dass herrenloses Gesindel sich auf den Strasse herumtrieb und keiner sich auf eine Reise begeben konnte, ohne Furcht, von ihm umgebracht zu werden.

Schon 1621 wurde das neue Schulgebäude in Hoheneggelsen von durchziehenden Soldaten und solchem Gesindel heimgesucht. Alle Fenster wurden eingeworfen. Marten Hersing musste sie wieder flicken und Lu(?)der Schuster musste ihm im Auftrage des Schulvorstandes die Rechnung zahlen.

Auch hier liegt die Karte von 1753 als Grundlage der Rekonstruktion vor. Die Höfebesitzer wurden mit Hilfe dem Erb- und Scheffelschatzregistern des Amtes Lichtenberg nachgetragen und die noch nicht bebauten Grundstücke „hausfrei“ retuschiert.

 

1623 wurde der politische Himmel über dem niedersächsischen Kreis dunkler, das Herzogtum Braunschweig musste sich auf seine Verteidigung sinnen. König Christian von Dänemark wurde zum Kreisobersten gewählt und ihm die Landesverteidigung überwiesen.

1624 heißt es in einem Schreiben ".... dass viel tausend Seelen aus Hungersnoth haben sterben müssen." Die Hungersnoth entstand durch die Dürre.

Im August 1625 stand er mit seinen Truppen schon in den katholischen Kern westlich Hildesheims. Im Oktober war Tillys Heer bei Mahlerten und Lauenstein bei Alfeld. Die Feinde waren in engster Fühlung. Wallenstein wollte über Goslar in Halberstädttische ziehen. Im November hatten die Dänen einen kleinen Waffenerfolg gegen Wallensteinsche Truppen bei Salder. Juni 1626 belagerte Tilly Münden und Göttingen. Nach ihrer Eroberung wütete er dort fürchterlich. Die Mündener evangelischen Geistlichen mussten flüchten ob sie auf ihrer Flucht auch durch unsere Dörfer gekommen sind? Die Kirchenrechnungen von Groß und Klein Himstedt haben es aufbehalten, dass ihnen aus dem Kirchengelde Beihülfe gewährt wurde, natür­lich nur ein Almosen an hungrige Wanderer.

10.-12.1625: Tilly hat sein Lager in Söhlde

21.10.1625 Tilly s Reiter rauben die Bereler Kirche und das Pfarrhaus aus.

17.08.1626 wurde die Schlacht bei Lutter am Barenberge geschlagen. Tilly besiegte Christian, dieser zog sich in die Festung Wolfenbüttel zurück, während der Hauptteil seiner Truppen nach Norden herauf abzog und vor den ihm auf den Fersen folgenden Feinden die Küste zu erreichen strebte.

28.08.1626 begann Tilly schon die Belagerung von Steinbrück. Vier Tage später brach er mit dem größten Teile seines Heeres wieder auf, ließ aber ein Belagerungskommando zurück. Die Steinbrücker Besatzung brannte freilich noch die Mühle bei dem Schlosse ab; aber das half ihr nichts; Sie musste sich am  .. 09.1626 ergeben.

24.10.1626 traf Tilly wieder ein. In Groß Lafferde unterwarf sich ihm der Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig.

1626 hat in unserer Gegend die Pest gewütet. Pastor Busse im nahen Schmedenstedt schrieb in sein Kirchenbuch: Nachfolgende dreißig Personen sind gestorben in den vier Wochen der Pest, da das Kriegsvolk hier gewesen. Und am Jahresschluss: Summe der im Jahre 1626 aus dieser Gemeinde hier und anderen Orten verstorbenen 162 Personen. Schmedenstedt wird etwa so groß wie Berel gewesen sein.

In den Jahren 1626 bis August 1628, 1643 bis 1649 gibt es in Söhlde keine Geburtsein­trag­ungen im Kirchenbuch, es ist sehr wahrscheinlich, dass in diesen Jahren der Pastor vertrieben war. Die Kirchenrechnung von Groß Himstedt verzeichnet: Anfänglich ist der Pastor wieder in sein Haus gekommen und alle Fenster zerbrochen gewesen, dieselben zu flicken gegeben: Kosten 2 Gulden. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 48.

Am 1.12.1627 brannte es in Wöhle und Aßell, wo selbst 13 Gebäude in Feuer sollen aufgegangen sein.

Am 14.12.1627 brannte Lesse aus. 100 Häuser brannten.

1627 klagt der Herzog, dass "außer stattlichen Klöstern, Ämtern und Städten 300 Dörfer in Asche gelegt sind, der dritte Theil seiner Unterthanen das Leben verloren hat und die übrigen Dörfer zum größten Theil kaum ihren Unterhalt gewinnen können." Die Truppen Tilly s hinterließen 1627 Schäden in Höhe von 15.000.000 Thalern.

1629 wurde kein Kirchenrechnungs- Abschluss in Klein Himstedt gemacht, weil die Kirchen­väter in diesem erbärmlichen Kriegswesen mit Tod abgegangen waren. Der eine noch lebende Altarmann Niedermeyer habe selber Register gehalten. Der Wechsel bei den Pächtern der Kirchenländerein war groß, da es lauter neue Namen als Pächter gab. Die Felder lieferten von 1626 – 1628 so wenig Ertrag, dass auch keine Pacht bezahlt werden musste. Der alte Abend­mahl­kelch ging ebenfalls verloren und wurde durch einen aus Zinn ersetzt. Das Taufbecken wurde von Margarete Schiede 1696 gespendet. Soweit aus Klein Himstedt. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 48

1629 erging in dem über hundertjährigen Kammergerichtsprozess wegen der Rückgabe des großen Stiftes an den Hildesheimer Bischof das Endurteil. Die politische Lage war so günstig, dass das Hohe Kammergericht es wagen konnte, dass das große Stift wieder an Hildesheim zurück zugeben sei. Alles was die Welfen von 1523 an vom Stift besaßen, sollten sie herausgeben. Der Bischof zögerte keinen Augenblick, dieses Urteil auszuführen. Im Dezember erschien die bischöfliche Commission (vier Domherren) in Steinbrück. Nach Vorlesung des Kammergerichtsurteils mussten sie dem Domkapitel den Huldigungseid leisten. Dessen Wappen wurde wieder an das Tor geschlagen. Die Commission forderte zunächst alle Kirchenregister ein. Da werden auch die Bereler ihre alten Kirchenbücher haben herausgeben müssen. In Groß Himstedt schreibt 1652 dazu Pastor Melchior Müller. Da die damaligen Herren dieses Gerichts, anno 1630, die Kirchenregister abgefordert und das Groß Himstedter nicht wieder eingetroffen, habe jetzt ein neues angefangen. Das Kirchenrechungs-Buch von Groß Himstedt kam in das Kloster St. Michaelis und von dort in das Hildesheimer Stadtarchiv, dort liegt es noch heute (1930). Von den anderen abgelieferten Kirchenregistern ist aber keines mehr zu finden. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 49

Die Wiederinbesitznahme des Amtes Steinbrück seitens des Domkapitels war doch verfrüht. Der Schwedische König Gustav Adolf landete an Deutschlands Küste. Er drang mit seinem Heer bis Süddeutschland vor und wurde zum Retter des Protestantismus.

Der Kaiserliche General Pappenheim hatte am
10.06.1632 versucht die Stadt Hildesheim, durch Überfall vom Moritzberge aus, in seinen Besitz zu bringen. Auf dem rechten Ufer der Stadt, in und hinter der Stadt stand schon der Herzog Georg von Calenberg. Er war dem Feinde mit der Besetzung der Stadt zuvor­ge­kommen. Nach kurzem Artilleriegefecht brach Pappenheim den Kampf ab. Er eilte in die Niederlande. Georg schritt darauf zur Belagerung von Wolfenbüttel, das seit 1627 in den Händen des Kaisers war. Katholische Geistliche unterrichteten umgehend Pappenheim von der Schutzlosigkeit der Stadt Hildesheim. In Eilmärschen eilte er zurück, und am 01.10.1632 war Hildesheim in seiner Gewalt. 6 Wochen später erschien der Bischof von Osnabrück und forderte die Rückgabe sämtlicher evangelischer Kirchen. Am 17.09.1633 schlossen Braunschweiger und Schweden die Stadt ein. Der Winter war streng. An die 250 Häuser wurden niedergerissen, um Feuerungsmaterial zu haben. Endlich trieb der Hunger zur Übergabe am 12.07.1634. die protestantischen Truppen konnte damals trotz Anwendung von Gewalt in den Dörfern nicht die nötige Nahrung finden. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 49

Im Januar 1633 richteten die gehorsamen und pflichtschuldigen Eingesessenen der Ortschaft Groß Himstedt an den Herzog folgende Eingabe. Sie bedanken sich, dass ihnen die Gnade erwiesen ist und durch den Amtmann Johannes Trautebul eingeräumt ist, den von den Klerikern zu Hildesheim bisher geführten und an den Herzog anheim gefallenen Zehnten zu ziehen. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 49

..02.1633 von Paland fällt mit seinen Soldaten in Nordassel ein steckt das Dorf in Brand.

1634/35 im Amtregister wird dann genau aufgeführt was von den Kriegsleuten genommen. ... u.a. da es ziemlich kalt itzo, alle Woche 16 Fuder Holtz.

16.1.1635 die Dörfer Osterlinde, Westerlinde, Hohenassel, Burgdorf, Lesse, Barbecke, Woltwiesche und Reppner, dass die vor Nettlingen liegende "Reuterey mit Gewalt in Contribution gezogen und zu übermäßiger Fourage gezwungen" seien. Das Nordassel und Berel hierbei glimpflich davongekommen sein sollen, erscheint kaum glaubhaft. In einem weiteren Schreiben der genannten Gemeinden, denen sich nun auch die Dörfer Ober- und Niederfreden, Nordassel und "Berla" anschlossen, führen sie wiederum Klage über die allzu "starke Belastung durch die erhobenen Contributionen. Blieben sie mit der Zahlung in Rück­stand, so hätten sie die "Execution" zu gewärtigen, wie mit Burgdorf der Anfang gemacht sei, dort seien fünf Häuser in Schutt und Asche gelegt. "In diesen elenden Kriegszeiten" würden sie mit "Einquartierungen und Obsidionen (Bedrängnissen) überhäuft, streifende Söldner nehmen nicht nur die Pferde vom Pflug, sondern rauben Saatkorn und Victualien, alles was wir für uns und die unsrigen nötig haben." Dazu kam, dass die Söldner " und oft mahl so erbärmlich vnd hosta liter (feindlich) tracitiren alß die infensissimi hostes (die niedrigsten Feinde) Thurcken vnd Heiden nicht thun konnten."

1637 nach einem Bericht vom Klein Ilseder Pastor Meifert steht im Juni das Wintergetreide gut, das Sommergetreide leidet unter der großen Trockenheit. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365.

1638 die kleine 3,5 Zentner schwere Glocke wurde von Heinrich Bostelmann gegossen.

Im Jahre 1639 lebt der Krieg im Dreieck Hildesheim, Goslar und Braunschweig wieder auf. Jetzt erscheinen Kaiserliche Truppen in Burgdorf und äschern das Dorf ein.

1640 wird Burgdorf von den Kaiserlichen angesteckt.

1642 wird Burgdorf von den Schweden angesteckt und bis auf wenige Höfe in Schutt und Asche gelegt. Die Kaiserlichen Truppen hinterließen in der Zeit von 1626-1642 in Wolfenbüttel Schäden in Höhe von 40.000.000 Thalern. Beispiel: Ein Rind bzw. Schwein kosten je 2 Thaler.

Das Land war eine Einöde geworden, dem Reisenden begegneten mehr Wölfe als Menschen, das platte Land war so menschenleer", dass man in manchen Gegenden keine Kontribution mehr eintreiben konnte, sondern "Ortschaften und Dörfer den Soldaten statt Be­sold­ung zum Ausplündern " anwies.

1642 Kirchenrechnungen für Klein Himstedt besagen, das Alles seinen gewohnten Gang ging. Bis auf die Kirchenrechnungsabnahme1640-42, die erst am 08.03.1643 erfolgte. Es sind nur Posten darin, die nicht von Kriegsnot zeugen. Die Lage wird durch die Akte betreffend Religionsbedrückungen der Gemeinden Schellerten, Nettlingen, Groß Escherde und Ahstedt für die Jahre 1643 – 44 beleuchtet. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 52

1643 in Klein Himstedter Kirchenrechnungen stehen: weil anno 1643 eine beschwerliche Einquartierung und das laufende Jahr eine gräuliche Mäuseverheerung angehalten hat und sich die Kirchenmeier deswegen sehr beschwert, als ist ihnen der Länderzins für ein Jahr erlassen. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, 1930 Seite 22

Der Nettlinger Pastor schrieb am 08.09.1643 dem Vizekanzler des Fürstentums Calenberg; der Prozess zwischen dem Stiftischen und Euer Gnaden ist vertragen. Alsbald darauf ist der neue Stiftsvogt am vergangenen Sonntag 18. nach Trinitatis mit dem 1628 gewaltsamer Weise eingesetzten katholischen Geistlichen gekommen, hat denselben wiederum introdussieren und in voriger Posesession setzen wollen. Weil er aber keinen schriftlichen Befehl von seinen Oberen hatte, ist er von mir abgewiesen. Am folgenden Sonntage ist er wiedergekommen mit einem Notar und zwei Zeugen, einem Soldaten mit geladenem Gewehr. Er hat in die Opferei geschickt, um den Kirchenschlüssel zu holen. Sie alle habe ihre vorige Absicht wiederholt und alles Protestierens ungeachtet den Schlüssel gelanget und der Kirche bemächtigt, welches die Gemeinde mit Tränen hat ansehen müssen und jetzt noch mit schmerzlichster Wehmut beklagt. „Es ist erweislich, dass Nettlingen von langen Jahren her der Augsburgischen Konfession verwandt gewesen, hier auch evangelische Pastoren verordnet waren, dass auch der durchlauchtigste Fürst Georg von Braunschweig – Lüneburg mich den jetzigen Pastoren mit der Pfarre Nettlingen aus Macht fürstlichen und für die Augsburgische Konfession hochsorgenden Gemütes belehnt, nur Ursache willens, dass die Gemeinde bei Gottes Wort und Exercitio Augustanae confessionis möchte ruhig gelassen werden. Ich bitte mir zu helfen. Denn ich und die Gemeinde lieben Haus und Hof, den wollen verlassen, ehe wir einen anderen Weg wieder gehen wollen“. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, Seite 52

Beschwerdebriefe wechselten auch nach dem Prager Friedensschluss 1648 die Seiten.

 

01.06.1647 lässt der Herzog August I von Braunschweig die Allgemeine Landesordnung mit 104 Artikeln erstellen. Er greift in alle Lebensbereiche der Landbevölkerung ein.

§ 1 Es soll ein jeglicher sich eines gottesfürchtigen Lebens befleißigen, ohne sonderbare erhebliche und wichtige Ursachen an Fest-, Buß- und Bettagen den Gottesdienst nicht ver-säumen. .

§ 6 Unter dem Gottesdienst hin zum Saufen geht. Der Säufer zahlt 3 f., Wirt 10 fl. Strafe.

§ 16 Hochzeiten. Nicht mehr als 4 Tische und nicht mehr als 4 Gerichte an höchstens 2 Tagen. Strafen pro Tisch 4 fl., pro Tag 4 fl.,  pro Essen 2 fl.

§ 18 Gelage bei Kindtaufen: sowohl für die Gevattern (Paten), als andere Gäste wie Pastoren, Opfermänner oder andere Personen sollen ganz abgeschafft werden.

§ 20 die Pfingst- und Fastnacht-, wie auch die Sonntags- und andere Geläge, darinnen Knechte und Mägde zusammenkommen und Tänze zu halten pflegen, in Häusern auf den Angern und bei Osterfeuern, sollen ganz und gar abgeschafft werden.

Dasselbe gilt auch bei …   30 Reichstaler Strafe.

 

12  Die Zeit vom 1648 – 1815

01.05.1650  2 Waldanteile veruntreut. Die 2 Teile Holz sind der Kirche durch den Altaristen Schaper, der über Einnahmen und Ausgaben der Kirchenkasse zu verfügen hatte, abhanden gekommen. Am 1. Mai 1650 hat er laut Holzenbuch an Albert Hagemann in Eggelsheim (Hoheneggelsen), an Franz Löer und Thiele Wilkens Witwe. Solche für 150 mgl versetzt, er hat dieses dem Pastor nicht gemeldet und bis an sein Ende verheimlicht.

1659 – 1672 Pastor Pölnyng legte den Widdeckenteich (Witwenteich) an, dieser ist (ca. 1905) vor der Chronikschreibung von Pastor Hoffmeister zugeschüttet worden. Die beiden Nachbarn Engler und William Hagemann wurden das neu entstandene Gartenland zum Kauf angeboten und von denen erworben. (Neben dem Pfarrwitwenhaus lag der sogenannte Hullerteich, den Pastor Pölnyng angelegt hat). Aus Hullerteich wurde Widdeckenteich daraus Witwenteich. Dieser Huller­teich bekam auch den Namen Feuerteich, weil er an die Schmiede grenzte. Er wurde um 1910 zugeworfen. Der Feuerteich ist den älteren Dorfbewohnern noch bekannt als Tummel­platz, der im Winter gern mit Schlitten und Schlittschuhen aufgesucht wurde.

06.05.1662 Maria Vasterling geboren Vater: Borchard V. beim Tie

Eintragungen mit ähnlich lautenden Zusätzen gibt es im Kirchenbuch bis ca. 1730

25.05.1672 wendet sich der Baron von Cramm, Oelber als Vormund der verwaisten Kinder der auf dem adligen Gut Burgdorf sitzenden von Kniestedt an den Herzog und teilt den Tod des Pastors Dillenberg mit. Gleichzeitig schlägt er vor, Christian Polying, der seit 13 Jahren in Berel amtiert habe und „gewesener Diener“ der Familie Cramm sei, die vacante Pfarre zu übertragen. Seinem Vorschlag wurde stattgegeben, Polying amtierte bis zu seinem Tode (+13.05.1679) in Burgdorf. Von ihm ist ein Schreiben an das Consistorium vom 25.07.1672 erhalten, indem er bestätigt, dass die Eingliederung der Kirche Nordassel in die Parochie Burgdorf auf Betreiben des Pastors Schaper zustande gekommen sei, Nordassel hätte ebenso gut zu Berel kommen können. Mit Berel sei es aber „erbärmlich bestellt“
Quelle: LK Archiv Br. Burgdorf 35.
Tatsächlich hatte die Pfarre in Berel weniger Einkünfte als die aller anderen Nachbardörfer, wie die Visitationsberichte des 16. Jahrhunderts beweisen.

 

12.1 Kopfsteuerregister von 1678

1678 erließ der Herzog Rudolf August die Kopfsteuer, weil es um seine Kriegskasse schlecht bestellt war. Seine „Schäflein“ im Fürstentum Braunschweig – Wolfenbüttel wurden nicht nur gezählt, sondern auch zur „Kriegs“ -Kasse „gebeten“. 58.000 Namen und die komplette Bestandsaufnahme enthielt die Aufstellung. (Natürlich haben die Intelligenten ein Wenig vorher versteckt oder auf Weiden außerhalb des Herzogtums „weiden lassen“.)

Es folgt die Aufstellung, die nach der Größe des Landbesitzes geordnet ist.

 

1 Th = 1 Thaler, 1 Ggr = 1 Guter Groschen

 

Ackerleute

Hans Vasterling (1 Th), Frau (12 Ggr), Sohn als Großknecht (1Th), Sohn als Mittelknecht (16 Ggr), Junge (6 Ggr), 3 Töchter als Mägde (je 6 Ggr).                                                            = (8)

Hans Boden (1 Th),  Frau (12 Ggr), Sohn als Großknecht (1Th), Sohn als Mittelknecht (16 Ggr), Sohn als Junge (6 Ggr), 2 Töchter als Mägde (je 6 Ggr).                                              = (7)

Hans Vasterling senior (1 Th), Frau (12 Ggr), Sohn als Großknecht (1Th), Sohn als Mittelknecht (16 Ggr), Junge (6 Ggr), Tochter (6 Ggr).                                                            = (6)

 

Halbspänner

Behrend Meyer (1 Th), Frau (6 Ggr), Mittelknecht (16 Ggr), Magd (6 Ggr.                         = (4) 

Heinrich Assmann (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn als Großknecht (1Th), Sohn als Junge (6 Ggr), Tochter als Magd (6 Ggr).                                                                                      = (5)

Heinrich Meyer (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Mittelknecht (16 Ggr), Junge (6 Ggr), Magd (6 Ggr).  = (5)

Köther

Hennig Ulrichs senior (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn als Leineweber (1 Th), Junge (4 Ggr), Tochter als Magd (6 Ggr).                                                                                                             = (5)

Hans Hageman (12 Ggr), Frau (6 Ggr), 2 Söhne (je 4 Ggr), Tochter (4 Ggr).                      = (5)

Jacob Tieman (12 Ggr), Frau (6 Ggr).                                                                                 = (2)

Hennig Vasterling, wenig Landt (6 Ggr), Frau (3 Ggr), Tochter (3 Ggr), Sohn (3 Ggr).        = (4)

Borchert Vasterling junior, kein Landt (6 Ggr), Frau (3 Ggr).                                             = (4)

Casper Lammers (12 Ggr), frau (6 Ggr).                                                                             = (2)

Casper Lammers (12 Ggr), Frau (6 Ggr).                                                                               = (2)

Hans Vasterling, wenig Landt (6 Ggr), Frau (3 Ggr), Sohn (3 Ggr). 2 Töchter (je 3 Ggr)= (5)

Hans Ulrich senior (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn als Leineweber (1 Th), Sohn (4 Ggr),  = (2) Töchter (je 4 Ggr)  = (6)

Hennig Buhry (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Magd (6 Ggr).                                                          = (3)

Herman Schaper (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn als Großknecht (1Th), Sohn als Mittelknecht (16 Ggr), 2 Söhne als Jungen (je 6 Ggr), 2 Töchter als Mägde (je 6 Ggr).                 = (8)

Jonas Himstedt, Schneider (1 Th), Frau (8 Ggr), Sohn (4 Ggr), Tochter (4 Ggr).                = (4)

Curt Robken (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn (4 Ggr), 2 Töchter (je 4 Ggr).                           = (5)

Behrendt Schaper (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn (4 Ggr), 2 Töchter (je 4 Ggr).                   = (5)

Jonas Wittkopf (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Dienstjunge (6 Ggr).                                               = (3)

Ehrich Licofett (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn (6 Ggr), Tochter (4 Ggr), Mittelknecht (16 Ggr).                                                                                                                                            = (5)

Tiele Witkopf, ist in delirio (=), Frau (3 Ggr), Sohn 3 Ggr), 2 Töchter (je 3 Ggr).                  = (5)

Hans Witkopf (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Magd (6 Ggr), Junge (6 Ggr).                                    = (4)

Henrich Buhry, hinder der Kirche (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Junge (6 Ggr).                              = (3)

Behrendt Vasterling, beym diche (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn (4 Ggr), Tochter (4 Ggr). = (4)

Hans Vasterling Witwe, (12 Ggr), Sohn als Mittelknecht (16 Ggr), Sohn als Junge (6 Ggr), 2 Töchter (je 4 Ggr).                                                                                                              = (5)

Borcherdt Vasterling (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Sohn (4 Ggr), 2 Töchter (je 4 Ggr).   = (5)

Hans Bülteman (12 Ggr), Frau (6 Ggr), Junge (4 Ggr), 2 Töchter als Mägde (je 6 Ggr). = (5)

Michael Vornekahn (12 Ggr), Frau (6 Ggr).                                                                       = (2)

Hans Christoff Helmholdt, Krüger (2 Th), Frau (12 Ggr), Tochter (12 Ggr), Großknecht (1 Th), Mittelknecht (16 Ggr), Schäferknecht (1 th), Schäferjunge (6 Ggr), Magd (6 Ggr)      = (8)

 

Häußling (Mieter)

Curt Eschemann, Zimmergeselle (6 ggr), Frau (3 ggr).                                                          = (2)

Andreas Bogel, bettelt (0).                                                                                                   = (1)

Christoff Scharders Witwe (6 Ggr), Tochter (2 Ggr).                                                          = (2)

Henrich Vasterling (6 Ggr), Frau (2 Ggr), Tochter (2 Ggr).                                                 = (3)

Behrend Dieckmann (6 Ggr), Frau (2 Ggr).                                                                         = (2)

Hans Wittkopf junior (6 Ggr), Frau 2 Ggr).                                                                          = (2)

Henrich Vasterlings Witwe (6 Ggr), Tochter (2 Ggr).                                                         = (2)

Hans Buhry (6 Ggr), Frau 2 Ggr), Tochter (2 Ggr).                                                              = (3)

Sander Bossen Frau (6 Ggr)                                                                                               = (1)

 

Auffer Freyheit

Hans Ulrich, Garnkäufer (2 th), frau (12 Ggr), 2 Söhne (je 8 Ggr), Magd (6 Ggr).                 = (5)

Christian Ulrichs, Schneder (1 Th)                                                                                      = (1)

Dietrich Wittkopf (6 Ggr)                                                                                                    = (1)

 

Leibzüchter oder Altväter

Hans Meyer (6 Ggr), Frau (2 Ggr)                                                                                      = (2)

Henrich Vornekahn (6 Ggr), Frau (2 Ggr), 2 Töchter (4 Ggr)                                              = (4)

Joachim Paul  (6 Ggr), Frau (2 Ggr)                                                                                    = (2)

Hans Buhri (6 ggr)                                                                                                               = (1)

Hans Wittkopfs Witwe (2 Ggr)                                                                                           = (1)

Die Eschemennsche (2 Ggr)                                                                                               = (1)

Der Bartrembsche (3 Ggr), tochter (2 Ggr)                                                                         = (2)

Jonas Witkopfs Mutter (4 Ggr)                                                                                          = (1)

 

Hirten

Kuhhirt Heinrich Hünen (8 Ggr), Frau (4 Ggr), Tochter (2 Ggr).                                         = (3)

Schweinehirt Michel (8 Ggr), frau (4 Ggr).                                                                             = (2)

 

Pastoris Gesinde

Magd (6 Ggr).                                                                                                                      = (1)

Steuer aus Berel 63 Thaler und 10 Gute Groschen. Steuerpflichtige Personen       = (185)

Die Kopfsteuerbeschreibung des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel, Hannover 2000, Seite 328 - 330

 

1687 wurde die große Glocke von Heiko Meyer mit 8,5 Zentner in Wolfenbüttel gegossen.

1688 der Kirchturmkopf war vom Sturm heruntergeweht. Es waren viele Dokumente in dem Kirchturmkopf. Pastor German fügte noch ein selbstverfasstes deutsches Carmen hinzu.

 

Auch hier liegt die Karte von 1753 als Grundlage der Rekonstruktion vor. Die Höfebesitzer wurden mit Hilfe dem Erb- und Scheffelschatzregistern des Amtes Lichtenberg und der Kirchenbücher nachgetragen und die noch nicht bebauten Grundstücke „hausfrei“ retuschiert.


1699 hatte sich, so klagt der Lichtenberger Amtmann, Zeppenfeld unterstanden, im Bereler Riese auf „ diesseits der Landstrasse“, so  vom Himstedter Lah nach Söhlde geht und die Ämter scheidet, Federlappen zu ziehen und Hasen zu schießen. Aber der Krüger in Berel, Christopf Helmhold, hat einen bunten Lappen gepfändet, und er hat ihn auf mein Amt nach Lichtenberg gebracht. Da liegt er noch – ja noch. Zeppenfeld hat ihn sich nicht wieder holen lassen.
Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bertheau, 1930 Seite 59.
Die Lage der Gerichtsstätte beschreibt Ewald Bock, Berel in seiner Waldchronik, 1978, Seite 16 wie folgt: Er gehörte 1243, wie auch das Dorf Berel unter den Gerichtsbann des Stiftes. Eine an dessen nordwestlicher Ecke gelegene „Dingstätte“ bewahrt in ihrem Namen noch die Erinnerung hieran. Der unmittelbar darunter herziehende Feldweg im Zuge der Landesgrenzen heißt heute noch „der Heerweg“.


12.2 Das älteste Schulgebäude wird errichtet.

1703 Die einzige Wohnstube diente auch zugleich als Schulstube und war ungedielt. Das fürstliche Konsistorium bewilligte 45 Thaler. Die Gemeinde verkaufte ein Stück Land an der Lesser Landwehr für 25 Thaler an Berend Schaper. Das Bauholz wurde aus dem Bereler Ries geliefert.

1704 wurde die Braunschweiger Wegeordnung erlassen. In der Nähe von Heerstraßen sollten Weiden und andere Bäume gepflanzt werden, die Äste und Zweige sollten in schadhafte Stellen eingearbeitet werden, Bäche sollten mit Holzbrücken überbaut werden. Steine wurden gesetzt, wo die Gemeindegrenzen waren und die Zuständigkeit dann ja auch endeten.

 

12.3 Gemeindebackhäuser

27.02.1705 Gemeinde – Backöfen schon in früher Zeit war der herzoglichen Regierung bewusst, dass sie zur Einschränkung des Holzverbrauchs auch die große Zahl der dörflichen Back­öfen verringern sollte. Ersichtlich wird dies durch den Extract aus den Forst-Resolutionen. Aus der Geschichte der Waldungen im Salzgittergebiet. Salzgitter 1996, Nora Neese Seite 27

1706 beschreibt Pastor German wie er die Leute motiviert sein Kirchenland zu beackern. Es lässt ein Pfluggelage sich einfallen, das über zwei Tage dauert.

22.02.1709 die Braugerechtigkeit im Amte Lichtenberg. Nachdem das Gut in Burgdorf die Braugerichtigkeit erhalten hatte und ein Brauhaus gebaut worden war, müsste der Krüger sein Bier vom Gutsherrn beziehen. Das Burgdorfer Bier durfte nicht überall im Amt verkauft werden, wie aus zwei Rescripten von 1754 und 1756 hervorgeht, sondern nur in den Dörfern Burgdorf, Hohenassel, Nordassel und Berel. (Quelle: St. Arch. WF 8 Alt Lichtenberg 6). Alle übrigen Amtdörfer mussten Wolfenbütteler Bier kaufen, nachdem auf dem Amte nicht mehr selbst gebraut wurde. (Quelle: St. Arch. WF 4 Alt Vorl.  Nr. 1285). Streng verboten war es, „fremdes“ Bier zu beziehen, aus dem „Ausland“, z. B. aus dem Stifte Hildesheim. Durch die Verfügung von 1709 hatte die Wolfenbütteler Brauerinnung das Recht erhalten, durch Vertrauensleute im Amte Lichtenberg „Krüger und sonstige Consumenten visitieren zu lassen und das an manchen Orten vorgefundenes Bier zu conficiren“. (Quelle: Ldsges. 142). Geschichte der Asselburg und des Dorfes Burgdorf, Kurt Hasselbring 1984, Seite 50

1712 Hausinschrift Behrend Julius Meier & H.S. Dorothee Vasterling um 1956 wurde das Tagelöhnerhaus von Sonnemann abgerissen. 2008 ist es eine Pony-Wiese.

1715 – 1728 wurde ein Prozess geführt. Es wurde entschieden, dass die Pflugleute gegen 0,5 Fass Bier und dem Morgenbrot es zu bemisten und zu pflügen haben. ...

16. +17.01.1716 war ein so starker Frost in Berlin, das die Soldaten auf Posten, Pferde und andere Tiere tot umfielen. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365.

1722 das neu errichtete Pfarrhaus erhält einen Zuschuss von 300 Thalern durch das fürstliche Konsistorium. 300 Thaler kamen aus der Kirchenkasse.

1723 der vom Blitz abgebrannter Kirchturm wurde wieder erneuert. Im Turmknopf befanden sich zwei fingerlange Bleistreifen 1607 Pastor Jonas Teuber, 1688 Pastor German, 1723 H.W. Kühne Pastor.

 

Auch hier liegt die Karte von 1753 als Grundlage der Rekonstruktion vor. Die Höfebesitzer wurden mit Hilfe dem Erb- und Scheffelschatzregistern des Amtes Lichtenberg und der Kirchenbücher nachgetragen und die noch nicht bebauten Grundstücke „hausfrei“ retuschiert.

 

1729 Jahresangabe auf einem Silberkelch der Bereler Kirche mit Vergoldung 2 Pfund 5 ½ Lot schwer.

01.08.1729 Baurichtlinien zur Schornsteinherstellung: Sicherlich sind auch viele Brand­schäden durch das offene Herdfeuer entstanden. Daher galt die Sorge des Landesherrn dem Bau von Schornsteinen. Nach einem Reskript des Herzoglichen Consistorium von 01.08.1729 waren in manchen Dorfpfarrhäusern noch "hölzerne Rauchfänge" vorhanden. Diese sollten, wenn sie "noch hinlänglich gegen Feuersgefahr gesichert seien, "mit Leimen (Lehm) vorerst tüchtig verwahret werden. Möglichst alle Pfarrhäuser seien aber mit gemauerten Schorn­steinen zu versehen, die zweimal im Jahr gefegt werden mussten. Geschah das nicht so musste der Pfarrer "ex propiis" den Schaden ersetzen. Viele Pfarrer hätten diese Pflicht ver­nachlässigt, weil sie das "wenige Reinigungsgelt" selbst zahlen mussten. Diese Ausgaben soll nun die Kirchen­kasse übernehmen.


12.4 Schützenfest und Junggesellschaft

 

09.10.1729 Pastor Kühne (1712-1749 in Berel) bezieht sich auf Artikel 6 und 20

"Als Pastor Kühne den zwei Knechten, die zu ihm gesandt waren, bedeutet, das der Festtag ein solches nicht verstattete und sie ihr Gelage auf einen Werktag verlegen sollten, antworteten sie, wenn ich nicht wollte, müsste ich wohl, denn es wäre ihnen das Johannisbier in einem Kap. X des Mandats vom 09.10.1729 welches sie ganz trotziglicht hervorholten und vorlegten, wieder vergönnt und freigelassen." (Durch diese schriftlich verfassten Beschwerden können wir die Junggesellschaft Berel und das Schützenfest Berel nachweisen).

1734 ein schweres Gewitter beschädigt die Groß Himstedter Windmühlenchronik Söhlde, Pastor Ernst Bartheau, 1930 Seite 72.

1736 war das Frühjahr regnerisch, erst Ende Mai lief die Bestellung des Feldes an.

1737 - 1757 Wetterangaben aus Tagebüchern von Heinrich Vasterling aus Berel

Chronik Berel 1976, Ewald Bock, Seite 7-9

25.03.1737 Tagebuchschreiber Heinrich Vasterling kauft für 23 Reichstaler die Hofstelle von Hans Heinrich Witkop

1737 heiratet der Tagebuchschreiber Heinrich Vasterling Ilse Lucie Ulrich aus Berel.

1737 das ganze Osterfeld und der Söhlder Berg hagelte ab. Die Gerste war schon gemäht und der Hafer stand noch, bei ihm war das Korn ausgeschlagen, es war also ein kümmerliches Jahr, an Flachs war allerdings kein Mangel. Der Kauflop kostete 1 Marien-Groschen 6 Pfennige, der Himpten Roggen 1 Reichstaler, die Gerste 27 Mariengroschen.

1738 hagelte im Osterfelde der Flachs wieder ab, so dass kein Halm darin geblieben ist. Im Lahfelde war der Flachs vom Hagel verschont geblieben, dafür aber vom Regen verdorben.

1738 baut Andreas Bühri Ass Nr. 40. Der Platz gehört ins Burgdorfsche Lehen.

1739 waren Winter und Frühling nass, die Gerste wurde in Schlamm und Nässe gesät; nach Pfingsten fing es an zu trocknen und zwar so stark, dass das Leinland nicht rechtzeitig bestellt werden konnte. Der Leinsamen lief z. T. erst nach 8 Wochen, als der Roggen schon gemäht war, auf. Von den darauf folgenden warmen Regen hatte der Flachs wenig Nutzen; Der Flachs musste nach Michaelis aufgezogen werden, da es bereits stark gefroren hatte. Dadurch war auch eine rechtzeitige Wintergetreideeinsaat nicht möglich, erst 14 Tage vor Weihnachten taute es auf, und gleich nach Weihnachten fror es wieder.

1739 Am 24. Oktober begann in Deutschland der längste Winter und endete am 13. Juni. Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365. Dies Kleingedruckte stammt von Johann Peter Hebel:

1740 seit Menschengedenken war im Januar und Februar nicht eine solche Kälte gewesen. Wer nach dem nächsten Dorf gehen musste, dem froren Ohren und Nase. Das Vieh war in den Ställen verreckt, z.T. erfroren, sogar Bäume sind vom Frost vernichtet, das Wasser wurde in den Stuben zu Eis, auch der März war noch sehr kalt. Als die Sonne dann wärmer schien, schmolz der Schnee, und die Wintersaat stand am Tage im Wasser und nachts im Frost. Auch im April war der Weihnachtsfrost noch in der Erde, und kein Grashalm grünte, demzufolge kostete das Schock Stroh 5-6 Reichstaler. Die Leute mussten die Dächer von ihren Häusern und Scheunen nehmen und das Vieh damit füttern, dabei ist viel Vieh umgekommen. Im Mai kam der Weihnachtsfrost erst aus der Erde, und das Eis verschwand von Bächen und Teichen. Als in den Gärten Erbsen gelegt wurden, war es unter dem Misthaufen noch hart gefroren. Wenn die Saat nicht gefehlt hätte, wäre das Wintergetreide umgepflügt worden, so schlecht stand es. Der Himpten Roggen kostete 1 Reichstaler 6 Groschen, die Gerste 30 Groschen, der Hafer 24 Groschen, die Erbsen 1 Reichstaler 4 Groschen und Flachssaat war nicht zu bekommen, es kostete der Kauflop aber 2 Groschen 2 Pfennig. Viele Leute mussten Hunger leiden. Im Mai war kaum eine Blume zu sehen, und die Bäume blühten im Juni. Eine spätere Ernte wurde in Aussicht gestellt.

1741 der Roggen war sehr schlecht und Michaelis stand noch welcher im Felde. Weizen ist im ganzen Amt  Lichtenberg kein Himpten gewachsen, es wäre besser gewesen, man hätte im Frühjahr die Wintersaat umgepflügt und Gerste eingesät, dann wären evtl. noch 24 Stiegen dabei heraus gekommen. Im September war das Wetter gut, im Oktober wieder schlecht, es setzte starker Frost ein, die Leute bekamen große Sorgen, keiner konnte die Feldarbeit fortsetzen, Gerste und Hafer wurden nass zusammengebracht, es gab Auswuchs und ausgefallenes Korn.

1741 Nachfolgebau mit Hausinschrift Ass Nr. 59 Johann Bock & Elisabeth Vasterling        2008 Dieter Bock

1741 Hans Heinrich Vasterling baut Ass Nr. 13. Er hat die Stelle von Erich Vasterlings Hof. Er bewirtschaftet 4 Morgen Land, die zu Erich Vasterlings Erben gehören und da auch auf­ge­führt sind. (Das Kifhaus).

1742 Nachfolgebau mit Hausinschrift Ass Nr. 65 2008 Bernd Hoffmeister.

Ab den 08.10.1744 durfte kein Neubau nach einer Landesherrlichen Verordnung, ohne Schorn­stein errichtet werden. Im Jahre 1780 wurde vorgeschrieben, dass er aus Mauersteinen auf­gebührt (aufgebaut) werden musste, "lehmerne Schornsteine" zu bauen wurde untersagt. Die Ansicht vieler, erlaubt seinen solche aus getrockneten Lehmsteinen, sei falsch, genehmigt würden nur noch aus Barnsteinen gemauerte. Außer den Strohdächern - über das Gebot, Ziegel zur Dach­deckung in den Ortschaften zu nehmen, die in der Nähe von Ziegeleien lagen, ist bereits ge­sprochen worden - waren die in den Gärten der meisten Bauernhöfe stehenden Backöfen eine Gefahren­quelle. Man suchte diese möglichst dadurch auszuschalten, dass der Bau von Gemeinde-Backhäusern gefordert wurde. Nur dort durfte dann noch gebacken werden. Sofern die Backöfen der einzelnen Höfe "feuerfeste" waren, durften sie wohl zum Obsttrocknen, aber nicht mehr zum Backen benutzt werden. Feuergefährliche waren abzureißen.

20.05.1746 Corporis bonorum Verzeichnis der Einnahmen durch Pastor JH Kühne.

1747 In der Nacht zum 12. Dezember war ein heftiger Sturm ausgebrochen, wie ihn vorher noch keiner erlebt hatte. Die meisten Dächer der Häuser waren stark beschädigt und viele Bäume im Dorf, Feld und Wald entwurzelt.

13.01.1747 eines Sonntagabends um 8 Uhr, ist in Heinrich Funken Hause Feuer entstanden, das sich so schnell ausbreitete, dass bald darauf auch Helmholdts Haus und Scheune brannten. Im Handumdrehen erhellte ein Flammenmeer die Nacht, dass man in Braunschweig auf dem Walle das Geld zählen konnte. Von dem alten Helmholdt ist viel geredet worden, aber kein Bereler hat weder vor noch nach dem Brande gesehen oder gehört, dass er in Berel gestorben und dort auf dem Friedhof begraben ist. Quelle: Von Heinrich Vasterling übergeben an Schäfer Johann Christian Schaper aus Berel und dann übergeben an Familie H. Löhr in Berel.

20. 6.1747 Herzog Carl I. erneuerte und verschärfte die Brandverordnung. (Der Pfeifenkopf musste aus Blech oder anderem Metall sein). Am 20. 6.1747 verfügt er schwere Strafen, wenn "in Orten, wo Stroh, Flachs, Heede usw. "lagert, überhaupt, auch mit einer Deckelpfeife, geraucht wird. Nur in Zimmern, in denen keine Gefahr bestand, durfte eine offene Pfeife benutzt werden. Dem Übeltäter drohte im Wiederholungsfalle eine Strafe von 4 Th. ggf. auch Gefängnis "bei Wasser und Brod". Das Bußgeld wurde zu je einem Drittel unter die Obrigkeit, den Denunzianten und die "Armen Anstalten" aufgeteilt.

1748 um Neujahr fing es an zu frieren und fror bis Ostern ununterbrochen, im Mai war noch Frost unter dem Misthaufen. Dann kam eine lange Regenzeit, sodass nicht geackert werden konnte. In der zweiten Maihälfte legte man endlich Erbsen. Aber auf dem Anger hatten die Schafe nichts zu fressen. Mit scharfen Ostwinden fing es dann an zu trocknen und zwar so, dass nur wenig Gerste zum Keimen kam. Der Leinsamen lief erst 3 Tage nach Jacobi auf, weil es zwischendurch mal einen Schauer geregnet hatte. Egidi regnete es wieder, und er Flachs fing an zu wachsen und konnte nach Gallentag aufgezogen werden. Leider folgte wieder eine Regenperiode, das Wasser lief dem Flachs in die Knoten, und er verdarb. Eine Woche vor Weihnachen wurde er zusammengebunden und in den Mist geworfen. Weil in einigen Orten noch alter Vorrat war, sah man auf den Landstrassen oft Flachsverkäufer. Das Wetter war jetzt beständig warm mit etwas Regen, und die Schafe brauchten vor Weihnachten nicht mehr im Stall gefüttert werden. Die Holzgerechtigkeit wurde in diesem Jahr weggenommen.

1749 war ein gewünschtes segensreiches Jahr, Korn und Flachs waren in Überfluss gewachsen.

1749 baut Christian Ulrich die Stelle Ass Nr. 38, sie war vorher wüst.

1750 wird das Witwenhaus (2008 Familie Klaus Brosinski) an der Pfarrwiese gelegen.

1750 Andreas Vasterling kauft den Platz von Bernd Vasterling für 17 rt und baut Ass Nr. 57.

1752 Heinrich Vornekahl baut Ass Nr. 56, es war vorher ein Weidebleek zu Henning Vornekahl (Ass Nr. 36)

 

12.5 Einführung von fortlaufenden Hausnummern (Assekuranz)

Am 18.07.1753 wurde die Landesbrandcasse gegründet, bei der alle Gebäude gegen Feuerschäden versichert werden mussten. Durch diese sowohl dem Gemeinwohl als auch dem Interesse jeden Hausbesitzers dienende Einrichtung sollte die Verarmung durch Brandschäden verhütet werden. Doch scheint die Gewissheit, dass man nun im Schadensfall gegen allzu große Einbusse an Hab und Gut versichert war, eine gewisse Sorglosigkeit im Umgang mit dem Feuer Platz gegriffen zu haben. Jedenfalls stellt ein herzogliches Reskript vom 07.01.1829 fest, das seit Einrichtung der "Brand- und Feuerversicherung die Angst vor dem Feuer und die Vorsicht vermindert" sei. Seit einiger Zeit hat es im Lande "sehr ungewöhnlich viele Feuersbrünste" gegeben, die z. T. aus Rache oder Gewinnsucht verursacht seien. Demjenigen, der einen Brandstifter anzeigte, wurden 100 Th. Belohnung zugesichert, sein Name würde nicht genannt werden. Im Gottesdienst soll über das Verwerfliche einer vorsätzlichen Brandstiftung z.B. Über den Bibeltext. „Des Gottlosen Lust ist Schaden zu Thun" (Sprüche Salomonis XII V. 1-2) gepredigt werden.

 

Diese als gesichert geltende Karte von 1753 zeichnet die damalige Karte farbig nach und liefert zusätzlich die Information der Ass Nr. und des Besitzernamens.

 

1753 „In den Vahl Höfen“. DFW Beschreibung des Dorfes Berel
1753
Feld und Zehnt-Beschreibung des Dorfes Berel.

1753 die Schule bekam die Assekuranz Nr. 27 und hatte folgenden Besitz (Dotation) Flurstück Nr. 38. Im Dorfe 104 Quadratruten Nr. 169. Über dem Dorfe 7 Morgen 117 Quadratruten, Nr. 316 In der Pfahlwiese 1 Morgen.

 

 

In dieser Karte von 1753 sind auch die Flurstücknamen enthalten.

Einmalig im Mittelalter: Aus drei Dörfern und den Flurstücken wurde ein Dorf.

 

1753 Ass Nr. 58 ist vorhin ein Gemeindebackhaus gewesen. Moritz Böggel wird hier angegeben.
1753 ist der Lindenhof Ass Nr. 32 wüst er gehört Curd Kämpe.

1753 ist der Hof Ass Nr. 34 wüst, er gehört zu Bernd Meier. Die Stelle gehört in das Meiergut Ass Nr. 16 der Kotsassen, die Hälfte davon hat Henning Ulrich und gibt den Vornekahlen 1 mfl.
1753 ist der Hof Ass Nr. 73 wüst. Er gehört Curd Eschemann und gibt von dieser Stelle 1 Pfd. Wachs an die Kirche.

1753 ist der Hof Ass Nr. 72 wüst. Er gehört Hans Heinrich Wittkop.

1753 gehört Ass Nr. 67 und Ass Nr. 68 Bernd Vasterling und Cons. Nr. 67 Masebarch (Maßberg) die Stelle gehört den Vasterlings und in das Crammsche Lehen zu Oelber. Hans Böggel hat davon ¼, worauf dessen oben angeführtes Brinksitzerhaus befindlich. Da übrige haben verschiedene und brauchen solches zu Gärten, woselbst solche specificieret sind.

1754 kostete der Himpten Roggen 30 Groschen.

1755 betrug der Roggenpreis einen Reichstaler und die Gerste kostete 30 Groschen.

1755 das Stallgebäude nördlich des Hofes der Pfarre wurde gebaut.

1756 zahlte man für den Roggen einen Reichstaler 6 Groschen, für die Gerste einen Reichstaler, für Hafer 30 Groschen.

1756 der Winter war sehr regnerisch. Alle tiefer gelegenen Äcker waren so vom Wasser überschwemmt, dass es schien, als werde kein Weizen aus der Erde kommen. Am 3. Pfingsttage (8.Juni) vernichtete ein Hagelschlag innerhalb einer halben Stunde alle Erntehoffnungen. Zu dem Übel kamen noch die Mäuse, die innerhalb von sieben Tagen den Rest auffraßen. In diesem Winter herrschte eine große Teuerung der Lebenshaltungskosten. Erst Weihnachten habe Regen, Schlackerwetter, Schnee und Frost eingesetzt, so dass die Mäuseplage nachließ. Der Kornpreis stieg damals um das Doppelte. Quelle Johann Peter Hebel

 

26.7.1757 die Franzosen haben die Braunschweigisch-Hannoverschen Truppen im 7-jährigen Krieg in der Schlacht bei Hastenbeck in der Nähe von Hameln besiegt und kommen auf unser Gebiet. "Furchtbar hauste nun das feindliche Heer im Lande, Städte und Dörfer wurden gebrandschatzt, die Staatskassen geplündert und schwere Kontributionen ausgeschrieben. Die Holzbestände im Bereler Ries sollen laut Richard Uthe Berel darunter gelitten haben.

1757 wartete mit einer Teuerung und einer Hungersnot auf, außerdem war für Geld kaum noch Korn zu kaufen. Darauf setzte der Herzog Carl die Preise fest, und zwar sollte der Roggen einen Reichstaler 3 Groschen, die Gerste 30 Groschen kosten. In einem anderen Land Korn zu verkaufen, war streng verboten. Nun tat man so, als wäre kein Korn mehr vorhanden und verkaufte heimlich ins Hannoversche, denn dort war es noch teurer. Der festgesetzte Preis sollte bis zum nächsten Frühjahr Gültigkeit haben, als aber dann Gerste gesät werden musste, nahm jeder, was er kriegen konnte, der Himpten Gerste kostete nun 1 Reichstaler 15 Groschen.

 (1757 enden die Wetterangaben aus Tagebüchern von Heinrich Vasterling aus Berel)

1758 Hausinschrift Johann Heinrich Masebarch (Maßberg) & Anna Elisabeth Boggels.

         1974 Brunke bis 2008 Mieter Familie Stülp.

11.06.1758 mittags 11 Uhr verheerte ein starker Hagelschauer die Fluren der Ortschaften Sehlde, Söderhof, Groß Heere und Klein Heere.

1758 kam der Regen erst am 13. Juni, der zum Auflaufen des Getreides nötig war. Die Ernte stellte die Menschen aber zufrieden. Quelle Johann Peter Hebbel Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365

11.06.1759 mittags 12 Uhr als vom Wohldenberge her ein schwarzes Wetter über die vorgenannten Ortschaften heraufstieg. Es war, als ob plötzlich die Nacht hereinbrächte. Dabei herrschte ein solches Donnern, Krachen und Wettern, das die Leute glaubten, der Jüngste Tag bräche herein. In Sehlde wurden in wenigen Augenblicken die Fenster und Ziegel auf den Dächern zerschlagen. In den Gärten herrschte größte Verwüstung, auf den Feldern war alles verhagelt. Der grüne Roggen wurde fuderweise hereingefahren. Die Felder wurden wieder mit Hafer bestellt, gaben aber, da die Bestellung so spät geschah, fast keinen Ertrag mehr. Großen Schaden richtete das Hagelwetter auch im nahen Hainberg an. Infolge des Hagelschlags in den beiden Jahren begann für die Gemeinden eine schwere Zeit.

11.06.1760 nun im dritten Jahr, wieder am 11. Juni um 11 Uhr, der Himmel sich abermals dunkel bezog und aufs neue ein Gewitter drohte, da entschloss sich die Gemeinde Groß Heere für sich und ihre Kinder, dem 11. Juni als Hagelfeiertag und Bußtag zu begehen. Einwohner aus Nachbarorten fuhren um die Ortschaft herum, sodass die Peitschen knallen die Feier nicht störten. Als nun auch diese Ortschaften durch Hagelschlag heimgesucht wurden, entschlossen sich diese ebenfalls den 11. Juni als Hagelfeiertag einzuführen.

NAPF 3 / 1985 von Paul Theile

1760 Hausinschrift Ass Nr. 18 (Pommerehne) wer Jesum liebet und vertraut …

1761 Hausinschrift Ass Nr. 69 Joh. Chr. Bock & Maria Gottschalk bis 2003 Adele Wolters.

         2007 wurde das Haus von Henning Burgdorf abgerissen.

1764 das Taufbecken aus Zinn bekam die Kirche von Frau Pastor Meyer geschenkt.

25.05.1765 Erbbestattungen in der Kirche durften durch Verfügung des Consistoriums nicht mehr erweitert werden. Quelle: Geschichte des Dorfes Nordassel sowie der Kirche und des Schlosses Burgdorf Nordassel 1984, Kurt Hasselbring, Seite 107

1768 Hausinschrift Ass Nr. 43 Christian Eschemann & Gertrud Meyer

        1974 Witwe Bocks Haus

 

12.6 Der Sühnestein

Von Pastor Meyer

 

Hinter dem Opfereigarten (Dorfgemeinschaftshaus/Schütz) führt der Knick her, früher ein Dorfgraben mit Hecke, der zur Befestigung des Ortes diente. Auf diesem Knick befanden sich drei Kreuzsteine in gleicher Form. Pastor Meyer hat sie 1770 beschrieben.Gleich am Dorfe auf dem Knicke oder Dorfgraben sind zwar 3 Steine vorhanden und stehen ziemlich tief eingegraben, die äußerlich keine Form des Creuzes haben, sondern beinahe rund sind, an welchen aber auf einem Jeden 4 Kreuze gegen einander eingehauen sind. Ich habe letzteres erst vor ein paar Jaaren, da ich das viele Moos von selbigen abkratzte, entdeckt. Ein alter Mann in der Gemeinde hat mir einmal erzählet, von seinen Vorfahren gehöret zu haben, dass da nicht weit davon in uralten Zeiten der Dorfkrug gewesen und in demselben durch eine Schlägerey ein paar Leute todtgeschlagen wären, selbige deswegen wären errichtet worden.“
Alte Nachrichten über Steinkreuze im Lande Braunschweig. Amt Salder. Berel


Im Jahre 1895 fand der Museumsdirektor Meier nur noch einen Kreuzstein vor, der als Brücke über den Kirchhofsgraben lag. Er wurde an der Kirche aufgestellt und steht 2008 auch noch da. 

Sühnekreuze sind Denkmale mittelalterlichen Rechts des 13. -16. Jahrhunderts. Sie waren ein Erfüllungsteil von Sühneverträgen, welche zwischen zwei verfeindeten Parteien geschlossen wurden, um eine Blutfehde wegen eines begangenen Mordes oder Totschlages zu beenden. Mit der Einführung der Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. im Jahre 1533 wurden private Abmachungen nicht mehr geduldet, an ihre Stelle trat das ordentliche Gericht, das den Täter nach dem neuen Recht verurteilte. Mit der Einführung dieses neuen Rechtes wurden die Sühneverträge zwar offiziell abgeschafft, lebten jedoch je nach Landessitte noch durch das ganze 16. Jahrhundert fort; erst das 17. Jahrhundert räumte mit ihnen endgültig auf. http://www.suehnekreuz.de/

„Ein seltsamer Zug der Steinkreuzsetzungen ist das gegenseitige Umbringen …“ in Westfalen 14 x das Motiv der „Feindlichen Brüder“ fest, die sich gegenseitig töten. In Niedersachsen 23 x Brudermord. 32 x Doppelmord von Menschen gleichen Standes.
Quelle: Stadtarchiv Hildesheim: 3 Z 1984 JG 52 die  Diözese Hildesheim Seite 57

 

1772 war die Ernte so spärlich, dass die Geschädigten jahrelang ihre Pacht schuldig bleiben mussten. Aus Chronik Nettlingen Seite 30 von Andreas Armgardt ab 1739/40 aufgezeichnet.

19.07.1772 ein furchtbares Hagelwetter ging über Söhlde nieder. Seit der Reformation wird deshalb am Tage nach Himmelfahrt in allen Landgemeinden Gottesdienste abgehalten, in denen um Behütung der Felder vor allem Schaden gebetet wird. Der Hagelschaden war so verheerend dass die Meisten auf Brot gehen mussten (d.h. sie mussten betteln). Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bartheau, 1930 Seite 72.

1773 SZ Bericht von 1995 „Sinnliche Lust, Müßiggang und Üppigkeit“. Der Herzog Carl zu Braunschweig-Lüneburg strich die dritten Festtage wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten.

 

12.7    1773 bisher ältester Zeitungsabschnitt

15.02.1773 aus Braunschweiger Anzeigen Gelehrte Beyträge

Gelehrte Beyträge
zu den
Br(aunschweiger) Anz(eigen)
15.02.1773

Die alten Wenden und Sorben hatten bey dem hohen Baum eine Stelle die sie den Kessel nannten. Nahe bey dem Dorfe Berel gegen Mitternacht, im Fürstlichen Amte Lichtenberg, hat ehemals eine Eiche gestanden, die selbst, oder neben derselben eine Stelle lange Zeit, und bis noch jetzo den Namen
Glockenkorb führt. Vermöge der mündlichen Überlieferung soll in diesem Baum in alten Zeiten ein Korb gehangen haben, der wie eine Glocke gestaltet gewesen. Es kann seyn, so wie dort ein Kessel gewesen, oder ein Behältniß dem Kessel ähnlich, hat man hie ein Korb gehabt. Die Absicht des Kessels und Korbes überlassen wir den Rechtsgelehrten zu beurtheilen. – Meiner ohnmaßgeblichen Meynung nach sind darin die Strafgelder, oder die Gerichtsgebühren gesammlet worden.
Der Richter bekam sein Gebühr nach dem Lege Baj. c. z. T. II Judex partem suam accipiat de causa quam judicat, de Septem solidis tremisstem, de novem solidis unum. De omni compositione semper nonam partem accipiat, dum rectum judicat.
Dergleichen Bäume, Städte und Gegenden sind noch hin und wieder anzutreffen, die ein Alterthum verrathen, man kann es an ihrer Benennung bald merken. Ohn Zweifel hat ein jeder gewisser Distrikt sein besonderes Banngericht gehabt.

Den Original Zeitungsabschnitt von der Tochter des Lehrers Klein am 08.09.2002 in Groß Flöthe erhalten.

 

12.8   1774 Pastor Meyer berichtet:

1774 Verhältnis der Bereler zu Badern und Ärzten

Pastor Meyer schreibt in seinem Bericht 1774: „Wenn ein Doktor aus Braunschweig oder Wolfenbüttel gebraucht wird, so wird alsdann eben daselbst der Medici von der Apotheke ge­nommen. Allein, leyder, geschieht das außer ordentlich selten, und der Bauersmann trauet un­geachtet aller Vorstellung Unstudierten, Pfuschern, alten Frauen, die sich mit Quack­salberung abgeben, mer als Gelehrten und würklichen Ärzten. Von hier  aus wird insonderheit eine alte Frau aus Gustedt, jeweilig ein Kuhhirte hinter Braunschweig, ein Lieutenant in Braunschweig und hauptsächlich der Bader Bötcher aus Söhlde gebraucht, welche denn sämtliche ihre Arzenei selbst bereiten“. (Quelle: St. Arch. WF Ldsch. Bibl. 1225 Bd. IV) Dabei war es den Badern schon durch eine Verfügung vom 28.11.1742 verboten worden, „innerliche Arzneimittel zu verschreiben und überhaupt innere Krankheiten auszukurieren. Bei Zuwider handeln drohte ihnen eine Bestrafung“. (Quelle: St. Arch. WF8 Alt Lich. 6);  Geschichte der Asselburg und des Dorfes Burgdorf, Kurt Hasselbring 1984, Seite 51+52

 

1774 „Kleine Leute“ spinnen um zu überleben

Früher spielte auf dem flachen Lande das Spinnen und Weben eine große Rolle. Es wurde viel Flachs angebaut. Dessen Verarbeitung erforderte von der Ernte an über die Rotten in den Rottekuhlen – zu jedem Haus gehörte eine der Flachsrotten, die Osten des Dorfes in der Senke des Angerbaches lagen – über das Brechen der getrockneten Stängel mit der Brake, das Schwingen und Hecheln bis hin zum Spinnrad und Webstuhl viele Arbeitsgänge, die vor allem in den Herbst- und Wintermonaten ausgeführt wurden. Das Spinnen war das „Brot“ der armen Leute. Die „Kleinen Leute oder Häuslinge müssen sich, wenn sie nicht im Tagelone bey andern sind, ganz vom Spinnrokken ernären“ schreibt der Bereler Pastor Meier in seinem Bericht aus dem Jahre 1774. An den Spinnrokken saßen nicht nur Frauen und Mädchen, sondern auch Männer. Sogar die Jugend wurde neben der Arbeit auf dem Felde zum Spinnen angehalten. Darunter litt die Erziehung der Kinder. Daher richtete der Amtmann eine Eingabe an die Obrigkeit, es seien „nunmehr die höchst heilsahmen Anstalten zur Versorgung der Armen gottlob auch in diesem Amte zustande gebracht“. Bericht von: Meyer, Johann Ludwig Severus * 16.02.1735 Reppner  + 27.06.1793 Berel  29 1/2 Jahr Pastor in Berel; Quelle: Geschichte der Asselburg und des Dorfes Burgdorf, Kurt Hasselbring 1984, Seite 51

 

1774 Eßgewohnheiten

Pastor Meyer berichtet auch über Eßgewohnheiten. „Die Hauptkost zur Vorspeise, ja zur Vor- und Zuspeise bey dem größten Haufen, besteht aus Kartoffeln, die das ganze Jar gegessen werden, und den Winter über in Rüben und Braunkohl, der des Sonntags gekocht, und die ganze Woche zum Morgenbrote aufgewärmt wird“. Quelle: Bericht von: Meyer, Johann Ludwig Severus * 16.02.1735 Reppner  + 27.06.1793 Berel  29 1/2 Jahr Pastor in Berel;  Geschichte der Asselburg und des Dorfes Burgdorf, Kurt Hasselbring 1984, Seite 51

 

1774 Die Kleidung


"Tante Himstedt" in alter Tracht. 
Foto um 1920 Original Rita Vasterling

Pastor Meier berichtet auch über die Kleidung: „Die Mannspersonen tragen des Sonntags blaue Kleider und Kamisöler, davon letzteres ein Futterhemd genant wird, des Alltags linnene Rökke oder Kittel, die sie Kumjakken nennen, auch kurze Kamsöler, wie unser Nachtkamsöler, die bei ihnen Karizdinger heißen.

 „Die Frauenspersonen trage kurzschößige Wämser und rote futtertuchene Rökke des Werktags, des Sonntags insgemein schwarze Wämser und Rökke, weil schwarz die Berelsche Leibfarbe ist und sie in der schwarzen Tracht einen großen Teil der Ehrbarkeit setzen“. W. Flechsig nimmt an, dass hier im Bezug auf die Männerkleider ein Schreibfehler vorliegt, dass sich das „Futterhemd auf die blauen Kleider und nicht auf die Kamisöler bezieht“ Quelle: Flechsig VII S.61 Mit dem aus dem Französischen stammenden Kamisol (Camisol) bezeichnete man im 18. Jahrhundert das Selbe wie mit dem älteren deutschen Wort Wams,

eine kurze Jacke mit oder ohne Ärmel, eine Art Ärmel-Weste. Ein Futterhemd war „eine Männeroberbeklei-dung aus gefüttertem Stoff, meist wohl Leinen in kittelartigem Schnitt“  Bericht von: Meyer, Johann Ludwig Severus * 16.02.1735 Reppner  + 27.06.1793 Berel  29 1/2 Jahr Pastor in Berel

Quelle: Flechsig VI S. 10. Quelle; Geschichte der Asselburg und des Dorfes Burgdorf, Kurt Hasselbring 1984, Seite 51

 

Ab 1781 Feuerwehrausstattungen im Amt Lichtenberg Erstaunlich ist, mit welch geringem, ja primitiven Gerät im Vergleich zur heutigen Ausstattung unserer Dorffeuerwehren früher ein Feuer zu bekämpfen versucht wurde. Feuerhaken, Feuerleitern, lederne und hanfene Feuer­eimer, die in langer Kette von Hand zu Hand von der Wasserentnahmestelle zur Brand­stätte weitergereicht wurden, waren im letzen Viertel des 18. Jahrhunderts das Einzige, das in den einzelnen Ortschaften zur Brandbekämpfung zur Verfügung stand. Im ganzen Amt Lichtenberg gab es nach dem Amtgeldregister von 1781/82 nur eine einzige "Sprütze", die ihren Standort im Amt hatte. Zur Beschaffung neuer Geräte hatte man eine "Feuerkasse" eingerichtet, in die jeder Hochzeiter eine Gebühr einzuzahlen hatte: "Sprützen Geld: ein Ackermann 18 mgr, ein Halb­spänner 12 mgr, ein Köter 9 mgr, ein Häusling 3 mgr, für "Feuer Eymer": ein Ackermann 1 Th 6 mgr, ein Halbspänner 28 mgr, ein Köter 14 mgr, ein Brinksitzer 10 mgr 4 pf, jeder Häus­ling ebenfalls 10 mgr 4 pf." 1801/02 war schon ein Fortschritt zu verzeichnen: die Zahl der Spritzen ist auf 6 Stück angestiegen. Außer dem Amt hatten nun Lesse und Barbecke je eine, Broistedt und Engelnstedt sowie Cramme und Barum je eine Spritze gemeinsam. Die 6. Spritze stand in Hohenassel. Sie war aber nicht für Hohenassel allein bestimmt, sondern gemeinsamer Besitz der Dörfer Westerlinde, Hohenassel und Nordassel.

1783 Fast den ganzen Sommer gab es solche Dürre, dass im Winter großer Mangel an Futter entstand, Not und Kummer breiten sich aus unter Menschen und Vieh. Quelle:  Johann Peter Hebel

1788 Hausinschrift Ass Nr. 74 (Tagelöhnerhaus) C. Ch. Bergmann & Ilse Dorothee Klages

1790 fiel das Pfarrhaus wieder zum Teil ein.

1790 Bisher frühester Nachweis eines Berelers auf eine höhere Schulausbildung: Ludwig Ernst Meyer geboren am 14.05.1773 besuchte bis mindestens 1790 die Große Schule in Wolfenbüttel. Quelle: Schülerverzeichnis der Großen Schule in Wolfenbüttel 1768 -1837, erhalten von Hans Schaper Kirchweg 2, Apelnstedt.

1793 Am 21.und 22 September fiel auf die in vollem Laube stehenden Bäume ein starker Schnee, sodass die Äste brachen und in den Forsten großer Schaden geschah. Quelle Johann Peter Hebbel Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365

1796 Im Januar sah man bereits Blütenknospen an den Obstbäumen, Rosenbüsche die ihr vorjähriges Laub noch nicht verloren hatten, fingen an Neues zu bekommen. Quelle Johann Peter Hebbel Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365

1797 Karl Wilhelm Heinrich Feustel verlegt seinen Wohnsitz nach dem Hofe Nr. 75. Der Pächter Löhr übernimmt Ass Nr. 50 Ass Nr. 50 wird jetzt zur Brinksitzerstelle.

25.12.1798 in Oelber a. w. Wege war die kälteste Nacht des Jahrhunderts. Der ganze Winter 1798 – 1799 war so heftig: Es war eine groß Noth um das Futter für das Vieh. Man konnte im April für Geld kein Futter mehr bekommen. Viele Schafe starben vor Hunger, viele Menschen verkauften (weil sie kein Futter hatten) ihr Vieh und der Kuhhirte musste ungewöhnlich früh austreiben. Das Schock Stroh galt im März 14 rtl. Eine schlechte Kuh, die aber durchgefüttert war, kostete 24 rtl. Bis zum May fast anhaltender Schnee und Regen, so daß im Anfang May noch kein Baum Blüthe hatte. Die Erndte war 1799 fast einen ganzen Monat später.“ SZ 1983 von Wilfried Bartels

1799 wurde das Pfarrhaus wiederum neu gebaut in der Bauart der Bauernhäuser.

1800 Die Nutzung der Stubben in den Forsten. Der Herzog Carl Wilhelm Ferdinand fordert Gutachten darüber, ob in allen Forsten die Stucken wohl nicht ausgerodet sein, was den Forsten selbst nachteilig und auch bei dem Holzmangel unverantwortlich sei. Die meisten Forstämter beklagen die hohen Rodekosten wenn ein steiniger Boden vorliegt. … Quelle: Aus der Geschichte der Waldungen im Salzgittergebiet. Salzgitter 1996, Nora Neese Seite 25

07.-08. März 1800 in Oelber a. w. Wege war es so kalt das nachts der Hahn erfohr. SZ 1983

 

1804 beginnt die Tagebuchaufzeichnung von Johann Christian Schaper aus Berel

Chronik Berel 1976, Ewald Bock, Seite 10-14

1804 gab es eine schlechte Ernte, ein Morgen brachte den spärlichen Ertrag von 3 Himpten Roggen, das sind ca. 1,5 Zentner.

1805 kostete derselbe 3 Reichstaler 18 Groschen, die Gerste 2 Reichstaler 9 Groschen, der Kauflop Flachs 6 Groschen.

1806 wird das Braunschweiger Territorium bis 1813 von Franzosen besetzt. Der Forstbestand im Bereler Ries leidet wieder darunter. Quelle: Richard Uthe Berel.

1806 und 1807 waren warme Winter. Dies hat den armen Leuten wohlgetan und der und jener, der jetzt noch fröhlich in den Knabenschuhen herumspringt, wird in sechzig Jahren einmal als alter Mann auf der Ofenbank sitzen und seinen Enkeln erzählen, dass er auch einmal gewesen sei wie sie, und das man Anno 6 als der Franzos in Polen war, zwischen Weihnachten und Neu­jahr Erdbeeren gegessen und Veilein (Veilchen) gebrochen habe. Solche Zeiten sind selten. Quelle Johann Peter Hebbel Chronik Klein Ilsede 1995, Horst Ahrens, Seite 361-365

01.09.1807 wird das Königreich Westfalen von den Franzosen gegründet. Napoleons jüngster Bruder Jerome Bonaparte (1784-1860) wird König. „König Lustik“

1807 Nachfolgebau mit Hausinschrift Johann Friedrich Schaper & Anna Marie Elisabeth 

         1974 Oelker 2008 Sauskat

 

12.9     1810 Das erste Gemeinde Spritzenhaus am Thieplatz

1810 ist im Brandversicherungsregister in Berel ein Gemeinde Spritzenhaus eingetragen. (1770 war es noch nicht vorhanden.)

1811 Nachfolgebau mit Hausinschrift Johann Anton Iser & Johanne Elisabeth Ulrich 1974

         Iser, 2008 Royer

1811 – 1813 10 Bereler sind mindestens in dieser Zeit gefallen. Siehe Geschichten aus Berel Seite 44 - 45

1813 510 Einwohner wohnten in Berel. Quelle: Gemeindeakten von 1998

1815-1816 hatte Berel nach den Akten der Ablösung für den ½ großen Zehnten 7.000 Francs entrichtet. Als dann die herzogliche Regierung wieder begann, rechnete man auf das Neue. Was gezahlt war, wurde für nichtig angesehen.

1816 waren in der Burgdorfer Feldmark die Kartoffeln auf dem Felde verfault, was Hungersnot und Teuerung zur Folge hatte. Dorfgeschichte Burgdorf, Helmut Meyer, 1946 Seite 13,14

 

13      Chronik von 1816 – 1918

31.10.1817 Eine herrliche Linde steht auf diesem Friedhof, sie wurde zum 300 jährigen Gedächtnis der Reformation gepflanzt.

1825 begann der zweite Akt der Ablösung. Der große Bereler Zehnte mit 683 Morgen an das Domkapitel zu Hildesheim wurde mit 2033 rt (Reichstalern) berechnet. Nach dem Prozess wurde die Summe auf 1024 rot 12 ggl ermäßigt. Die Pfarre bezahlte selbst für den großen Bereler Zehnten 123 rt, das Pfarrwitwentum für 5 Morgen 19 rt die Opferei und Schule für 3,5 Morgen 13 rt.  

Die finanzielle Ablösung war ein Zugeständnis an den Adel, als die alten Rechte an Leibeigene und Besitz aufgehoben wurden. Man kaufte sich frei. Eine Folge der Französischen Revolution, in Preußen umgesetzt durch Freiherr von Stein.

1825 kostete ein Himpten Roggen 11-13 Groschen, der Zentner Wolle 25-26 Reichstaler, Schafe 1 Reichstaler 6-9 Groschen, Lämmer 15-18 Groschen.

1827 Wolle kostete 30 Reichstaler, Schafe 1 Reichstaler 15-19 Groschen, Lämmer 24-30 Groschen.

1828 starben viele Schafe in den umliegenden Dörfern an Schafpocken. In Berel eins an natürlichen Pocken, danach impfte mal zweimal, für kurze Zeit blieben sie aus.

1829 gingen viele Schafe an anderen Krankheiten ein.

1829 Martini fing es 18 Wochen lang an zu frieren und schneien und hielt ohne einmal aufzuhören.
1830 war ein strenger Winter. Es folgte ein guter Frühling Am 30. Juni hatte vor Berel gehagelt, vom Dorfe bis an das Nettlinger Feld ist nichts gut geblieben. In diesem Sommer regnete es mal wieder ununterbrochen und es gab viel Auswuchs.

31.07.1830 In der Nettlinger Chronik ist der Hagelschlag so angegeben. Seite 30.

31.07.1830 Pastor Wolf beschreibt: „ In der im Herzoglichen Kreisamte Salder gelegene Gemeinde Nordassel das Unglück; Daß durch ein mit einem starken Gewitter verbundenen Hagel­schlag übersät wurde. In dessen Folge das Dorf und dessen ganze Feldmark mit Eisstücken, zum Theil von der Größe der Hühnereier, übersät wurde, deren Hoffnung auf die diesjährige Erndte nicht etwa theilweise, sondern gänzlich und durchaus zu Grunde gerichtet wurde“. Chronik Nordassel, Kurt Hasselbrink, Seite 108

15.10.1832 Ergänzende Brandverhütungsvorschriften: Die bisher ergangenen Erlasse und Verfügungen über die Feuerverhütung und -bekämpfung mussten lt. Verordnung vom 9.11.1778 "alle Jahr wenigstens vier Mal bei und nach der Ernte, aber auch bei angehender Flachs­arbeit alle 14 Tage" von der Kanzel verlesen werden. Sie wurden 1838 in der "Allgemeinen Feuerordnung für die Landgemeinden des Herzogthums Braunschweig" vom 15.10.1832 zusammengefasst. Jeder Hauswirt war verpflichtet, sich ein Exemplar der neuen Ordnung zu beschaffen und "mit dem Inhalte sich bekannt zu machen". Sie enthielt in den Bau­vor­schriften z.B. Bestimmungen über den Mindestabstand von 6 - 10 Fuß zwischen benachbarten Gebäuden, über die Anlegung von zwei breiten Zufahrtswegen auf jeden Hof, die Errichtung einer Brandmauer am Herd, eine 2 Fuß betragende Mindesthöhe des Schornsteins über dem Dach­first, das Verbot einer Dachdeckung aus "Strohdocken" und der Verwendung von "Flechtwerk" aus Zweigen in den Fächern der Fachwerkhäuser. Die Räucherkammern in den Bauernhäusern mussten eine Gipsfußboden haben, die Wände der Kammern waren mit einer wenigstens 2 Zoll starken Lehmschicht zu übersetzen. Mit offenem Licht oder glühenden Kohlen über den Hof zu gehen oder Räume zu betreten, war ebenso verboten wie die Flachsarbeit bei offenem Licht, Spinnen ausgenommen, und das Trocknen von Holz oder Flachs auf dem Ofen. Kinder sollten nicht bei "Feuer und Licht" alleingelassen werden. Neben den bereits angeführten Vorschriften über das Rauchen und über das zweimalige Fegen der Schornsteine in jedem Jahr wurden Bestimmungen über das Bereitstellen von Feuerlöschgeräten und Löschwasser in den Häusern erlassen. Feuer im Freien, im Dorf oder in der Feldmark neben reifen Kornfeldern anzuzünden, war untersagt. Für die Beachtung der Vorschriften durch jeden einzelnen Hausbesitzer und für die Brauchbarkeit der Löschgeräte war der Ortsvorsteher verantwortlich. Ihm zur Seite standen zwei Feuergeschworene, die zu unbestimmten Zeiten zweimal im Jahr in den Häusern zu prüfen hatten, ob die für jeden Hof vorgeschriebenen Geräte, nämlich ein Feuereimer, ein an einer langen Stange befestigter Löschwisch und ein Wassertubben vor dem Haus vorhanden waren. Gab es im Dorf eine Spritze, mussten ein Spritzenmeister und Rohrführer gewählt werden. Die Spritze musste im März und im September eines jeden Jahres überprüft werden. Zur Brandbekämpfung waren alle 16-60 jährigen Einwohner des Dorfes verpflichtet, die weiblichen Geschlechts zum Weiterreichen der Wassereimer. Konnte das Feuer nicht eingedämmt werden, so war durch einen reitenden Boten der vom Amte bestimmte Feuer-Kommissar zu benachrichtigen. Bei einem Brand im Nachbarort erhielt die zuerst an der Brandstätte eintreffende Spritze 5-10 Th., der erste Wasserwagen 3-5 Th. Belohnung.

Erste Julihälfte 1833, an einem Sonntagnachmittag brach vom Asselholze her, in Lesse, Walnuss große Hagelgeschosse auf die Erde. Diese Geschossen sprangen 15-20 Fuß hoch und 25 bis 30 Schritt weit. Die Pferde, die diese Geschosse auf den Rücken bekamen rissen aus und rannten dem Dorf zu. Chronist Johann Heinrich Ballüer war damals 16 Jahre alt, ihm wurde die Mütze vom Kopf gerissen und als er die Bescherung im Dorf sah verschlug es ihm die Sprache. Alle Fenster an der Westseite waren zerstört, der Ernteschaden wurde auf 50 % geschätzt. In Luttrum, Hohenassel und Nordassel soll die ganze Ernte vernichtet worden sein.

Viele Vögel waren tot oder hatten gebrochene Fittiche. NAPF 3 / 1985 von Paul Theile

30.08.1833 In der Nettlinger Chronik Heftfolge Not- und Kriegszeiten. Von Dr. Fr. Spanuth, 1967, wiederholte sich das Unwetter bei dem 2/3 der Feldfrüchte, Roggen und Bohnen vernichtet wurden. 2000 Fensterscheiben gingen zu Bruch. Nur 3 Bauern waren versichert. Seite 30.

30.06.1833 nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr, wurde Nordassel mit den Nachbargemeinden von einem noch stärkeren Unwetter mit schwersten Schäden an den Feld- und Gartenfrüchten und den Gebäuden heimgesucht. Neben Nordassel hatte besonders Berel zu leiden. Die Bauern schlossen jetzt eine Hagelversicherung ab. Braunschweigische Anzeigen 1838   281 Stück. Chronik Nordassel, Kurt Hasselbrink, Seite 93

1833 Am 30. Juli hat es wieder gehagelt – noch stärker als 1830

1834 Der letzte Tote wurde auf dem Kirchhof bestattet. Die Grasnutzung bekam der Ortsgeistliche.
12.10. 1834 – 1900
Bei der Separation im April 1859 ist noch ein Stück nach Norden hinzu- gekommen. Um 1970 wurden die letzten Grabsteine entfernt und anschließend als Bauland für 10 DM pro m2 verkauft. 2008 liegt dieser 2. Friedhof unter den Grundstücken von Müller, Cleve, Schubert, Trotzke.

1834 wurde der Nordasseler Lehrer Johann Wohlrath Ludwig Klages wegen seines schlechten Betragens in dem „Bereler Krug“ zur Verantwortung durch den Burgdorfer Pastor gezogen. Es lagen auch weitere Beschwerden gegen ihn vor wie: .. Er achtet schlecht auf Kinder, brächte ihnen nichts bei und hielte keine Aufsicht. Er sei froh, wen die Kinder nicht zum Unterricht erschienen und wenn sie kämen, behielte er sie nur eine halbe Stunde da. …

Quelle: LK Arch. BS. Nordassel 22 u. 25;  Geschichte des Dorfes Nordassel sowie der Kirche und des Schlosses Burgdorf Nordassel 1984, Kurt Hasselbring, Seite 116

1836 wurde der andere ½ große Zehnte, den die Meyers und Schapers zogen, mit 300 rt. abgelöst.
28.11.1836 Orkan über Söhlde. Der Kirchturm erhielt so große Schäden, dass der Baurevisor Hellner vom Konsistorium den sofortigen Abbruch des Turms empfahl. 1837 + 1838 wurde der Turm niedergelegt. Chronik Söhlde, Pastor Ernst Bartheau, 1930, Seite 113

1837 die alte Pfarrscheune fällt um und wird durch eine neue ersetzt.

1837 Karl Wilhelm Heinrich Feustel Tochter heiratet Karl Heinrich Meyer, der baut seinen neuen Ackerhof auf der Stelle des alten wüsten Halbspänner Meyers Hof. Ass Nr. 32
1837 da fiel so viel Schnee, dass an den niedrigsten Stellen 2-3 Fuß lag, auch wo die Schanzen liegen von 6 Fuß bis 10, 12,14 Fuß liegen.        
Aus Chronik Nettlingen aufgezeichnet von Johann Just Greve Haus Nr. 94. von Dr. Fr. Spanuth Seite 31.

05.06.1841 starb Johann Christian Schapers Tochter Dorothea Henriette im Alter von 5 Jahren. Das kam so:

Am 4.6.1841 ging Schaper mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern nach der Sange, um Schafe zu baden. Die Kinder – außer seinen Eigenen waren viele Andere auch noch da - freuten sich über das nicht alltägliche Ereignis und dass sie dabei sein durften. Die Alten machten Feuer an, um das Bier zu erhitzen für das Baden, außerdem wehte ein kühler, starker Wind. Schapers Frau ging nach dem Dorfe, sie wollte noch etwas holen. Die kleine Dorothea nahm ihre kleine 2 Jahre alte Schwester bei der Hand und setzte sich mit ihr und anderen Kindern ans Feuer. Schaper hatte bei seiner Arbeit immer seine Kinder im Auge, er ermahnte sie, nicht zu dicht an das Feuer zu gehen, denn es war ja sehr kühl, und sie versuchten immer näher heran­zurücken. Dorothea stand plötzlich auf, nahm ihre kleine Schwester bei der Hand und wollte sehen, ob ihre Mutter noch nicht zurückkäme; dabei kam sie in den Windzug und Funkenflug vom Feuer und - o weh! - Die Funken waren in ihren Rock geflogen, er fing unten an zu brennen. Sie schrie, ließ die Kleine los und rannte davon. Durch den Luftzug stand ihre ganze Kleidung in hellen Flammen. Im nächsten Augenblick hatte der Vater sie eingeholt, und es gelang ihm, das Feuer zu löschen. Aber die ganze Kleidung, einschließlich Schuhe und Strümpfe, Haut und Haare war verbrannt. Für die Eltern war es so grausig, dass die Mutter schrie, ihr fast verbranntes Kind auf den Arm nahm und nach dem Dorfe rannte, um einen Arzt zu holen. Der kam auch und bemühte sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, die kleine Dorothea zu retten. Aber alle angewandten Mittel versagten. Die kleine Dorothea war anfangs ohne Besinnung, wachte bald auf, sprach wieder und freute sich auf das Schafebaden, leider nur kurze Zeit, dann merkte sie, dass es mit ihr zu Ende ging und sagte: "Vater, ich muss sterben!" Sie sah die Anwesenden mit traurigen Blicken an und schlief sanft ein. Quelle: Schäfer Johann Christian Schaper

1842 war ein heißer, dürrer Sommer, die Ernte fiel schlecht aus; es gab kein Futter, die Wolle kostete 44 Reichstaler, die Schafe 2 und Lämmer 1 Taler, ein Schock Stroh kostete 5 Taler.

1842 Der kleine Bereler Zehnte, welcher an das Michaeliskloster in Hildesheim entrichtet wurde und in dem ganzen Fruchtzehnten bestand, wurde  mit einem Kostenaufwande von 10.322 rt zahlbar an die Hauptklosterkasse in Hannover abgelöst.

1843 war wieder ein nasses Jahr, es regnete alle Tage. Das Leinland im Osterfelde und im Lahfelde musste liegen bleiben, da es nicht besät werden konnte. Ein Hungerjahr.

1844 gedieh alles. Der Winter war wechselhaft, mal strenge Kälte, mal gelinde. Es schneite bereits im November und die Schafe mussten früh auf das Futter.

1845 Am 12. April konnten die Schafe schon wieder nach draußen. Die Ernte in diesem Jahr war gut. Der Roggen kostete zwischen Michaelis und Martini 1 Reichstaler 4 Groschen, der Weizen 1 Reichstaler 12 Groschen, die Gerste 1 Reichstaler, der Hafer 14 Groschen und die Erbsen 1 Reichstaler 4-6 Groschen. Im Herbst erkrankten die Kartoffeln, zuerst wurden sie vor der Zeit trocken, in der Erde sahen sie schwarzfleckig und bunt aus. Im Keller stanken sie nach kurzer Zeit und konnten nicht verfüttert werden, die Schweine wurden danach krank. Der gute und trockene Herbst begünstigte die Mäuseplage.

Aus Nettlingen wird von der ersten Kartoffelkrankheit berichtet. Das Kraut an Stängel und Blättern wird von braunen Rostflecken befallen, die Frucht hat ebensolche Flecken und verbreitet wenn sie gekocht wird einen hässlichen Geruch. 1846 tritt die Krankheit wieder auf und ist in Europa sehr verbreitet. Chronik Nettlingen berichtet Superintendent Rittmeier, Dr. Fr. Spanuth, Seite 31

 

13.1            1840 – 1870 Die Auswanderung

1840 – 1870 Auf Grund der hohen Geburtenrate verschlechtern sich die Lebensbedingungen, jeder fünfte Bereler wandert aus. Zum Teil verlassen auch Hofbesitzer ihren Hof und verkaufen an die Nachbarn. So finden zahlreiche Grundstücksänderungen in diesen Jahren statt. Siehe Karte 1860. Siehe Chronik Auswanderer. Sehr viele von den Auswanderern treffen sich in Cape Girardeau im Staat Missouri wieder. Vasterling, Bock, Himstedt, Voges, ...

13.05.1846 musste Schaper seine Schafe in die Hürde bringen, im Stalle hatte er kein Futter mehr; auch draußen gab es sehr wenig, es war trocken und kalt, und die Vegetation setzte nur zögernd ein. Überhaupt schien das ganze Jahr trocken und kalt zu bleiben. Auf Jakobi mähte man schon Roggen.

1847 Hungersnot Stehlen und Plündern war an der Tagesordnung. Lebensmittel wurden an die Armen verteilt. Die Sammlungen dazu fanden in den Dörfern statt. Das Branntweinbrennen musste eingestellt werden. Die Preise für Lebensmittel stiegen tagtäglich. Auch das Vieh litt großen Hunger und ein Stück nach den anderen verendete. Die Hungernden aßen sogar alte Pferde, die den Abdeckern zustanden. Die nächste Ernte wurde wieder gut. Es kam eine große Dürre der Trinkwasservorrat schrumpfte zusammen. Mensch und Tier dursteten. Februar und März des nächsten Jahres waren so warm, wie es noch keiner erlebt hatte, im April schlug das Wetter um, Kälte und Sturm folgten. Das Korn musste man sich, wie man sagt, „herein stehlen“. >> Die Auswanderungsbereitschaft wurde stark erhöht.

1847 – 1854 Es fehlten der Kirche inzwischen 3,5 Morgen Land, und die fehlen auch noch heute. Die Suche nach dem Land schlug fehl.

1848 waren überall große Unruhen, die Menschen trauten sich nicht mehr gegenseitig, so sie sich begegneten, schlugen sie aufeinander ein. An vielen Orten gab es Spektakel, Krieg und Brand. Das Korn war im Herbst sehr billig, der Roggen kostete 20-21 Groschen, die Gerste 18 Groschen, der Hafer 8-9 Groschen.

1849 Der Januar war kalt, der Februar mild, die Unruhen im Lande hielten an, ja, sie wurden noch stärker, der Rest des Frühjahres war nass, der Sommer dagegen trocken, es gab eine gute Ernte. Den ganzen Sommer durch herrschten Krieg und Unruhen, im Herbst wurde dann endlich der Waffenstillstand geschlossen. Der Winter stellte sich früh ein und war auch sehr streng.

1850 Am 26. Februar hat Schaper seine Schafe wieder vor Söhlde gehütet, in diesem relativ schlechten Frühling. Nach Siebenschläfer fing es an zu regnen und zwar sehr viel und fast alle Tage. In diesem Sommer starben viele Menschen an der Cholera, und Unruhen und Kriege wollten kein Ende nehmen.

Hier enden die Tagebuchaufzeichnungen von Johann Christian Schaper aus Berel.
*18.09.1810 Berel –  ...1850 Berel     Vater: Heinrich Schaper Mutter: * 62 Jahre +13.07.1831        oo 16.11.1832 Sophie geb. Kaune aus Klein Himstedt  
                Original ist im Besitz von Familie Heinrich Löhr Berel.
20.11.1850 Die (Feuerwehr)- Spritze muss sofort gereinigt und geschmiert werden. Quelle ... in einer (nicht näher genannten) Niederschrift .
12.07.1855 Die Renovierung der Kirche zerstörte innen fast alle Einrichtungen, die Jahrhunderte alt waren; Malereien, Innenbankreihen, Beichtstuhl beim Südeingang und Herrensitz.
1855 Die beiden Messingleuchter wurden von Pastor Giltner bei Renovierung angeschafft.
1855 Cholera in Wolfenbüttel. Es sterben ca.500 Personen daran. Quelle: Hans Schaper, Apelnstedt.
1857 wurde die gesprungene Glocke von 1638 von Zach und C. Wicke in Braunschweig wieder umgegossen.
1858 wird das Pfarrwitwenhaus mit Genehmigung des herzoglichen Konsistori verkauft. Neben dem Pfarrwitwenhaus lag ein so genannter Hullerteich, den Pastor Polyng angelegt hatte.
1858 Der Wagen – und Gerätebau Hagemann wird gegründet. Das Firmenschild von Ferdinand Hagemann hängt 2008 noch bei Dieter Alpers im Schauer.

13.2    1860 Die neue Landesvermessung

Diese Karte von 1860 wurde aus mehreren Kartenteilen des Rezesses von 1860 zu einer Karte zusammen gefügt und mit Ass Nr. und Besitzernamen versehen.
 

1860 findet in Berel die neue Landvermessung ihren Abschluss. Rezess. Das Land wird gegenüber 1753 völlig neu aufgeteilt. Die „Drei Felderwirtschaft“ endete. Alte Flur-Namen werden auf die Karten übertragen, auch das Dorf wird nach allen Seiten erweitert.

 

1860 Außer der West-Ost Verbindung der Mindener Poststraße führte durch unser Gebiet eine Straßenzug von Süden nach Norden, der in früheren Zeiten von einiger Bedeutung gewesen ist. Nach A. Herbst verlief diese „Nürnberger Straße“ von Seesen- Bockenem her im Tal der Nette über Luttrum überquerte den Ohrberg im Kleinen Vorholze, führte dann laut Erbregister von 1566 als „Steinwech“ durch den westlichen Teil der Nordasseler Feldmark und setzte sich nach der Kreuzung mit der Mindener Poststraße als Grenzweg in dem Himstedter Holzweg, dem heutigen großen Holzweg, nach Norden fort. Da die Wege sich kreuzten, als „Creutzweg“ bezeichnet, „Pfahlweg“ mit Bezug auf den früher an der Kreuzung stehenden „Handweiser“. Auf zwei Grenzkarten des 2. Jahrzehnts im 19. Jahrhundert trägt dieser Verbindungsweg den Namen „Wette Weg“. Quelle: Nds. St. Arch. Han. 21 i/12 pg u. 2 1i/15 pm.  Als Wedde Weg erscheint er schon 1646 in einer Zeugenaussage in einer Grenzbeschreibung des Amtes Wohldenberg und als „Wedde weg beym Lause Busche“ in einer Akte über Grenzstreitigkeiten zwischen dem Amt Lichtenberg den hildesheimischen Ämtern. Quelle: Bev. Hs 158. S. 688, 693; St. Arch. WF 26 Alt 1762/63    Nach H. Maßberg gab es auch in der Feldmark der Wüstung Nienstedt bei Lesse einen „Weddeweg“, der nach Westen bis an die Söhlder Grenze führte. Bei Wedde hält Maßberg für Verbindungswege zur alten Dingstätte im Bereler Ries. (Quelle: Maßberg VII S. 63 357) diese Ansicht dürfte zutreffend sein; denn nach Johann Heinrich Zedler´s Lexicon von 1747 war ein „Weddeding“ soviel wie ein Strafgericht und „Weddeherren“ soviel wie Richter. B. Engelke erwähnt ein Gogericht in Bissendorf – Mellendorf, das als „up dem wede“ bezeichnet wurde. Quelle: Engelke I S. 18 Siehe auch Karte von Maßberg auf Seite 38.

 

1861 hatte man bei einer gründlichen Reparatur des Turmdaches die Gelegenheit nach zu schauen welche Dokumente sich im Kugelkopf befanden, aber man hatte kein Interesse daran.

1866 wurde der vordere Teil des jetzigen Dorfgemeinschaftshauses gebaut. Dies Geld musste sich die Gemeinde leihen.

1872 wurde die Kirchenorgel angeschafft, sie ist Eigentum der Gemeinde und wird auch von dieser instand gehalten. Sie ist aus der Summe mehrerer Jagdgeldjahre angespart worden.

...... Die Turmuhr ist ebenfalls Eigentum der Gemeinde.

01.12.1872 Gründung des Kreisverbandes der Landwehr „Amt Salder“ darunter waren auch Mit­glieder aus Berel, Alfred Niehoff fand ein Mitgliedsbuch, dessen Mitgliedschaft 1874 begann. Dieses Mitgliedsbuch ging dann bei Wilhelm Peters verloren. Wilhelm Peters gab dies als neues Gründungsjahr aus. Der damalige Schriftführer im Kreisverband Norbert Paschwitz machte mich auf diesen Fehler 1999 aufmerksam. Das Stammbuch des Kyffhäuser Landesverbandes Südhannover Braunschweig belegt auch klar, dass 1909 das Gründungsjahr der Landwehr Kameradschaft Berel ist.

02.04.1874 Die Feuerordnung von 1832 wurde durch das "Gesetz das Feuerhülfswesen btr. vom 2.4.1874 abgelöst. Dabei hatte der Gesetzgeber sich vor allem das Ziel gesetzt, durch eine straffe Organisation der zur Brandbekämpfung zur Verfügung stehenden Kräfte eine wirksame Bekämpfung des Feuers zu ermöglichen. In allen Gemeinden mussten Pflichtfeuerwehren gebildet werden, wenn sich nicht genügend Männer zur Aufstellung einer Freiwilligen Feuerwehr fanden. Die Wehren bestanden aus der "einhergeritten Mannschaft", der die Bedien­ung der Spritze, das Löschen und Retten oblag, und den "Ordnungsmannschaften", die für das Fernhalten Unbefugter von der Brandstelle, für die Wasserzuführung und für die Unterstützung der Bedienungsmannschaft der Spritze zu sorgen hatten. Zur Feuerbekämpfung hatten sich alle männlichen Einwohner im Alter von 15-55 Jahren zu stellen, zur "einhergeritten Wehr" 6-8 % der männlichen Bevölkerung des Dorfes. Überall dort, wo sich die angeordnete Mindestzahl zum Dienst in der letzten Jahren bereit erklärten, wurde eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Diese konnte sich eigene Statuten und ein Dienstreglement geben und den Hauptmann, den Spritzen­meister, den Rohr- und den Zugführer selbst wählen. Vorschrift war, dass jährlich 6 Übungen abzuhalten waren. Als Uniform trugen die Mannschaften dunkelgraue Röcke mit rotem Stehkragen und einem 13 cm breiten Gürtel. Der heutige blaue Uniformrock, der nach dem Preußischen Feuerhilfsgesetz v. 15.12.1933 bereits damals schon zur Uniformierung der preußischen Feuerwehrleute gehörte, ist nach den Gemeindeprotokollen erst im Jahre (1938? in Burgdorf) .... eingeführt worden. Auf Anordnung der damaligen Reichsregierung musste auch im Braunschweigschen Lande die alte graue Uniform nach 1936 mit der blauen mit polizeilichen Dienstgradabzeichen vertauscht werden. Als Kopfbedeckung trugen die Feuerwehrleute 1874 einen lackierten Helm von Blech oder Leder, die Steiger einen Messinghelm. Außerdem waren die Mannschaftsführer durch besondere Abzeichen an der Uniform kenntlich gemacht. Zu ihrer Ausrüstung gehörten eine Axt, eine Leine und eine kleine Laterne. Die Ordnungsmannschaften waren nicht uniformiert, sie trugen nur eine Armbinde. Als Ausrüstung, welche die Gemeinde, wie auch die Uniformen, zu beschaffen hatte, war eine vierrädrige Kastenspritze (Handdruckspritze) für 20 Mann Bedienung, mit 400 L/min. Leist­ung. 90 m Druckschlauch, zwei Hakenleitern, 4 Hanfeimer und 2 große Äxte vorgeschrieben. Die Spritze sollte 220 l in einer Minute 32 m weit spritzen können.

 

13.3. Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Berel

29.08.1874 Der damalige Ortsvorsteher Schaper rief die Gemeinde zur Gründungs­versammlung der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Nach dem Protokoll waren 28 Mitglieder erschienen, sie alle leisteten ihre Unterschrift zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Fritz Ruthmann trat nach der ca. 1899 aufgeschriebenen Stammrolle als Erster am 01.09.1874 ein. 

Bei den 25 Jahrfeiern waren von den 28 Gründern schon 16 verstorben, weitere 12 hatten ihren Dienst quittiert. Die Namen sind verloren gegangen. Lediglich 4 Jubilare nahmen an dem Jubiläum teil. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern des Korps ernannt: „Der ehemalige Zugführer Sonnemann und der Obersteiger Bosse, sowie die Jubilare der Spritzenmeister Christian Bührich und der Steiger Fritz Ruthmann, der im Jahre 1936 verstorben ist.

Foto rechts:   Fritz Ruthmann, Mitbegründer

der Freiwilligen Feuerwehr Berel.
(Vor der FFW Berel gab es in Berel ab 1810 ein Spritzenhaus, das Löschwesen war nur noch nicht so straff organisiert).
Siehe Chronik der 120 Jahre FFW Berel, 1994, Eike Bock

Siehe Chronik der 130 Jahre FFW Berel, 2004, Eike Bock

 

17.02.1875 Statuten der Feuerwehr

1881 war die Eisenstange vom Sturm gebrochen. Es war wieder eine gründliche Reparatur des nötig. Auch zu diesem Zeitpunkt hatte man die Gelegenheit zu sichten, welche Dokumente sich im Kugelkopf befanden; aber man hatte kein Interesse daran.

1882 wurde ein Pfarrhausneubau südlich davon erbaut. Die Balken des alten Pfarrhauses kaufte Ahrenhold und baute davon sein Haus am Ostrand des Dorfes auf.

 

1883 Das älteste Schulbild aus Berel. Der Lehrer Christian Froböse (* ca. 1859) begann 1883 seine Dienstzeit in Berel lehrte bis 1924 und starb 1929, viele Geschichten über ihn wurden von alten Leuten erzählt und einige davon aufgeschrieben

 

Namen von hinten links nach rechts:
1…. 2. Heinrich Haars? *17.01.1871 3. Lehrer Christian Froböse, 4. William Hagemann, 5. …
1… 2…3….4….5….6…
1… 2…3….4….5….6…7….8….
1… 2…3….4….5….6…7….8…Hermann Bock sen. * 1876, 9…...
1…Robert Kleve * 16.02.1877,  2…Hermann Schmidt * 11.5.1877, 3….4….5…Christian ? Kempe?.6…7….8…. Auf dem Bild sind die Jahrgänge 1871 – 1877 fotografiert.

13.4   1884 Gründung des Männergesangverein Berel

1884 wird der Männergesangverein "Berel" gegründet. Der Verein bestand bis nach dem 2. Weltkrieg. Einige Bereler wollten mit Flüchtlingen nicht zusammen singen.

 

13.5 1884 Gründung der Zuckerfabrik Burgdorf

1884 wurde die Zuckerfabrik Burgdorf gegründet. 300 Aktien zu je 250 Thalern ergaben das Grund­kapital, das 71 Aktionären gehörte. Die widrigen Wetterverhältnisse führten dazu, dass die erste Kampagne bis April dauerte.

 

13.6 1886 Gründung der Schweinekasse

1886 wird die Schweinekasse in Berel gegründet. Im Jahre 2004 kommt durch den Zeitungsartikel von Josef Jassan auch der NDR III nach Berel. Der Sender dreht und zeigt einen Beitrag davon.
 

1886 Aufstellung der ungetheilten 11 Genossenschaftsforste im Forstamt Lichtenberg und ihre Größe. Hier wird Berel mit 91 ha angegeben. Quelle: Aus der Geschichte der Waldungen im Salzgittergebiet. Salzgitter 1996, Nora Neese Seite 12

 

13.7 1886 Bau des vorderen Schulhauses

1886 wurde das vordere Schulhaus gebaut. Das Geld dazu wurde von der Gemeinde auf Abtrag und Zinsen angeliehen. Quelle: Heimatbuch WF Seite 138 von Ewald Bock.

 

1886-1893 Der kleine Kronleuchter wurde von Pastor Dr. Arnold Köster angeschafft. Pastor Hansmann lies ihn wieder (1965 – 1968) entfernen. Der Kronleuchter sah nicht mehr so schön aus. So hoch oben konnte er nicht so leicht geputzt werden.

1887 Die angebaute Sakristei wird nochmals erneuert. 

18?? Die Witwe Bührig spendete die Altarkleidung aus schwarzem Tuch mit Silberborten, weil sie siebenmal Mutter gewesen ist.

 

Vor 1888 wurde mit Vorderladern geschossen. Mal schossen sie zu weit, oder zu kurz wenn zu wenig Pulver genommen wurde. Mit den 88 er Gewehren schoss die Landwehr. Zum Gewehr (18)88 zum (18)98er und zum (19)08 er wurde der Lauf immer kürzer. Das 98 er Gewehr wurde in beiden Weltkriegen eingesetzt.

1888 Deutschsprachige geisteswissenschaftliche Dissertation  { VIII, 46 S. – 8°} Heinrich B ÜRIG [ Berel ], Die Sage vom König Rother , phil .Diss. Göttingen 1888-89 , Nr. 65 — Einbeck ... Quelle: http://www.phil.uni-erlangen.de/~p1ges/zfhm/diss/1888_89.html

 

1888 Das drei Kaiserjahr und drei Weltanschauungen. Wilhelm der Erste starb. (Das Lied: „Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben“ meinte ihn). Friedrich III galt als Intellektueller, als er starb waren bürgerliche Freiheiten ebenfalls mit begraben worden. Wilhelm der Zweite liebte martialische Pose mit ihm endete 1918 die Monarchie. Ihm fehlte der Weitblick.

 

1889 wird von den Jungfrauen ein Fahnenanhänger dem Männergesangverein Berel übergeben. - ohne Datum     - 5 Jährige Jubiläum. -

......1889 Feuerspritze 1400 Mark. (Handschriftliche Notiz).

1890 Deutschsprachige Dissertation von Wilhelm Christian Hermann S CHAPER [ Berel , Braunschweig ], Zur Laut- und Flexionslehre des Speculum ecclesiae , phil .Diss. Halle a.S. 1890 ... http://www.phil.uni-erlangen.de/~p1ges/zfhm/diss/1890_91.html

 

13.8   1890 Gründung der Genossenschaftsmolkerei

1890 wurde die Genossenschaftsmolkerei gegründet. (2008 Hermann Hoffmeister).

Älteste Postkarte von Berel 1898

 

13.9         1894  Gründung des Jungfrauenvereines (Gustav Adolf Verein)

1894 wurde vom Jungfrauenverein eine leinene Altardecke gespendet.

1894 wurde vom Gustav-Adolf-Frauenverein eine weitere Altardecke gespendet.

Evangelische junge Frauen wurden von der Frau des Pastoren Hoffmeister an der Nähmaschine ausgebildet.

 

Die Preussische Landesaufnahme 1896

 

13.10          1896 Gründung des Posaunenchors

1896 – 1914 Zur Beseitigung der früheren Einsamkeit auf dem Lande hat der hiesige Pastor Hoffmeister beschlossen einen Posaunenchor, der zuerst nur Gesänge und Kirchenlieder blasen sollte, zu gründen. Die Mittel zu den fünf Instrumenten, ein Flügelhorn, zwei Althörner, ein Tenorhorn und eine Tuba, wurden teils durch Sammlungen in der Gemeinde – (einen größeren Betrag schenkte Landwirt Bolm) - teils durch Zuschüsse des evangelischen Vereins für innere Mission in Braunschweig herbeigeschafft. Die Leitung hatten abwechselnd der Pastor und Kantor Froböse. Die ersten Bläser waren neben Pastor Hoffmeister, Robert Cleve, Heinrich Vasterling Unter dem Dorfe Nr. 1., Fritz Ölker und Heinrich Kreipke. 1914 begann der erste Weltkrieg und das Blasen hörte auf. Die Instrumente verwahrte man auf dem Kirchenboden

188? Schützenkönig Wilhelm Hagemann 52 auf Foto 1906 verwittert zu sehen

188? Schützenkönig Ferdinand Hagemann – alte verwitterte Scheibe -

1898 Albert Bührig gehörte dem Schützenbund in Lesse an und hatte vier Scheiben aus dieser Zeit. 1990 hingen die Scheiben noch.

189? Bei Herbert Burgdorf 1939 nur noch Holz zu sehen. Damals Familie Meyer.

1899 feiert die Feuerwehr ihr 25 jähriges Jubiläum.

 

Auf der Postkarte von ca. 1900 ist auf dem rechten Foto Dorfstraße links noch der Pferdeteich zu sehen, rechts stand bis ca. 1960 Sievers Scheune.

 

1900 Der dritte Friedhof wurde nördlich der Himstedter Straße angelegt. Damals bis vor die heutige Friedhofskapelle. Das Land stellte die Gemeinde Berel zur Verfügung. Bis heute ist die Gemeinde als Besitzer eingetragen.

1900 von den 28 Gründungsmitgliedern der Feuerwehr sind 16 bereits verstorben, 14 haben ihren Dienst quittiert. 4 Jubilare nahmen teil, sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: ehemalige Zugführer Sonnemann, der Obersteiger Bosse, Spritzenmeister Christian Bührig und der Steiger Fritz Ruthmann, der 1936 verstarb.

190? Schützenkönig bei Kurt Bührig           1933 nur noch schwache Farbreste

190? Schützenkönig bei Herbert Burgdorf 1939 nur noch geringe Farbreste (Familie Meyer)

17.07.1904 wird vom Braunschweiger Gesangverein "Einstand" ein Fahnenanhänger zum "20 jährigen Stiftungsfest" übergeben. Quelle: Fahnenanhänger mit Aufschrift

1906 hat es sehr viel geregnet: 807 Liter.

 

13.11     1906 Bau des zweiten Spritzenhauses.

 

1906 Der Pferdeteich wird zugeschüttet und daneben ein neues Spritzenhaus gebaut. Das alte Haus wurde abgerissen und stand auf dem Dreieck unter den Linden. Kreismaurermeister Möhle aus Lesse baute das neue Spritzenhaus für 6.851,65 RM. Die Gemeinde musste 2000 RM Darlehen dazu aufnehmen.

 

12.05.1906 Errichtung eines Elektrizitätswerkes in Söhlde. Quelle 850 Jahre Söhlde, 2001, Seite 159

Um 1965: Durch die immer größeren Anforderungen der Kreidewerke entstanden Strom­spitzen, die vom Kraftwerk Söhlde allein nicht zu erfüllen waren. Die Spannung im Ortsnetz ging oft auf unter 180 Volt zurück. Das Ortsnetz in Söhlde wurde am 08.04.1973 an die Hastra verkauft. Quelle: 850 Jahre Söhlde, 2001, Seite 190

1906 Schäfer Lotze heute Elisabeth Böttger Blitzeinschlag links von der Haustür, ein Zimmer wurde zerstört.

1906 ließ man auch die Schulwiese drainieren.

 

13.12      1907  Bau der Dorfkanalisation (Regenwasser)

15.05.1907 beschloss der Gemeinderat den Bau der Dorfkanalisation.

1907 zahlte die Forstgenossenschaft Berel 110 RM Eichengeld pro Anteil.

1907 Hier einige Punkte aus der Gemeindekassenabrechnung

 

 

Kassenart

Einnahmen
Betrag in RM

 

Ausgaben
Betrag in RM

Überschuss
in RM

I.

Gemeindekasse

20.504,45

 

20.777,15

272,72

II.

Wegebaukasse

  4.103,29

 

  3.262,30

840,99

III.

Schulkasse

  2.746,75

 

   2.746,75

0,00

IV.

Armenkasse

  1.075,48

 

   1.075,48

0,00

V.

Perochialkasse (Kirchenkasse)

   291,39

 

141,76

149,63

 

Vor 1908 gab es einen Blitzeinschlag bei Otto Uthe. Der entstandene Brand wurde mit Eimern selbst gelöscht. Einige verbrannte Sparren mussten ausgetauscht werden.

 

13.13    1908 Elektrischer Strom aus Söhlde

19.05.1908 Das Elektrizitätswerk nimmt die Stromleitung von Söhlde nach Berel in Betrieb. Quelle 850 Jahre Söhlde, 2001, Seite 159

05.10.1908 begann der Bau der Dorfkanalisation unter der Führung des Wegebauverwalters Klenke aus Lesse. Das Elektrizitätswerk Söhlde bot der Gemeinde eine Straßenbeleuchtung an, der Gemeinderat lehnte ab.

04.01.1909 JHV FFW Berel 27 von 30 Mitgliedern waren anwesend, es fehlten H. Vasterling, H. Bock und Werner Oelker. Wahl: vom 01.01.1909 bis zum 31.12.1910

      Zugführer                                      der Bisherige: Heinrich Löhr

      1. Spritzenmeister                          der Bisherige: H. Wilke

      2. Spritzenmeister                          der Bisherige: H. Schaper

      3. Spritzenmeister                          der Bisherige: Wilhelm Hagemann

      Schriftführer und Kassierer            der Bisherige: Wilhelm Bock

Ehrengericht die Bisherigen: Fr. Ruthmann, Fr. Oelker, C. Bartels,

 

13.14    1909 Gründung der Landwehrkameradschaft Berel

Fotoausschnitt aus dem Stammbuch des Kyffhäuserbund Landesverbandes Südhannover – Braunschweig Lfd Nr. 302 Berel. und die Mitglieds-Spange. Spange von Heinrich Worpus

 

14.01.1909 Gründung der Landwehr Verein Berel.

07.05.1909 wurde der Landwehr Verein Berel im Kyffhäuserbund gemeldet.
23 Mitglieder wurden gemeldet, die 4,60 Reichsmark Eintrittsgeld und 6,90 RM Jahresbeitrag zahlten. Die Landwehr durfte einen Delegierten stellen.

05.06.1909 wurde der Witwenteich auf Beschluss des Gemeinderates ausgeröhrt und zuge­schüttet. Das dabei freiwerdende Gelände kauften Herr Engler und William Hagemann für den Preis von 20 RM je Quadrat- Rute. Im Vergleich zu den heutigen Preisen sei hier festgehalten, dass man im Gemeinderat beschloss, der Hebamme Kempe, ab dem 01. Juli 1909 einen Zu­schuss von 20 RM im Jahr zu zahlen.

 

191? Schützenkönig bei Henning Burgdorf, damals Familie Meier.

1910 die Landwehrkameradschaft Berel hat 24 Mitglieder.

20.05.1910 beschloss der Gemeinderat den Bau der Kanalisation in der Schaperstraße und im Schlage. Mit der Arbeit wurde Christian Ahrenhold beauftragt.

Um 1910 der Hullerteich bekam auch den Namen Feuerteich, weil er an die Schmiede grenzte. Er wurde zugeworfen. Der Feuerteich ist den älteren Dorfbewohnern noch bekannt als Tummelplatz, der im Winter gern mit Schlitten und Schlittschuhen aufgesucht wurde.

1910 Bäckermeister Thiede geht. Bäckermeister Bruns kommt.

1910 beschloss der Gemeinderat folgende Verordnung:

Die Grenzfurchen sind nicht tiefer als 25 cm zu pflügen, die zuerst gezogene Furche darf nur 10 cm tief sein.

 

1910 entstand bei Niehoff die erste öffentliche Fernsprechstelle.

1910 wurden 10.000 RM für die Dorfkanalisation aufgenommen und der Weiterbau konnte fortgesetzt werden.

1911 Die Landwehrkameradschaft Berel hat 27 Mitglieder 160 RM Barvermögen, 50 RM Inventar. Vorsitzender Carl Burgdorf, Schriftführer Heinrich Iser, Kassenführer H. Brunke.

1911 beantragte die Gemeinde die Genehmigung zum Bau eines Schießstandes im Gemeindesteinbruch. Der Landwehrverein wurde Bauherr und Besitzer dieser Einrichtung.

1911 der Gemeinderat bemühte sich, die engen Dorfstraßen zu erweitern. Zu diesem Zweck verkauften für die Südstraße zum Preis von 50 RM pro Quadrat – Ruthe Hermann Bock (sen) 2,475 Quadrat- Ruthen, Gustav Johns 0,90 Quadrat- Ruthen, die Witwe Kempe 0,537 Quadrat- Ruthen und die Witwe Eschemann.

1911 war ein Glutjahr (warmes Jahr). Die Hitze im Juli, August und Anfang September stieg auf 40 Grad in der Sonne, ohne durch Regen oder Gewitter unterbrochen zu werden. Im ganzen Jahr regnete es nur wenige Mal und in ganz geringer Menge. Im gesamten Jahr regnete es nur 352,7 Liter. Der Erdboden war vollständig ausgetrocknet, Blumen und Sträucher verdorrten, die 2. Heuernte fiel ganz aus. Das Korn kam schnell zur Reife, aber fast alles auf einmal, so dass die Arbeit zur Qual wurde. Chronik Nettlingen notiert von Super­intendent Busse 1912 von Dr. Fr. Spanuth 1967 in Not- und Kriegszeiten, Seite 32.

1911 Die nach Untersuchungen von Experten vorwiegend aus dem Bereler Ries gespeiste Söhlder Quelle spendete zu allen Jahreszeiten reichlich Wasser. So entschloss sich die Ver­waltung der Zuckerfabrik Groß Lafferde, im Dürrejahr 1911 hatte es 352,7 Liter geregnet, einen Brunnen im Quellgebiet zu bauen. Im Notfall sollte das befürchtete Niedrigwasser der Fuhse durch die ergiebige Quelle des Westerbaches ausgeglichen werden. (Der heutige Bereich der Badeanstalt Söhlde) Quelle: 850 Jahre Söhlde Seite 127

1912 war dagegen ein Flutjahr. Zwar fing das Jahr günstig an, im Januar war viel Schnee, im Frühjahr viel Regen gefallen, sodass das Erdreich gut durchfeuchtet war. Am 12.05. gab es einen heftigen Gewittersturm mit Wolkenbruch. Der Roggen war aber noch nicht überall ein­ge­bracht, als eine Regenzeit hereinbrach, wie wir sie seit 1896 nicht erlebt haben.“ Chronik Nettlingen notiert von Superintendent Busse 1912 von Dr. Fr. Spanuth 1967 in Not- und Kriegszeiten, Seite 32.

12.02.1913 beschloss der Gemeinderat den Weiterbau der Kanalisation von Hartmanns Haus in Richtung Wald und von der Schaperstraße bis zur Straße "Specken".

01.04.1913 Die Kaiserin Auguste Viktoria hatte die Idee eine Frauenhilfe zu gründen.

12 08.1913, 12 Uhr mittags, wurde eine neue Wetterfahne auf dem Turm angebracht. Sie wurde von Schlossermeister Blumenberg in Burgdorf angefertigt und vom Maler Großkopf in Burgdorf vergoldet. Das Dach des Turmes hat die Form der achtseitigen Zeltspitze. Quelle: Lehrprobe Hans Behrens, 1947

1913 Der damalige Landesherr Herzog Ernst August zu Braunschweig stiftete die noch heute erhaltene Fahne. Sie ist 2008 die älteste noch erhaltene Fahne im Kyffhäuser Kreisverband Wolfenbüttel Salzgitter.

Ca. 1914 kommentiert Pastor Hoffmeister den (Pastor Kühne 1727) Pastor Kühne versuchte den zwei Knechten klar zumachen, dass da nur von Dienstfreiheit die Rede sei und diese sei keine Frei­heit von der Kirche. „Kurz sie gehen ganz verwegen fort, ließen sich gleich durch die Fiedlers nach dem Bereler Ries spielen, hauten sich Riesbäume ab, was verboten war, und zogen unter Vespergeläut und Betglockenschlag unter Musik nach Behrend Meyers Haus (Sonnemanns Garten in der Waldstraße). Am Heiligen Abend vor Johannis fingen sie an zu saufen und zu tanzen bin in die Nacht hinein. Am Festtag nach dem Nachmittagsgottesdienst wurde wieder bis in die Nacht damit fortgefahren, und so noch etliche Tage“.

Das Edikt des hochfürstlichen Konsistoriums, dass an den Sonn- und Festtagen solche unheilige Moral nicht sollte verübt werden, stand für sie nicht geschrieben. …“.

Zusatz von Ewald Bock: Bei dem Sommerfest, das zur Zeit des Chronikschreibers gefeiert wurde, herrschte noch die Sitte, dass am Morgen des Festes eine Deputation der Knechte den Pastor um Erlaubnis zum Feiern des Festes bat. Am Nachmittag zogen die erwachsenen Jugendlichen im Zuge, voran die Musik und der Peiaß (Narr) mit der Pritsche durch das Dorf. Auf die angesehenen Bauern brachte man auf ihren Höfen ein Hoch aus, ebenso auf dem Pfarrhof dem Pastor, worauf dieser das Hoch erwiderte und mit dem Geldgeschenk dankte. Das Fest nahm dann im Bereler Ries seinen Fortgang.

Auf den Bild (Teil 1) sind oben die Gefallenen des 1. Weltkriegs und unterhalb des Namens die zurückgekehrten Kriegsteilnehmer 1914-18 abgebildet.   Übergeben von Albert Sievers von einem Vorstandsmitglied des Schützenbundes aus SZ_Lesse.

 

28.06.1914 An diesem Sonntag fand das letzte Schützenfest vor dem 1. Weltkrieg statt. Der Landwirt Heinrich Bolm verlas auf dem Zelt im Bereler Ries beim Schützenfest die Nachricht von der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Ferdinand in Sarajewo. Quelle: Heinrich Löhr*1923; Berel

1914 Die Landwehrkameradschaft Berel hat 30 Mitglieder. Vorsitzender Carl Burgdorf, Schriftführer Heinrich Iser, Kassenführer H. Brunke 350 DM Barvermögen.

1914 sammelte der Gustav Adolf Frauenverein das Geld für einen neuen Altar mit Antependium, weißleinener Altardecke und Altarteppich.

1914 spendet Frau Ackermann Bolm die Kanzelkleidung mit grünen Fransen.

1914 spendet Frau Pastor Hoffmeister die silbernen Abendkerzen.

10.01.1914 Der Turnverein „Gut Heil“ hat 67 Mitglieder.

01.09.1914 Der Turnverein hat jetzt nur noch 45 Mitglieder, die Zahl sinkt im Dezember auf 39. Mitglieder.

Juni 1915 laut einer Verordnung der Herzoglichen Kreisdirektion müssen Ordnungs­mann­schaften gestellt werden, die als Ersatz für die eingezogenen Kameraden dienen sollen.

1916 Die Landwehrkameradschaft Berel hat 29 Mitglieder. 1 Offizier, 24 zur Fahne ein­gezogene Mitglieder beitragsfrei und 5 zahlende Mitglieder. Vorsitzender Heinrich Bock sen. (Ass. Nr. 59), Schriftführer Ch. Berking, Kassenführer H. Hartmann 320 DM Bar­ver­mögen. 70 RM Inventar. Jahresbeitrag zur Vereinskasse 3 RM. Von seiner Hoheit verliehene Krieger­vereinsfahne 100 RM wurden im Laufe des Krieges an Familienangehörige ausgezahlt. Seit 1914 sind 2 Mitglieder gefallen. 4 Mitglieder leben noch, die 1870/71 am Krieg teil­ge­nommen haben, sowie Heinrich Bock 59, der an einem anderen Krieg teilgenommen hat. 3 Träger des Eisernen Kreuzes.
1916 im Herbst, gab es kaum noch Kartoffeln und der folgende Winter wurde der "Steckrübenwinter". Der Winter wurde auch Kohlrübenwinter genannt.
Im August 1917 gab es nach der Senkung der Brotrationen in Braunschweig Streiks.

1917 Die Landwehrkameradschaft Berel hat 26 Mitglieder. Vorsitzender Otto Uthe, Schriftführer Heinrich Bock 59, Kassenführer Chr. Bührig, 23 Mitglieder waren zum Militär eingezogen.

1917 Fritz Peters Dach brannte. (Sohn Wilhelm Peters)

 

Auf den Bild (Teil 2) sind die zurückgekehrten Kriegsteilnehmer 1914-18 abgebildet.   Übergeben von Albert Sievers.

 

1918 Die Landwehrkameradschaft Berel hat 29 Mitglieder. 1 Offizier und 23 zur Fahne eingezogene Mitglieder, 5 Beitragzahlende Mitglieder. 8 x Eisernes Kreuz. 2 Mitglieder seit Beginn des Krieges gefallen. 280 RM Barvermögen. 70 RM Inventar.

1918 Das Lehramt unterstand bis 1918 der Aufsicht der Kirche.

1918 Albert Bürig brachte von der Weltausstellung in Paris ein Auto mit nach Berel.

1914 – 1918 17 Bereler fanden den Tod. Einige starben noch Jahre danach an den Kriegs-Folgen. Die Bereler, die vor Kriegsbeginn weggezogen waren werden nicht mitgezählt. Siehe Geschichten aus Berel Seite 88 - 91.
08.11.1918 Arbeiter stürzen den Herzog Ernst August in Braunschweig. „Ich, Ernst August, Herzog von Braunschweig und Lüneburg, erkläre: dass ich für mich und meine Nachkommen auf den Thron verzichte, und die Regierung in die Hände des Arbeiter und Soldatenrates lege“.

 

14     Die Zeit von 1918 – 1933

1919 hat Berel etwa 410 Einwohner.

01.02.1919 21 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr waren anwesend.

Wahl: Als Zugführer wurde Carl Blume II mit 12 Stimmen gewählt.

      1. Spritzenmeister Wilhelm Hagemann 15 Stimmen

      2. Spritzenmeister Werner Oelker mit 10 Stimmen.

      3. Spritzenmeister Heinrich Bosse mit 10 Stimmen durch Los

      Schriftführer und Kassierer der Bisherige: Wilhelm Bock

Ehrengericht die Bisherigen: Fr. Ruthmann, Fr. Oelker, C. Bartels. Als Bote hat Hermann Geldmacher zum Preise von 1 Mark die Bestellung angenommen. H. Wilke wurde Ehrenmitglied.

Im Mai 1919 dem ersten Schützenfest nach dem Ersten Weltkrieg wurde Walter Bührichs Vater Willi als letzter Schützenkönig vor dem 1. Weltkrieg abgeholt. Wilhelm Bock, Lieselotte Dobbratz Vater, war Adjutant. Die Zelte lagen im Winkel zueinander. Das Tanzzelt war quer zum Wege, das Speisezelt längs zum Breiten Weg. Das Speisezelt hatte im ersten Jahr nach dem Ersten Weltkrieg keinen Dielenboden, es bestand aus eingerodeten Bäumen, die mit einer Plane überdeckt waren. Das Wetter war schlecht, und das Wasser lief in den Fahrspuren des breiten Weges unter dem Zelt durch, die Gäste standen vor der Theke im Matsch. Die Scheffer holten aus Braunschweig vom Kostümverleih Schachel die Uniformen für den Schützenoberst und den Adjutanten. Die Wege im Walde waren mit Kreidesteinen befestigt, diese wurden ab und zu kaputtgefahren.

1919 Schützenkönig Willi Bührich

17.07.1919 In Söhlde wird eine Einwohnerwehr aus 35 – 40 Personen gebildet. Quelle 850 Jahre Söhlde, 2001, Seite 162

(Nach?) 1919 ritt Heinrich Wolters als Oberst vor dem Zug. Adele Wolters war in diesem Jahr nur einmal in Berel. Quelle Adele Wolters

 

„Tante Himstedt“  in Bereler Tracht vor Cleves Haus. 2008 Familie Halbig.

 

27.12.1920 Der Turnverein „Gut Heil Berel“ hat 26 Mitglieder.

......1922 Berel gehört zum Feuerwehrbezirk 33 zusammen mit Lesse, Burgdorf und Nordassel. Heinrich Ehlers aus Lesse wird Bezirkshauptmann. Der Kreisbranddirektor heißt Schuch.

192? Schützenkönig Hermann Sievers senior.

08.05.1920 beschloss der Gemeinderat, eine Anleihe von 6.000 RM für den Wegebau aufzunehmen und die Gemeindeeinkommensteuer zu erheben.

28.08.1920 Einnahmen und Ausgaben der Gemeindekasse betrug 11.609,22 RM.

24.03.1921 Bauantrag von Karl Schaper Ass. Nr. 20 für das offene Schauer. Quelle Hans Schaper, Apelnstedt.

 

 

14.1 um 1921 Posthilfestelle wird eingerichtet

Hier die Postannahmestelle von Berel auf dem Grundstück 2008 Hartrampf damals war auch ein Gemischtwarenladen Niehoff vorhanden.  Original Doris Hartrampf

 

Um 1921 die erste Posthilfestelle in Berel wird bei Frau Niehoff eingerichtet. (Niehoffs Gretjen nannte man sie damals. Quelle Otto Uthe.)

21.02.1922 Laut Ratsbeschluss sollten 13 Morgen Ackerland südlich des Dorfes vom Hofe des Landwirts Heinrich Bolm von der Gemeinde gekauft werden. Der Preis für dieses Land betrug 20.000 RM.

25.06.1922 wurde ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges eingeweiht. Standort „Dreieck unter den Linden“. (2008 Thieplatz)

 

Links: Kolonialwarenladen Gustav Vasterling

 

Rechts die Kirche noch ohne die Linden. (wurden 1928 gepflanzt)

 

 

 

 

 

 

 

 

Original
Heiner Bünger

 

05.08.1922 Die Erben Bolm stellten den Antrag, von einem Kauf abzusehen. Ratsherr Bührig beantragte, das Land an kleine Leute zu verkaufen. Der Landkauf der Gemeinde fand nicht statt.

01.01.1924 Kantor Christian Froböse trat nach 31 jähriger Tätigkeit in den Ruhestand.

1924 In den Mühlenweg und den Dorfweg an Büttchers Garten fuhr man damals zum ersten Mal Schotter.

Um 1924 nach dem Streit Bäcker Bruns gegen Gemeinde Berel musste Bruns das Gemeinde­back­haus räumen. Er wurde in das sogenannte Armenhaus am Witwenteiche eingewiesen. Seit dieser Zeit hieß diese Gegend im Dorfe „Mohrenkopfsecke“.

07.04.1924 Um der vielen Diebstähle in der Feldmark Herr zu werden, wählte man einen Flurschutz.

 

01. +  02.Juni 1924 der Gesangverein Berel hat "40 jähriges Stiftungsfest". Vielleicht ist das Foto von 40. Jubiläum? Quelle: Fahnenanhänger von den Ehrenjungfrauen dieses Jahres.

 

1924 Die Feuerwehr feiert ihr 50 jähriges Stiftungsfest. Quelle: Chronik von Berel Ewald Bock

Januar 1925 in Wolfenbüttel fand die erste Zusammenkunft der NSDAP statt. Hier wurde festgestellt, dass die Dörfer Lesse, Burgdorf, Osterlinde, Lichtenberg und Berel die Stützpunkte der NS Bewegung waren. In Lichtenberg fand die erste Schulungswoche des Gau Südhannover Braunschweig statt, mit dem Ziel Diskussionsredner für Veranstaltungen mit SPD und KPD heranzubilden. SZ Bericht vom 29.01.2000. Hierzu: Schmalz, ..(Geschichte der NS-Bewegung im Lande BS)

 

14.2  1925 Gründung eines Bläserchors im Turnverein Berel e.V.

 

1925 bis 01.05.1939 gründeten Hermann Sievers, Hermann Pape, Hermann Hoffmeister, Heinrich Hoffmeister, Albert Ölker, Albert Brunke, Albert Wilke, Wilhelm Hagemann 52 und Wilhelm Hagemann 48 einen Bläserchor, der dem Turnverein Berel e. V. angeschlossen war, die Zahl der Instrumente musste erhöht werden. Hermann Sievers hatte seine eigene Trompete, für Albert Brunke wurde ein Tenorhorn gekauft, Hermann Pape blies ein Tenorhorn, Hermann Hoffmeister und Albert Ölker Althorn, Heinrich Hoffmeister Tuba, beide Hagemänner Flügelhörner, Wilhelm Bock *1910 hatte ebenfalls ein Instrument (welches aber nicht bekannt ist). Albert Wilke schlug die Pauke. Heinrich Vasterling Nr. 1 hatte eine Zugposaune, die später Karl Gebhardt kaufte. Im betrunkenen Zustand stürzte er mit dem Fahrrad und warf seine Posaune bei Steinbrück in die Fuhse.

Bei den Übungsabenden des Chores unter Leitung des Kapellmeisters Hermann Reinecke aus Nettlingen ging es trotz aller Strenge während des Übens recht lustig zu. Der Meister erzählte Witze.

Turnfest 1925 Original Bruno Hoffmeister.

 

25.08.1925 Zweitägiges Tanzvergnügen. 100 RM für eine Trommel des Bläserchors werden gespendet (der Bläserchor war dem Turnverein angeschlossen) …

26.08.1925 ein Mittwoch der Buchungstag im Kassenbuch vom Turnfest in Berel.

Eintritt auf dem Konzertplatz am          1. Tage            143 Mark.

Eintritt auf dem Zelt  am                       1. Tage            167 M

Eintritt auf dem Zelt am                        2. Tage              24 M

Tanzgeld am                                        1. Tage            330 M

Tanzgeld am                                        2. Tage              76,50 M

Gesammelt bei der Tafelmusik                                      15 M

Einnahme Turnfest 1925                                              755,50 M

 

Ausgaben gebucht am 21.11.1925

Musik Reinecke Nettlingen                                          300 M

Tanzzelt an Volling Lesse                                            150 M

Albert Peters für Essen und Trinken                             139 M

An Carl Burgdorf für Tanzsteuer (Gemeinde)              41,5 M

Miete für Stoppuhr                                                          7 M

An Robert Sievers für Verschiedenes                            81,8 M

An Karl Ahrens Hildesheimer Kreisblatt                        14,7 M

Ausgaben Turnfest 1925                                              734 M

 

25.03.1925 Zur würdigen Gestaltung des Ehrenmalplatzes gehörte die am 25.03.1925 vom Gemeinde­rat beschlossene Einfriedung. Den Sockel baute Maurermeister Behrens. Stell­macher­meister Hagemann, Willi Bührich und Tischlermeister Büttcher lieferten den Latten­zaun.

23.09.1925 Bäckermeister Herbst wurde Backhaus Pächter.

Um 1925 kaufte die Gemeinde das Grundstück des durch einen Unglücksfall in Lesse ver­storben­en Dachdeckermeisters Bock, genannt der Schewer-Bock. (Schiefer-Bock) Der Sohn Dr. phil. Richard Bock war Oberstudiendirektor in Braunschweig.

1926 baute man für Schulkinder ein Turmgerüst auf dem Kirchhof.

 

14.3 1926 Gründung des Kegelclubs “Fidele Brüder“

26.02.1926 Fidele Brüder gründen ihren Kegelclub. 50 Jahre später liest man: Die inzwischen passiven Ehrenmitglieder Hermann und Heinrich Hoffmeister gründeten mit 9 Männern aus Berel, Hohenassel und Lesse den Verein mit dem Wahlspruch Pflege des Kegelsports und Pflege der Gemütlichkeit.

1926 Schützenkönig Otto Miehe Freischeibe mit Tigermotiv

192? Schützenkönig "Förster" Heinrich Vasterling

 

14.4 1926 Bau der Straßenbeleuchtung

26.09.1926 Die Straßenbeleuchtung mit 11 Lampen wurde für 742,50 RM in Auftrag gegeben.

Die Feuerwehr bezahlt Bierrechnung am: (Das deutet auch auf Schützenfesttage hin).
So. 08.05.1927; Fr. 24.05.1929; Sa. 17.05.1930; Sa. 03.05.1934; Sa. 04.05.1935;

Sa. 23.05.1936; So. 08.05.1937;

1926 hat es sehr viel geregnet 793,3 Liter.

02.11.1927 Die ersten Mieter des von der Gemeinde gekauften Bockschen Hauses Ass Nr. 40 zogen in ihre Wohnungen.

1927 Feuer in Lichtenberg

1927 brannte es bei Albert Engler.

31.08.1928 Die Sange war wieder einmal zugewachsen, die Säuberung erfolgte sofort. Der 1974 noch vorhandene Feuerwehrbrunnen am Witwenteiche stammt aus dieser Zeit.

1928 Berel ist auf der Abgeordneten Versammlung am 17. Juni zu Schöningen unter der Nr. 14 durch Oelker vertreten. Unter Nr. 125 Amtsvereinigung Salder vertritt H. Behrens Berel.

1928 Der Schießstand Berel wurde in der ehemaligen Steinkuhle des Dorfes gebaut. Schuss­ent­fernung für KK [Kleinkaliber] 100 Meter. Vor dem Schießstandbau baute man ein Zelt für die Schützen bei schlechtem Wetter auf.

Schützenfest war Sonntag und Montag. Sonntagmorgen wurde das Bier gebracht. Da es kein Fernsehen oder anderes Vergnügen gab, wartete man das ganze Jahr auf ein neues Schützenfest, dadurch war das Tanzzelt viel voller, es wurde in zwei oder drei Abteilungen getanzt. Zwei Ab­teilungen standen solo um das Zelt außen rum. Siehe 1949. Exerziert wurde in 4 er Reihen jeder mit einem Gewehr. Die entsprechenden Kommandos erschallten. - Das Gewehr über! Still gestanden! In Gruppen rechts schwenkt! Marsch! u. s. w. –

1929 Walter Haars errang Schulscheibe. Alle Schüler kamen dazu im Umzug mit, und freuten sich mit ihm.

192? Heinrich Wolters 2 Junggesellenscheiben

 

Ende Juni 1929 Heinrich Vasterling Ass Nr. 64, 1948 wohnhaft in Gebhardshagen, gibt sein Amt als Ortsgruppenführer ab, „er zog als Vegetarier in die Welt“. Hermann Bock jun. Über­nimmt das Amt.

Zu „zog als Vegetarier in die Welt“: Es waren so genannte Inflationsheilige wie Gustav Nagel, der auch mal in der Petersschen Gastwirtschaft um 1926 einkehrte. Er bat um Öl und Zwiebeln. So die Erinnerungen von Hans Schaper an die Erzählungen von Karl Schaper. Er begann 1888 eine Lehre zum Kaufmann in Arendsee im Norden der Altmark, musste diese jedoch wegen eines chronischen Katarrhs und verschiedener Allergien abbrechen. Er baute sich daraufhin eine Erdhöhle in der Nähe der Stadt und widmete sich, beeinflusst von den Lehren des Pfarrers und Hydrotherapeuten Sebastian Kneipp, der Naturheilkunde. Er wurde 1892 Vegetarier und begann, sich „wie Jesus“ zu kleiden: er trug sein Haar lang, lief im Winter barfuss und war im Talar oder nur mit einem Lendenschurz bekleidet. http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Nagel

1929 brannte es zum zweiten Mal innerhalb von 2 Jahren bei Albert Engler.

......19.. Blitzeinschlag in Lindes Scheune in Lesse

192? Gastwirtschaft Bührig 1964? Zwei verwitterte Motivscheiben auf Foto zu sehen.

28.07.1929 der Bläserchor gibt im Holze ein Konzert. Einnahme 11,36 DM

30.08.1929 Bläserchor spielt beim Kinderfest und erhält Geld von Lehrer Klein.

15.09.1929 erhält der Bläserchor 30 DM für spielen bei H. Hoppe vom Landwehrverein Berel.

1929 Ein sehr trockenes Jahr mit 382,1 Liter Niederschlag

 

Vor 1930 kam eine Notverordnung, es durfte nur noch in 3 er Reihen marschiert werden. Protest­märsche sollten verboten werden, die Reichswehr bekam eine andere Exerzierordnung.

Wenn man sich vor dem Umzug traf, wurde schon mal auf Apfelbäume geschossen nach dem Motto:     "Wei weit tripst du?" - Un he schot up den Appelbom drup.  "Wie weit trifftst du?" - und er schoss auf den Apfelbaum drauf.

Darüber hat sich niemand aufgeregt. Es ging damals also viel freier zu, bis vor 1928 die Mit­führung des Schlosses (Schloss ist ein Waffenteil) verboten wurde.

Am Sonntag waren die Pferde mit im Umzug. Diese mussten sich erst mal an die Gewehre und deren Geräusch gewöhnen, z. B.:    Beim Kommando "Gewehr über!" Da gingen schon einzelne Pferde hoch.

Am Montag den zweiten Schützenfesttag blieben die Pferde zu Hause.

Die Gewehre gab man bei der Garderobenfrau ab, die standen dann in der Hutabnahme.

Ohne Jahr: Albert Sievers sen. und Heinrich Möller als schneidige ehemalige 1. Welt­kriegs­soldaten liehen sich erstmals Uniformen für den Oberst und den Adjutanten aus. Quelle: Heinz Bosse

 

14.5  1930 Nivellierung des Schützenplatzes im Ries

 

Junggesellen und Anschieber 1930 mit dem Karussellbesitzer.    Original Richard Geldmacher Dritter von rechts
 

Frühjahr 1930 wurde der Platz im Walde vom Tischler Heinrich Johns nivelliert und mit Schaufel und Karre durch viele freiwillige Jugendliche (Junggesellen) vergrößert, die Erde wurde im Norden abgetragen und auf der Südseite wieder aufgetragen. Eine geringe Ausdehnung nach Westen war dazu erforderlich und es ließ sich nicht vermeiden, dass einige Bäume gefällt werden mussten. Dieser Platz sollte später als Sportplatz ausgebaut werden. In einer außerordentlichen General­ver­sammlung der Forstgenossenschaft wurde vom Turnverein beantragt, den Platz zu erweitern. Die Mehrzahl der Forstgenossen stimmte für die Erweiterung, aber dennoch wurde der Antrag abgelehnt, denn die Zahl der Holzanteile war bei der Abstimmung zu berücksichtigen, sie brachte das negative Ergebnis. Einige Forstgenossen, die viele Holzanteile auf sich vereinigten und alle Auswärtige waren dagegen und vertraten den Standpunkt "üse Junken möt arbeten" und nicht Sport treiben; auch wäre durch die Schneise eine Umbruchgefahr bei Sturm ent­standen, so argumentierten sie. Die Anlage war von hohen Bäumen und damals von Unterholz umgeben, lag relativ weit im Walde, war also gegen schlechte Witterung abgeschirmt und wäre besonders für Schulkinder geeignet gewesen. Man hatte auch an eine Art Universalplatz gedacht, also für alle Veranstaltungen brauchbar.

Zu Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 1930 wurde dann feucht - fröhlich gefeiert. Quelle: Ewald Bock Waldchronik, Hermann Bock *1903, Heinrich Löhr 192, Heinrich Peters, Richard Uthe u. Walter Bührich.

1930 alte Kempe Landwehrscheibe (Bruder von Hermann Kempe)

1930 Arnold Bührig Freischeibe

1930 alte Kempe Landwehrscheibe (Bruder von Hermann Kempe)

1930 Richard Becker Schützenkönig 11.+12. Mai

1930 Herbert Burgdorf Herbstscheibe

 

02.10.1930 Der Kirchturm erhielt in dieser Zeit seine zweite Glocke. Foto Lehrer Adolf Kiene

 

02.10.1930 Die Glocke wird hochgezogen.                                            Foto Lehrer Kiene

12.07.1930 Buchungstag ein Sonntag. Der Bläserchor des Turnvereins „Gut Heil Berel“ erhält hier "im Holze für Blasen 25 Mark". Am gleichen Tag wurde für das Blasen in Lesse 23,60 Mark gebucht.

1930? Eine Herbstscheibe für Richard Becker sen.

08.01.1931 Brand bei Familie Schmidt in Lesse.

21. + 22.02.1931 Gauparteitag in BS 7.000 SA Männer marschierten auf den Schlossplatz.

01.03.1931 Kommunalwahlen

1931 wurde eine elektrische Leitung zur Beleuchtung der Buden und dem Zelt nach dem Walde hoch verlegt. Quelle: Dorfchronik Ewald Bock

Die Gastwirtschaft Albert Peters

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man die 1928 angepflanzten Linden auf dem Kirchplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Postkarte 1930

Original Hans-Joachim Bettin

 

1931 Wilhelm Bock später wohnhaft in Lengede errang die Herbstscheibe.

1931? Otto Bock´s Kranz wurde von Lehrer Klein überreicht. Der Kranz war größer, als der etwa 8 jährige Schütze.

193.? Landwehrscheibe Heino Schaper

193.? Otto Haars Junggesellenscheibe war auch kaum unter dem Eichenkranz zu sehen.

01.05.1931 Laut Fragebogen hat die FFW-Berel folgende Ausstattung:
35 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr.                     50 Mitglieder als Ordnungsmannschaft.

1 vierrädrige Handdruckspritze mit Saugwerk  1 Anstellleiter

2 Dachleitern                                                              Mannschaftswagen werden gestellt.

2 Feuerbrunnen mit Brunnenständer.   
Einwohnerzahl 450                                                      Wohnhäuser     97

Führer der Ortsfeuerwehr Karl Blume              Bezirkshauptmann Heinrich Ehlers

......1931/32 zweimal gab es Strohdiemenbrände bei Sonnemann im Siekfeld. Der Täter hieß Kreinecker.

18.10.1931 hunderttausend NSDAP-Mitglieder marschieren durch Braunschweig. 38 Sonderzüge kommen in BS an. Die Reichswehr durfte zu diesem Zeitpunkt die Zahl 100.000 nicht überschreiten. BS hatte zu diesem Zeitpunkt 150.000 Einwohner. SZ Bericht vom 01.04.1999; Wikipedia.

07.+08.06.1931 Feuerwehrverbandsfest. Damals gab es in Berel zusätzlich noch eine Pflicht­feuerwehr, die mit weißen Armbinden gekennzeichnet war. Hauptmann der Pflicht­feuerwehr war Büttcher, der wohnte in heute Feuers Hause. Hauptmann und Oberst der frei­willigen Feuerwehr war Karl Blume. (Wohnhaft in der Gatze.) Quellen: Richard Uthe, Alfred Wietbrock und Albert Sievers. Siehe auch Feuerwehrchronik von 2004

 

14.6  1932 Auflösung der Elektrizitätsgesellschaft in Berel

13.04.1932 berät der Gemeinderat über die Auflösung der Elektrizitätsgenossenschaft Berel. 25 Genossen waren unter Leitung von Carl Burgdorf anwesend. Die Auflösung wurde beschlossen. Richard Becker als Protokollführer, Stimmenzähler W. Ölker Nr. 4 und Willi Bührich.

01.05.1932 Gemeinderatsmitglieder Carl Burgdorf als Vorsteher, (H. Bock nicht anwesend), Werner Ölker, Hermann Hoffmeister, Gustav Prönnecke, Heinrich Vasterling Nr. 1, Ferdinand Hagemann, W. Krause, Heinrich Löhr als Protokollführer und Otto Bührig als Rechnungs­führer. Kassenprüfung der Schulkasse 1929/30 = 1539,84 RM, Haushaltsrechnung Einnahmen 21460,47 RM, Ausgaben 7409,97 RM Vorrat 14050,50 RM. Der Schulvorstand wurde ein­stimmig wiedergewählt H. Haars, Gustav Prönnecke und Heinrich Keune.

1932 Wegen politischer Meinungsverschiedenheiten gab es eine Schlägerei auf dem Zelt. Friedrich Ölker aus Söhlde hatte nach der Wahl von 1932 geäußert: "Jetzt sind wir auch bald dran". Vier anderen Berelern gefiel dies nicht. (Heinrich Wolters, Herbert Burgdorf sen., Hermann Hoffmeister und Albert Wilke.), dafür sollte er eine Ladung haben. Der Alkohol peitschte die Gemüter zusätzlich an. Ein junger Bereler schürte noch das Feuer, indem er Anderen eine falsche Gesinnung vorwarf. Es blieb nicht lange bei dem Zahlenverhältnis 4:1. In kurzer Zeit war eine Massenschlägerei im Gange. Wilhelm Hagemann 52 war auch dabei. Ein Mann wurde dabei so zugerichtet, dass ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden musste. Durch diese und andere Ereignisse wurde die Harmonie empfindlich gestört. Es ist später nie wieder so geworden, wie es vor dieser Zeit war.         Q.: Ewald Bock Dorfchronik, Richard Uthe, Gustav Prönnecke, Emmi Bührig.

25.05.1932 Gemeinderatssitzung: Es werden Beschlüsse über die Öffnung von Gräben gefasst.

21.07.1932 Gemeinderatssitzung: Wahl eines Wahlvorstandes für die Reichstagswahl am

31.07.1932 Carl Burgdorf wurde Wahlvorsteher, der Stellvertreter wurde Ferdinand Hagemann. Heinrich Schaper soll 40 Röhren in seine Brücke legen, die Differenz bezahlt die Gemeinde. Mit Maurermeister Behrens soll eine Ortsbegehung an der Sange gemacht werden, um die Lage der einzugrabenden Röhren zu bestimmen. Alle Besitzer von Brücken müssen diese vorschriftsmäßig halten, wenn nicht, soll durch einen Einschreibebrief dies übermittelt werden.

11.10.1932 Gemeinderat: Die Wahl zum Wahlvorstand für die Reichstagswahl ergibt, dass Carl Burgdorf Wahlvorsteher und Hermann Hoffmeister der Stellvertreter wird. Der Gemeindevorsteher bekommt pro Kopf in der Gemeinde 1,50 RM der Rechnungsführer 40 % des Gemeindevorstehers.

 

Inneneinrichtung der Kirche um 1933.

Die Schleifen wurden nach dem 2. Weltkrieg entfernt.

Die Priechen gingen bis ca. 1965 bis vorn an die Kanzel.

Der Kronleuchter wurde ebenfalls um 1965 beim Umbau durch zwei leichter zugängliche Wandlampen ersetzt.

Die Bänke wurden nach 1972 durch Stühle ersetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Original: Rosemarie Schulze

 

15     1933 - 1945

30.01.1933 Wiederwahl des Ortsgruppenführers Hermann Bock jun. Der Gegenkandidat der Kreidewerksbesitzer Albert Bührig unterliegt. Edgar Vornkahl Fraktionsführer Kassierer Hermann Bartels, Protokollführer Rudolf Klein.

13.02.1933 ergeht ein Amtsgerichturteil. Die Liquidatoren der Elektrizitätsgenossenschaft Berel C. B. und der H. L werden vom Gericht ab­gesetzt und die Landwirte Albert Bürig, Werner Bürig und Wilhelm Hagemann 52 werden ein­gesetzt. Der Landwirt H. L. war nicht pflichtgemäß dem Amtsgericht als Vorstand ge­meldet, während C. B. 944,35 RM erst auf mehrmaliges Verlangen auf ein Konto ein­gezahlt habe. Das Geld stammt von Mengenrabatt der Elektrizitätswerke Hildesheim aus den Jahren 1925 und 1926. … 3 Seiten Text. (Die Elektrizitätsgenossenschaft Berel hatte 68 Mitglieder, davon haben 14 diesen Antrag gestellt.)

Quelle: Gesch. Nr. Gn.R.57 Amtsgericht Salder gez. Jürgens Urkundebeamter.

21.05.1933 Deutscher Tag in Berel Sonntag 6.30 Uhr Wecken. 7 Uhr Hissung der Flaggen am Kriegerdenkmal. Ehrung der gefallenen Kameraden am Kriegerdenkmal. 11.30 Uhr Empfang der SA, Sturmbann I/46 und I/208 durch die Ortsgruppenleitung 12 Uhr Verpflegung der SA durch die NS-Frauenschaft Berel. 1.20 Uhr Antreten zum Umzug durch den Ort und Marsch zum Festplatz. (Alle Nationalisten unserer Umgebung werden gebeten, mit ihren Ortsgruppen daran teil zunehmen). 2.30 Eröffnung des Deutschen Tages, Ansprache und Begrüßung durch den Ortsgruppenleiter. 3 Uhr Konzert der Standartenkapelle 46, verbunden mit Ansprachen führender Persönlichkeiten und Einweihung der Ortsgruppenfahne. Im Laufe des Nachmittags findet die Verlosung durch die NS Frauenschaft statt. 7 Uhr Deutscher Tanz.

22.05.1933 Montag 1 Uhr Abholen des Jungvolks mit Wagen, von Lesse.

1.30 Uhr Empfang des Jungvolks, Fähnlein 1 (Salder) und 2 (Hildesheim), durch die Ortsgruppenleitung. 1.50 Uhr Antreten zum Umzug durch den Ort und Marsch zum Festplatz. 2.45 Vorführungen des Jungvolks Fähnlein 2 (Salder) Aufstellung, Exerzieren der Jungzüge und Freiübungen, Singen des Scharliedes. Fähnlein 1 (Hildesheim) Aufführung zweier Sprechchöre: 1. „Heiliges Banner“ mit je einem Vers vom Horst Wessel- und Deutschland. 2. „Der Schmied Deutschlands“ mit dem Jungvolklied. Ansprache des Stammführers Kurt Borchert, Wolfenbüttel. Thema Sinn und Zweck des deutschen Jungvolks. – Übergabe der Wimpel an die Jungmannschaften Bruchmachtersen, Osterlinde, Reppner, Burgdorf und Berel. Anschließend Aufführungen der Schulmädchen aus Berel. – Im Laufe des Nachmittags Verpflegung des Jungvolks durch die NS Frauenschaft in Berel. 7 Uhr Deutscher Tanz.

Der NS-Festausschuss. Eintrittspreis 50 Pfennig. Dieses Programm berechtigt zum Eintritt. Gedruckt von Emil Fischer in Wolfenbüttel.

Sommer 1933 pflanzten die Bereler in der Nähe des Schlauchturms eine Hitlereiche. A.N. erzählte, dass er die Kupferhülse mit der vorgeschriebenen Rede abends wieder raus gezogen hatte.

09.09.1933 Gemeindediener wird Albert Barte.

1933 Die Niedersächsischen Kreidewerke hatten auch das Kreidewerk Albert Bührig in Berel gepachtet. Die Autarkiebestrebungen (Selbstständigkeit) des Deutschen Reiches stellten unlauteren Wettbewerb unter Strafe, dadurch fanden ruinöse Preisunterbietungen ein Ende.

Quelle: 850 Jahre Söhlde, 2001 Seite 103. 

Nach 1933 gab es Winzerfeste bei Peters auf dem Saal. Dieser Bezirk hatte die Patenschaft zum Mosel - Ruwer - Bereich. Der Patenwein musste von den Wirten ausgeschenkt werden, er war preiswerter schmeckte aber nicht schlechter. Quelle: Richard Uthe

Februar/März 1934 Verein Deutsche Christenbewegung wird in Berel wieder aufgelöst.

29.10.1934 wurde das Gemeindeland in der Lehmkuhle mit dem Pfarrland vor dem Holze vertauscht.

 

15.1 1935 Berel erhält die erste Motor-Spritze

02.01.1935 Berel erhält erste Magirus-Motor-Spritze für 3565 RM. 2008 ist diese Motorspritze wieder optisch aufbereitet und im Umzug mitgeführt worden.

26.03.1935 enden die Eintragungen des Turnvereins vor dem 2. Weltkrieg.

1935 lag am 1. Mai morgens (30 cm?) Schnee. Zwei Tage vor dem Schützenfest wurde der Wald erst grün.

Am 08. + 09.05. 1935 war Schützenfest, der Schnee war durch den kräftigen Regen ab dem 08.05. morgens zwar weggetaut, aber der Waldboden war matschig. Da unter dem Speisezelt anfangs kein Boden war, hatte man Matsch an den Schuhen, der dann beim Tanzen wieder abfiel.

Sechs tanzwillige Männer waren auf dem Zelte, die 2 Mark Tanzgeld bezahlen wollten. Die Junggesellen wollten bei dieser Pleite dies nicht annehmen, da spendeten die Anwesenden ihnen je zwischen 10 und 20 Mark so auch Teune aus Gr. Himstedt. Der Wirt Otto Bührig gab Heinrich Möller 20 Mark für Rundenbier, um die Stimmung wieder zu bessern. Die nachfolgenden Runden spielten die 20 Mark wieder rein. So mussten diese Junggesellen nur je 3 Mark an Verlust einzahlen. Quelle: damalige Scheffer Heinz Bosse und Richard Uthe

Nach dem Schützenfest 1935 wurde ein Fond gegründet, in dem die Überschüsse auf ein Konto gelegt werden sollten, um im nächsten Jahr bei Bedarf ein mögliches Defizit ausgleichen zu können. Als wetterunabhängige Einnahme wurden ab 1936 Festkarten verkauft. Aber durch diese Maßnahme gab es auch kein Defizit mehr. Ferdinand Hagemann als Kassenführer gab dazu die Initiative.        Quelle: Richard Uthe

1935 Die Verheirateten unterstützten die Junggesellen bei der Ausrichtung, weil sie zu wenige waren. Die Ausrichtermannschaft war dadurch stabiler. 2 DM kostete das Tanzgeld. Das Tanzzelt mit 200 RM finanzierten die Junggesellen. Das Speisezelt mit 200 RM bezahlte der Wirt. Der Festschmuck wurde damals mit Eichengrün gestaltet, meistens war der Wald grün. Rudolf Geldmacher Oberst und Ewald Bock Adjutant.

1935 Junggesellenscheibe Heinrich Peters        Landwehrscheibe Walter Löhr

193? Scheibe geht an „Förster“ Vasterling.

1935 Förster Vasterling Freischeibe mit Gams als Motiv

1935 Gerhard Hagemann – Schulscheibe

 


um 1935. Das Dach der Familie Fischer wird in Gemeinschaftsarbeit neu eingedeckt. 2008 Familie Rosemarie und Hartmut Schulze

 

1935 kurz nach der Anschaffung der ersten Motorspritze fand ein Motorbrand in dem damaligen Kreidewerk statt. Die Hilfe wurde dermaßen gestaltet, dass sämtliche Bauern ihre Jauche­wagen zur Verfügung stellten, die Jauchewagen wurden mit der Kreiselpumpe am Brun­nen gefüllt und dann mit der Handdruckspritze wieder entpumpt um den Brandherd zu löschen.

1935 Blitzeinschlag bei Schuster Bock. (2008 Carsten Sievers). Das halbe Dach war zerstört. Die FFW-Lesse und Berel hatten vorher ein Wettspritzen ausgetragen und saßen bei Peters auf dem Saale.

1936 Freischeibe für Wilhelm Helmke, wohnte in der Molkerei.

1936 Otto Bock           - Schulscheibe

11.08.1936 stirbt der ehemalige Bereler Pastor Otto Dosse in Neuerkerode an Pilzvergiftung. 4 Tage später stirbt seine Frau. Es überlebt nur eine Tochter, die nicht zu Hause aß.

22.08.1936 Die Baufirma Otto Kiel in Bettrum führt ihre ersten Straßenbauarbeiten im Gänsewinkel aus.

10.03.1937 Das Gemeindehaus am Witwenteich wird zum HJ-Heim.

1937 Ewald Bock als Oberst und Otto Uthe jun. als Adjutant in Husarenuniform. Oberst und Adjutant ritten auf Pferden vor dem Zug. 4 Bilder von Ewald Bock bezeugen mehrere mündliche Überlieferungen dazu eindeutig. Amanda Bock sagte mir, dass „der Moritz“, Ewald Bock s Pferd, bei bestimmten Paukenschlägen ab und zu durchging. Ein Foto von 1937 zeigt dies.

Erntepause um 1937                            Original Herbert Burgdorf

 

1937 Heini Schöbel    - Schulscheibe hängt bei Heinrich Hoffmeister unter dem Vorbau.

15.07.1937 Die „Reichswerke Hermann Göring“ wurden im Ratskeller SZ Bad gegründet.

27.02.1938 Volkswagenwerk Braunschweig wird gegründet.

1938 Kurt Bührig Königsscheibe

 

19.02.1939 Singabend des Männer-Gesang-Verein Berel. 23 Mitglieder sind verzeichnet.

1939 Kurt Bührig Freischeibe

1938 – 1940 Gemeindebrandmeister Heinrich Schaper

Schützenfest 1938? Otto Uthe und Ewald Bock mit dem Umzug
bei der Schmiede August Niehoff. Original Doris Hartrampf

 

 

1939 Wilhelm Schmidt "der Dicke" war bei Schaper Gespannführer, auch bei Albert Meier. Junggesellenscheibe Rehbock als Motiv

1939 Thea Becker Siegerin bei den Mädchen - Kranz - ohne Scheibe -

 

Männergesangverein Berel 1. Reihe rechts: Richard Becker sen. Original R. Becker jun.

 

1939 fand das letzte Schützenfest vor dem Kriege statt. In Dragoneruniform der Oberst Otto Uthe jun. Adjutant Heinz Bosse. 1992 wohnhaft in Schulenrode. Veranstalter waren die Jung­gesellen. Vor dem Krieg machte immer die gleiche Kapelle die Musik, sie kam aus Nettlingen. Der alte Reinecke spielte darin mit. Auf dem Bild von 1934 ist die Kapelle abgebildet. Quelle: Richard Geldmacher sen. 1995

Ansonsten war dies Schützenfest geprägt von voller Harmonie und Einklang, vollkommen ohne Schlägerei und Kriegsvorahnung, dies äußerte sich unter anderen darin, dass die Tanz­partner wechselten und in aller Ruhe auch noch am zweiten Tag Montagabend Schweinebraten und Schmorbraten verzehrt wurden. Emmi Bührig erwärmte die vorbereiteten Mahl­zeiten auf dem hoch geschafften Kohleherd. Die Gastwirtschaft Bührig hatte das letzte Schützen­fest, im Wechsel mit Peters, vor dem Kriege. Schlachter Heinrich Vollmer waltete seines Amtes. Emmi verkaufte Würstchen. Quelle: Emmi Bührig

 

20.08.1939 Der Ortsgruppenführer Hermann Bock jun. gab sein Amt ab und meldete sich als Soldat. Einen Tag später wird der Maurermeister Hermann Behrens neuer Ortsgruppenführer.

 

15.2 1939 – 1945 Der zweite Weltkrieg
01.09.1939 Der II. Weltkrieg bricht aus.

01.09.1939 Gemeindediener Albert Barte wird Soldat.

1939 bei Heinrich Möller brannte es. – Beim Zwetschenmus kochen- es war nur ein kleines Feuer. Quelle: Friedrich Wilhelm Meyer Kanada. 1995 beim Schützenfest erzählt.

Um 1939 Scheinwerfer standen in der Bereler Feldmark, weil selten ein Angriff kam, wurden sie dann aber wieder verlegt.

Ca. 1939 auf Isers Land schlug Flakblindgänger ein. Die Feuerwehr suchte die Einschlagstelle(n), kennzeichnete die Plätze. Die Beseitigung wurde durch den entsprechenden Kampf­mittel­beseitigungsdienst vorgenommen.

September 1939 Sonderdienstbefehl: Die Feuersicherheit des Ortes ist auf jeden Fall sicherzu­stellen, ferner: "In den ländlichen Gemeinden sind mindestens 2 Löschgruppen bereitzustellen ... bei Ausfällen sind die Lücken umgehend aufzufüllen. Die dazu erforderlichen Personen sind aus folgenden Reserven zu ziehen, u. a. Mitglieder der Altersabteilung, aus den sog. Ordnungs­mannschaften, aus dem Luftschutzdienst und aus der HJ."

01.10.1939 der alte Grabenhorst wird Gemeindediener.

 

1940 – 1949 Gemeindebrandmeister Heinrich Vasterling

 ......1940 82 Luftalarme in Braunschweig.

14.06.1940 Deutsche Truppen ziehen in Paris ein.

22.06.1941 Die deutschen Truppen überfallen die Sowjetunion.

14.07.1941 Landschaftsschutzgebiet Bereler Ries.

26.04.1941 Wehr rückt nach Burgdorf aus. 38 x Luftalarm in BS.

 

August 1941 wird Ferdinand Hagemann (Ortsgruppenleiter?) Bürgermeister

Um 1941 brannte es bei Englers. Beim Melken der Ziegen fiel eine Petroleumlampe um, es entstand ein größeres Feuer. Quelle: Friedrich Wilhelm Meyer Kanada. Erzählt 1995 beim Schützenfest.

09.11.1942 abends 9 Uhr. Günther Diestel, Edmund Hagemann, Walter Bührich, Bruno und Otto Hoffmeister waren aus Berel in Nordassel im Einsatz. Die Alliierten hatten mit Brand­bomben 5 Höfe und die Kirche mit Feuer überzogen. Mit Strahlrohren wurden Brandnester im Korn gelöscht. Das restliche Korn wurde in die Feldwege gefahren. Der Sicherheits- und Hilfs­dienst kam dazu aus Braunschweig. > Heute Technisches Hilfswerk. - Bei Funke wurde das Haus mit Jauche gelöscht. Wasser war nicht genug mehr verfügbar. Es lag von Burgdorf eine Schlauch­leitung nach Nordassel. Bei Karl Jordan steckte eine Brandbombe in der Decke. Ca. 60 cm lang und 6-7 cm Sechseck. Eine Wasserwanne wurde unter die Bombe gestellt und dann herausgeschlagen. De ole Jordan hat datau gesecht:" Jungs, lat dat sien, de explodeiert noch." 

1942 Die Feuerwehren wurden durch neue Verfügungen des Feuerlöschwesens und per Gesetz vom 1. Februar der SS- und Polizeigerichtsbarkeit unterstellt. Alle Feuerwehrkameraden mussten vereidigt werden. 23 Mal gab es Luftalarm in BS.

1943 wurden Strafgelder für unentschuldigtes Fehlen mit 5 dann 20 RM festgesetzt.

1944 Bomben fallen zwischen Klein Berel und dem Bereler Berg.

Ostern 1944 ein amerikanisches Flugzeug wird abgeschossen. Die Besatzung sprang mit.

Fall­schirmen ab. Ein Pilot wurde von einem Bereler festgenommen.

1944 mehrfache tagelange Einsätze bei Bombenangriffen in Braunschweig. - Salzdahlum und Groß Denkte im Schafstall. 27 Amerikanische Bombenangriffe am Tage und britische Bomben­angriffe in der Nacht wurden gezählt.

05.08.1944 Amerikanischer Bombenangriff auf BS. 900 Mal gab es Fliegeralarm. Vom 17.08.1944 – 10.04.1945 insgesamt 48 Luftangriffe auf Braunschweig.

Oktober 1944 233 Viermotorige britische Bomber werfen 12.000 Sprengbomben und 200.000 Brandbomben über BS ab.

31.03.1945 amerikanischer Großangriff auf Braunschweig. Stadt brannte so hell, dass man nachts in Berel noch Geld zählen konnte.

Woche vor Ostern 1945 Luftkämpfe. Zusatztank fiel auf das Scheunendach von Edgar Vornkahl. Aus dem rissigen Tank wurde das Benzin mit Gefäßen aufgefangen und als Kriegsbeute mitgenommen. Ein leerer Zusatztank fiel auf den Acker von Hagemann 52.

   Am Abend bevor die Amerikaner in Berel einzogen wurde das Gästehaus in Lebenstedt zerstört. Bombenabwurf auf den Bahnhof, Öllager und die HG in Osterlinde.

09.04.1945 Ein Tankzug, auf dem Osterlinder Bahnhof, wurde in Brand geschossen. SZ 12.4.2002

......1945 ein deutsches Flugzeug griff die Amerikaner in Berel mit Maschinengewehrfeuer an, nachdem es auch die Fahrzeugkolonne nach Nettlingen angriff, wurde es dort abgeschossen.
2. Quelle: Laut Friedrich Wilhelm Meyer soll es eine 13 M 109 gewesen sein. Die Amerikaner ver­zogen sich unter ihre Kettenfahrzeuge. Sie kamen von der Sange her aus Richtung Burgdorf drehten, ein Flug reduzierte die Höhe und kam runter, dieses Flugzeug beschoss die Amerikaner auf Hof Nr. 59. Hier gingen die Amerikaner ebenfalls in Deckung und schossen zurück. Vielleicht sind die Flugzeuge von Waggum aus gestartet??

1945 Die NSDAP hatte in Berel 8 Mitglieder unter der Mitgliedsnummer 100.000, davon einer mit der Nr. 3476. 1928 waren es 28 Mitglieder, 1939 waren es ca. 60 Mitglieder. Solange die Wehr­macht siegte, wuchs diese Zahl ständig und erreichte nach mündlicher Aussage 1942 120 Mitglieder. Danach hat sich keiner getraut, aus der Partei auszutreten.   

10.04.1945 Kriegsende in Berel: Richard Geldmacher sen. und Walter Bührich wurden sofort geholt und mussten auf dem Kühler der Jeeps vorweg durch das Dorf fahren. Auf der Milch­bank bei Vornkahl saßen 2 amerikanische Offiziere. Bei „Nante“ - Ferdinand Hagemann mussten die Waffen, Photoapparate abgegeben werden. Robert Cleve wurde fast erschossen, er war trotz Ausgangssperre zum Futterholen losgefahren. Walter Bührich kam nach drei Tagen wieder nach Hause, bei Giesemann musste er 2 Nächte im Stall übernachten. Richard Geldmacher kam erst noch nach Frankreich.

Jetzt war die amerikanische Militärregierung zuständig:    Aus einer der ersten Dienst­vor­schriften hier kurz ein Auszug: "Von nun an unterstehen Sie nicht mehr der Aufsicht der deutschen Polizei. ... Sie haben sofort alle nationalsozialistischen Lehren ... zu beseitigen". Als äußeres Zeichen war es nun Vorschrift, an den Löschfahrzeugen und auf den Schutz­helmen der Feuerwehr folgenden Schriftzug anzubringen:    Civil Fire  Service=  Feuerwehr

10.04.1945 Reppner wird von 12 – 16 Uhr beschossen.

1939 – 1945 28 Bereler Männer fanden durch den II. Weltkrieg den Tod. Ihre Namen sind in das Denkmal auf der Südseite des Kirchplatzes eingearbeitet.

 

16     1945 – 1948        Nachkriegszeit

10.04.1945 der frühere Bürgermeister Carl Burgdorf wird durch die Amerikaner wieder ein­ge­setzt.

08.01.1946 Die britische Militärverwaltung lässt eine sozialdemokratisch ausgerichtete Zeitung mit Hans Eckensberger zu. Am 8.1.1946 erscheint die Ausgabe Nr. 1 der Braunschweiger Zeitung. – Ohne Zeitung gab es nur Gerüchte, und die waren zahlreich. -

16.06.1946 Turn- und Sportverein TSV Berel Tanzvergnügen 165 Eintrittskarten verkauft

25.08.1946 Turn- und Sportverein TSV Berel Tanzvergnügen 176 Eintrittskarten verkauft

15.09.1946 Turn- und Sportverein TSV Berel Tanzvergnügen 261 Eintrittskarten verkauft

25.12.1946 Turn- und Sportverein TSV Berel Tanzvergnügen 255 Eintrittskarten verkauft

01.01.1947 Die britische und amerikanische Besatzungszone werden zusammengelegt zur Bizone. Die Sonderinteressen der Franzosen und Russen verhinderte Weitergehendes.

01.01.1947 Tagesration für den Normalverbraucher in Niedersachsen besteht aus 143 Gramm Brot, 25 Gramm Mehl, 14 Gramm Fleisch, 4,5 Gramm Käse, 4,5 Gramm Fett und 0,125 Liter Milch. Von 1800 Tonnen Kohle gehen 700 Tonnen auf dem Weg nach Braunschweig „verloren“. 1950 wird die Rationierung „auf Karte“ wieder aufgehoben.

12.04.1947 Turn- und Sportverein TSV Berel Tanzvergnügen 307 Eintrittskarten verkauft

1947 ist die zweite Kirchenglocke wieder ersetzt worden. Foto Lehrer Kiene

09.07.1947 Albert Kempe wurde auf 6 Jahre zum Gemeindedirektor gewählt, weil Carl Burgdorf gesundheitliche Probleme hatte.

1947 Willi Vasterling wird Bürgermeister.

1947 Heinrich Keune wird neuer Gemeindediener.

04.10.1947 Turn- und Sportverein TSV Berel Tanzvergnügen.   

 

17   1948 – 1974 Wiederaufbau bis zum Ende des selbständigen Dorfes Berel

21. Juni 1948  Währungsumstellung auf DM. Jeder Bewohner konnte 40 Reichsmark im Verhältnis 1:1 in die neue Währung Deutsche Mark tauschen. Bank und Sparguthaben werden im Verhältnis 10:1 und das im Umlauf befindliche Bargeld 100:5 abgewertet.

 

Kriegerdenkmal um 1949  Die Steine für die Gefallenen des 2. Weltkriegs kamen später hinzu.

 

1948 In Salzgitter werden die Reichswerke demontiert.

27.09.1948 Turn- und Sportverein TSV Berel Tanzvergnügen

1948 Kommunalwahl Karl Schaper wurde Bürgermeister.

Kindergarten im

Schützenhaus Berel um 1949
Der Kindergarten war nur im Sommerhalbjahr geöffnet.

 

 

 

Original von
Ilona Schorn geb.Lienert

 

1949 12 Länder gründen in Washington die NATO.

23.05.1949 Das Grundgesetz wird verkündet.

14.08.1949 Erste Bundestagswahlen Sieger CDU 31 % Konrad Adenauer wird Kanzler.

1949 15.000 demonstrieren in Salzgitter gegen die Demontage.

1949 – 1962 Amtszeit von Hermann Hoffmeister als Gemeindebrandmeister

 

Schulkinder warteten 1949 auf die Abholung durch den Umzug (Marlene Klose geb. Vasterling).

 

 

1949
Junggesellen Berel
von links: Hermann Bartels jun, Walter Schremmer, Günther Rödiger, …, Kurt Lesemann, Richard Becker, Bruno Hoffmeister, Friedel Meier, Alfred Niehoff und Wilke.

 

1949 1. Schützenfest nach dem Kriege. Es wurden keine Scheiben ausgeschossen.
Oberst der Junggesellen:  Kurt  Lesemann  1. Adjutant Bruno  Hoffmeister  

12/13.12.1949 brannte es bei der Familie Johns. Hotopp hatte den Raum als Tischlerwerkstatt in der Sackstraße gepachtet. Heute Sepp Klein. In der Nacht war Hermann Bock * 1876 gestorben. Der leere Sarg wurde vor den Flammen gerettet. Es lag Schnee und war unter -10 Grad kalt.

1949 besaß die Schule 3,5 Morgen Land und 1 Wiese.

 

Postkarte 1950 beim Kaufmann Wilhelm Bock                       Original Lieselotte Dobbratz

1950 Schützenfest der Junggesellen Oberst Alfred  Niehoff, 1. Adjutant Hermann Bartels,

Junggesellenkönig Richard  Becker, Freischeibe Alfred   Niehoff.

 

17.1      1950 Schulerweitungsbau (2. Klassenraum)

08.12.1950 wurde der Schulerweiterungsbau beschlossen und ausgeschrieben.

Die Jungen saßen links, die Mädchen saßen rechts im Klassenraum.


Ganz links Lehrer Klein, 3. Lehrer Hans Behrens, 7. Karl Schaper

Juni 1951 wurde das Richtfest für den Schul-erweiterungsbau gefeiert.
Original Liesel Behrens

 

17.02.1951 Jahreshauptversammlung der FFW-Berel in der Peterschen Gastwirtschaft. Einnahmen 401,85 DM, Ausgaben 267,20 DM Gewinn 134,65 DM. Zum Ehrengericht wurde Willi Bührich und Otto Vasterling ernannt.

Vereinsbote Albert Brunke für 1 DM pro Bestellung.

Es wurden Auszeichnungen für die 25 Jahre in der Wehr verliehen: Heinrich Vasterling 39 Willi Bührich, Richard Becker, Karl Blume 83, Otto Vasterling, Robert Knöpke, Walter Löhr und Heinrich Bartels. Eine Einladung nach Luttrum wurde angenommen. Protokollführer war Becker, Ortsbrandmeister war Hermann Hoffmeister

1951 Schützenfest der Junggesellen Oberst Hermann   Bartels, 1 Adjutant Friedel Meyer. 

Junggesellenkönig Walter Bührich, Freischeibe Alfred   Niehoff

 

1951 – 1956 Karl Kummer unternimmt flächendeckende Untersuchungen der Lesser Mulde zwischen Berel und Westerlinde im Westen und Engelstedt und Salder im Osten 26 Scherben­fund­stellen nachgewiesen. Er sichtet Funde vor 600 v. Chr. und ab. 300 vor Christus bis heute, dazwischen hat er wenig Funde gemacht. Quelle: Chronik Lichtenberg, Salzgitter 1989, Archiv der Stadt SZ, Seite 45

 

Schützenfest 1951

 

 













Original Lieselotte Dobbratz, Rita Becker

 

19.11.1951 Manfred Kroll erhielt für die Reparatur eines Tenorhorns vom Bläserchor des Turn­vereins 33,25 DM.

 

30.03.1952 Schneesturm

11.05.1952 Sonntag Volksfest, da das finanzielle Risiko den Junggesellen zu groß war, sprang mehrere Jahre die Gemeinde als Veranstalter mit ein und es wurde Volksfest genannt. Die Obristen­folge wurde wieder unterbrochen. Fritz (Friedel) Meyer wurde kein Oberst. Mittags zog ein kurzes Gewitter auf. Junggesellenkönig …. ….. …….. Freischeibe Rudi Bembenneck.  

12.05.1952 Montag. Bei Regen fielen zwei Junggesellen sind beim "Pinkeln" in die Brennnesseln. Bewirtung: Bührig Quelle: Emmy Bührig

29.06.1952 Omnibusfahrt der Feuerwehr über Seesen, Holzminden, Polle. Eine Dampferfahrt führte bis Bodenwerder. Dann nach Bad Pyrmont für weitere 25 km. Von Bad Pyrmont bis zur Weser zum Hildesheimer Volksfest und zurück.
12.07.1952 Holzgeld 100 DM pro Anteil.

20.07.1952 war das Erbsengeld für das Pflücken von Erbsen fertig ausbezahlt. Herr Bullerjahn 3,30 DM, Lieselotte Bock, 3,35 DM, Frau Eisermann 4,35 DM, Frau Grabenhorst 6,25 DM, Margret Hoffmeister 8,75 DM, Heino Hoffmeister 2,70 DM, Bernd Hoffmeister 3,10 DM, Lotte Hutschenreiter 5,60 DM, Käthe Hutschenreiter 5,25 DM, Frau Lienert 4,90 DM, Frau Maywald 3,60 DM, Thea Niehoff 2,80 DM, Frau Grete Schremmer 6 DM, Adele Wolpers 5,20 DM Herr und Frau Weidner 7,70 + 2,25 DM, Frl. Jestel 6,85 DM Gesamtsumme 85 DM.

05.08.1952 Kreidewerk Karl Feuer, auch hier wurde die Wehr nicht eingesetzt. Die Landwirte u. a. auch Richard Becker fuhren mit den Jauchewagen Wasser zum Kreidewerk.

23.08.1952 die neue Feuerwehrsirene wurde ausprobiert.

21.09.1952 Der Bläserchor des Turn- und Sportvereins Berel nimmt 195 DM an Eintritt im Wald bei einem Konzert. Abends folgte ein Turnerball.

27.09.1952 der alten Feuerspritzwagen wurde als Jauchewagen in Dienst gestellt.   

09.11.1952 Wahl zum Gemeinderat. SPD 356  4 Mitglieder, DHC 166  1 Mitglied, CDU 414  4 Mitglieder. 

 

Das älteste Haus aus Berel ist in der Südstraße Ass Nr. 66.

 


um 1952

 

 

 

 

 

 

 

 

Original:

Robert Sonnemann

 

16.11.1952 fiel viel Schnee.                 28.+29.11.1952 Schneewetter

31.12.1952 Starker Frost pflügen ging nicht.

1952 rückte die Wehr nach Burgdorf aus.

1952 brannte es beim Tischlermeister Hotopp, die Wehr wurde nicht eingesetzt.

 

10.01.1953 18 Mitglieder zählte die wieder gegründete „Landwehr Kameradschaft Berel“.

17.04.1953 36 Kameraden bezahlten ab April ihren Beitrag.

11.05.1953 war Gerd Hanke Oberst der Junggesellen und Karl Kempe Adjutant. Karl Kempe errang die Junggesellenscheibe. Die Freischeibe errang Robert Siedentopp aus Söhlde. Durch die vielen Regenschauer fand das Stechen mit dem Luftgewehr auf dem Zelt statt. Für die Könige wurde ein Eichenkranz geflochten.

Junggesellenkönig Karl Kempe  Freischeibe Robert  Siedentopp aus Söhlde. Die Königscheibe der Landwehr mit dem Sieger Walter Laaß wurde erstmals nach dem Kriege ausgeschossen

Es fielen 5 cm Schnee. Um 13.00 Uhr zum Umzug brach die Sonne durch und der Schnee taute rasch weg. Es wurde mehr Schnaps als Bier getrunken. Mit Schneeschiebern wurde der Schlamm weg geschoben. Mit Stroh deckte man das Gröbste ab. Da das Stroh bald wieder durchweichte, trug man die Frauen über den Weg (wegen der vielen Tranen [tiefe Spuren mit Wasser darin]) zu den Buden.

13 Tanzbänder wurden bei den widrigen Verhältnissen an 2 Festtagen Sonntag und Montag verkauft. Das Tanzband kostete 2 DM, die Festkarte 5 DM. Am Montag regnete es ab 10 Uhr. Tanzkapelle Tönnies bekam 380 DM für die Musik.

1953 - 1959 Wilhelm Wilke zeigt die Ergebnisse des Schießens aus der Deckung an.

17.06.1953 Sowjetpanzer schlagen den Aufstand gegen die Arbeitsnormerhöhung nieder.

 

 

17.2 1953 Anschluss an das Wasserleitungsnetz

03.08.1953 wurde die Wasserleitung in Auftrag gegeben. In dieser Versammlung ging es hoch her. Ein erregter Bürger schrie in den Raum: „Gebt uns Schnaps, Wasser haben wir genug!“ Der Wasserleitungsbau fand trotz aller Proteste statt, zum Segen der Bevölkerung.

Anmerkung dazu:

(Der Bürgermeister Ewald Bock und Alle, die höher gelegene Grundstücke hatten, fehlte damals, in dem trockenen Sommer das Wasser für ihre Kühe. Sie mussten sich das Wasser von tiefer gelegenen Grundstücken holen. Dies war natürlich problematisch. Alle anderen Bereler verloren weitgehend ihre alten Wasserrechte und mussten sich mit Gebühren anschließen. Fast alle hatten eine eigene Wasserversorgung. Und wer die aktuelle Gebührenrechnung vor Augen hat, weiß, was das bedeutet.)

1953 wurde die Ring-Wasserleitung mit den Hydranten fast vollständig um das ganze Dorf ausgebaut.

Herbst 1953 fand zu Ehren der Gefallenen des II. Weltkriegs, die Einweihung des Ehrenmals auf dem „Platz unter den Linden statt. Die Einzelsteine wurden wie in einem offenen Hain mit dem Denkmal des 1. Weltrkrieges, das in der Mitte stand, angeordnet.

 

1953 brannte bei Feuerhahn der Zähler. Mit einem Eimer Wasser hatte man den Brand selbst gelöscht, die Ortsteilsicherung löste durch den erfolgten Kurzschluss aus, der Brand verlöschte. Den möglichen elektrischen Schlag hatte "der Löscher" nicht bedacht. Die Feuerwehr kam nicht mehr zum Einsatz, sie übte danach aber die Benutzung der neu verlegten Ringwasserleitung.

Um 1953 die Gemeinde ging jetzt daran, Bürgersteige, Straßen und der Feldmark Feldwege auszubauen. Meistens wurden in einem Jahr eine Dorfstraße und ein Feldweg instand gesetzt.

Um 1953 der Antrag des Mieters des Gemeindehauses Nr. 40 auf Erneuerung oder Aus­besser­ung des Daches führte nach der fachmännischen Prüfung zu einem Verkauf des Hauses an Heinrich Keune. Die Reparaturkosten standen in keinem Vergleich zu den Einnahmen.

12.+13.09.1953 Einnahmen 173 Festkarten à 3 DM 122 Tanzbänder à 2 DM

    Schießeinnahmen 241 DM, Tanzband 1 DM Einnahmen      1005 DM

    Verkauf durch Böttcher 30 Stück, Diestel 67, Wilke 38, und selbst 38. = 183 Festkarten

    Tanzbänder: 1. Tag Diestel 7, Hoffmeister 5, Niehoff 12, Böttcher 10,

                         2. Tag Diestel 29, Keune 27, Hoffmeister 14, Vasterling 13, Geldmacher 5

    Ausgaben: Die Musik kostet 320 DM. Darunter Tanzschein an die Gemeinde 16,12 DM
870 DM auf der Versammlung am 26.09.1953 genehmigt.

14.09.1953 Leihgebühr für Festzelt an Siggelkow an Emmi Bührig (wurde geteilt) 270 DM.

20.10.1953 an Bichelmayer für Beerdigung      35 DM ausgezahlt.

31.12.1953 Nach einem Sterbe­fall sind 45 Kameraden in der Landwehr Kameradschaft Berel.

 

14.01.1954 Das bekannte Waffengeschäft des Büchsenmachermeister A. Meyer Wolfenbüttel lieferte ein Gewehr 210 DM mit Futteral 10,95 DM, Putzstock, Ballistol, 500 Patronen 40 DM insgesamt 307,10 DM.

17.02.1954 Der Turnverein hat 51 passive und 26 aktive Mitglieder. Der Gastwirt Albert Peters stirbt und mit ihm der Verein. Den Kassenrest erhält am 08.03.2001 die Senioren­gymnastik­gruppe Berel. Walter Bührich hatte den Kassenrest mit Zinsen wohl gehütet.

12.05.1954 an Scherf Osterlinde für 2 m3 Betonkies                                       9,00 DM

17.05.1954 an den Landkreis Wolfenbüttel Baugenehmigung Schießstand         20,20 DM

18.05.1954 an Scherf Osterlinde für 1,5 m3 Betonkies                                                6,75 DM

 

 

23 + 24. Mai 1954 wurde das 80 jährige Feuerwehrfest gefeiert. Richard Becker sen., Ewald Bock, Robert Sonnemann sen. Hermann Hoffmeister sen. führten den Festumzug an. Der Polizist Heidekorn sicherte den Umzug.

 

Ein großes Fest wurde aufgezogen 25 Wehren waren eingeladen. 19 Wehren erschienen. Es waren die Wehren Osterlinde, Hohenassel, Groß Himstedt, Burgdorf, Söhlde, Lesse Nordassel, Reppner Westerlinde, Binder, Klein Himstedt, Luttrum, Lichtenberg, Woltwiesche, Ölber am weißen Wege, Bettrum, Broistedt, Nettlingen, Dingelbe. Außerdem der Landwehrverein Berel, Turnverein und Jugend. (Die Junggesellen). Es begrüßte uns ein sehr sonniger Tag, das ganze Dorf war festlich geschmückt. Die Musik wurde von der Kapelle Bichelmeyer Wolfenbüttel gespielt.

 Ausgaben 1411,85 Einnahmen 1343,50 und mit einem Fehlbetrag von 68,35 DM schloss dies Feuerwehrfest ab.

Dieses 80 jährige Jubiläum wurde im Auftrage der Gemeinde begangen. Nach 1949 war dies ein sehr großes Fest, das mit großem Einsatz fast aller Bereler begangen wurde.

Bei den Umzügen sind an beiden Tagen keine Scheiben hinter den Veranstaltern zu sehen, wahr­scheinlich konnte deshalb auch keine Schützenkönige ermittelt werden. Werner Pape meinte, dass das Scheibenschießen noch nicht so gefestigt war.

 

17.3 1954 Naturdenkmal „Drei - Brüder - Eiche“

12.06.1954 Die „Drei - Brüder - Eiche“ wird als Naturdenkmal von der Bezirksregierung Braunschweig anerkannt. Hier stand bis zum Orkan Kyrill eine Eiche die sich in ca. 3-4 m Höhe in drei gleiche Baumstämmen aufteilte.

04.07.1954 Deutschland wird in Bern Fußballweltmeister. In Berel ist die Kneipe voll mit Fernseh-Zuschauern.

06.09.1954 an Hermann Bartels für 57 Std. Blendeneinbau     49,80 DM

20.12.1954 Der langjährige Pächter Bäckermeister Gustav Herbst verlies das Gemeinde­back­haus.

Um 1955 zu dem ersten Bauwilligen im Siedlungsbau gehörten Richard Geldmacher und Reinhold Wesa. Die Gemeinde tauschte nach einer Aussprache mit dem Landwirt Albert Meyer aus ihrer Landfläche am Lesser Weg Ackerland gegen Gartenland (Bauland) im Wüsten­hof für die beiden Siedler. Der Anfang war gemacht, dank des gemeinnützigen Verhaltens von Herrn Albert Meyer. Es folgten dann auch noch weitere Siedler nach.

 

22. und 23.05.1955 Schützenfest Berel, die Freischeibe der Junggesellen errang Manfred Hoffmeister. Königsscheibe der Junggesellen Werner Hacke. Alfred Niehoff errang die Königscheibe der Landwehr. Oberst und Adjutant sind bisher nicht namentlich mehr zu ermitteln zu wesen.

 

17.12.1955 Gustav Prönnecke * 14.03.1920, kam als letzter Bereler Kriegsgefangener aus Workuta, Russland zurück. Die Bereler bereiteten ihn einen herzlichen Empfang, die Glocken läuteten, und Schul­kinder liefen ihm entgegen, als das Auto von Sonnemann bei Edgar Vornkahl an der Scheune vorfuhr. Gustav Prönnecke wurde in dieser Zeit zum Ehrenmitglied der Jung­gesell­schaft ernannt. Er wohnte 2008 in Hildesheim.

Um 1955 pachtete Bäckermeister Maronde das Gemeindebackhaus. Die Reparaturkosten am Gemeinde­backhaus waren höher als die Einnahmen.

Bis 31.03.1956 war Heinrich Keune bis zu seiner Altersgrenze Gemeindearbeiter.

03.04.1956 wurde Karl Pommerehne Gemeindearbeiter. Damals wurde noch mit dem Horn geblasen und die allgemeinen Bekanntmachungen verkündet.

April 1956 die Landwehrkameradschaft Berel hat 40 Mitglieder.

1956 Schützenfest Oberst Hermann Bartels, 1. Adjutant Gerd Hanke. Wahrscheinlich waren die Junggesellen die Organisatoren. König der Landwehr Günter Diestel, Freischeibe Hermann Bartels, Junggesellenkönig. Hermann Bartels.

 

Einschlungsklasse 1956 mit Lehrer Hans Behrens

Ganz links Rosemarie Uthe, Regina Haars, Günter Schäfer und Peter Laaß.

 

 

 

 

 

 

 

Original Rosemarie Uthe

 

27.03.1957 Unterzeichnung der Römischen Verträge zur Europäische Wirtschafts- Gemeinschaft. Die Benelux Länder Belgien, Niederlande und Luxemburg, sowie Frankreich, Italien und Deutschland unterzeichnen.

Das Thürmer Kreidewerk um 1957                                                    Foto Günter Jestel SZ Gitter

 

18.05.1957 Junggesellenkönig Robert   Sonnemann, König der Landwehr Alfred Niehoff, Freischeibe der Junggesellen Manfred  Hoffmeister. Oberst Hermann Bartels, 1. Adjutant Richard Geldmacher j.

19.05.1957 die Festfolge begann mit der Kranzniederlegung durch die Gemeindeverwaltung und den Landwehrverein. Danach wurden die Schulkinder unter großer Beteiligung der Bevölkerung und der Vereine von der Kapelle Bichlmayr zum Festplatz geleitet. Hier feierte die Schule mit Lehrer Hans Behrens ihr vorher eingeübtes Kinderfest unter dem Motto: „Zirkus Kunterbunt". Ein Wunderpferd, Steckenpferde, ein Zauberer, Turner, Boxer, Tänzer und Tänzerinnen u. a. boten ein reichhaltiges Programm, das den Beifall aller fand. Als Anerkennung erhielten die kleinen Künstlerinnen und Künstler Süßigkeiten, Gebäck und Früchte. Anschließend vergnügten sich die Eltern mit ihren Kindern auf dem Festplatz. Andrang herrschte überall, auf den Karussells und dem Autoskooter, an den Eis- und Würst­chen­buden, an der Spiel- und Schießbude.

Im Zelt wurde inzwischen fleißig getanzt. Dieser frohe Kindernachmittag fand gegen 18 Uhr mit dem Heimzug der jungen Festteilnehmer ins Dorf seinen Abschluss. Die fröhlichen Weisen der Kapelle begleiteten den Umzug. Abends sah man die Erwachsenen mit vergnügten Gesichtern bei Tanz und Unterhaltung in den Zelten.

Der zweite Festtag wurde mit dem traditionellen Frühstück eröffnet, das eine große Teil­nehmer­zahl im Zelt vereinigte. Danach begann wieder das frohe und beschwingte Treiben in und vor den Zelten.

Auf dem Schießstand wurden die neuen Könige ermittelt. Die Königsscheibe der Landwehr errang Alfred Niehoff, die Freischeibe gewann Manfred Hoffmeister, während die Scheibe der Jung­gesellen dem Schützen Robert Sonnemann junior übergeben werden konnte. Zum Schluss ist noch zu vermerken: Die Bereler Dorfgemeinschaft verlebte ihre beiden großen Festtage bei schönstem Sonnenwetter und in vorbildlicher Harmonie.

 

um 1957-59 das Bührigsche Kreidewerk.                                           Original Mühle Söhlde

 

1957? Bei Sonnemann hatte ein Bulle gewaltsam den Stall verlassen und geriet, von Neugierde getrieben, hinter das Arbeiter-Wohnhaus, drehte sich auf einem mit morschen Bohlen abge­deckten alten Brunnen, brach ein und rutschte mit dem Hinterteil zuerst hinein. Hier wurde um­gekehrt verfahren man pumpte Wasser in den Brunnen, wodurch der Bulle wieder höher heraufkam. Stricke wurden um die Hörner gebunden und mit Hebewerkzeugen holte ihn die inzwischen eingetroffene Feuerwehr der Stadt Salzgitter wieder heraus. Als Kind durfte man nur vom fernen Straßenrand dem Schauspiel zusehen, ich kann mich noch heute an das Brüllen des Bullen aus dem Brunnen erinnern, der offensichtlich Angst hatte. Nach anfänglichem Schreck und etwas Schütteln torkelte er dann davon. Da das Tier doch unterkühlt war, wurde es geschlachtet.

1957 - 1966 Wilhelm Bock wollte eine Grundstückseinfriedigung an der Strasse bauen und musste daher die Grenze ausmessen und aussteinen lassen. Das Katasteramt kam und stellte fest, dass ein Teil der Dorfstraße zu unserem Grundstück gehörte. Der damalige Gemeinderat

wollte nichts unternehmen, so kam es zum Rechtsstreit, nach dessen Ausgang Wilhelm Bock ein kleines wertloses Stück Land an der Sange kaufen konnte. In diesem Verfahren bis 1966 wurden viele andere Grenzberichtigungen vorgenommen.

04.10.1954 Der „Sputnik-Schock“. Die Sowjetunion schießt den ersten Satelliten ins All.

 

01.01.1958 Gründung der Europäische Wirtschafts- Union [EWG]. Mit den Beitrittsländer Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Italien und BRD.

Januar 1958 die Landwehrkameradschaft hat 37 Mitglieder. Kamerad Albert Sievers wurde zum 1. Kassierer gewählt, dieses Amt hatte er 25 Jahre inne.

1958 um Mitternacht Großbrand bei Pommerehne in Hohenassel bei -19 Grad musste gelöscht werden. Einem Feuerwehrmann froren die Stiefel vom Spitzwasser auf dem Dach fest. Die eingefrorenen Schläuche wurden später in den Kuhställen und in der Zuckerfabrik wieder aufgetaut.

24.03.1958 Werbungsfahrt zur Gründung einer Interessengemeinschaft Gefrieranlage Berel bei Firma Münchhoff-Braunschweig Karrenführerplatz 4 „Frigidaire-Werkes“ der Adam Opel AG. Rüsselsheim

 

17.4 1958 Gründung der Interessengemeinschaft Gefrieranlage Berel

10.04.1958 Gründung der Interessengemeinschaft Gefrieranlage Berel Vorsitzender Edgar Vornkahl, Stellvertreter Hermann Sievers sen. und Rechnungsführer Hermann Bock. Die Räum­lich­keiten wurden mit dem leer stehenden Stall von Wilhelm Hagemann Ass Nr. 52 ge­funden. Er erklärte sich bereit, einen Baukostenzuschuss von 1500 DM zu geben. Die Miete solle 300 DM betragen.

Der Schlüssel sei bei ihm abzuholen später wurde ein Mauerstein entnommen und durch eine Holzklappe ersetzt in dem der Schlüssel dann lag. 16.000 DM wurden bei der Staatsbank Wolfenbüttel aufgenommen. Der Notar Sawusch führte die Eintragung durch. Herr Steinhard vom Landvolk übernahm die Antragstellung für die Zinsverbilligung.

Folgende Interessenten übernahmen die Gefrierfächer: 1+2 Edgar Vornkahl, Nr. 3 Albert Meyer ab 1967 Frau Bünger, Nr. 4 Richard Uthe, Nr. 5 Walter Laaß, Nr. 6 Heinrich Löhr, Nr. 7 Hans-Jürgen Maxin, Nr. 8 Emmy Bührig, Nr. 10 Ewald Bock, Nr. 11 + 12 Hermann Bock, Nr. 13 und 14 ½ Hermann Sievers, Nr. 14 ½ und 15 Heinz Böttger, Nr. 16 Werner Bührig,  Nr. 17 und 18 Gertrud Burgdorf, Nr. 19 und 20 Robert Sonnemann, Nr. 21 ½ Walter Laaß, Nr. 21 ½ Martha Meier, Nr. 22 ½ Albert Brunke, Nr. 22 ½ Erich Könnecker, Nr. 23 ½ Heinrich Brunke, Nr. 23 ½ Wilhelm Hagemann 52, Nr. 24 Gustav Scheller. 60 DM pro Fach werden als jährliche Kosten eingesammelt.

500 DM werden als Baukostenzuschuss für Wilhelm Hagemann 52 gezahlt, wenn der Umbau mehr als 1500 DM kostet. Ein gefliester Kühlraum für Fleisch wurde auch mit gebaut.

24.04.1958 Luftgewehrscheibenstand mit Beleuchtung „HL 10“ 59,77 DM

10.05.1958 König der Junggesellen Herbert  Burgdorf, Freischeibe der Junggesellen Helmut Sievers, König der Landwehr Günter Diestel. Oberst Hermann Bartels, 1. Adjutant Helmut Sievers           

11.05.1958 Junggesellenschützenfest

Um 1958 der Wirtschafts- oder Feldwegebau wurde mit Staatszuschüssen gefördert. Die Gemeinde baute aus diesen Mitteln 2 km Feldwege "Am Papenkamp" und "Im Osterfeld" aus.

Um 1958 ein besonderes Kapitel in der Geschichte Berels nimmt die Vorbereitung zum Kauf und zur Erschließung des Siedlungsgeländes Berel-West ein. Der Bau der Siedlung gehört auch dazu. Ein Landwirt (Karl Blume) hatte an der westlichen Dorfseite 5 Morgen Land gekauft. Das Stück war für eine Siedlung wie geschaffen.

Bei der Unterbringung der Vertriebenen brauchte man zusätzlich Wohnraum, zunächst einmal Bauland. Die Gemeinde erfuhr von dem Landkauf des Landwirts und der Rat beschloss, dieses

Stück zu kaufen. Aber es war ja verkauft, und die Gemeinden hatten damals kein Vor­kaufs­recht. Bei der Sitzung in dieser Sache kam einer auf den Gedanken, dieses Baugelände durch die Braunschweigsche Siedlungsgesellschaft, die das Vorkaufsrecht hatte, zu erwerben. Nach hartem Kampf und nach vielen heftigen Wortwechseln mit dem vorherigen Käufer gelang es dem Rat, das Land zu kaufen. Dem Landwirt wurde Land am Lesser Wege vom Gemeindeland angeboten, er lehnte ab. Allerdings erklärte sich wenig später die Siedlungsgesellschaft bereit, dem früheren Käufer einen Morgen unter dessen Feldscheune zu verkaufen.

20.05.1958 Die Scheune von Richard Uthe brannte.

24.06.1958 Karl Blume ist verstorben. *16.09.1890.

09.07.1958 war die Gefrieranlage fertig zum Benutzen der Fächer.

12.08.1958 beschloss der Rat, um der kostspieligen Erschließung aus dem Wege zu gehen, mit den Gartenbesitzern an der Westseite des Dorfes wegen einer Zurückverlegung ihrer Gärten auf das neue Siedlungsland zu verhandeln. Die Gartenbesitzer lehnten ab. Man wollte die Sied­lung auf die Gärten bauen.

 

17.5 1958 Gemeindebackhaus wird verkauft

17.10.1958 Wegen des Sanierungsbedarfs des Gemeindebackhauses kam es zum Verkauf, für 20.000 DM, an den Bäckermeister Erich Meier. 

 

10.01.1959 Feuerwehrgeneralversammlung

11.01.1959 Schneewetter

12.01.1959 starke Schneeverwehungen

18.01.1959 Schneeschanzen. Mit dem Trecker nach Nettlingen
09.02.1959 beim „Fuhen“ im Dorf 3 DM bekommen. (Montags die Jungen, Dienstags – Weiber­­fast­nacht fuhten die Mädchen). Rosenmontag 1959 kamen das letzte Mal die Junggesellen zum Fuhen. In der Hauptsache waren es neben einigen ehemaligen Bläsern (Heinrich Peters, ..) es die Bereler Junggesellen, die am 14.09.1959 in diesen neuen Verein eintraten und durch Hermann Bartels in Richtung Kyffhäuser gelenkt worden sind. Man vereinbart „das Fuhen“ wegfallen zu lassen und dafür den 1. Mai Musik zu machen um mit dieser neuen Geldspende, die alte unge­liebte Sitte „von Fuhen“ ruhen zu lassen. Ein Hauptzweck des Fuhens war Geld in die marode Jung­gesellenkasse kommen zu lassen.
Fuhen = mit nadeligen Zweigen an die Beine schlagen um die „Motivation“ für eine Geld oder Sachspende zu erhöhen].

28.02.1959 Kassenverwalter der Landwehr Berel Heinrich Keune

01.04.1959 Karl Pommerehne pflegte den Friedhof bis 1972.

21.04.1959 wurde die Erschließung des Siedlungsgeländes beschlossen.

19.04.1959 Landtagswahl: Berel: SPD 132, CDU 94, DP 22, BWL 21, FDP 14 und DRP 7.

1959 Die Landwehrkameradschaft Berel nennt sich in Kyffhäuserkameradschaft Berel um.

27.04.1959 Kyffhäuserkameradschaft Berel (Erste offizielle Überschrift ohne die Bezeichnung Landwehr Berel.

09.05.1959 Kyffhäuserschützenfest feiern ihr 50 jähriges Gründungsfest und erwirtschaften einen Überschuss von 129,35 DM. Oberst Hermann Bartels, 1. Adjutant Alfred Niehoff (Schießwart) Junggesellenkönig Herbert Burgdorf, Freischeibe der Landwehr Albert Sievers, König der Landwehr Max Gnad.

10.05.1959 Eine nächtliche Heimkehr durch den Wald kann so seine Tücken haben, wie zum Beispiel bei Günter Halbig. Er ging mit seiner Familie zurück nach Himstedt. Während des Rück­wegs fiel ihm ein, dass er seine Mütze auf dem Zelt liegen gelassen hatte. Die Familie trennte sich, er ging zurück, um die Mütze zu holen. Auf dem Rückweg brach er sich im dunklen Wald ein Bein, nun konnte er nicht mehr weiter gehen und blieb bis zum nächsten Morgen da liegen, bis man ihn fand. Nachts kam ein neugieriger Rehbock mehrfach ganz dicht an ihn heran, da dieser vielleicht Tollwut haben könnte, knipste G.H. mehrfach sein Feuerzeug an und ver­scheuchte ihn auf diese Weise.                                 Quelle: Günter Halbig

Morgens beim Aufräumen auf dem Zelt hörte die Wirtin Emmi Bührig sein Rufen aus dem Wald, Werner Wolter lief mit anderen hin und half ihm. Quelle: Emmi Bührig

Junggesellenkönig Herbert Burgdorf. Freischeibe der Landwehr Albert Sievers. Die Königsscheibe der Landwehr errang Max Gnad.
In diesem Jahr wurde zu Ehren der Gründung von 1909 eine 50 jährige Scheibe ausgeschossen.

1959 Walter Bührich  50 Jahre Jubiläumsscheibe der Landwehr.

1959 Günter Diestel 50 jährige Stiftungsfest der Kyffhäuser Berel Kyffhäuserdenkmal als Bild; hing bis zum Umbau auf dem Schießstand über der Tür zu den Toiletten.

17.05.1959 Mit dem Kutschwagen durchs Nettlinger Holz gefahren, nach Luttrum, Hohenassel und zurück.

18.05.1959 Dieter und Heine Hoffmeister fuhren mit den geschmückten Kutschwagen.

31.05.1959 Kutschwagenfahrt über Osterlinde zum Burgberg mit 2 Pferden.

02.07.1959 Regen. Beerdigung von Hermann Hoffmeister (74 Jahre). Leichenwagen wurde von Hermann B. Pferden gezogen.

05.07.1959 Schönes Wetter Wintergerste fertig gemäht und aufgestiegt.

06.07.1959 heißes Wetter. Rest aufgestiegt gemäht und nachgeharkt und einige Fuder gefahren.


17.6        1959 Gründung des Bläserchor Berel

18.07.1959 Ein Auszug aus der Niederschrift über die Vierteljahresversammlung der Landwehrkameradschaft Berel in der Gastwirtschaft Bührig sagt folgendes aus: „Auf Antrag von Kamerad Richard Geldmacher soll ein Posaunenchor wieder ins Leben gerufen werden. Es wird beschlossen, dass (Richard) Geldmacher(jun.) sich mit der Sache befassen soll.“

24.07.1959 Große Hitze. Im Siekfeld 5 Mrg. Weizen an Richard Becker, am Lesserwege 4,5 Mrg. Weizen hinten an Haars mit dem Linksbinder gemäht und etwas aufgestiegt.

29.07.1959 Große Hitze

30.07.1959 der erste Regen seit Wochen.

14.09.1959 Reste des alten Bläserchores (Turnverein Berel) gründeten den Bereler Bläserchor diesmal durch Hermann Bartels jun. in Anlehnung an die Landwehr (später KK Berel).
 2008 hat Manfred Bartels die Chronik darüber verfasst. Details siehe Chronik Bläserchor

27.09.1959 14 Uhr. Einweihung der neu zu recht gemachten Kirche durch Probst Buchholz. Anschießend wurde eine Kaffeetafel angeboten. Quelle: Wilma Bock als Vorstandsmitglied.

1959 Es brennt bei Hermann Iser in Lesse.

1959 Ausbau der Zugangsstraße.

12.10.1959 Die Blasinstrumente des ehemaligen Posaunenchors, die in der Kirchengemeinde Berel, vertreten durch Pfarrer Caspar, zwischenzeitlich aufbewahrt wurden, sind am 12. Oktober 1959 dem Bläserchor übergeben worden: 1 Tiefbass (Tuba), 1 Tenorhorn, 2 Althörner und 1 Flügelhorn. Auch ehemalige Bläser der früheren Kapelle stellen ihre Instrumente zur Verfügung.

November 1959 die Landwehrkameradschaft Berel hatte 60 Mitglieder und 2 Ehrenmitglieder.   

1959 Die Straße „Unter dem Dorfe“ bekam eine neue Asphaltdecke.

1959    242,7 Liter hat es laut Wetterstation in Völkenrode nur im ganzen Jahr geregnet, die niedrigste Menge seit (1827-1857, 1868-1872), 01.05.1880 dem Beginn der regelmäßigen Wetter­aufzeichnungen in Völkenrode. Die Innerste in Hildesheim führte sowenig Wasser, dass man sie im Schlusssprung überspringen konnte.


02.01.1960 9 Grad. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr.
Ab hier beginnen die Tagebuchaufzeichnungen von Dieter Bock, die lediglich durch Randnotizen von Hermann Bock ergänzt sind.

09.01.1960 - 1 Grad Schnee Brennholzauktion im Berel Ries

12.01.1960 - 3 Grad, glatt, Schnee. JHV Feldmarkgenossenschaft

14.01.1960 - 3 Grad 10 cm Schnee. 

15.01.1960 -17 Grad 20 cm Schnee. 

17.01.1960 - 1 Grad 15 cm Schnee
Januar 1960 zum 1. Vorsitzenden der KK wurde Kamerad Richard Becker sen. gewählt.

15.02.1960 4 Grad 9 Uhr Sonnemann Zuschlagserteilung Holzverkauf.

26.02.1960 1 Grad JHV Molkerei

04.03.1960 12 Grad regnerisch JHV der Gefrieranlage.

11.03.1960 2 Grad Albert Brunke schlachtet für 22,85 DM unser Schwein. 62,90 DM Gesamtkosten der Fleischbeschauer erhält 3,30 DM.

 

17.7   1960 Neue Kegelbahn eingeweiht Gründung der “Fidelen Schwestern“

28.03.1960 wurden in Berel der Gaststättenumbau und die neue Kegelbahn eingeweiht und wie das hier im Ort so üblich ist, wurde die Kegelbahn mit einer Feier eingeweiht. Es gab Freibier und man ging hin zum Gratulieren. Im Laufe des Abends kam bei einigen Damen die Frage auf: „Warum kegeln eigentlich nur unsere Männer"? Wir können das sicher auch. Unsere Kegel­schwester Käte Gnad nahm einen Zettel zur Hand und Ruck-Zuck haben 12 Damen unterschrieben. Es entstanden die „Fidelen Schwestern“. Offiziell wurde am 16.06.1960 gegründet mit Hilde Schaper als 1. Vorsitzender gewählt. (Aus Chronik "Fidele Schwestern") Bierpreis 35 Pfennig.

10.04.1960 Trauermusik für Ferdinand Hagemann an Pinkernelle WF             >>       92,00 DM

 

01.05.1960
Die Freude an der Musik war so überwältigend, dass schon am 1. Mai 1960 der Dorfbevölkerung bewiesen werden konnte, dass es sich beim Bereler Bläserchor um mehr als Bettelmusikanten handelte. „Das Wecken in den ersten Mai“ war geboren.

 

 

14.05.1960 14 Grad 5,5 mm Gewitterregen. Junggesellenschützenfest. Junggesellenkönig Ernst Siegmund, Freischeibe der Junggesellen Bernd Hoffmeister, König der Landwehr Heinz  Dobbratz. Die Schulkinder führten "Zehn kleine Negerlein" auf und sangen Volkslieder. Das erste Schützenfest wurde 1961 in Berel musikalisch vom Bläserchor Berel umrahmt.

 

Das Ehrenmal des 1. Weltkriegs mit den im offenen Hain aufgestellten Steinen von Gefallenen des 2. Weltkriegs. Bernd Hoffmeister Adjutant der Junggesellen, Bürgermeister Ewald Bock und Richard Becker Landwehr Verein Berel legten die Kränze nieder.

 

15.05.1960 13 Grad Schulkinder machten "Kunstfahren" auf dem Zelte und Seilziehen. Es wurde ein Puppen­tanz aufgeführt. Heine Hoffmeister war bis zum Tode seiner Mutter Röschen Hoffmeister der Schützenoberst, danach sprang der Adjutant Bernd Hoffmeister für ihn ein und leitete das Fest bis zum Ende. Die Veranstalter hatten 60 DM Kassenguthaben. Heinz Dobbratz nahm seinen ersten Film auf. (siehe DVD) Junggesellenkönig Ernst Siegmund,  Freischeibe Bernd Hoffmeister, König der Landwehr Heinz Dobbratz.

1960 „Das Spukschloss im Spessart“ wurde mit Lieselotte Pulver in Oelber am weißen Wege gedreht.

 

17.8       1960 Spar- und Darlehnskasse Berel wird „verschmolzen“.

18.07.1960 16 Grad 19.30 Uhr JHV der Spadaka Berel. Die Spar- und Darlehnskasse Berel GmbH wurde mit der Spar- und Darlehnskasse Barbecke GmbH verschmolzen und am 08.11.1961 ins Genossenschaftsregister eingetragen.

11.09.1960 10 Grad. Robert Sonnemann mäht mit dem Mähdrescher, zum ersten Mal für Hermann Bock, 8 Morgen Weizen hinter dem Berge mit dem Mähdrescher. 6 Std. 240 DM. Die Gummiwagen wurden von Sonnemann, Sievers und Haars geliehen. (bisher erste nachweisbare Zusammenarbeit von Bereler Landwirten). Normalerweise war die Getreideernte Mitte / Ende August zu Ende, in diesem Fall hat die Arbeitszeit eines Mannes nicht ausgereicht um die Ernte rechtzeitig einzubringen.

20.09.1960 14 bis 18 Grad 9 Frauen waren zum Kartoffeln aufsammeln da.

21.09.1960 8 Grad 1 mm. 7 Frauen und Herr Brosinski waren zum Kartoffelnaufsammeln da.

22.09.1960 Das neunte Schuljahr wurde eingeführt.

 

17.9      1960 Gründung des Kegelclub “Ruhige Kugel“

04.10.1960 einen Dienstag, versammelten sich abends 19.30 Uhr. 13 Herren aus Berel treffen sich in der Bührigschen Gastwirtschaft, um einen Kegelclub zu gründen. Nach kurzer Aussprache schritt man zur Gründung und taufte den Kegelclub „Ruhige Kugel“. Siehe Chronik „Ruhige Kugel“

08.10.1960 Hermann Hoffmeister wurde zum zweiten Mal auf sechs Jahre als Ortsbrandmeister gewählt.

15.10.1960 Die Landwehr Berel kauft ein gebrauchtes KK Gewehr von Herbert Burgdorf für 100,00 DM.

10.11.1960 -1, klar. Grenzsteinverhandlung an der Süd-Straße

30.11.1960 6 Grad, 3 mm Regen. Abends wurde ein Pastorenfilm über (Albert Schweitzer) gezeigt. (In diesen Jahren hatten nur wenige einen Fernseher, da war es schon was Besonderes und man ging hin) Der Raum war dann auch voll.

09.12.1960 2 Grad Schneeschauer                 12.12.1960 -2 Grad  25 cm Schnee

24.12.1960 0 Bodenfrost bedeckt                   25.12.1960 – 2 Grad Schneedecke.

31.12.1960 Schneewetter Jahresdurchschnittstemperatur 7,7 Grad um 7 Uhr morgens.

 

19.01.1961 -10 Grad 0 mm Ostwind. Die Sange war in Brückenhöhe zugefroren und man konnte auf ihr Schlittschuh fahren, bis man in einer eingeschlossenen Luftblase einbrach. Auf den umliegenden Feldern stand im Frühjahr das Wasser, das ebenfalls gefroren war.

24.01.1961 - 6 Grad 3 mm Schneefall

Januar 1961 zum 1. Vorsitzenden der KK wurde Kamerad Hermann Bartels gewählt.

12.04.1961 Juri Gagarin startet zum ersten benannten Weltraumflug. Die Umläufe haben wir uns in den abendlichen Stunden im Garten als wandernden „Sternenpunkt“ angesehen.

23.04.1961 + 16 Grad 7 mm Regen. Bläserchor übt im Wald bzw. im Schützenhaus.

26.04.1961 + 8 Grad Bewölkung Bläserchor Übungsabend bei Kempe 19.30 Uhr.

01.05.1961 + 13 Grad Bewölkung 50 % diesig morgens 6 Uhr versammelte sich der Bläserchor im Spritzenhaus für das „In den Mai blasen“. Fast 500 DM Spenden kamen von den Leuten zusammen. Das Interesse war groß. Um 11.30 Uhr am Ende des Rundgangs fand bei Bührig ein Mittag­essen statt. Bäcker Meier spendierte den Kaffee.

07.05.1961 + 15 Grad 13 mm Regen. Junggesellenscheibe wurde ausgeschossen.

13.05.1961 Seit dem 5.5. jeden Tag Regen. Wasser steht auf den Feldern, heute aber ziemlich trocken. 12 Grad. Die KK-Berel zählt 71 Mitglieder.

14.05.1961 + 12 Grad Bewölkung 75 % 9 Uhr zum Frühstück geblasen. Essen und Trinken frei. Kyffhäuserfest Schützenfestdefizit: 103,78 DM. Oberst Herbert Burgdorf, 1. Adjutant Kurt Möller. Die Kyffhäuser hatten zwei Gruppen gebildet, die dann abwechselnd aktiv wurden. Junggesellenkönig Werner Pape, Freischeibe der Landwehr Heinz Dobbratz, König der Landwehr Werner Wolter

20.05.1961 + 11 Grad Bewölkung 50 %. Wie jedes Jahr richten die Junggesellen ihren Maibaum auf. In diesem Jahr war es im Tagebuch festgehalten worden. „Mit den Junggesellen Maibaum aufgerichtet und dann mit Herbert, Hans, Fritze und Berthold im Wald Eier gebraten. Spaß gehabt -- um 5 Uhr nach Hause, und sofort Klee vom Papenkamp geholt“.

28.05.1961 + 12 Grad 09.10 Uhr Bläserchor versammelt sich für die Kirche beim Krieger­denkmal.

02.06.1961 + 16 Grad Bläserchor übt ab 19.30 Uhr marschieren.

07.06.1961 + 18 Grad 23 mm Gewitterregen Bewölkung 25 % Abends Wolkenbruch in 30 Minuten fielen 23 mm Niederschlag. Die Feuerwehr musste bei Böttger den Keller leer -pumpen. Die Sange war zu einem 10 m breiten See angewachsen. Die Brücke nach Burgdorf ließ nicht mehr Wasser durch, so floss es auch über die Straße.

In Oelber a. w. Wege starb ein Pärchen im Auto. Die Flutwelle war zwischen 1,3 und 1,6 m hoch. Schwere materielle Schäden entstanden damals. (Man nannte es eine 7b Wetterlage. Das abfließende Wasser wurde von den ankommenden Regenfällen erhöht).

Sommer 1961 die Firma Blendearra öffnet die Vorflutgräben am Nettlinger Wege in Richtung Sange.

1961 die Gemeindestraßen „Kattreppeln, die Poststraße und die Straße nach Siegmund“ er­hielten eine neue Decke.

 

Auf dieser Postkarte ist oben links die Gastwirtschaft Bührig und oben rechts der Gemischtwarenladen von Käte Gnad abgebildet.                               Original Elfriede Wolter

 

10.06.1961 KK Versammlung. Umlagebefreiung für Vollmer, Hoffmeister sen., Rödiger, Diestel, Keune, Werner Bührich, Halbig, Becker und 5 aktive Soldaten.

Juli 1961, die KK-Berel hat 61 Mitglieder und 9 Ehrenmitglieder.

21.07.1961 +14 Grad 2 mm Regen Bewölkung 100 %. Vierteljahresversammlung Kyffhäuser­kamerad­schaft. Der Bläserchor bläst dazu. Je ein Bronze Schießabzeichen wurden an Alfred Niehoff und Albert Sievers verliehen.

15.09.1961 +13 Grad Bewölkung 50 % Tau. Bläserchor Übungsabend. Egerland.

11.11.1961 Hilde Schaper gab ihr Amt als 1. Vorsitzende der "Fidelen Schwestern" ab. Ruth Diesel wurde gewählt.

17.12.1961 -11 Grad klar 875 mm Luftdruck.

18.12.1961 -10 Grad. Stroh gegen die Kälte an das Wohnhaus gebracht.

24.12.1961 - 5 Grad keine geschlossene Schneedecke. 25.12.1961 -10 Grad.

29.12.1961 + 0 Grad. Generalversammlung vom Bläserchor. Ständchenforderung 30 DM + Fahrt.

30.12.1961 + 7 Grad Bewölkung 75 % Tauwetter. Bläserchor in Söhlde: Ständchen zur Silberhochzeit Römer, dann in Gastwirtschaft Gent bis 23 Uhr geblasen.

31.12.1961 +6 Grad Jahrestemperaturdurchschnitt: 9,5 Grad bei 816 Liter Regen.

1961 Ein See entstand durch Kiesabbauvorkommen. Er erhält später den Namen „Salzgitter See“.

 

19.01.1962 5 Grad 3 mm starker Wind. Bläserchor mit Mütze.
Tagesordnung auf der Landwehrversammlung: „Schützenfest soll die 2. Gruppe machen“.

1702.1962 Flutkatastrophe in Hamburg

05.03.1962 0 Grad 22 cm Schneedecke. 1 Std. Schlittschuh gelaufen und Schneefall.

06.03.1962 - 3 Grad Tauwetter klar.

24.03.1962 - 2 Grad 75 %. Günter Diestel zum Gemeindebrandmeister gewählt. Er amtierte bis 1974.

25.03.1962 0 Grad Konfirmation in Berel.       28.03.1962 5 Grad 10 mm Schnee und Regen.

30.03.1962 5 Grad 5 mm. Beim Übungsabend mit dem Bläserchor wurde die Preußen Gloria geübt.

12.05.1962 11 Grad 1 mm. Bereler Schützenfest von Kyffhäuser ausgerichtet. Wirt Unverzagt. Wenige Buden, Autoskooter. Tanzkapelle Brennecke. Die Musik war gut. Am 1. Tag einiger­maßen Wetter, abends einigermaßen voll.

13.05.1962 10 Grad.. Schützenoberst der Kyffhäuser Gruppe II Günter Diestel, 1. Adjutant  Werner Wolter Junggesellenkönig Dieter Brunke. Albert Sievers errang die Königsscheibe, Bernd Hoffmeister errang die Freischeibe der Landwehr. Der umgebaute Schießstand wurde ein­ge­weiht. Am Abend war das Zelt einigermaßen voll. 102 DM Defizit durch Regenwetter, als Kind fand man das Schützenfest trotzdem wunderbar.

09.06.1962 13 bis max. 27 Grad. Baum aus der Lerchenschonung bei Bührig als Pfingstbaum aufgestellt.

27.06.1962 12 Grad Gemeindewegebauversammlung.

30.06.1962 Fahrt mit Bläserchor nach Kiel ab 5 Uhr. Fahrer Schrader mit Frau. 46 Teilnehmer. Förde Hotel in Kiel. Marineehrenmal in Laboe 86 m hoch. Fahrt ums Feuerschiff.

01.07.1962 vormittags 3 mm Regen. Nachmittags schön. Fahrt nach Scharbeutz über 5 Seen Fahrt. Schönes Wetter. Paddelfahrt auf der Ostsee. Spaziergang am Strand von Travemünde. Abendessen in Stederdorf. 23 Uhr Ankunft.

14.07.1962 15 Grad. Generalversammlung der Forstgenossenschaft Berel Ries.

14.07.1962 KK Berel Grundsteinlegung Schießstand 1 Fl. Korn usw. 37,40 DM

20.08.1962 Erich Könnecker lieferte 36 Sack Zement, 13 Sack Kalk, ....      

einschließlich 08.10.1962 sowie 2 Träger a 2,5 m = 262,90 DM

30.09.1962 Einweihung - Scheibe im Schützenhaus an Albert Sievers 20,00 DM

Dieser zweite Schießstand der Landwehr >> KK-Berel hatte 50 m, davor waren es 100 m.

16.10.1962 Kuba-Krise.

19.11.1962 3 Grad 3 mm Regen-Schnee. Röntgenreihenuntersuchung in Burgdorf. Nachdem immer mehr Herdbuch geführte Kühe [TBC freie Kühe] in den Ställen der Bauern waren, ging auch diese Ansteckungsgefahr auf dem Lande wesentlich zurück. Die erkrankten Menschen wurden ja sowieso durch die Medizin inzwischen erfolgreich behandelt. Man schaffte in späteren Jahren diese Untersuchungsmethode wieder ab. (Die Lehrer mussten bis in die 90er Jahre einmal zum Gesundheitsamt und die Bescheinigung darüber bei der Schule vorlegen).

05.12.1962 - 4 Grad ruhiges Wetter Schlachtefest 2 Schweine 4,98 Ztr. und 4,12 Zentner. Else Warnecke, Anna Bock helfen Schlachter Brunke 121 Dosen Wurst und Rippen, viel Fett. 1 Schwein in Dosen, eins ins Kühlhaus.

23.12.1962 -14 max. 21 Grad Kälte.

24.12.1962 -12 max. 20 Grad Kälte. Der alte Herr Rödiger wurde beerdigt.

25.12.1962 - 8 Grad leichter Schneefall.

26.12.1962 - 7 Grad leichter Schneefall.

28.12.1962 – 3 Grad Manfred Hoffmeister war nach Australien ausgewandert und kam zurück, er hat sich kaum verändert. Bernd Hoffmeister hat Polterabend in Barbecke. In der Nacht hat es sehr viel geschneit und auf den Strassen gab es kaum noch Möglichkeit durchzukommen.

31.12.1962 -12 Grad Schneefall 7,65 Grad Jahresdurchschnittstemperatur

1962 Die Erschließung des Siedlungsgeländes, Straßenbau und Kanalisation.

 

 

01.01.1963 -16 Grad.                                    02.01.1963 -13 Grad Schneeketten säubern.

04.01.1963 - 3 Grad Schneetreiben Schnee geschaufelt. Bläserchor Übungsabend. Bis zum 05.03.1963 lag sehr viel Schnee auf den Straßen und in den Gräben, zeitweise war Berel abgeschnitten. Dann kamen die Bergepanzer und schoben von Ries bis Gr. Himstedt eine Gasse frei. Wenn ein Auto entgegenkam, musste Einer wieder zurück. Später kamen dann die Räum­fahrzeuge und schoben den Schnee bis in die Baumkronen der Straßenbäume. Auf den Feldern lag anfangs noch Schnee, der dann allerdings sich durch die Verwehungen an den schon hohen Straßenschneerändern weiter ansammelte, deshalb war es einfacher mit dem Trecker über die Felder zu fahren. Brücken musste man allerdings ahnen oder kennen! Die Temp­eratur sank am 19.01. auf – 20 Grad. Die Autobatterien versagten ihren Dienst, in den Häusern froren im Keller die Kartoffeln ein. Am 05.03.1963 begann es dann wieder aufzutauen und zu schmelzen. Da dies die längste Periode mit Schneeverwehungen und schwierigen Straßenverhältnissen war, sind im Folgenden etliche Tage dargestellt. Als Fahrschüler war eine Fahrt mit dem Fahrrad nicht mehr möglich, so ging es auch allen Anderen im Ort die nach auswärts fahren mussten. Die Busverbindung nach Lebenstedt war allerdings nur einige Tage unter­brochen. Die Sinke bei Burgdorf war dann dicht, die Straße Berel nach Söhlde war oben am Söhlder Berg verweht hier „wartete man in der Kurve die Steinkuhle“, die Straße Berel - Nettlingen war auf Nettlinger Seite mehrfach mit hohen Schneewehen dicht, sowie die Straße Lesse Reppner und die Straße Lesse Lichtenberg. In späteren Jahren wurden die Straßen bei jeder Erneuerung ein Stück höher und damit wehte der Wind den Schnee nicht mehr in die Straße sondern darüber hinweg. 

05.01.1963 + 3 Grad Tauwetter 10 mm Schneewasser

14.01.1963 – 1 Grad Schneegewitter stürmischer Wind. Mit Trecker zur Bahn – stecken geblieben. – 1 m hohe Schneewehen. Mit Herbert Bartels über Nettlingen nach Hildesheim. Stundenlang Schnee geschaufelt.

16.01.1963 – 12 Grad ruhig klar. Heinrich Hoffmeister 90 Jahre alt gestorben.

17.01.1963 – 6 Grad leichter Schneefall. Brücke suchen wegen Schneeverwehungen.

18.01.1963 – 9 Grad Schnee stürmischer Wind. Zuckerrübenversammlung in Burgdorf bei Stübig. Vortrag über Schädlingsbekämpfungsmittel. Der Bläserchor hat seine JHV, eine Fahrt soll gemacht werden.

19.01.1963 – 16 Grad max. – 20 Grad. Die kälteste Winternacht.
20.01.1963 – 17 Grad                                    21.01.1963 – 10 Grad             
23.01.1963 – 3 Grad. Es ist viel Schnee ist gefallen. Die Batterie wurde zum Aufladen nach Kittner in Söhlde gebracht und Brennholz für Manfred Kroll aus dem Osterlinder Holz geholt. Die Batterien lieferten bei den sehr niedrigen Temperaturen kaum noch Spannung, da man erst geringe Kenntnisse von dem Einsatz hatte, musste dieses Detail erst „gelernt“ werden.

25.01.1963 – 1 Grad Batterie wiedergeholt. Trecker springt an. Kosten 3 DM.

26.01.1963   -1 Grad Schnee und Schneewehen stürmischer Wind.

30.01.1963   -8 Grad Schnee.                        31.01.1963 – 18 Grad max. – 20 Grad.

01.02.1963 -8 Grad 7 mm Schneewasser Bläserchor Übungsabend. Geburtstagsständchen. Jahres­hauptversammlung in Vier Linden.

02.02.1963 – 5 Grad Schnee Hausarbeit Tenorhorn putzen.

03.02.1963 – 10 Grad. In Lesse bei Heini Ballüer geblasen.

04.02.1963 – 9 Grad Schneefall Hofarbeit. Bundeswehrsoldaten schlafen in unserer Waschküche, sie räumen die Straßen. Die Kochfrau Frau Riechelmann kam aus Burgdorf.

05.02.1963 – 4 Grad                                      06.02.1963 – 15 Grad max. – 20 Grad.

09.02.1963 – 4 Grad Bläserchor in Lesse zum Maskenball.

10.02.1963 – 4 Grad klar. Nachmittag Konfirmanden binden Girlanden aus Fichtengrün.

18.02.1963 an Richard Becker für geleistete Erdarbeiten am Schützenhaus 50,00 DM

23.02.1963 -14 Grad Raureif. Mit dem Trecker zur Bahn.

24.02.1963 -20 Grad Raureif Konfirmation in Berel.

25.02.1963 -16 Grad Raureif, Nebel.

26.02.1963 – 1 Grad klar Tauwetter 1 Fuder Schnee weggefahren. Hofarbeit.

03.03.1963 – 3 Grad Schnee. Der Pastor Caspar wurde durch den Probst und die Gemeinde in den Ruhestand verabschiedet. Der Bläserchor hat 2 Gesänge gespielt.

 

 

05.03.1963 - 3 Grad Tauwetter

07.05.1963 Gaststätte Lüder in Nordassel. Informationen zur Bildung einer Samtgemeinde.

15.05.1963 10 Grad 3 mm Schneeregen Bläserchor Tonbandaufnahmen. Wiederholung.

16.05.1963 11 Grad 12 mm August Niehoff sen. war gestorben. Ein guter Schmiedemeister. 66 Jahre.

18.05.1963 9 Grad. Gutes Wetter. Um 11 Uhr Beerdigung von August Niehoff. Beginn des Schützen­festes der Kyffhäuser um 13 Uhr Der Schützenfestumzug wird vom Bläserchor geblasen. Schützenoberst Gruppe I der Kyffhäuser. Kurt Möller, 1. Adjutant Heine Hoffmeister. Junggesellenkönig Wolfgang Pape, König der Landwehr Werner Wolter, Freischeibe Herbert  Burgdorf.

19.05.1963 10 Grad. Sonniges Wetter Hermann und Wilma Bock feierten Silberhochzeit. Der ganze Umzug kam und gratulierte. Bowle für alle. 1963 wurde der Betrag erwirtschaftet, den jeder Ausrichter (20 DM) vorher eingezahlt hatte. Die einzige Einnahme waren Festkarten.

03.08.1963 25 Grad max. 35 Grad schwül

04.08.1963 24 Grad 14 – 18 Uhr. Waldkonzert Gesangverein aus Bettrum und Söhlde waren auch da. Wirt Unverzagt ca. 400 Gäste wurden auch von dem Landrat Kunkel begrüßt.

24.10.1963 Grubenunglück in Lengede. Der Klärteich 12 flutet mit 500.000 Liter Wasser das Stollensystem der Grube Lengede. 29 Bergleute starben. Die spektakuläre Rettungsaktion mit "Der Dahlbusch Bombe" wurde durch die Medien weltbekannt.

Nov. 1963 Der 1. Vorsitzende Heinrich Peters hatte darum gebeten, aus gesundheitlichen Gründen von einer Wiederwahl abzusehen. Zum Nachfolger wurde Richard Geldmacher vorgeschlagen und gewählt. Das Amt des 2. Vorsitzenden übernahm Manfred Bartels. Als Kassierer wurde Hermann Bartels, als Schriftführer Günther Rödiger, als Notenwart Günter Diestel und als Instrumentenwart Bernd Hoffmeister gewählt. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wurde Heinrich Peters die Würde des Ehrenvorsitzenden angetragen.

22.11.1963 7 Grad 2 mm Sturm USA: John F. Kennedy wurde ermordet
03.12.1963
- 3 Grad Nebel Viehzählung.

13.12.1963 - 2 Grad leichter Schneefall Bläserchorabend

14.12.1963 - 6 Grad 12 cm Schneehöhe                      15.12.1963 -10 Grad Schneefall

21.12.1963 - 1 Grad. Frau Sonnemann, 89 Jahre alt ist gestorben. (Noch nie gesehen).

23.12.1963 -11 Grad           24.12.1963 -14 Grad        25.12.1963 - 1 Grad

26.12.1963 3 Grad 8 mm Schneewasser

28.12.1963 3 Grad Bläserchor JHV 1. Richard Geldmacher 2. Manfred Bartels.

31.12.1963 3 Grad Bodenfrost Jahresdurchschnitttemperatur: 7,5 Grad

 

01.01.1964 Mary Quandt, britische Modeschöpferin, stellt ihren Mini-Rock ('miniskirt') vor und leitet eine Revolution in der Damenmode ein. 1966 erhält sie für ihren Modeschlager von Queen Elisabeth den 'Order of British Empire' im Buckingham Palace in London.

12.01.1964 -12 Grad Vergnügen der Landjugend auf dem Berghölzchen. Shell Super kostet in Söhlde bei Kittner 64 Pfennig pro Liter.

13.01.1964 -10 Grad 14.30 Uhr in der Gastwirtschaft Bührig Dränageverband gegründet.

14.01.1964 - 3 Grad Schlachtefest. Albert Brunke schlachtet für 28 DM.

18.01.1964 -12 Grad für Lehrer Behrens 1 Raummeter Eichenholz geholt.

19.01.1964 -10 Grad auf dem Salzgittersee Schlittschuh gelaufen.

24.01.1964 3 Grad mit der Landjugend nach Wolfenbüttel. 2 Std. Grenzabfertigung in Helmstedt. Reiseziel Berlin.

Januar 1964. Die KK-Berel hat 62 Mitglieder und 3 Ehrenmitglieder.

04.02.1964 6 Grad 4 mm Regen starker Sturm. In der Schule wurde im alten Klassenraum eine Bücherei eröffnet. Dieter Bock war der erste Leser.

20.02.1964 -10 Grad Bläserchor übte. 

12.03.1964 0 Grad Bodenfrost Bläserchor: Die alten Bläser sind als Zuhörer eingeladen.

18.03.1964 - 8 Grad 5 cm Schneedecke. 24.03.1964 2 Grad. Kannenbank gezimmert.

31.03.1964 Frau Pommerehne beendet ihren Kirchendienst.

02.04.1964 3 diesig, Nebel. Schares Tochter wurde beerdigt. Hermann Bocks Pferde zogen den Leichenwagen.

03.04.1964 3 Generalversammlung Gefrieranlage Berel.

04.04.1964 2 Grad. Kirchendienst von Eike Bock begann.

01.05.1964 7 Grad 4 mm Regen. An Bläserchor gespendet.

07.05.1964 18 bis 27 Grad Dieter Bock Schützenkönig der Junggesellen geworden. Waldmeister im Wald für die Bowle gesammelt.

23.05.1964 + 17 Grad sonniges Wetter Grün vom Wald geholt und an den Zaun genagelt. 13.35 Uhr wurde Dieter als Junggesellenkönig geehrt. Er hat Pfirsichbowle spendiert.

24.05.1964 + 17 Grad sonniges Wetter. 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Berel.

9 Uhr Frühstück Lüder war Wirt. Am ersten Tag hatten die Feuerwehrmänner von Berel im Zusammenwirken mit dem Kyffhäuserverein die neuen Könige zu ehren. Auf der Landwehrscheibe hatte Max Gnad das beste Ergebnis zu ver­zeichnen, während Dieter Bock zum Junggesellenkönig proklamiert wurde. Als König der Ehrenscheibe der Feuerwehrkameradschaft konnte Karl-Heinz Pommerehne gefeiert werden.

Im Rahmen dieses Umzuges fand ein kurzes Gedenken für die gefallenen Wehrmitglieder am Ehren­mal statt. Danach holte der Bläserchor zusammen mit den übrigen Teilnehmern des Zuges die Schulkinder zu ihrem Fest im Bereler Ries ab. Unter Leitung von Lehrer Hans Behrens boten sie Volkstänze und Spiele aller Art. Am frühen Abend vergnügten sich die Erwachsenen mit einem Tanzfest nach der Kapelle Brennecke, die bis zum Morgengrauen für die Musik sorgte. ?Freischeibe der Feuerwehr Reinhold Jahnke?

    Der Schlaf wurde in dieser Nacht groß geschrieben. Schon am Sonntagmorgen waren die Feuerwehrmänner wieder zum Frühstück vereint, um danach die befreundeten Wehren zum großen Festumzug zu empfangen. Mit einem stattlichen Festumzug demonstrierte die Frei­willige Feuerwehr Berel ihre enge Verbundenheit mit den 16 benachbarten Wehren. Es kamen die Wehren aus Salzgitter - Lesse, Söhlde, Sehlde, Woltwiesche, Broistedt, Osterlinde, Burgdorf, Hohenassel, Salzgitter - Lichtenberg, Nettlingen, Westerlinde, Barbecke, Bettrum, Oelber a. w. Wege, Groß - und Klein Himstedt ca. 300 Feuerwehrmänner. Für die musikalische Ausge­staltung sorgten neben dem Bläserchor Berel die Spielmannzüge aus Woltwiesche und Söhlde.

Das geschah aus Anlass des 90 jährigen Bestehens der Wehr, das zwei Tage lang im Bereler Ries unter großer Anteilnahme in der Bevölkerung und vieler Besucher aus den umliegenden Orten gefeiert wurde. Prominentester Gast in diesem Kreis war am zweiten Festtag Kreis­brandmeister Rollwage, der die Grüße des Landkreises und des Nachbarkreises Hildesheim - Marienburg überbrachte und in seiner Ansprache die Einsatzbereitschaft der Wehr und den kamerad­schaftlichen Geist würdigte. Dabei sprach Rollwage den Wunsch aus, dass diese Wehr noch lange Jahre für die Allgemeinheit wirken möge.

Als besondere Anerkennung des Landkreises und als Jubiläumsgeschenk überreichte er Gemeinde­brandmeister Diestel, der die Gäste begrüßt hatte, einen Geldbetrag und eine Erinnerungs­plakette des Kreisfeuerwehrverbandes. Dabei brachte er zum Ausdruck, es würde ihm eine besondere Freude bereiten, wenn er auch ein solches Geschenk zum 100. Geburtstag der Wehr machen könnte.

Mit Anteilnahme verfolgten die Gäste die Ehrung, die Kreisbrandmeister Rollwage verdienten Feuer­wehrmännern zuteilwerden ließ. An der Spitze stand Gemeindebrandmeister Günter Diestel, der in seinem Ehrenamt als Ortsbrandmeister durch eine Urkunde mit Wirkung vom 1. Mai in seinem Amt bestätigt wurde.

Für 40-jährige Treue zur Wehr wurden mehrere Hauptfeuerwehrmänner mit einem Diplom und dem Ehrenzeichen ausgezeichnet. Es waren Hermann Pape, Hermann Bock und Wilhelm Hagemann 52. Das Treueabzeichen für die "25 jährige Zugehörigkeit" zur Wehr erhielt Oberfeuer­wehrmann Albert Oelker.

Nach diesem offiziellen Teil gaben sich die Besucher der Fröhlichkeit dieses Tages hin, zu der mehrere Schausteller des fahrenden Gewerbes beitrugen. Damit wurde die Zeit bis zum Beginn des Abschlussballes überbrückt. Der Wettergott hatte für diese Veranstaltung ein festliches und naturschönes Bild präsentiert.

Einnahmen 2172 Ausgaben 2111 DM Spenden 463 DM Überschuss 523 DM. Ein großartiges Fest!

 

17.10      1964 Gründung der Jungschützengilde

04.07.1964 Das erste Jugendschießen wurde im Kassenbuch der KK-Berel gebucht. Jungschützengilde wird durch Karlheinz Pommerehne gegründet und im Oktober gegen den Widerstand einiger Erwachsener beschlossen.

14.07.1964 21 max. >30 Grad sehr schwül – 21.07.1964 20 Grad Abkühlung durch 12 mm.
24.07.1964 18 Grad. Einen Kranz für Malermeister Miehe 5 DM. Für die letzte Fahrt mit unseren Pferden 15 DM erhalten. Otto Miehe hatte für uns alle Schützenscheiben gemalt. Von da an hat Heinz Dobbratz es übernommen, da er schon kleine Bilder in Öl gemalt hatte. Die Frühjahrs- und die Herbstscheibe waren Jagdmotive, die im Schützenhaus hängen blieben. Für das Schützenfest ist die Junggesellenscheibe mit Bild, die Freischeibe mit Eichenkranz und die Kyffhäuser-Königscheibe mit einem eisernen Kreuz (von Heinz Dobbratz umgestaltet) gemalt worden.

25.07.1964 18 Grad. Wegebauversammlung und Besichtigung der neuen Wege.

01.08.1964 13 Grad 3mm Niederschlag. Für den Dränageverband Berel 23.000 kleine Sauger abgeladen. Haferstiegen H. d. Berge aufgerichtet.

07.08.1964 18 Grad Friedrich Smentek und Hannelore Brunke Polterabend. 1-Fuder-Ziegeln von den Junggesellen.

23.08.1964 12 Grad, schweres Unwetter.                   26.08.1964 16 M30 heißes Wetter.

27.08.1964 21 M35 große Hitze.                               29.08.1964 22 M29 schwül

11.09.1964 18 Grad 1 mm Polterabend von Marianne Vasterling.

15.09.1964 20 Grad 9 mm Gewitter. 15 Uhr in Dingelbe Generalversammlung.

20.09.1964 10 Grad 5 mm Pferde werden verkauft: Liese wiegt 12,80 Zentner. Lore 11,58 Zentner.

27.09.1964 16 Grad 2 mm  Regen, Wahl zum Gemeinde- und Kreisparlament.

09.10.1964 11 Junggesellenversammlung 1. Herbert Bartels, 2. Günter Kempe, Kassierer Dieter Bock.

14.11.1964 8 Grad 5 mm Spadaka Barbecke Generalversammlung bei Strube.

15.11.1964 11 Grad 10 mm. In der Kirche zum Volkstrauertag geblasen.

22.11.1964 11 Grad 2 mm Junggesellenschießen. Alle zum Abendmahl.

03.12.1964 - 3 Grad  Schneefall

17.12.1964 5 Grad Frau vom Tischler Hotopp gestorben.

20.12.1964 Preisschießen der Jugend 11,20 DM Einnahmen. 40 DM Ausgaben für Preise.

24.12.1964 - 3 Grad Nebel                                        26.12.1964 - 3 10 cm Schneedecke

29.12.1964 - 3 Grad 6 mm Schneewasser Bläserchor hat Generalvers.

30.12.1964 - 2 Grad starker Schneesturm

31.12.1964 6 Grad 8 Tauwetter Jahrestemperaturdurchschnitt 8,87 Grad um 7 Uhr. 378,5 Liter hat es im ganzen Jahr geregnet.

 

21.01.1965 - 1 Grad 1 cm Schneedecke                    26.01.1965 - 2 Schneefall

30.01.1965 - 3 Grad Schneefall                                  31.01.1965 - 3 Grad 22 mm Schneewasser

08.02.1965 - 4 Grad Schneefall                                  10.02.1965 - 3 Grad Schneefall

11.02.1965 0 Grad Tauwetter, Regen.

28.02.1965 - 1 Grad 20 mm Niederschlag der letzten Tage.    05.03.1965 - 7 Grad           

08.03.1965 – 6 Grad Herr Brosinski hat bei einem Unfall schwere Verbrennungen erlitten.

18.03.1965 7 Grad Herr Brosinski ist 39 Jahre alt an den Unfallfolgen gestorben. Bläserchor in Söhlde.

20.03.1965 4 Grad bedeckt Junggesellen haben JHV. Sparschwein 89 DM.

21.03.1965 4 Grad Regen bedeckt Junggesellen schießen und verzehren für 89 DM.

08.04.1965 8 Film über die „Ostzonenarmee“ bei der Landjugend angeschaut. In dem damals geteilten Deutschland wurden auf beiden Seiten eine große Zahl von jeweils deutschen Soldaten und den jeweiligen „Bruderarmeen“ in Bereitschaft gehalten. Diese Zeit nennt man auch heute noch: „Der kalte Krieg“. Die Filme unterschiedlichen Inhalts wurden auf beiden Seiten der Grenze gezeigt um die jeweilige Verteidigungswilligkeit zu stärken.

09.04.1965 8 Grad 8 mm Regen, Günter Halbig hat in Gr. Elbe Polterabend.

01.05.1965 12 klar. 7 Uhr Wecken Schützenplatz von 7.30 bis 10.30 Uhr blasen.

05.05.1965 11Grad 3 Gewitter

08.05.196513 Grad 7 Landkreis WF macht eine Veranstaltung wegen: „Sag ja zum Vereinsleben“. Der Bereler Bläserchor spielt.

09.05.1965 10 Grad 17 mm Sturm, Reinhold Jahnke Junggesellenkönig mit 30 Ring.

1965 Das Schützenfest war ohne Gewinn und einmal mit ca. 400 DM Verlust abgeschlossen worden. Unter diesen Umständen wollte keiner mehr Ausrichter sein, auf vielen Dörfern schlief das Schützenfest in dieser Zeit auch ein. Die Bereitschaft zum Kompromiss aufseiten des Forstvorstandes (Herbert Burgdorf vermittelte damals) und das Eintreten der Bürger für das Schützenfest ließ in Berel die Entwicklung anders ablaufen, dazu zählt insbesondere der Bereler Bläserchor mit seinen vielen aktiven Mitgliedern unter der musik­alischen Leitung von Albert Sievers. Ihre Musikdarbietungen senkten auch an den Schützen­festtagen erheblich die Kosten.

Hermann Bartels vom Kyffhäuserverein Berel und der Oberst Werner Wolter handelten die münd­liche Absprache mit "der Forst" aus. Im Protokollbuch der Forst wurde diese (von 1953-1977) Unentgeltliche-Zur-Verfügungsstellung des Platzes nicht aufgeführt.

Im Auftrage der Forst ging der Forstaufseher Heinrich Hoffmeister ging bis 1965 zu den Buden­­besitzern und sammelte pro Bude 3 Mark ein.

Verträge mit dem Festwirt Otto Unverzagt aus Lichtenberg und der Ausstellerfirma Bernhard du Carrois aus Holle. Diese zahlten jetzt an die Veranstalter die Platzmiete (1000 DM Quelle Alfred Niehoff). Nur durch das Zusammenwirken aller aktiven Beteiligten, und damit auch der Schützen­festbesucher überstand Berel die Herausforderung der damaligen Zeiterscheinung. Danach war wieder Geld über, und die Arbeitszeit der unentgeltlichen Helfer mit der Planungs­gruppe konnte wieder mit Freibier zum Schützenfestabschluss entschädigt werden.

15.05.1965 + 16 Grad Gewitter kaum Regen. Schützenfest Bowle bei Gnad, Pommerehne, Möller und Jahnke. Bläserchor bläst beim Umzug.

16.05.1965 + 18 Grad Schützenfest der Kyffhäuser Gruppe II Oberst  Werner Wolter, 1. Adjutant Max Gnad. Junggesellenkönig Reinhold Jahnke, Freischeibe Albert Sievers, Werner Pape Königsscheibe der Landwehr. Der erste Jugendkönig ist Reinhard Brendemühl.

Die Bereler scheinen eine unglückliche Tradition übernommen zu haben: „Wenn der Kyff­häuserbund als erster Verein des Jahres zwischen Braunschweig und Hildesheim sein Schützen­fest feiert, regnet es“. Sie sind deshalb nicht traurig, sondern wissen "ihr" Fest dennoch zu feiern. Sommerliche Schwüle lastet über dem kleinen Bauerndorf, als man sich zum Umzug versammelte. Die Vorjahrkönige Max Gnad, Dieter Bock und Karl-Heinz Pommerehne wurden abgeholt.

Lehrer Hasso Lies führte mit etwa 60 Kindern Tänze und Reigenspiele auf. Zahlreiche Eltern und Gäste verfolgten die Darbietungen. Die Schützen wetteiferten um die Königswürde, die sich der Maurerpolier Werner Pape holte. Der Söhlder Spielmannzug trat auf. Die neue Fahne wurde auf dem Kirchplatz von Pastor Hansmann aus Lesse geweiht. Kurt Möller wurde als alter Oberst abgeholt. Hermann Hoffmeister sen. beobachtete dazu das Bowlefass und ließ die Kapelle immer noch einen spielen, bis es vom Umzug leer getrunken war.

Juni 1965 die Jungschützengilde errang ihren ersten Pokal.

Der Bereler Bläserchor 1965.                                                                                                    Original Manfred Bartels

 

17.11              1965 Entstehung der Samtgemeinde Burgdorf Assel

Juni 1965 entstand die Samtgemeinde Burgdorf–Assel. Berel wurde Mitgliedsgemeinde. Außerdem gehörten seitdem Burgdorf, Hohenassel, Nordassel und Westerlinde dazu. In Burgdorf wurde ein Verwaltungsgebäude gebaut. Verwaltungsleiter wurde Samtgemeinde­direktor Koch. Samtgemeindebürgermeister Paul Prause.

12.06.1965 14 Grad Bläserchor fuhr nach Frankfurt, Rüdesheim und Niederwald Denkmal.

28.06.1965 1. Samtgemeinderatssitzung der Samtgemeinde Burgdorf-Assel. Aus Berel nahm teil: Bürgermeister Hermann Bartels. Als Samtgemeindebürgermeister wurde Bürgermeister Ohlendorf aus Burgdorf. Stellvertreter wurde Prause aus Hohenassel. Bewerber für das Amt des Samtgemeindedirektors; soll nach A 10 besoldet werden. Vorstellung der Kandidaten. Koch und Müller kamen in die nähere Wahl. Aufwandsentschädigung des SG Bürgermeister monatlich 120 DM. Stellv. SG BM 80 DM, stellv. SG Direktor 40 DM, Sitzungsgeld der Ratsherrn 5 DM/ Sitzung. Bezirkskassenverwalter Güttner aus Hohenassel sollte als Samtgemeindekassenverwalter nach VI b BAT übernommen werden. (951 DM brutto). Zwei Halbtagskräfte sollten als Schreibkräfte zum 01.01.1966 eingestellt werden.

13.07.1965 20 Grad M32 – 20.07. 1965 jeden Tag schwül und Gewitter.

20.07.1965 22 Grad Gewitter Der Rechtsbinder war ausgeleiert. Die Bunde wurden nicht ordentlich gebunden.

21.07.1965 18 Grad 5 mm Gewitter. Der alte Herr Hoffmann (77 Jahre) zimmerte die Balken für den Holzstall.

24.07.1965 22 Grad 5 mm. Geblasen bei Kyffhäuser-Vierteljahresversammlung.

27.07.1965 legte man die Rohre in den Graben an der Ostseite des Dorfes (Innenseite).

28.07.1965 USA mit Vietnam im Krieg.

14.08.1965 13 Grad Junggesellenvergnügen viele Karten wurden verkauft, gute Stimmung.

18.08.1965 16 - 30 Grad    

03.09.1965 16 Grad 2 mm 2 Hamsterfallen gestohlen. Gegen 1 DM Lösegeld von A ….. wieder bekommen. [Damals wurden die Hamster gefangen weil sie Getreide fraßen, 2008 stehen sie unter Naturschutz, weil sie eine bedrohte Art sind].

04.09.1965 17 Grad Sommerweizen im Siekfeld gemäht. 2 gestohlene Hamsterfallen von W … wiedergebracht. Keine Belohnung. Am Lessingtheater geblasen.

06.09.1965 Samtgemeindesitzung in Gasthaus Blumenberg Hohenassel. Samtgemeindedirektor wurde Koch mit 7 Stimmen gewählt. Schreibkraft Frau Diestel (400 DM brutto). Aus Berel war Gerhard Brendemühl anwesend. Bürgermeister Hermann Bartels fehlte entschuldigt. --- Nach der Festsetzung von Aufwandsentschädigungen folgten verschiedene Gebühren­ordnungen. ----

 

17.12                 1965 Fahnenweihe der KK Berel

 

1965 Fahnenweihe der KK Berel. Die alte Fahne von 1913 war für stürmisches Wetter nicht mehr belastungsfähig genug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Original
Manfred Bartels

 

23.10.1965 3 Grad Fahnenweihe der Kyffhäuserkameradschaft um 13.30 Uhr, geblasen, abends Vergnügen mit Tombola. Die in die Fahne eingearbeiteten vier Symbole stehen für:

n    Linker Stahlhelm:                die deutsche Wehrmacht / 1. Weltkrieg

n    rechter Stahlhelm:                die Bundeswehr

n    die Gewehre:                      den Schießsport

n    die Lyra:                             den Bläserchor

02.11.1965 Ratssitzung Gaststätte Lüder Berel hat 66.585 DM an Ein- und Ausgaben.

18.11.1965 Westerlinde war das schönste Dorf im Landkreis WF. Die Feier dazu fand im Wald­häuschen statt.

1965 waren die Rüben durch frühen Frost festgefroren. Die Zuckerfabriken unterbrachen die Kampagne und machten erst nach dem Auftauen wieder weiter.

22.11.1965 - 8 Grad Neuschnee 10 cm.         23.11.1965 -10 Grad 17 mm Schneewasser     

24.11.1965 - 2 starker Schneesturm, Tauwetter. Straßen waren zugeweht. Wir waren über die Felder gefahren.

25.11.1965 - 0 Grad Tauwetter                      24.12.1965 7 Grad 5 mm

25.12.1965 7 Grad grüne Weihnacht   26.12.1965 – 2 Grad.

30.12.1965 0 Grad 3 mm Bodenfrost Bläserchor hat JHV.

31.12.1965 4 Grad 3 mm Regen 8,69 Grad Jahresdurchschnitt um 7 Uhr.

 

17.13     1965 Ehrenmal wird umgesetzt

1965 Nach Verhandlungen mit dem Kirchengemeinderat unter der Leitung von Pastor Hansmann wurde vonseiten der Kirche, der südliche Teil des Kirchplatzes zur Aufstellung des Ehrenmals freigegeben. Auf der nördlichen Seite entstand ein Kinderspielplatz. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass das Wirken des Pastors Hansmann sowohl in kirchlicher als auch in weltlicher Hinsicht hervorragend war.

 (Nachtrag: die Kinder rodelten bis dahin von der Südseite der Kirche bis nach jetzt Royer auf der Landesstraße weiter, was war sehr gefährlich. Ein Rodelhügel wurde zur Grenze nach Siegmund als Ersatz aufgeschüttet.)

Bis um 1965 die oberen Sitzreihen gingen bis an die Kanzel.

 

13.01.1966 - 2 Grad 6 mm Schneefall. Im Pferdestall betonieren. Anmeldung beim Milchkontrollverein. Landjugend-Volkstanz.

14.01.1966 - 4 Grad 15 cm Schnee.   15.01.1966 - 7 Grad 15 cm Schneehöhe JHV Feuerwehr

16.01.1966 - 6 klar. Fritz Kickel Ständchen zur goldenen Hochzeit. 120 DM Spende.

17.01.1966 -10 Grad klar, windstill                 18.01.1966 - 8 Grad windstill

21.01.1966 -11 Grad 10 cm Schneefall

27.01.1966 SZ Zeitungsbericht über die 36 Traubeneichenstämme aus der Lutherzeit. Laut Oberförster Gerhard Lochte waren sie 350 – 400 Jahre alt. Infolge ihres Alters hatte sie irgend­welche Krankheitserscheinungen. 1700 DM wurde als Spitzenpreis erzielt.

29.01.1966 7 Grad 3 mm Jagdgenossenschaftsversammlung

30.01.1966 10 Grad Förster Vasterling wird beerdigt.

31.01.1966 10 Grad mit den Junggesellen nach Peine zur Härke-Brauerei. Führung durch den Betrieb. Der Rechtsbinder wurde an den Schrotthändler für 15 DM verkauft.

06.02.1966 12 Grad 25 mm Regen

07.02.1966 8 Grad 12 mm. 20 Uhr Stierhaltungsverein-Generalversammlung.

20.02.1966 7 Grad Karnevalsumzug in Lebenstedt geblasen.

23.02.1966 11 Grad Schlachtefest mit zwei Schweinen 2,70 und 2,5 Zentner. 60 Dosen Wurst mit Schlachter Brunke geschlachtet.

01.03.1966 7 Grad Mucha aus Bettrum (Sägemann) schnitt das Holz. 3 Std. für 50 DM.

06.03.1966 7 Grad Vertrag über Kindergarten.

20.03.1966 – 1 Grad. Kirchenvorstandswahl. Wieder gewählt waren: Richard Becker, Wilma Bock, Marlies Burgdorf, Gerhard Hanke, Willi Schäfer, Robert Sonnemann sen. und Otto Vasterling

28.04.1966 18 Grad 4 mm 19 Uhr Blasen beim Marschieren geübt.

08.05.1966 10 Grad Reinhold Jahnke mit 29 Ring König der Junggesellen.

09.05.1966 8 Grad Bläserchor hatte Übungsabend.

14.05.1966 + 14 Grad. Schützenfest in Berel sehr schönes Wetter an beiden Tagen. Der Hornburger Ackerwagen war beim Fest mit eingesetzt. 20 DM dafür. 12.30 Uhr zum Umzug geblasen. Schützenkönige Jahnke, Sievers und Pape und die Schulkinder abgeholt.

15.05.1966 + 16 Grad. Das erste Mal seit Jahren sehr schönes Wetter an beiden Tagen. "Tausende beim Bereler Volksfest"

Ein großer Erfolg war das Schützen- und Volksfest des Landwehrvereins, das am Wochenende im Bereler Ries gefeiert wurde. Begünstigt durch das sommerliche Wetter, hatten Veranstalter, der Kyffhäuserverein und die Aussteller gute Einnahmen. Mehrere hundert Personenwagen säumten an beiden Tagen den breiten Weg und die Feldwege vor dem Festplatz. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit zu einem erholsamen Spaziergang im Gemeindewald. Vor­wiegend aus Salzgitter, dem Landkreis Wolfenbüttel und dem Hildesheimer Raum kamen die Schau­lustigen. Oberst Gruppe I Heine Hoffmeister, 1 Adjutant Werner Pape. Jugendkönig Hans-Dieter Diestel.

Schlagzeile der Salzgitter-Zeitung: "Werner Pape wiederum Schützenkönig". Junggesellenkönig Reinhold Jahnke, Freischeibe Georg Worpus. Der Umzug dauerte 2 Stunden. Bürgermeister Brendemühl und die festlich gekleideten Schulkinder wurden abgeholt. Lehrer Hasso Lies hatte sich auch diesmal viel einfallen lassen. Hahnenkampf, Dosen­laufen ...

Über 200 Gäste zum Frühstück brachten den Wirt in Verlegenheit, als die Portionen nicht reichten. Die Premiere eines neuen Musikstücks gab die 20 Mann zählende Bereler Blaskapelle unter der Leitung von Albert Sievers. Ein Fest klang aus an das die Bereler nach lange denken werden. Schützenoberst war Heinrich Hoffmeister jun.             Vorsitzender Hermann Bartels.

19.05.1966 18 Grad, vormittags etwas regnerisch. Um 9 Uhr in Lichtenberg geblasen.

28.05.1966 13 4 mm Regen. Sängerfest in SZ-Lichtenberg. Junggesellen richteten einen Maibaum auf, jeder Junggeselle erhielt 2 Flaschen Bier von Wirt Lüder. Am südlichen Waldrand wurden dann die Eier gebraten.

13.06.1966 24 Grad M32 Gewitter - 04.07.1966 24 Grad 2 schwül, Gewitter.

30.06.1966 Berel hat 537 Einwohner. Die Gemeinde Burgdorf hat 2119 Einwohner.

16.07.1966 18 Grad trüb. Möbel Israel hatte Einweihungsfeier der Bläserchor spielte in der neuen Halle. 2000 Besucher. Generalversammlung der Forst.

 

17.14               1966  TSF Einweihung Feuerwehrauto

04.08.1966 16 Grad Georg Worpus hat Polterabend. Abends wurde das neue TSF-Feuerwehrauto eingeweiht.

07.08.1966 20 Grad Waldkonzert im Bereler Ries. Das 7. Jahr feierte der Bereler Bläserchor sein Waldfest. 400 Gäste waren erschienen. Der Vorsitzende Richard Geldmacher junior hielt wie der Bürgermeister Brendemühl dazu eine Ansprache an die Anwesenden. SZ Zeitung

12.08.1966 28 max. 35 Grad

14.08.1966 28 Grad Sturm, Abkühlung.

01.09.1966 16 Grad 6 mm Albert Meyer wurde beerdigt.

25.09.1966 16  Grad. Der größte Kürbis wurde bei Hermann Bock auf dem Kohlgarten vor dem Dorfe in der Nacht gestohlen.

04.10.1966 15 M28         05.10.1966 13 Grad halb bedeckt, Nebel, sehr heißes Wetter schön.

18.10.1966 14 Grad klar, warm. 20 Uhr Feldmarkgenossenschaft.

20.10.1966 13 Grad 4 mm. Haare geschnitten                                                           >> 1,80 DM.

27.10.1966 8 Grad diesig. 15 Uhr Zuckerrüben Generalversammlung in Dingelbe.

12.11.1966 - 2 Grad Bodenfrost, Nebel. Mit dem Bundeswehrbus nach Nienburg Langendamm zum Wettschießen beim Instandsetzungs-Bataillon (16) gewesen. Beim 3. Unteroffizierskorps geblasen.

23.11.1966 8 Grad. Dieter Bock übergab die Junggesellenkasse an Günter Kempe.

01.12.1966 Große Koalition zwischen CDU und SPD.

04.12.1966 8 Grad Walter Laaß sen. stellte die Holzhackergruppe zusammen.

06.12.1966 – 1 Grad. Ab 8 Uhr beim Holz hacken.

09.12.1966 - 2 Grad Schneeregen.                 12.12.1966 11 Grad 35 mm

14.12.1966 8 Grad Feldjagd. Es fand kein Holzhacken statt. Die Bereler Bauern verdienten sich damals im Winter zusätzlich Geld indem sie den Holzeinschlag selbst organisierten und durchführten. Walter Laaß sen. war einer der Organisatoren. An diesem Tag war der Holzeinschlag wegen der Jäger zu gefährlich und er fiel an diesem Tag dann aus.

17.12.1966 11 Grad Hermann Bock verkaufte Weihnachtsbäume im Wald.

24.12.1966 4 Grad Schneefall.                        25.12.1966 – 2 Grad

30.12.1966 4 Grad 7 mm Regen

31.12.1966 4 Grad Regen. 9,89 Grad Jahresdurchschnitt der Temperatur um 7 Uhr morgens

 

17.15              1966 Wiedergründung der Bereler Frauenhilfe

1966 die Bereler Frauenhilfe wird wieder gegründet.

 

02.01.1967 5 Grad Tiere werden auf ABC untersucht.

03.01.1967 4 Grad Schneefall und Regen. Dieter arbeitet als Holzfäller im Bereler Ries jeweils 8 Std. am Tag.

04.01.1967 1 Grad 15 mm Schneewasser Jagdvorstandssitzung 19.30 Uhr

15.01.1967 7 Grad Junggesellen fuhren in den Harz.

18.01.1967 0 Grad Bodenfrost Holzhackerabschluss.

21.01.1967 2 Grad. Feuerwehrgeneralversammlung 20 Uhr.

Januar 1967 die KK-Berel hatte 61 Mitglieder und 4 Ehrenmitglieder
09.02.1967 Fahnenschrank Heinrich Hotopp aus Eichenholz   = 155,00 DM.

11.02.1967 - 2 Grad Junggesellen feiern Karneval.

27.04.1967 Bläserchor Berel erhielt eine jährliche Zuwendung dies Jahr 250,00 DM.

30.04.1967 7 Grad. Junggesellenscheibe: Sieger Hans-Jürgen Geldmacher 28 Ring.

01.05.1967 4 Grad. Blasen in den Mai. Essen in der Gastwirtschaft Lüder. Tanz in Hohenhameln.

02.05.1967 7 Grad. Zelte von Söhlde für den Schützenfestzeltaufbau geholt und aufgebaut. Man nahm sich Urlaub für den Zeltaufbau. Vom Tragen der Balken schmerzten die Schultern noch einige Tage.

04.05.1967 3 Grad klar. Christi Himmelfahrt - für Einige war es Vatertag. Der Bläserchor war von 9 -13 Uhr am Burgberg, danach im Bereler Ries.

05.05.1967 8 Grad klar 4 Tage dies Jahr gefeiert.

06.05.1967 4 Grad klar abends 3 mm Regen. "20 jähriges Junggesellen-Jubiläum der Wiedergründung". 12 Uhr Konzert 13 Uhr Umzug. Dieter Bock und Günter Kempe führen die Kasse. Junggesellenjubiläum mit 16 Abordnungen aus Braunschweig und Hildesheim. 2,5 Std. dauerte der Umzug. Oberst ist Herbert Bartels, 1. Adjutant Erich Vasterling, 2. Adjutant Hans Smentek. König der Landwehr Hermann Bartels, Junggesellenkönig Hans-Jürgen Geldmacher, Freischeibe der Junggesellen Reinhold Jahnke, Jugendkönig Jürgen Dobbratz

07.05.1967 8 Grad schönes Wetter. Von 9-11 Uhr zum Frühstück geblasen. Umzug 12 Ehren­damen mit im Umzug. Abends an der Kasse. Zusätzlich war eine Bundeswehrabordnung erschienen. 9-11 Uhr wurde zum Frühstück geblasen. Mehrere Ehrenwagen waren im Umzug u. a.: Hermann Bocks Kutsche wird von Otto Elsmann gefahren, es waren noch mehrere andere Festwagen dabei.

Die Junggesellen waren ganz in Weiß gekleidet. Die zwölf Ehrendamen trugen braungelbe Schärpen. Auf dem Ehrenwagen wurden die Gründer der Junggesellschaft und in einer Kutsche die „Dorfältesten“ gefahren. Schützenoberst Herbert Bartels, Adjutanten Erich Vasterling und Hans "Hänschen" Smentek. Der Schützenoberst begrüßte den Bürgermeister Brendemühl, den Gemeinderat und Vereinsabordnungen. Die Kinder, unter Leitung von Lehrer Hasso Ließ, veranstalteten Sackhüpfen und Eierlaufen, wofür es zahlreiche Preise gab. Max Gnad bekam den ersten Preis im Preisschießen. Ein großartiges Schützenfest!

1967 Fotos der aktiven Junggesellen zur 20. jährigen Wiedergründung.
von oben links: Eike Bock, Rudi Hagemann, Willi Prönnecke, Wolfgang Pape, Günter Schäfer, Manfred Bartels.

Hagemann, Hans Bock, Helmut Wesa, Heinz Peck, Günter Weldt, Günter Kempe, Dieter Bock.

Erich Vasterling, Hans-Jürgen Smentek, Hans-Jürgen Geldmacher und Herbert Bartels

 

1967
Ehrenjungfrauen:

von oben links:

Edeltraut Haars, Regina Haars, Brigitte Elsmann, Könnecker, Schremmer, Angelika Brendemühl. Sieglinde Vasterling, Monika Peck, Inge Elsmann, Jutta Plumeier, Monika Schum und Helga Könnecker.

 

20.05.1967 Bericht in der Braunschweiger Zeitung: Hermann Kleinaus „Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig“ war erschienen. In diesem Buch wurde auch Berel aufgeführt. Die ältesten schriftlichen Dokumente aus Fulda wurden damals auf Anfang des 9. Jahrhundert festgelegt. Also von 800 – 830. Wenn man berücksichtigt, dass das Bistum Hildesheim im Juli 815 gegründet wurde, engte sich der Zeitraum auf 800 – 815 ein. Man hätte sofort 1150 Jahre können, aber leider schaute wohl niemand in dies Buch hinein.

20.05.1967Hermann Kleinau veröffentlicht das Geschichtliche Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig.
10.06.1967
13 Grad regnerisch. Bläserchor spielte 0:2 im Fußball gegen den Kegelklub "Ruhige Kugel".

24.06.1967 21 Grad  6 mm                            25.06.1967 26 Grad 4 mm abends Gewitter

27.06.1967 18 M29 klar                                28.06.1967 22 bis 30 Grad morgens regnerisch

29.06.1967 22 M30 - 02.07.1967 24 bis max.32 Grad. Hermann Bocks Kutsche wurde in Nettlingen auf dem Schützenfest gebraucht.

11.07.1967 24 max. 32 Grad sehr heiß -         14.07.1967 30 M33 Gewitterregen

 

17.16   1967 Verkehrsinsel wird auf dem Denkmalsplatz eingerichtet.

14.07.1967 wurde der Graben an der Westseite des Dorfes verrohrt. Auf dem früheren Denk­mals­platz unter den Linden legte man eine Verkehrsinsel an.

18.07.1967 24 M32 Grad bis zum 03.08.1967 20 Grad. Geblasen für den Polterabend von Berthold Hotopp in Nettlingen.

10.08.1967 22 Bernhard Halbig hatte in Burgdorf Polterabend. Geblasen.

26.08.1967 22 Grad bedeckt. In Binder das Blasen vorzeitig abgebrochen.

29.08.1967 Ratsherr Gerhard Brendemühl schied aus, Ewald Bock wurde verpflichtet.

11.09.1967 13 Grad. Bei dem Kartoffelnausroden halfen die Frauen Hagemann, Eisermann, Brunke, Bartels und Weber, sowie je zwei Kinder von der Familie Alpers und Weber jeweils 5 Std.

19.10.1967 Ratsherrn Ewald Bock und Walter Jahnke wurden erwähnt.

23.09.1967 16 Grad 3 mm Junggesellengeneralversammlung Günter Kempe wurde 1. Vorsitzender. Hans-Joachim Bettin Kassierer.

26.09.1967 Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung, einen Begräbnisplatz an der Nordseite des derzeitigen Friedhofs auf dem Schullande einzurichten. Gleichzeitig sollte hier eine Leichen­halle gebaut werden.

03.12.1967 Erste Herzverpflanzung durch Prof. Barnard.

08.12.1967 - 1 Grad 10 cm Schneefall.           09.12.1967 - 6 Grad Schneefall       

12.12.1967 - 2 Grad schön. Am Abend im Gästehaus geblasen.

15.12.1967 wurde für die Dorfjugend auf dem Pfarrland über dem Schulgarten ein Bolzplatz angelegt.

15.12.1967 Maurermeister Könnecker 89 Maurerstunden a 8,25 DM. 51 Hilfsarbeiterstunden a 7,90 DM. 2250 Stück Vollsteine, usw. = 1767,10 DM siehe Anzahlung von 1500 DM, Scheibenstandbau

17.12.1967 - 2 Grad Schneefall.                     24.12.1967 11 Grad 9 mm

25.12.1967 7 Grad 4 mm                               26.12.1967 6 Grad diesig

31.12.1967 0 Grad >> 10,8 Grad Jahresdurchschnitttemperatur um 7 Uhr morgens

 

01.01.1968 – 2 Grad  3 mm Straßenglätte. Eine Spazierfahrt mit großem Tanklastzug, der in den Graben „landete“, beschäftigte die Bereler lange. Der Motorwagen war 14 m lang und der Anhänger noch mal 18. Quelle: Zeitungsbericht

02.01.1968 - 1 Grad 5 cm Schneefall. Bereler hatten Jagd, daher kein Holzhacken im Walde.

03.01.1968 0 Grad Winterlandschaft. Kein Holzhacken im Walde.

04.01.1968 2 Grad Schneeregen.

06.01.1968 -10 Grad 30 cm Schneefall 3 Std. Schneeschaufeln 4,34 Zentner schweres Schwein geschlachtet. Verwandte halfen. Hermann Hoffmeister schlachtete.

07.01.1968 -10 Grad 35 mm Schneewasser. - hohe Schneedecke-

09.01.1968 -10 Grad hohe Schneedecke.

10.01.1968 - 9 Grad Schnee lag hoch in den Feldwegen.

11.01.1968 1 Grad 15 cm Neuschnee             12.01.1968 -15 Grad 23 cm Schnee.

13.01.1968 -12 Vergnügen im Goslarer Achtermann. Sehr viel Schnee.

14.01.1968 0 Grad Sturm. Der Wettersturz verursachte Schneewehen und damit war Berel von der Außenwelt abgeschnitten.

15.01.1968 3 Tauwetter. Melkmaschinenschutzschalter voll Wasser gelaufen. Schneewasser ist durch die Decke an der Wand runter gelaufen. Die Kühe wurden mit der Hand gemolken. - bis 10 Grad Wärme. - Schnee und Schneewasser von den Böden entfernt

16.01.1968 5 Grad 27 mm Schneewasser

27.01.1968 1 Grad. Die Jagdverpachtung war zu alten Bedingungen erfolgt. Feldmarkversammlung.

29.01.1968 4 Grad Stierhaltungsvereinigung wollte neuen Bullen kaufen.

11.02.1968 4 Grad 3 mm Festzeitung für Holzhacker geschrieben.

13.02.1968 2 Grad regnerisch Dieters letzter Holzhackertag.

23.02.1968 - 2 Grad 5 cm Schneedecke.        24.02.1968 - 2 Grad. Karnevalball des Landvolks

28.02.1968 1 Grad Demonstration des Landvolks in ruhiger Form. 2500 Personen zeigten kämpferische Spruchbänder. Rehwinkel war als Redner da.

05.03.1968 3 Grad Tauwetter

06.03.1968 2 Grad 31 mm Schneeregen. 20 Uhr Versammlung der Interessengemeinschaft der Gefrieranlage Berel.

08.03.1968 Versammlung der Zuckerfabrik Groß Lafferde in der Gastwirtschaft Aumann in Nettlingen.

10.03.1968 4 Regen. Frau Fritsche wurde beerdigt.    11.03.1968 – 3 Grad 2 cm Schneedecke

13.03.1968 - 5 Grad leichter Frost.                            29.03.1968 16 bis max. 25 Grad. 

30.04.1968 12 Grad 3 mm 20 Uhr Holzversammlung.

01.05.1968 brannte es im Stall von Ackermann Meiers Arbeiterhaus.

05.05.1968 14 Grad klar. Junggesellenscheibe mit 29 Ringen ist Dieter Bock Junggesellenkönig vor Jürgen Geldmacher 28 Ring.

09.05.1968 14 Grad regnerisch Zelte geholt.

11.05.1968 Protest wegen der Notstandsgesetze.

11.05.1968 16 Grad bedeckt warm ohne Regen. 13 Uhr großer Festumzug: Autoskooter war der größte Anziehungspunkt. Lehrer Hasso Ließ leitete das Kinderfest. Bei Dieter Bock gab es Pfirsichbowle.

12.05.1968 8 Grad 4 mm Regen. Schützenfrühstück wurde vom Bereler Bläserchor begleitet. Schützenoberst der Junggesellen Manfred Bartels Adjutanten: Wolfgang Pape und Hans-Joachim Bettin. Käthe Gnad errang zum ersten Mal die Damenscheibe. Die Junggesellschaft zeichnete Hans-Jürgen Smentek und Erich Vasterling zum Ehrenschaffer aus. Herbert Bartels wurde zum Ehrenoberst ernannt. Kasse: Dieter Bock. Junggesellenkönig Dieter   Bock, Jugendkönig, Freischeibe Reinhold Jahnke, König der Landwehr Werner Pape, Jugendscheibe Alfred Niehoff junior, Die erste Damenscheibe schoss Käthe Gnad.

13.05.1968 12 Grad Hermann Sievers jun. verunglückt. - Unter die Hackmaschine geraten.

15.06.1968 20 max. 30 Grad abends Gewitter Hannover Landjugend Stadthalle.

16.06.1968 22 max. 30 Grad Gewitter 12 mm            17.06.1968 24 max. 30 Grad

18.06.1968 22 Grad 42 mm Gewitter. Bei Böttger Stall und Keller mit Lehmschlamm überflutet. Hagelschaden auf Rüben und Getreide.

19.06.1968 18 bis max. 30 Grad trocken.

05.07.1968 21 Grad Strohbinder und Dreschmaschine demontiert.

11.07.1968 18 Grad Gewitterschauer             12.07.1968 16 Grad 11 mm

20.07.1968 16 Grad 1 mm diesig 3 mm Regen Berghölzchen Landjugendvergnügen. Hermann Sievers jun. aus dem Krankenhaus auf 2 Tage Hausurlaub entlassen. Albert Brunke wurde um 15 Uhr beerdigt.

29.07.1968 18 Grad 45 DM für einen Morgen Rüben hacken an Frau Eisermann.

 

07.08.1968 24 Molkereigeneralversammlung in Hoheneggelsen.

08.08.1968 20 Grad 4 mm. Frau Auguste Hagemann gestorben.

09.08.1968 24 sehr warm unbeständig

10.08.1968 24 max. 32 Grad

 

17.17               1968 Fusion der Zuckerfabrik Burgdorf

23.08.1968 SZ Zeitungsbericht über die Fusion der Zuckerfabrik Burgdorf mit der Zuckerfabrik Lehrte. In Burgdorf werden dann nur noch Rüben angenommen.

25.08.1968 beschloss der Gemeinderat das frühere Armenhaus, an den Mieter Karl Voges für 8.000 DM zu verkaufen.

28.08.1968 18 Grad unbeständig 19.30 Uhr Röntgenreihenuntersuchung in der Schule.

10.09.1968 20 Grad klar. Frank Weber, Renate Weber, Andreas Weber und Wolfgang Alpers halfen je 4 Std. beim Kartoffelnaufsammeln.

11.09.1968 20 Grad klar. Alpers, Brunke, Elsmann, Lüder, Hoffmeister, Renate, Andreas Weber und Wolfgang Alpers halfen beim Kartoffelaufsammeln.

24.09.1968 Der Verbindungsweg zwischen Dorf und Bereler Ries, der Lehmkuhlenweg erhielt eine geteerte Straßendecke.

05.10.1968 14 Grad 2 mm. 1 Fuder Schutt zur Steinkuhle

09.10.1968 12 Grad 3 mm. Versammlung der Lafferder Zuckerfabrik

11.10.1968 3 Grad Gottlieb Weldt war gestorben und am 15.10 begraben. 16,55 DM für Musik. Der Friseur Heinrich Möller war krank, in Lesse beim Friseur 3 DM bezahlt.

22.10.1968 Günter Spengler Bürgermeister in Burgdorf.

08.11.1968 Die Unterhaltungskosten des Friedhofs wurden laut Vertrag von der politischen Gemeinde übernommen.

10.11.1968 14 Grad. Junggesellenhalbjahresversammlung 16 Uhr

08.12.1968 - 2 Grad. Mit Holz hacken angefangen 8 Std.

11.12.1968 - 9 Grad sehr kalt. Kein Schnee auf die Saaten.   

12.12.1968 -11 Grad Landjugend.                             13.12.1968 -10 Grad

19.12.1968 - 1 Grad. Nebel Fritz Kickel wurde beerdigt. Bei Heinrich Möller 2 DM für Haare schneiden.

21.12.1968 4 Grad regnerisch. Forst verkaufte Weihnachtsbäume.

22.12.1968 4 Grad Walter Laaß jun. Geburtstag.

24.12.1968 0 Grad 11 mm regnerisch 17 Uhr Christkirche.

25.12.1968 - 2 Grad                                                  26.12.1968 - 2 Grad etwas Schnee.

28.12.1968 - 2 Grad geschlossene Schneedecke von 5-10 cm

31.12.1968 - 6 Grad. 9,67 Grad Jahresdurchschnitttemperatur um 7 Uhr morgens gemessen.
1968 Ein Liter Heizöl kostete damals nicht mal 10 Pfennig. In einem Jahr brauchte man ungefähr 3000 Liter. – Man stellte von Holz/Kohle auf Öl um - .

 

01.01.1969 – 3 Grad Schneeschauer                          06.01.1969 Feldjagd

15.02.1969 Werner Bührig ist im Alter von 83 Jahren gestorben und wurde am 18.02 beerdigt. 28 mm Schnee

13.03.1969 – 1 Grad Eissturm - 15.03.1969 – 2 Grad Eissturm

11.4.1969 das Schulwesen wird ab dem 01.08.1969 neu geregelt. Die Schuljahrgänge 1- 4 blieben noch hier, die Jahrgänge ab 5. Klasse gingen nach Lebenstedt zur Schule.

19.04.1969 Ella Sievers starb nach einem halben Jahr Krankheit an einem Gehirntumor. 30 Jahre alt.

02.05.1969 Ein Flächennutzungsplan und ein Ortsbebauungsplan wurde beschlossen, aber von der Bezirksregierung zunächst abgelehnt.

04.05.1969 Manfred Bartels war mit 29 Ringen König geworden.

10.05.1969 12 Grad 4 mm Regen

11.05.1969 16 Grad Veranstalter Kyffhäuser Berel, Vorsitzender Hermann Bartels jun.. „Der Bereler Bläserchor feierte im Mai 1969 gemeinsam mit der Kyffhäuserkameradschaft, die ihr 60. Gründungsfest hatte, ihr 10-jähriges Bestehen. Konzertreisen und Ausflüge durch den norddeutschen Raum, nach Holland, an den Rhein und an die Mosel gehörten bald zum „Alltag“ der Bläser. Auch die Partnerinnen waren dabei sowie die „Fans“ aus Berel, die anfangs die Vorhaben begleiteten. Die vom Bläserchor organisierten Konzerte im Bereler Ries konnten sich in das Veranstaltungsprogramm mit einreihen.“ Quelle Bläserchorchronik von Manfred Bartels 2008. Die 13 Gründungsmitglieder des Bereler Bläserchores wurden mit jeweils einer Silbernadel ausge­zeichnet. 1969 sind es 23 Mitglieder. Dem Kapellmeister Albert Sievers, des weit über die Grenzen Berel bekannten Bereler Bläserchores, wurde für seine Verdienste von Manfred Bartels eine gravierte Silberschale überreicht.

Auf Einladung nahmen auch einige Offiziere der 5th Irish Dragoon Regiments, welches sich zu Manöverzwecken im Ries aufhielt, am Schießen teil. Manfred Bartels wurde Junggesellenkönig. Der Damenkönigin Gisela Pape wurde in diesem Jahr erstmalig anstatt der Königsscheibe eine Königskette und ein Blumenstrauß überreicht.

Vertragsinhalt von 1969 zwischen der Kyffhäuserkameradschaft Berel und Herrn Otto Unverzagt und dem Ausrichter Herrn Riesmann.

- Der Verein überlässt die Bewirtschaftung dem Ausrichter.

- Der Verein stellt den gesamten Festplatz kostenlos zur Verfügung mit der Auflage, dass die Fa. du Carrois u. Mundt einen Platz für Autoskooter, einen Schießwagen, ein Kinderkarussell und einen Zuckerwarenverkauf gestellt bekommt.

- Der Ausrichter übernimmt die Kosten der zwei Festzelte sowie die Kosten der GEMA, die Vergnügungssteuer, Strom und Wasserverbrauch, Toilettenwagen, Werbung, Instandsetzung des Platzes nach dem Fest, Verpflegung der Arbeitskräfte beim Holen und Aufbauen der Zelte.

- Der Verein verpflichtet sich, die zwei Zelte zu holen und aufzubauen.

- Der Eintritt auf den Festplatz und das Speisezelt ist kostenlos.

- Der Verein erhebt nur Eintrittsgelder für das Betreten des Tanzzeltes.

- Der Ausrichter zahlt dem Festausschuss in bar am Sonnabend, den 10 Mai 1969, 1700 DM an die Festausschussmitglieder Hermann Bartels, Sepp Klein, und Kassierer Bernd Hoffmeister aus.

11.05.1969 Schützenfesteinnahmen 193 Festkarten a 5 DM, 247 Tanzbänder 3 DM Platzmiete von Riesmann 1700 DM, für GEMA von Riesmann 320 DM                  3729 DM

11.05.1969 Schützenfestausgaben: Musik Brendecke 1170DM, Musik Mylius 170 DM

Bläserchor für Bier und Essen 135,60 DM usw. 1955,07 DM. GEMA 229 DM. Zeltwache am 8. und 9. Mai übernahm Herr Alpers. Unterschrieben von Bernhard Halbig. Schützenoberst der Kyffhäuser Gruppe II: Hermann Bartels, 1 Adjutant Sepp Klein. Kassierer Bernhard Halbig. Junggesellenkönig Manfred  Bartels, Freischeibe Rudolf Pape, König der Landwehr Max Gnad. Jugendkönig Alfred Niehoff, Damenkette Gisela Pape, Es wurde die Damenkette ausgeschossen, weil es keinen zum malen einer Damenscheibe gab.  

 

17.18  1969 Bau der Leichenhalle

18.06.1969 Begann die Einrichtung des neuen Begräbnisplatzes und der Bau der Leichenhalle.

21.07.1969 Die ersten Menschen betreten den Mond. Millionen verfolgten es am Fernseher.

27.07.1969 24 – 30 Grad Gewitter - 30.07.1969 28 Grad

31.07.1969 Haare schneiden in Lesse kostete 3,20 DM.         04.08.1969 24 – 34 Grad

11.08.1969 Die SG Baddeckenstedt lehnt es ab, in SZ-Lesse einer Mittelpunktschule zuzustimmen. Vorübergehend hat die SG keine Bedenken, eine eigenständige Lösung in Baddeckenstedt wurde angestrebt. 400 DM soll die Schulplatzumlage pro Kind kosten. Buxtehude diente als Vorbild.

19.08.1969 SG Baddeckenstedt: Zwischen 2,8 bis 3,25 Millionen sollte der Schulneubau in Baddeckenstedt mit Schwimmhalle und Turnhalle kosten.

20.08.1969 Die Bereler Ratsherrn sagten ja zum Schulneubau in Baddeckenstedt.

02.09.1969 Familie Weber half beim Strohaufpressen mit. Herr Weber 4 Std., Andreas 4 Std., Heinz 2 Std. und Frau Weber 3 Std.

05.09.1969 Das 40.000 m2 große Schulgelände wurde für 5 DM / m2 gekauft. SG Burgdorf Assel.

12.09.1969 beschloss die Gemeinde, dem von der Pfarre gegründeten Kindergarten mit 300 DM zu bezuschussen. Für kleine Anschaffungen werden 50 DM gezahlt.

12.09.1969 Der Gemeinderat beschloss mit 5 gegen 3 Stimmen die Mitfinanzierung der anteilig anfallenden Kosten für den Ankauf von Baugelände zur Erbauung der Mittelpunktschule in Baddeckenstedt.

16.09.1969 Beim Kartoffelauflesen halfen mit: Frau Weber 7,5 Std., Andreas 3 Std., Frau Alpers 3,5 Std. und Frau Lüder 4 Std.

03.10.1969 die Straße Damm erhielt einen neuen Bürgersteig, er ist jetzt 15 cm höher als die Hofeinfahrt.

10.10.1969 Schmotzer Rübenroder für 5.000 DM gekauft.

25.11.1969 286 Meter NYY 4 *10, Zählertafeln, usw. über Reinhold Jahnke. 1738,42 DM betrug die Rechnung für die Stromversorgung des Bereler Schützenhauses.

29.11.1969 Immergrün Fest – normal – nichts Besonderes.

03.12.1969 13 Furniereichen in 8 Std. geschlagen.

04.12.1969 13 Furniereichen in 6,5 Std. geschlagen.

05.12.1969 19 Furniereichen in 6,5 Std. geschlagen.

16.12.1969 nach 6 Std. Holz hacken. Walter Laaß sen. 50 Geburtstag gefeiert.

21.12.1969 – 20 Grad die Melkmaschine ist eingefroren. Nach einiger Zeit wieder in Gang gebracht.

24.12.1969 0 Grad Tauwetter.                        25.12.1969 + 3 Grad

31.12.1969 – 13 Grad.

1969 Von Niehoffs Hause bis an Müllers Ecke baute man den Bürgersteig neu aus.

 

17.19      1969 Gründung der Jugendfeuerwehr Berel

1969 Die Jugendfeuerwehr Berel wird gegründet.

1969 Ewald Bock zählt folgende existierende Vereine für Berel auf: Der Frauenkegelclub „Fidele Schwestern“, die beiden Männerkegelclubs „Fidele Brüder“ und „Ruhige Kugel“. Der Junggesellenverein, der Jugendclub, der Bläserchor und Kyffhäuserkameradschaft (früher „Landwehr“) und die Institution der Gemeinde die „Freiwillige Feuerwehr Berel“.

Politisch und wirtschaftlich gab es im Dorf eine Umwälzung wie nie zuvor: Die meisten Einwohner waren jetzt Arbeitnehmer. Selbstständige Gewerbetreibende waren nur noch ein Bäcker­meister Erich Meier und Kaufmann Max und Käte Gnad und ein Pächter in der Gast­wirt­schaft Bührig. Die kleineren Hofbesitzer (Brinksitzer und Kotsassen) hatten nach und nach bei steigendem Kostendruck und bei sinkenden Einnahmen die Konsequenz gezogen, die Land­wirtschaft und ihr kleines Gewerbe aufzugeben und als Arbeitnehmer mehr Geld zu ver­dienen. Mit dem Zuzug in der neuen Siedlung erhöhten sich die SPD Stimmen und die Stimmenmehrheit lag nun bei der SPD.

 

01.01.1970 – 10 Grad                                    02.01.1970 - 9 Grad Schneefall Verwehungen.

03.01.1970 3 Grad Schneefall Bodenfrost.      04.01.1970 – 6 Grad

05.01.1970 – 3 Grad 1 Std. im Wald Schnee geräumt.

09.01.1970 – 5 Grad. Die Bereler Straßen waren zugeweht.

13.01.1970 wurde der Rat sich dahingehend einig, dass die Zentralheizung in der Schule auf beide Klassen und auf den Flur ausgedehnt werden soll. Auf Antrag von Günter Diestel wurde in dieser Zeit die Grenze zwischen seinem Grundstück und dem Schulgelände begradigt.

15.01.1970 0 Grad. Der Regen gefror zu Glatteis. Generalversammlung Zuckerfabrik Burgdorf.

17.01.1970 JHV Feuerwehr. 15 Anwesende. Mangelnde Dienstbereitschaft der Wehr wurde beklagt. Die Unterrichtsstunden sollten im Winter stattfinden. Die Jugendgruppe war mit Begeister­ung und Interesse beim Feuerwehrdienst. Aufgrund schwacher Beteiligung wäre bei einer Alarm­übung am 22.09.69 ein Brand wohl nicht zu löschen gewesen. Dienstabend jetzt an ersten Montag im Monat. Die Freiwillige Feuerwehr in Gr. Himstedt hatte zum 45 jährigen Stiftungs­fest eingeladen. Nach Wöhle wollte keiner mitfahren. Das Essen sollte jetzt aus der Kasse bezahlt werden. Ein Kameradschaftsabend soll stattfinden. Festausschuss Lüder, Pommerehne und Wietbrock. Kamerad Pommerehne wurde überredet seinen Posten als Maschinisten beizubehalten, wenn alle regelmäßig ihren Dienst tun. Voges wurde zum Geräte­wart gewählt. Walter Bührich Schriftführer, Günter Diestel Gemeindebrandmeister

29.01.1970 – 2 Grad 2 cm Schneefall. Landvolkversammlung

30.01.1970 – 6 Grad.                                     31.01.1970 – 10 Grad schön, windig.

01.02.1970 – 6 Grad Kirchweg 30 min Sand und Salz gestreut.

05.02.1970 6 Grad 89 mm Schmelzwasser

06.02.1970 – 2 Grad 10 cm Schnee. 30 min Schnee geschaufelt. Jagd- und Feldmarkgenossen-schaftsversammlung. In Peine fand der Bauernball statt.

09.02.1970 6 Grad. 1 Fuder Asche aufgeladen.

10.02.1970 – 1 Grad. Es lag noch viel Schnee, 15 min Schnee gefegt.

12.02.1970 – 1 Grad 30 cm Schneefall           14.02.1970 – 5 Grad Schneefall

17.02.1970 – 8 Grad sonnig

20.02.1970 3 Grad Tauwetter. 30 min. Schnee geschippt. Eltern zum Altennachmittag.

21.02.1970 4 Grad 38 mm Tauwasser            23.02.1970 – 1 Grad Schneeregen

 

17. 20      1970 Einrichtung eines kirchlichen Kindergartens

Mit Bezuschussung der Gemeinde und unter Leitung der Pfarre begann die Einrichtung des Kindergartens im Pastorenhaus
von links nach rechts: 1. Willi Vasterling, 2. Frank Ott, 3.Gabi Pfeifer, 4. Gudrun Wolter. Vordere Reihe: 1. Christine Schaare, 2. Marianne Erbe, 3. Frauke Vornkahl.


 

 

 

 

Original: Margot Mokroß Lesse.

 

01.03.1970 2 Grad Tauwetter, Schnee. Es wurde Frau Mokroß als Kindergartenleiterin ein­ge­stellt. 27 Plätze wurden fertig gestellt, davon 5 für Kinder aus Burgdorf. Es stellte sich in den folgenden Jahren heraus, dass der Kindergarten zu klein war, da nicht alle Kinder auf­ge­nommen werden konnten. Es kamen Beschwerden von den Nordasseler Eltern, dass die Kinder aus Nordassel keine Chance hatte, aufgenommen zu werden, obwohl Berel zur Gemeinde Burgdorf gehört.

02.03.1970 0 Grad Bodenfrost.                      03.03.1970 2 Grad Tauwetter.

04.03.1970 3 Grad                                         05.03.1970 – 0 Grad Schneeschauer

06.03.1970 – 1 Grad Schneesturm. Berel von der Außenwelt abgeschnitten.

10.03.1970 – 0 Grad Nettlinger Kirche ist abgebrannt.

11.03.1970 SG Baddeckenstedt: Die Gemeinde Nordassel und Burgdorf beschloss die Schulverwaltung, für die Grundschule, auf die Samtgemeinde ab dem 01.08.70 zu übertragen.

13.03.1970 - 2 Grad 2 mm. Hackeklötze vom Wald geholt. Holzhackerabschluss gefeiert.

15.03.1970 – 4 Grad 64 mm Schneewasser.

16.03.1970 3 Grad Sprühregen. Alle 6 Kühe wurden für 5622,12 DM verkauft. Abschlachtungsaktion der Regierung.

21.03.1970 4 Grad Junggesellenversammlung. Firma Kiel aus Bettrum hob die Klärgrube aus.

22.03.1970 6 Grad 14 mm                                         26.03.1970 – 2 Grad.

29.03.1970 – 2 Grad Ostersonntag 20 cm Schnee. 45 min Schnee bei der Kirche geschippt.

30.03.1970 7 Grad

02.04.1970 3 Grad Bodenfrost. Schneetreiben.           03.04.1970 – 0 Grad Schneewetter.

04.04.1970 – 1 Grad. Schneeschauer morgens um 5 – 5 Grad.

05.04.1970 – 2 Grad Schneewasser.                          07.04.1970 2 Grad Schauer regnerisch.

08.04.1970 – 2 Grad              16.04.1970 6 Grad 8 mm Regen Heinrich Möller wurde beerdigt.

30.04.1970 1 Grad Schneewasser

05.05.1970 12 Grad schön, windig. Spadaka Jahreshauptversammlung in Lesse. Ver­schmelz­ung von Barbecke mit Lesse.

 

17.21              1970 Bau der Samtgemeindeschule in Baddeckenstedt

02.05.1970 Samtgemeinde Baddeckenstedt. 3,82 Millionen sollte der Schulbau in Baddeckenstedt kosten und am 01.08.1971 fertig sein.

06.05.1970 Die Gemeinde Berel nahm am Wettbewerb „Unser schönstes Dorf“ teil.

09.05.1970 20 Grad sonnig windig Schützenfest der Kyffhäuser Gruppe I. Oberst Werner Pape, 1. Adjutant Manfred Bartels, 2. Adjutant Heinrich Voges.

König der Landwehr Werner   Pape, Freischeibe Bernd Hoffmeister, Junggesellenkönig Heinz Peck, Jugendkönig Frank Sievers, Damenkette Annemarie Jahnke        

10.05.1970 18 Grad Schützenfest in Berel Frühstück 4,50 DM 13 Uhr Umzug Kyffhäuserkameradschaft als Veranstalter. Zur Unterhaltung spielten der Bereler Bläserchor und die Kapelle Otto Brennecke.

12.06.1970 Eine Gemeindeschwester wurde in der Samtgemeinde eingestellt.

16.06.1970 18 Grad heiß, schön

19.06.1970 24 bis 30 Grad sehr heiß - 22.06.1970 24 bis 30 Grad 2 mm Gewitter

28.06.1970 30 Grad gegen Abend Gewitter. Starker Regen

03.07.1970 KK Berel Luftgewehr Diana 60 von Selent SZ-Lebenstedt für 267 DM gekauft

20.07.1970 Man zog die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes in Erwägung. Vom Landkreis Wolfenbüttel sollte das Spritzenhausgrundstück zurückgekauft werden.

01.08.1970 16 – 30 Grad schön heiß.

 

17.22     1970 Buswartehäuschen bei Bäcker Meier

02.08.1970 wurde beschlossen ein Buswartehäuschen, bei der Bäckerei Meier, zu errichten. Karl Heinz Pommerehne sollte es aufbauen. Die vorherige Bushaltestelle war in der Breiten Straße bei Gerhard Hagemann. Berel erreichte den 5. Platz im Landkreis Wolfenbüttel beim Wettbewerb „Unser schönstes Dorf“. Ein Geldpreis in Höhe von 1500 DM wurde überreicht.

08.08.1970 + 20 Grad; Blitzeinschlag um das Auto in Farmsen. Ein Blitz schlug bei Hermann Bock ein. Fernsehapparat war eine Sicherung ausgefallen, eine Glühlampe explodierte. Radio war danach auch defekt. Im Treppenhaus und auf dem Boden roch es noch brandig. Auch bei Familie Pommerehne und anderen Bereler Haushalten hatte der Blitz viele elektrische Geräte (Fernseher) zerstört. Die Firma Haußmann in Nettlingen freute das Reparaturaufkommen. Ein richtiges Gewitter „brachte“ ca. 30 Fernsehgeräte.

25.08.1970 von der Samtgemeinde Burgdorf-Assel an die KK-Berel 1000 DM

Herbst 1970 die Jungschützengilde errang unter der Leitung von Manfred Kroll und Reinhold Jahnke ihre bis dahin höchsten Erfolge.

1.    Bundessiegerin Elke Geldmacher verh. Kraune und

2.    Bundessiegerin Karin Schremmer sowie

1. Mannschaftssiege beim Kreis-, Landes- und Bundesschießen

07.12.1970 Deutsch-polnischer Vertrag. Brandt kniet in Warschau nieder.

23.12.1970 + 3 Grad; leichter Schneeschauer

24.12.1970 – 3 Grad;

25.12.1970 – 3 Grad Schneefall.

26.12.1970 – 4 Grad Sand auf den Kirchweg gestreut.

31.12.1970 – 8 Grad. Es liegt Schnee. 8,6 Grad als Jahresdurchschnittstemperatur um 7 Uhr morgens.

1970 – 1972 wurden die Bürgersteige an der Schule und am Friedhof gebaut. Der Gemeinde­fischteich wurde an Weske SZ - Lesse verpachtet.

1970 wurde die Zuckerfabrik Burgdorf stillgelegt und zur Rübenannahmestelle für das Werk Clauen, das der Lehrter Zucker AG gehört. Die Aktien wurden übertragen.

1970 Statistik Berel: Finanzen Schlüsselzuweisung 56.456 DM, Kreisumlage 36.558 DM, Gewerbe­steuer­umlage 1.506 DM. Schulden 14.178 DM. Die Samtgemeinde Burgdorf Assel hat 2327 Ein­wohner. Berel hatte 37 Personen die in Land- und Forstwirtschaft, 101 Personen die im produ­zierenden Gewerbe, 54 im Dienstleistungsbereich tätig. 147 Auspendler gab es.

1970 Wilhelm Bock hatte im Laufe des Jahres ein nördlich gelegenes Stück Gartenland in der Gartenstraße, von Bodo Barthauer dazugekauft und die Teilung grundbuchlich für Lieselotte Dobbratz und Edith Bembenneck eintragen lassen.

1970 Nach dem Krieg wohnten in Englers Haus Spill und Jahnke. Später wohnte lange Zeit Frau Smentek mit Kindern und Familie Hacke. 2008 Fricke

1970: Nach dem Krieg wohnten im Süden von Dobbratz Krause und Radke. Nach dem Tod von Krause wurde das Haus an Scholz, einen Rentner verkauft. Von Scholz wiederum erwarb es Karl Siegmund und nach seinem Lottogewinn baute er es um. Seine Mieter waren Tasch und Bierfreund, sowie später Voigt. 2008 Halbig

 

04.01.1971 – 17 Grad und am                        06.01.1971 – 14 Grad

22.01.1971 Beschluss über die Aufstellung eines Münzfernsprechers.

Seit 1971 zählt zu den immer wiederholenden Auftritten des Bläserchor Berel erstmals auch die mehrmals im Jahr stattfindenden Versammlungen der Kyffhäuserkameradschaft Berel.

05.02.1971 Dem verstorbenen Tiefbauunternehmer Otto Kiel aus Bettrum wurde eine Gedenkminute gewidmet.

19.02.1971 Genehmigung zum Bau eines Abwasserkanals in der Nordstraße (an Tichelmann vorbei) wurde erteilt.

19.03.1971 Um die Spritzenhauseiche wurde eine Rundbank gebaut.

30.03.1971 Sitzung Samtgemeinde Burgdorf-Assel

1. Die Samtgemeinde Burgdorf-Assel verhandelte mit der Samtgemeinde Innerstetal über einen Zusammenschluss.

2. Der Beschluss über das Baugebiet Berel-Ost wird vertagt. Herbert Burgdorf und Gerhard Brandes befürworten die Vorlage Gänsewinkel, Geisenfeld und „An der Que“, während Kurt Möller lieber oberhalb des vorhandenen Dorfes zum Wald bauen wollte. Gerhard Brendemühl befürchtete die Einwände der Eigentümer vor dem Ries.

3. Die Aufwandsentschädigung wird mit 20 DM/Sitzung festgesetzt.

13.04.1971 Beschlussfassung der Samtgemeinden Innerstetal und Burgdorf-Assel. Kurt Möller und Gerhard Brandes waren dagegen.

1971 Das Straßenschilderangebot der Firma „Turnier“ in Hildesheim wurde einstimmig angenommen. 800 DM.

21.04.1971 10 Grad 14,05 ha bewirtschaftet. 5,09 ha Weizen, 2 ha Hafer, 2,5 ha Gerste, 4,38 ha Rüben 0,12 ha Kartoffeln.

25.04.1971 10 Grad Hans Bock 28 Ring Junggesellen-Schützenkönig.

08.05.1971 24 Grad Schützenfest der Kyffhäuser Gruppe II. Oberst Hermann Bartels, 1 Adjutant Sepp Klein. Freischeibe Alfred Niehoff j., König der Landwehr Heinz Dobbratz, Jugendkönig Richard Becker,  Damenkette Gisela Pape.

09.05.1971 24 Grad warm abends Regen. Eines großen Zuspruchs erfreute sich das Bereler Schützenfest, der Festumzug wurde vom Bereler Bläserchor angeführt. Kranzniederlegung, Abholung der Schulkinder, Darbietungen der Kinder auf dem Festzelt, Gemeinde hatte Kaffee und Kuchen gespendet, traditionelles Frühstück, Tanz auf dem Festzelt an beiden Tagen.

30.07.1971 + 24 Grad. In Nordassel fand ein Sängerfest statt.

31.10.1971 Zuschuss an den Bläserchor von der KK-Berel betrug pro Jahr 300 DM.

23.11.1971 Automatische Kleinkaliberanzeige über R. Jahnke für 1371,60 DM gekauft.

24.12.1971 10 Grad

31.12.1971 Aus der Vorlage des Landes von sämtlichen Gemeinden: Berel hat 602 Einwohner, 37 Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft, 101 Beschäftigte im produzierenden Gewerbe, 54 Beschäftigte im Dienstleistungsbereich, 147 Auspendler. Einnahmen von Berel: Die Grundsteuer A beträgt 20.528 DM, Grundsteuer B 9.543 DM, Kapitalerträge 9.679 DM, der Anteil an der Einkommensteuer beträgt 27.779 DM. Die Schlüsselzuweisung 56.456 DM. Die Kreisumlage liegt bei 36.558 DM, die Gewerbesteuer 1506 DM. Die Gesamtschulden lagen bei 14.178 DM.

 

15.01.1972 -12 Grad                          17.01.1972 -17 Grad ganze Woche  ohne Schnee

22.01.1972 - 0 Grad Nebel Feuerwehrgeneralversammlung.

30.01.1972 -12 Grad am 01.02.1972 -17 Grad und am 02.02.1972 - 2 Grad Tauwetter

20.02.1972 Der Gänsewinkel sollte Straßenlampen erhalten, später sollte dies auch in der Gartenstraße erfolgen.

21.02.1972 Die Aufstellung eines Flächennutzungsplans wurde von der Samtgemeinde Burgdorf-Assel beschlossen.

02.03.1972 3 Grad. Beerdigung Iser.

07.03.1972 4 Grad abends Regen. Feldmarkgenossenschaftsversammlung.

10.03.1972 - 2 Grad Schneeregen

12.03.1972 - 8 Grad Kirchenvorstandswahl: Gerhard Hanke 87 Stimmen, Richard Becker 79, Marlies Burgdorf 73, Kurt Möller 71, Katharina Sievers 60, Wilma Bock 58, ---  Lieselotte Löhr 55, Robert Sonnemann 54, Bernhard Mokroß 40, Alfred Wietbrock 38 Stimmen.

20.03.1972 Einweihungsschießen der autom. Schussanzeige, 14 Mannschaften           140 DM

1972 Der Bau der Schultoiletten wurde beschlossen.

1972 wurde der Bürgersteig "Im Specken" neu ausgebaut. Die Gartenstraße erhielt eine neue Asphalt­decke. Der Schulhof wurde mit Verbundsteinen gepflastert. Die Jugend bekam den ehemaligen Kohlenkeller als Aufenthaltsraum.

30.04.1972 6 Grad Silberhochzeit von Albert Vasterling.

03.05.1972 6 Grad. Das Haareschneiden kostet 2,20 DM.

Schützenfest 1972 25 Jahre Wiedergründung der Junggesellen. Oberst Manfred Bartels mit den Adjutanten Willi Prönnecke und Hans Bock.

06.05.1972 7 Grad schönes Wetter. Schützenfest. Die Schulkinder von Berel hatten unter der Leitung ihrer Lehrer Frau Trowitsch und Herrn Kaptaina nachmittags für drei Stunden das Reich für Spiel und Freude.

 

07.05.1972 6 Grad bedeckt Gewitter "25 Jahre Jubiläum Bereler Junggesellen nach der Wiedergründung". Am Vormittag fand im Zelt im Wald das Frühstück statt: Der Bläserchor Berel gab während des Essens ein Konzert. Samtgemeindedirektor Koch überbrachte auch im Namen von Samtgemeindebürgermeister Prause bei dieser Gelegenheit ein Geldgeschenk.

Mehr als Tausend Jugendliche aus 12 Junggesellschaften aus den Kreisen Hildesheim, Peine, Braunschweig und Wolfenbüttel die Bereler Vereine Kyffhäuserkameradschaft, Feuerwehr, drei Kegelklubs, Schweineversicherungsverein und die Jungschützengilde mit Festwagen nahmen teil. Fünf Kapellen und Spielmannzüge aus Lesse Vallstedt, Dingelbe und der Bläserchor Berel begleiteten den Zug durch das festlich geschmückte Dorf. Zwölf Ehrenjungfrauen in festlicher Kleidung schritten, gefolgt von Trachten und Fahnen, durch die Straßen. Der Rat der Gemeinde in einer Pferdekutsche fehlte nicht in dem farbenfrohen Bild. Die Gründer des Vereins saßen auf einem Gummiwagen. Auf dem Platz vor dem Feuerwehr­haus wurden dann die Glückwünsche der Junggesellschaft überbracht.

Junggesellen u. a. aus Mölme, Hohenhameln, Vallstedt, Burgdorf und Berel säumten nach einem festlichen Umzug die Dorfmitte. Schützenoberst Manfred Bartels begrüßte Vereine und Abordnungen. Mit großer Freude konnte er Landrat Bosse und Bürgermeister Ewald Bock begrüßen. Wegen besonderer Verdienste wurden die Junggesellen Hans-Joachim Bettin und Willi Prönnecke mit einem Orden ausgezeichnet. - Ein gelungenes Fest-.

Oberst Manfred Bartels nannte das Jubiläum einen geschichtlichen Höhepunkt. Bürgermeister Ewald Bock erinnerte daran, dass in dem über 1000 Jahre alten Dorf bereits mindestens seit dem Jahr 1729 Schützen­feste gefeiert wurden. Frau Sievers gratulierte im Namen der Ehrenjungfrauen mit einem großen Blumenstrauß. Für die Gründer des nicht eingetragenen Vereins sprach Hermann Bartels. Man wünschte in Berel, dass zukünftig die Junggesellinnen das Fest im Bereler Ries mit­gestalten mögen. Landrat Bosse sagte: Ihn habe eine große Neugierde nach Berel gezogen habe, begrüßte die aus weiten Teilen Niedersachsens herbeigeeilte Jugend mit dem Hinweis, dass trotz modernen Lebensstils das Heiraten nicht aus der Mode gekommen sei. Der Landrat wünschte den Junggesellen, dass sie bald unter die Haube kommen mögen und zusammen mit ihren Ehefrauen "für neuen Nachwuchs an Junggesellen sorgen". Ein Fass Bier wurde von ihm gespendet. Groß war die Zahl der Vereine, die zum Jubiläum gratulierten. Die Sprecher über­reichten Humpen, Pokale Plaketten und Blumen. (SZ Zeitung 10.05.1972) 1. Adjutant Willi Prönnecke, 2. Adjutant Hans Bock   

Junggesellenkönig Günther Weldt, Freischeibe der Junggesellen Max Gnad, Königscheibe der Landwehr Dieter Jahnke. Jungschützenkönigin Elke Geldmacher, Damenkette Annemarie Jahnke.        

21.05.1972 8 Grad schön. Taufe Worpus.                  26.05.1972 6 Grad 2 mm JHV Spadaka.

27.05.1972 6 Grad starker Sturm Regenschauer         28.05.1972 8 Grad 5 mm starker Sturm.

04.06.1972 9 Grad Taufe Rakownik.                          25.06.1972 18 bis 28 Grad -  
28.06.1972  18 M28 Grad

30.06.1972 Berel hat 602 Einwohner. Eine Volksschule mit den Klassen 1 – 4. Die Klasse 5 geht nach Baddeckenstedt und die Klassen 6 – 9 gehen nach SZ-Lebenstedt. In Berel war eine Bücherei vorhanden. Die Grundsteuer A Hebesatz 200 bringt 20.528 DM, Grundsteuer B Hebesatz 200 bringt 9.543 DM Sonstige 3979 DM. 27.779 DM Einkommensteueranteil.

16.07.1972 18 M32 Grad, klar - 21.07.1972 24 Grad bedeckt Gewitter sehr heiß

08.08.1972 18 M30 Grad, schön, heiß. Edeltraut Alpers 3,5 Std. 3,5 Morgen an der Steinkuhle gemäht. Ertrag 19 Zentner/Morgen.

09.08.1972 22 M31 Grad, schön, schwül. Nachts ein Schauer Regen.

12.08.1972 24 bis max.31 Grad. 3 mm Regen

13.08.1972 24 M32 Grad. In der Nacht zum 14. brachen viele starke Gewitter über Berel herein.                                                     28.08.1972 16 Grad klar. JHV in Lafferde.

05.09.1972 Attentat in München bei den Olympischen Spielen..

21.09.1972 12 Grad Polterabend Dieter Bock, Bläserchor spielte 3 Stücke. 1-Fuder-Dachziegel. 100 Liter Bier 5 Flaschen Korn. Belegte Brötchen und Brote. Musik und Tanz.

22.10.1972 4 Grad 6 mm Gemeinderatswahl 193 SPD 5 Sitze, Wählergemeinschaft 166 4 Sitze. Die SPD gewann mit Alfred Wietbrock als neuen Bürgermeister die Wahl. Der vorherige Bürgermeister Ewald Bock bleibt Ratsherr.

23.10.1972 3 Grad 7 mm Generalversammlung der Forst. Neuer Kassenwart Hartmut Schulze.

13.11.1972 4 Grad Regen Sturmtief mit vielen Toten. In der Hütte waren Schäden an den Dächern aufgetreten. In Salzgitter abgedeckte Dächer, Omnibus und LKW waren umgestürzt. Feuerhahns Scheune war bei Sepp Klein in den Garten gefallen. Die Wetterfahne war bei Dieter Bock war umgebrochen. Im Bereler Ries waren viele große Bäume umgeworfen.

14.11.1972 4 Grad Sturm flachte ab. Bedeckt

19.11.1972 2 Grad SPD + FDP hatten die 7. Bundestagswahl gewonnen. SPD 194-190, CDU 153-151, FDP16-23.

20.11.1972 Samtgemeindebürgermeister Prause wurde wieder gewählt. Günter Spengler wurde Stell­vertreter.

08.12.1972 Die Feldmarkgenossenschaft Berel gab sich eine neue Satzung.

24.12.1972 - 4 Grad am                                 25.12.1972 – 8 Grad und am 

26.12.1972 - 8 Grad                                      28.12.1972 -16 Grad Frost

31.12.1972 - 3 Grad Hermann Bock wurde beim Silvesterläuten in der Kirche eingeschlossen. Nach einer Stunde Notgeläut hatte Frau Sievers die Tür geöffnet. Siehe dazu Geschichten aus Berel. Jahresdurchschnitttemperatur 7 Grad um 7 Uhr morgens.

1972 Die Pfarrscheune wurde abgerissen. Der Platz war stand jetzt für die Außenanlagen des Kindergarten zur Verfügung.

 

17.23     1972 Stromanschluss für das Schützenhaus

1972 Das Schützenhaus wird durch ein Erdkabel an das Stromnetz angeschlossen. Heinz Böttger ist mit dem Anschluss auf seinem Grundstück einverstanden. Dafür erhält er eine finanzielle Entschädigung.

1972/4 Bodo Klose Küchenbrand

 

01.01.1973 Groß Britannien, Irland und Dänemark kommen zur EG hinzu.

Januar 1973 Referentenentwurf über die Gebietsreform von der Landesregierung in Hannover. Danach sollte die derzeitige Samtgemeinde als Einheitsgemeinde der Samt­gemeinde Baddeckenstedt zugeordnet werden.

20.01.1973 JHV FFW Berel                          28.01.1973 Landvolk Versammlung in Burgdorf

09.02.1973 JHV der Jagd- und Feldmarkgenossenschaft Berel

01.04.1973 Einführung des Pastors Lothar Mischke in Lesse.

13.04.1973 Filmabend des „Jugendklubs 2000“ Jugendliche ab 14 Jahren und Eltern sowie Interessierte waren eingeladen.

25.04.1973 20 Uhr Berufsberaterin vom Arbeitsamt stellte die Notwendigkeit einer guten Schul- und Berufsausbildung dar.

28.04.1973 Hochzeit Ingelore Weldt.  06.05.1973 Konfirmation in Berel

12.05.1973 12 Grad wenig bewölkt kalt Festbeginn 13 Uhr Programm wie sonst bis auf Beat Musik für die Jugend. In einem Vorbericht wird der Rat erteilt rechtzeitig Festkarten zu kaufen, damit man einen Platz bekommt.

13.05.1973 sonnig aber kalt an beiden Tagen. Kyffhäuserfest an zwei Tagen Vertrag mit den Beschickern: Bernhard du Carrois Holle und Otto Unverzagt Salzgitter - Lichtenberg über 10 Jahre. Die Unterschiede zu 1969 für die Beschicker:

n    Das Festzelt solle mindestens 600 qm betragen, genug Sitzmöbel und eine moderne Licht­anlage enthalten.

n    Verpflegung und Getränke für die Tanz- und Frühstücksmusik.

n     Ortsübliche Preise sollen als vereinbart gelten.

n     Einheimische Geschäfte werden bei der Belieferung des Festwirtes bevorzugt. Die Gestal­tung und Ausführung des Frühstücks wird nach den Vorstellungen des Veranstalters ausgerichtet.

n     300 DM Entschädigung beim Aufbau der Zelte

n     Festplatzreinigungsentschädigung 50 DM.

n     Beibringung der gewerblichen und baupolizeilichen Unterlagen.

n     Pachtpreis ist jedes Jahr neu festzulegen und zu Beginn des Festes zu zahlen.

n     Diese Vereinbarungen sind jedes Jahr kündbar.

n    Andere Veranstalter werden gebeten diesen Vertrag, als Verhandlungsbasis, anzuerkennen.

n     2300 DM werden als Entschädigung gezahlt. Neue Pflichten der Veranstalter:

n     3 bis 8 Mann zum Holen und Aufbau der Zelte.

n     Vergnügungssteuer trägt der Veranstalter.

    198 Festkarten à 6 DM,   237 + 55= 292 Tanzbänder à 3,50 DM wurden 1973 verkauft. Die Kapelle Brenndecke erhielt für zwei Abende Musik 1890 DM für Bier, Plakate und Blumen ca. 523 DM an Ausgaben. Mit einem Überschuss von 2558 DM ein erfolgreicher Abschluss. 

König der Landwehr Rudolf   Pape, Freischeibe Heinz Dobbratz, Junggesellenkönig Jürgen Dobbratz, Jugendkönig Wolfgang Alpers, Damenkette Ilse Meier. Quelle: Sepp Klein Oberst 1973.

19.05.1973 14 Uhr JHV der Jungschützengilde Berel

07.06.1973 JHV Genossenschaftsbank.

21.06.1973 Altenkreisfahrt nach Harzburg, Torfhaus, Wiesenbecker Teich. Okertalsperre über Osterode, Langelsheim zurück. 9 DM je Person.

02.07.1973 31 Grad im Schatten die ganze Woche bis Sonnabend dann 20 Grad.

10.07.1973 Die Gemeinde Berel beschloss in der Ratssitzung, mit 5 zu 4 Stimmen „den Anschluss an die Stadt Salzgitter“. Die Landesregierung akzeptiert die Beschlüsse nicht.

28.07.1973 morgens regnerisch W.-Gerste über 20% Feuchtigkeit 26 Zentner pro Morgen

18.09.1973 Hermann Sievers wurde beerdigt. Altennachmittag.

04.11.1973 Die Gemeinde Berel verkaufte ihr Land an: Dieter Bock "Im Gänsewinkel" 7 Morgen a 7.000 DM, Willi Vasterling 6 Morgen am Burgdorfer Weg und 4 Morgen in der alten Lehmkuhle à 7000 DM; Alfred Niehoff 2 Morgen in den Grundäckern à 7000 DM, Werner Pape 2 Morgen über seinem Grundstück am Lehmkuhlenweg à 8000 DM, Wilhelm Hagemann 48 2 Morgen Wiese an der Sange a 4.500 DM; Alfred Steiniger 2 Bleek "Im Gänsewinkel" unter Brunke, Rudi Pape kaufte den Gemeindefischteich.

2 Morgen Land "Hinter dem Berge" konnten nicht verkauft werden. Sie wurden später von Willi Vasterling gekauft.

30.11.1973 -10 Grad                                                 03.12.1973 Schneetreiben.

09.12.1973 14.30 Uhr Gemeindealtennachmittag bei Bengehals

10.12.1973 – 8 Grad schön.   

24.12.1973 ohne Frost, neblig 17 Uhr Kirche.            25.12.1973 Nebel regnerisch.

31.12.1973 Haushaltslage Berel 11.956,76 DM Rücklagen 14.144,83 DM
1973 gibt es 23 landwirtschaftliche Betriebe in Berel, davon waren 9 Nebenerwerbslandwirte. (Siehe Chronik Berel 1976 Seite 55 Ewald Bock)            
1973
hat es nur 378,3 Liter geregnet.

 

04.01.1974 Samtgemeinde. Die Sperlingsbekämpfung sollte bei Schneewetter stattfinden. [2008 stehen die Sperlinge unter Naturschutz]. Es sollten 1,5 neue Stellen für Schreibkräfte entstehen. Diskussionen. Gisela Kleinwächter reinigte die Volksschule in Berel. Die Grundschule in Hohenassel sollte 1974 + 1975 mit je 300.000 DM gebaut werden. 165.000 DM vom Land Niedersachsen, 183.000 von der Kreisschulbaukasse, 110.000 Kreiszuschuss, … Das Baugebiet Berel Ost mit 19 Bauplätzen wurde eifrig diskutiert. Der Waldbereich kommt durch Kurt Möller ins Spiel, letztendlich wurde die Beschlussfassung vertagt.

15.01.1974 Erdarbeiten für Wasser und Abwasserverlegung der Firma "Bartels Allbau" für Toiletten Schießstand >>1923,08 DM.

20.01.1974 12 Uhr Taufe Erbe                                   25.01.1974 Haare schneiden 2,50 DM

 

17.24                   1974 Gründung des Bürgerverein Berel e.V.

von links nach rechts: Werner Wolter, Gerhard Brendemühl, Manfred Kroll, Heine Hoffmeister, Kurt Möller, Gerhard Brandes, Herbert Burgdorf und Ewald Bock.

 

04.02.1974 Der Bürgerverein Berel e.V. wurde von den nachstehend Unterschriebenen gegründet. Die Leitung übernimmt, bis zur Wahl eines ordentlichen Vorstandes und zur Erstellung von Statuten, der Bürger der Gemeinde Berel Herr Ewald Bock.

Kurt Möller                                                     Herbert Burgdorf

Heinrich Hoffmeister                                        Gerhard Brandes

Gerhard Brendemühl                                       Manfred Kroll

Werner Wolter                                                Alfred Wietbrock

                                               (Ewald) Bock

08.02.1974 Versammlung der Forst wegen des Kaufs von 2 Holzanteilen von der Gemeinde Berel für je 7000 DM. Versammlung der Jagdgenossenschaft wegen des Jagdgeldes von 2500 DM und der Feldmarkgenossenschaft wegen des Jahresbeitrags zur Feldwegeerhaltung.

10.02.1974 schönes Wetter

18.02.1974 Samtgemeindeausschusssitzung aus Berel nahmen Alfred Wietbrock und Kurt Möller teil. Es wurden 6 Zusatzverträge beschlossen.

1. Eingebrachte Vermögensteile sollen beim Verkauf in der Gemeinde investiert werden, aus der sie kommen.

2. Altersehrungen mit 80, 85, ab 90 Jahre jährlich.

3. Weihnachtsfeier in allen Ortsteilen

4. Jährlicher Zuschuss an Vereine.

5. Öffentliche Einrichtungen wie: Bei Kinderspielplätzen sind die erforderlichen Reparaturen und Erweiterungen durch die Gemeinde durchzuführen.

6. Flächennutzungspläne und Bebauungspläne sind weiter zu betreiben.

22.02.1974 wurden die Landkaufverträge bei Rechtsanwalt Meier in SZ-Lebenstedt in die Tat umgesetzt. 2 Holzanteile an: Forst Berel, 27 Morgen Land, eine Wiese, ein Fischteich, die alte Schafweide an der Burgdorfer Straße und das Gelände um das Schützenhaus und Steinkuhle (ging an die Feldmarkgenossenschaft) wurden verkauft.

Die Steingrube (damals mit Schießstand), die als Müllkuhle genutzt wurde, bestimmte der Landkreis WF zur Aufnahme von Gartenmüll und Bauschutt. Der Haushaltsmüll wird vom Müllzweckverband kostenpflichtig ab­ge­holt. Der Feldweg nach Nordassel, Flur 5 Flurstück 448 wurde von der Gemeinde, jetzt Burgdorf übernommen. Eine Besitzänderung des Lehmkuhlenweges fand nicht statt, er blieb bei der Feldmarkgenossenschaft.

26.02.1974 – 3 Grad

27.02.1974 Sitzung der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Burgdorf-Assel. Aus Berel nahmen: Ewald Bock, Gerhard Brandes, Herbert Burgdorf, Kurt Möller, Heinrich Hoffmeister, Manfred Kroll und Werner Wolter teil.

Dem Zusatzvertrag zum Gebietsänderungsvertrag wurde zugestimmt.

1. Alles was an Vermögen, Sach- und Barwerten eingebracht wurde soll bei der Veräußerung in der jeweiligen Gemeinde angelegt werden.

2. Altersehrungen 80, 85, ab 90 jedes Jahr.

3. Weihnachtsfeier für die alten Bürger

4. Die in den einzelnen Ortsteilen der Gemeinde Burgdorf vorhandenen Vereine sind jährlich mit einem angemessenen Betrag zu fördern.

5. Die in den Gemeinden eingerichteten gemeinschaftlichen Einrichtungen (Kinderspielplätze, … ) sind weiterhin im Bedarfsfalle von der Gemeinde durchzuführen.

6. Die bisher beschlossenen Flächennutzungs- und Bebauungspläne sind weiterhin zu betreiben.

 

18     01.03.1974 Berel ist jetzt Ortsteil in der Gemeinde Burgdorf

01.03.1974 „Gemeindereform“ Berel ist jetzt Ortsteil in der Gemeinde Burgdorf.

04.03.1974 – 3 Grad kalter Wind.

05.03.1974 Konstituierende Sitzung des Interimsrates der Gemeinde Burgdorf in der Gastwirtschaft Stübig in Burgdorf. Herr Prause wurde als Bürgermeister vorgeschlagen und gewählt. Herr Burgdorf wurde als stellv. Bürgermeister vorgeschlagen und gewählt. Herr Bortfeld als 2. Stellv. Bürgermeister und gew. Die beiden zuerst Gewählten übernahmen auch das Amt des Gemeindedirektors sowie des Stellvertreters. Ratsherr Burgdorf beantragt, einen Bau­ausschuss zu bilden. Oberinspektor Hentschel hielt dies nicht für erforderlich. Samtgemeindedirektor Riemann pflichtete ihm bei. „Dies könne auch durch den Verwaltungs­aus­schuss wahrgenommen werden“. Verwaltungsausschuss für Berel: Wietbrock, Möller und Brendemühl. Über die Vertrauensmänner gab es an dem Tag keine Einigung. Oberinspektor Hentschel gab an das sich die Überschüsse vom 31.12.1973 in Höhe von 161.000 DM auf­brauchen werden. Archivwürdige Unterlagen sollen eine besondere Behandlung erfahren. Die Gemeinde Burgdorf hat sie in Regalform im Keller eingelagert, soweit man sie diese übergab.

06.03.1974 JHV Interessengemeinschaft Gefrieranlage Berel.

14.03.1974 schönes Wetter                            25.03.1974 schön und windig

31.03.1974 Die KK-Berel hat 75 Mitglieder.

Am Ostersamstag 1974 wurde in Berel das Osterfeuer zu früh angesteckt. (wahrscheinlich Jugend­liche aus den Nachbardörfern). Danach wurde das Osterfeuer bewacht. Es fand eine neue Holz­sammlung statt.

04.04.1974 Paul Hanke gestorben.

11.04.1974 as Amtsgerichte verlangte die öffentlich angesetzte Gründungsversammlung des Bürgerverein Berel e.V. Der § 2 der Satzung wurde wie folgt formuliert: Zweck des Vereins ist die Bildung einer lebendigen Gemeinschaft, die in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Körperschaften auf das Gemeinwohl Einfluss nimmt und insbesondere dazu beiträgt, die kommunalpolitischen Interessen Berel´s zu vertreten. Die Tätigkeit des Vereins ist gemeinnützig und dient, ohne Absicht der Gewinnerzielung, ausschließlich den vorstehenden genannten Zielen. Außerdem dient der Verein der Heimat- und Denkmalpflege.
Der Verein hat 52 Mitglieder wovon 44 anwesend sind.

Er folgte die Vorstandswahl. 1. Vorsitzender:  Ewald Bock, 2. Vorsitzender:  Dr. Ing. W. Vornkahl, 2. Vorsitzende:   Frau Ruth Diestel, Schriftführer:  Wilhelm Hagemann 52 Vertreter: A. Niehoff jun., Kassenführer: Hans Ott, Vertreter: K.H. Löhr.

Redaktionsausschuss: Vorsitzender Gerhard Brendemühl. Werner Wolter, Walter Bührich, K.-H. Löhr, Frau Ruth Diestel und Gerd Schum. Kultur- und Dorfverschönerungsausschuss: Wilhelm Hagemann 52, Kurt Möller, Manfred Kroll, Karl Pommerehne sen. Frau Burgdorf und Frau Brandes. Werner Wolter beantragte: Die Ratsmitglieder beim erweiterten Vorstand mit beratender Stimme hinzuziehen, wurde einstimmig angenommen. Mitgliedsbeitrag 1 DM pro Person und Monat. 20 DM für Ehepaare.

12.04.1974 Die Feldmark Berel ist bereit das erforderliche Gelände der Kyffhäuser­kamerad­schaft Berel zur Verfügung zu stellen. Die Versammlung beauftragt den Vorstand, Verhand­lungen darüber zu führen. Der Vorstandsvorsitzende Hermann Bartels wehrt sich gegen den Grunder­werb, man könne das Gelände höchstens für 99 Jahre pachten. Wegen der dort liegen­den Altlasten werden finanzielle Konsequenzen befürchtet. Die Konsequenz: Das Gelände wird nicht geschenkt angenommen.

April 1974 Samtgemeinde Burgdorf Assel: Werner Wolter fragte nach: Die 5000 DM für den Musik­verein sind noch nicht ausgezahlt. Am 05.05.1974 beim 100 jährigen FFW sollten die neuen Uniformen und die Instrumente eingesetzt werden.

21.04.1974 Konfirmation in Berel

06.05.1974 Willy Brandt tritt wegen der Guillaume Affäre zurück. Trauernde SPD Mitglieder fahren im Korso auch durch Berel.

08.05.1974 ab 7.00 Zeltaufbau 17.30 Tannen geholt für Girlanden.

09.05.1974 Vorabend - Donnerstag Beendigung des Zeltaufbaues

 

100 jährige Feuerwehr-Jubiläum vor der Gastwirtschaft Bührig.                 

 

10.05.1974 Beginn 18 Uhr. Der Gedenkstein beim Feuerwehrgerätehaus wurde durch den

Vorsitzenden des Bürgervereins Ewald Bock eingeweiht. Umzug der Vereine. Abholung der alten Schützenkönige. Folgende 25 Jahre lang dienende alte Mitglieder wurden durch einen Silber­­becher geehrt: Albert Kempe, Ewald Bock, Richard Geldmacher, Walter Laaß und Richard Uthe. Die Ehrenmitglieder Hermann Bock, Richard Uthe, ... bekamen einen Zinn­becher. Günter Diestel bekam einen Aschenbecher mit Feuerwehremblem.
Befördert wurden: Richard Becker, Herbert Burgdorf, Walter Bührich, Richard Geldmacher, Hermann Hoffmeister jun., Walter Laaß, Heinrich Löhr, Erich Vasterling, Willi Vasterling zu Hauptfeuerwehrleuten, zu Oberfeuerwehrleuten wurden Kurt Möller, Günter Weldt und Werner Wolter befördert. Oberst der Brandmeister Günter Diestel, 1 Adjutant Alfred Wietbrock.

 

11.05.1974 10 Grad schwül 100 Jahre Feuerwehrfest.

Schulkinder machten mit Spiel und Tanz Vorführungen. Am Abend spielt die Kapelle Jäger aus Salzgitter zum Tanz. Beim Festball konnte das Zelt die Tanzlustigen kaum fassen.

12.05.1974 14 Grad 9.00 Uhr Traditionelle Frühstück mit Unterhaltung des Bereler Bläserchors. Großer Umzug mit insgesamt 39 Vereinen davon  28 Feuerwehren (Woltwiesche, Groß Himstedt, Wartjenstedt, Klein Himstedt, Westerlinde, Söhlde, Oelber a. w. W., Barbecke, Spiel­mannzug Woltwiesche, Cramme, Hoheneggelsen, Bettrum, Lichtenberg, Luttrum, Lesse, Lobmachtersen, Hohenassel, Gustedt, Osterlinde, Spielmannzug Groß Elbe, Musikzug Vallstedt, Bornstedt, Nordassel, Groß Elbe, Burgdorf, Klein Elbe, Binder, Nettlingen, Spielmannzug Söhlde, Sehlde, Steinbrück, die Kyffhäuserkameradschaft Berel, Bürgerverein Berel, die Jungschützengilde, Junggesellschaft Kegelclub "Fidele Schwestern", Kegelclub "Fidele Brüder", Kegelclub "Ruhige Kugel", und die Freiwillige Feuerwehr Berel. Als letzte Amts­handlung begrüßte Brandmeister Günter Diestel die Teilnehmer vor dem Gerätehaus. Bürger­vereins - Vorsitzender Ewald Bock kam in einer humorigen Rede auf die fast 1000 jährige Geschichte Berel´s zu sprechen. Hans - Jürgen Smentek übernahm die Gestellung der Ehren­damen. Die Sprecherin der Ehrendamen Dorothee Laaß überreichte der Wehr ein Tischbanner. Die teilnehmenden Ehrendamen Annegret Löhr, Ulla Kempe, Edeltraut Haars, Dagmar Maxim, Dorothea Heinrich, Ilona Hanke, Doris Niehoff, Iris Tasch, Gundula Sievers, Gabriele Walter, Brigitte Mix, Brigitte Schubert, Brigitte Leichert, Gudrun Maleske, Ingrid Langer, Elke Geldmacher, Bärbel Schäfer, Karin Schremmer. Der Bereler Bläserchor hat an allen Tagen das Fest mit seinen Darbietungen verschönt und damit zum guten Gelingen beigetragen. Dem Vor­sitzenden Richard Geldmacher jun. und dem musikalischen Leiter Albert Sievers gebührt hier­für unser besonderer Dank. Danach ging es zurück in das Bereler Ries zum würdigen Ausklang des dreitägigen Festes. (Siehe Feuerwehrchronik)

König der Landwehr Alfred Niehoff j., Freischeibe Reinhold Jahnke, Junggesellenkönig Günter Weldt, Jugendkönig Frank Sievers, Damenkette Annemarie Jahnke. König der Jungendfeuerwehr Wolfgang Alpers. Jubiläumsscheibe der Feuerwehr Günter Weldt   

12.05.1974 Großer Umzug durch das Dorf.                26.05.1974 schönes Wetter, Taufe Tiesler

09.06.1974 Landtags, Kreistag-, Samtgemeinde und Gemeindewahl

19.06.1974 Brombeerblätter aus dem Bereler Ries und Brennnesseln aus dem Garten zur Teebereitung geholt.

21.06.1974 09.30 Abfahrt mit dem Altenkreis nach Bad Neuhaus im Solling. Ziele waren: Fürstenberger Porzellanfabrik, Kloster Corvey Besichtigung der Klosterkirche, dann zurück nach Bodenwerder an der Weser entlang. Eine Abendplatte bei Bengehals mit Trinken war frei.

24.06.1974 Alle Vereinsvorsitzenden trafen sich zur Absprache über die Gestaltung der Dorfwoche vom 2.-7.9.1974. Drucklegung der Bereler Chronik bis zur Dorfwoche.
(Am 21.07.1978 erhält Frau Spata den Auftrag zur Abschrift der Chronik. Am 16.11.1978 wurde sie verkauft).

Montag            Bürgerverein. Lesung aus der Ortschronik

Dienstag           Referat: Sinnvolles Leben in unserem Dorf.

Mittwoch         Referat: Unser Dorf, dass wir uns selbst gestalten.

Donnerstag      Schule in unserem Dorf, was sie einmal war und was sie heute ist.

Freitag             Altenkreis

Sonnabend       Kyffhäuserbund Preisschießen, Fußballspiel und Tanz.

Sonntag           Wettkampf der Jugendfeuerwehr, Feldküche, Beatabend.

 

01.07. - 07.07.1974 Firma Hartmann in Nettlingen mit Herrn Körbel veranstalten eine Fahrt nach Oberau.                                                                16.07.1974 Altennachmittag               
15.08.1974 32 Grad im Schatten. Altennachmittag      16.08.1974 34 Grad im Schatten.

02.09.1974 Dorfkulturwoche. Abends ein Vortrag von Ewald Bock über die Dorfchronik.

Zu dieser Woche erscheint die Nr. 7 des Bereler Blattes.

06.09.1974 Altennachmittag

07.09.1974 Dorfgemeinschaftsfest 193 Tanzbänder 4 DM Erbsensuppe 301 Port.1089 DM Kapelle A. Sievers 510 DM, Bläserchor 162,90 DM; ...                                          1060,05 DM

08.09.1974 Wilhelm Bock 80 Jahre alt gestorben. 16.09.1974 Konfirmation in Berel

24.09.1974 Die Feuerwehr zeigt einen Film über das Löschwesen.

13.10.1974 Goldene Konfirmation für die Konfirmationsjahrgänge 1917 – 1924 in Berel

19.10.1974 Regenperiode hält bis 23.10. an.

 

18.1      1974 Wiedergründung der ev. Frauenhilfe Berel

14.11.1974 wurde die Evangelische Frauenhilfe Berel wieder ins Leben gerufen. Damit ist eine Lücke in der Gemeindearbeit des Pfarrverbandes wieder geschlossen.

10.12.1974 Adventfeier im Altenkreis.           

21.12.1974 Gemeindealtennachmittag bei Bengehals in Berel

24.12.1974 trocken ohne Schnee                    25.12.1974 trocken, keinen Schnee

1974 Blitzeinschlag bei Schneider Rödiger's Schornstein. Ohne Feuerwehreinsatz.

1974 – 1992? Gemeindebrandmeister Alfred Wietbrock

1974 Wieder ein üblicher Müllhaldenbrand in der Bereler Steinkuhle, die von Zeit zu Zeit im Sommer durch Selbstenzündung oder Brandstiftung ent­standen.

 

07.01.1975 Schneetreiben                              18.01.1975 JHV Feuerwehr

19.01.1975 schön

20.01.1975 Beerdigung von Frau Dietz. Sie wohnte bei Wilhelm Hagemann 52.

21.01.1975 0 Grad schön trocken Röntgenreihenuntersuchung

28.01.1975 Regen Altennachmittag abends Vorstandssitzung der Jagd und Feldmarkgenossenschaft

31.01.1975 schönes Wetter.

05.02.1975 0 Grad – 8 Grad trocken ab heute Wechselnder Frost 

16.02.1975 – 8 Grad trocken                         18.02.1975 Altennachmittag

25.02.1975 Die Samtgemeinde Baddeckenstedt beschloss ein Grundschulzentrum in Hohenassel zu bauen.

26.02.1975 Beschlüsse Bürgerverein Berel + Die Ausschüsse sollen von sich aus tagen. Ihre Beschlüsse werden durch Genehmigung des Vorstandes wirksam.

+ Kreisberichterstattung am 20.03.1975 im Zelt bei Hagemann 52 auf  dem Hofe.

+ Entrümpelung des Spielplatzes und des Bolzplatzes durch die Mitglieder der drei Bereler Jugendgruppen: Feuerwehr, Schützenbund und Jugendclub.

01.03.1975 Mehrere Tage lange sonniges Frostwetter bei blauem Himmel.

11.03.1975 Bürgerverein steckt sich nicht in Vereinsangelegenheiten z.B. Thema Schützenfest.

20.03.1975 Zelt des Bürgerverein Berel bei Hagemann auf dem Hofe. Gebietsreform. Mitgliederstand 66.

25.03.1975 Silberhochzeit Elisabeth und Heinz Böttger in der Gastwirtschaft Bengehals

08.05.1975 Vatertag Musik machte Uwe Tichelmann

10.05.1975 19 Grad 6 mm Regen Schützenfest Veranstalter waren die Junggesellschaft mit Oberst Hans - Dieter Diestel und den Adjutanten Karlheinz Böttger mit Günter Weldt.

Der Bereler Bläserchor hatte erstmalig seine neue Uniform an, und brachte jedem König ein Ständchen. König der Landwehr Max Gnad, Freischeibe Peter Meier, Junggesellenkönig Heinz Peck, Jugendkönig Wolfgang Alpers, Damenkette Käthe Gnad.    

11.05.1975 18 Grad Festkarte 6 DM Vorführungen des Kindergartens unter Leitung von Frau Mokroß und der Schulkinder unter Leitung von Frau Datz. "Gäste kamen sogar aus Malaysia" lautete die Überschrift in der Zeitung. ... Die Bereler bewiesen auch in diesem Jahr, dass das Vereins­leben gepflegt wurde, denn immer wieder fühlen sich frühere Bereler Einwohner in ihren Heimat­ort zurückgezogen. Die weiteste Anreise hatte Günter Kempe mit Frau, er war diesmal aus Malaysia zum Schützenfest gekommen.

15.05.1975 Wilhelm Bock, Lengede. Das Gründungsmitglied des ehemaligen Bläserchor wurde 70 Jahre als und lud den Bläserchor Berel dazu mit ein.

17.05.1975 12 Uhr Renate Weber und Dieter Jahnke heirateten. 17.30 Uhr Gewitter.

Pfingstsonntag 1975 Der Reiterverein Salzgitter machte mit Pferdekutschen einen Ausritt von Salder nach Berel um hier ein Picknick und eine Pferdetaufe zu zelebrieren. SZ 20.05.1975

24.05.1975 Otto Vasterling feierte goldene Hochzeit.

 

Postkarte des Gemischtwarenladens Max und Käte Gnad.

 

30.05.1975 07.00 Uhr Abfahrt des Altenkreis nach Hannover zur Keksfabrik Bahlsen in Herrenhausen danach das Galgenberg Restaurant in Hildesheim. Um 18 Uhr zurück.

12.06.1975 für Heino Schaper geläutet, er wird am 14.06. beerdigt.

14.06.1975 15 Uhr Kinderfest im Kindergarten.

26.06.1975 Konfirmanden Freizeit in St. Jakob Südtirol.

03.07.1975 27 Grad. Es begann eine Hitzeperiode mit Temperaturen von 28 – 31 Grad die erst am 15.08.1975 endet. Am 09.08 kam dazu auch noch Wind auf. Am 12.08.1975 ziehen die dunklen Wolken des Heidebrandes auch über Berel. Die Sonne ver­finsterte sich, aus den Wolken fiel graue Asche, die auch noch roch.

02.08.1975 SZ Fotobericht Konzernmitarbeiter Eike Bock der Salzgitter AG wurde vorgestellt.

9.-15.08.1975 Heidebrände. Günter Diestel wurde deshalb mit einer Gedenk- Medallie geehrt.

01.09.1975 Altenkreisfahrt bei heißen Temperaturen nach Propst Hansmann in Bad Harzburg zum Kaffeetrinken. Abend­essen bei Bengehals.

07.09.1975 Fahrt mit Firma Brandes, Hoheneggelsen, zum Märchenpark Ziegenhagen, Rund­funk­station Hessen auf dem Meißner, weiter nach Bad Soden Allendorf. Mittagessen im Hotel „Zum letzten Adler“ Fahrt 12 DM. Das Abendessen in Dingelbe Gastwirtschaft Gewohn.

08.09.1975 Der Flächennutzungsplan weist im Ortsteil Berel Ost (Süd) 19 Bauplätze aus.

11.09.1975 Landfrauen fahren in den Harz.

16.10.1975 Altennachmittag. Vortrag über Jugoslawien, Dalmatien.

25.10.1975 Ruth Diesel gab ihr Amt als 1. Vorsitzende der Fidelen Schwestern ab. Elfriede Wolter wurde gewählt.

07.11.1975 Scheunepachtung bei Iser endete mit der Reinigung.

07.12.1975 15 Uhr Adventsfeier der Gemeinde

16.12.1975 – 9 Grad trocken Altennachmittag –         18.12.1975 – Grad trocken.

24.12.1975 Regen

 

18.2 1975 Toilettenanbau des Schützenhauses

1975 Anbau des Schützenhauses nach Nordost für Toiletten.

 

16.01.1976 Regen, Schnee. Kutschgeschirr verkauft.

17.01.1976 regnerisch JHV Feuerwehr                       24.01.1976 Schnee

25.01.1976 viel Schnee gefallen 45 min Schnee bei der Kirche weggeräumt.

26.01.1976 – 9 Grad Kälteperiode hält bis 08.02.1975 mit – 8 Grad an.
01.02.1976 ist der kälteste Tag mit – 12 Grad.

04.02.1976 – 5 Grad Beerdigung Frau Brünsteiner 63 Jahre alt 10 DM erhalten.

06.02.1976 – 7 Grad abends Jagdvorstand                 10.02.1976  Regen

12.02.1976 – 1 Grad Schnee – 15.02.1975 – 2 Grad 45 min Schnee bei der Kirche geräumt.

17.02.1976 – 3 Grad kalter Wind 1 3 Zentner Schwein geschlachtet Hoffmeister 65 DM + Darm + Dosendeckel.

25.02.1976 – 1 Grad abends JHV Gefrieranlage Berel

26.02.1976 trocken ohne Frost Herr Radke wurde beerdigt.

01.03.1976 Brennholz bei Willi Bettin bezahlt 3 m Buche a 30 DM = 90 DM und 3 m Eiche a 15 DM = 75 DM

03.03.1976 sehr schön sonnig. 2 m Brennholz Eiche durch Mucha geschnitten 13 DM.

05.03.1976 kalter Wind.

06.03.1976 – 7 Grad es bleibt kalt bis zum 12.03.1976 – 3 Grad bei Ostwind.

13.03.1976 leichter Frost trocken

16.03.1976 vormittags Holz- Lose- Abgabe der Forstgenossenschaft.

25.03.1976 Schnee in der Nacht gefallen.

1976 gab es kein Osterfeuer in Berel (Kopfwissen von Gerhard Brendemühl)

02.04.1976 Ratsbeschluss: Bereler Kindergarten wird vergrößert.

15.04.1976 Bürgerverein Berel: 1. Aufstellung von 3 Bänken. und Papierkörben. Rudi Pape erklärt sich bereit die 3 Bänke herzustellen.

22.04.1976 kalt Schneewetter             24.04.1976 regnerisch, Frost.

01.05.1976 kühl und sonnig.                          
08.05.1976 18 Grad morgens max. 31 Grad. Am Donnerstag war der Wald noch nicht grün, durch die große Wärme war er dann am Freitag grün. Die Fidelen Brüder feierten ihr 50 jähriges Jubiläum (26.02.1926 gegründet). Die inzwischen passiven Ehrenmitglieder Hermann und Heinrich Hoffmeister gründeten mit 9 Männern aus Berel, Hohenassel und Lesse den Verein mit dem Wahlspruch Pflege des Kegelsports und Pflege der Gemütlichkeit. Oberst und 1. Vorsitzender Werner Wolter leitete den Verein seit 25 Jahren. 20 Mitglieder zählte heute der Verein. 1. Adjutant Bernd Hoffmeister, 2. Adjutant Heinrich Hoffmeister.

König der Landwehr Reinhold Jahnke, Freischeibe Albert   Sievers, Junggesellenkönig Hans Dieter Diestel, Jugendkönig Christian Tiesler, Damenkette Annegret Löhr           

09.05.1976 20 Grad morgens max. 30 Grad 7 DM Frühstück Schützenfest in Berel

18.05.1976 Polterabend von Bock bei Bengehals

28.05.1976 Brennnesseln von den Fischteichen geholt.

21.06.1976 Frauenhilfe fährt an die Weser mit Dampferfahrt.

22.06.1976 sehr schön und windig. 12.30 Uhr Fahrt in den Harz mit dem Pastor und Altenkreis. Goslar Besichtigung der Kaiserpfalz, Okertal mit Okertalsperre. Fahrt durch den Harz nach Seesen, Abendessen in Lutter am Barenberge. 8 DM für alles bezahlt.

23.06.1976 25 Grad heiß und trocken eine Hitzeperiode hielt bis zum 20.07.1976 mit 28 Grad.

21.07.1976 ab 3 Uhr morgens Regen 24 mm wie seit langer Zeit nicht mehr. Es regnete bis Mittag, nachmittags feucht 15 Grad

24.07.1976 regnerisch. Zwei Fuder schlechte Erde zur Steinkuhle gefahren.

30.07.1976 Außerordentliche Versammlung wegen der Auflösung der Interessengemeinschaft Gefrieranlage Berel fand statt.

31.07.1976 Die Schule in Berel wird geschlossen.

 

18.3  1976 Grundschule Hohenassel wird eingeweiht                         

01.08.1976 Das Grundschulzentrum in Hohenassel wurde fertig gestellt. Schulleiter wurde Eberhard Zoschke.

17.08.1976 nachmittags Altennachmittag.        18.08.1976 23 Grad - 24.08.1976 25 Grad

28.08.1976 vormittags Regenschauer Lehnchen Laaß gestorben.

15.09.1976 Heinrich Brunke wurde beerdigt.

03.10.1976 Wahlen in Berel 176 SPD, 158 CDU und 16 FDP

Oktober 1976 Sieger des Leistungswettbewerbs der deutschen Handwerksjugend im Gebiet der HWK BS. Landmaschinentechniker Richard Becker jun. bei der Firma Wilhelm Brückmann, … SZ Foto vor der Handwerkskammer in BS

11.11.1976 Notarielle Auflösung der Interessengemeinschaft Gefrieranlage Berel bei Notar Glindemann Salder. Inzwischen gab es Gefriertruhen, die man sich leisten konnte und diese waren dann im Haus, „man musste nicht erst ins Dorf“.

15.11.1976  Bürgerverein Berel 200 DM Beteiligung an der Weihnachtsfeier des Altenkreises, wenn es die Gemeinde wünschen solle. Es wurde beschlossen die Waldchronik bei der nächsten Mitgliederversammlung vorzustellen.20.11.1976 JHV Forst.      

30.11.1976 Gemeinde Burgdorf: Der Trainer in Burgdorf war nur für ein halbes Jahr da. Die 750 DM werden für die Jugendarbeit in der KK Berel und den Reiterverein Burgdorf je zur Hälfte zugeführt.

05.12.1976 Adventsfeier des Altenkreises bei Bengehals.

Seit 1976 begleitete der Bereler Bläserchor die Senioren-Weihnachtsfeier der politischen Gemeinde in Berel.  

18.12.1976 Weihnachtsbaumverkauf der Forst am Pfingstanger

21.12.1976 Altennachmittag    23.12.1976 waren die Kiesvorräte im Salzgittersee erschöpft.

24.12.1976 abends etwas Schnee                   25.12.1976 Schneewetter

26.12.1976 schönes Weihnachtswetter. Vor der Kirche Schnee geschippt und gestreut.

28.12.1976 – 5 Grad              - 30.12.1976 – 14 Grad         31.12.1976 nachmittags taute es.

1976 Erweiterung des Kindergartens.

1976/77 Neukauf von Feuerwehrausstattung im Wert von 4000 DM

17.01.1977- 9 Grad Schnee

18.01.1977 kalt Altennachmittag – 20.10.1977 – 5 Grad

23.01.1977 0 Grad 30 min Schnee bei der Kirche geräumt.

28.01.1977 Für den Umbau der alten Bereler Schule zum DGH wurden Firmen um Angebote gebeten.

05.02.1977 10 Grad regnerisch Kindergarteneinweihung mit Sekt und Schnittchen. Der Kinder­garten Berel für 48 Kinder Platz.

25.02.1977 Bürgerverein Berel: Plattdeutscher Abend 100 DM für die Humoristin Frau Kirry und Geld für die Verstärkeranlage wurden bewilligt.

Gemeinde: Die Straßenbeleuchtung auf dem Knick wurde für 1406 DM installiert. Die Installation der 8 Lampen im Osterfeld kostete 12.198 DM.

05.03.1977 DGH Berel Maurerarbeiten 21.729 DM Firma Bartels Klein Himstedt.

21.03.1977 DGH Berel Tischlerarbeiten Firma Riechelmann 9.732 DM, Elektroinstallation Fr. Ullrich 4049 DM, Bringmann Malerarbeiten 4865 DM, Fliesen Beer 4825 DM, Wiesmüller Heizungsinstallation 2.171 DM und Sanitärinstallation 1.129 DM, Tuckermann für Dachdeckerarbeiten 500 DM.

30.03.1977 Der nördliche Teil des Schulgrundstücks 950 m2 wurde für je 24 DM/ m2 verkauft.

Der Ausbau der Kreuzung bei Böttger wird beschlossen. 10.000 DM. Der Umbau des Schulstalles zu 2 Garagen kostete 5.000 DM. Der Fußweg an der Himstedter Straße wurde für 50.000 DM gebaut.

Bis 31. März 1977 hatte Frau Pommerehne die Kapelle gereinigt.

Ab dem 01.04.1977 reinigte Frau Else Smentek die Kapelle.

07.04.1977 Generalbundesanwalt Buback wird durch die RAF erschossen. Weitere Morde folgten. Jürgen Ponto Deutsche Bank, Martin Schleyer Präsident der Arbeitgeberverbände.

Der Vorstandsvorsitzende der Salzgitter AG wird durch bewaffnete Einheiten zum Arbeitsplatz gefahren. Als Fernmelde-Revisor habe ich dafür die Ampelanlagen solange abgeschaltet, das galt auch für die geplante Wahlkampfrede von Helmut Schmidt in Halle 1 der Stahlwerke Peine Salzgitter. An diesem Tag, (17.10.1977) kam allerdings stellvertretend der Verteidigungsminister Hans Apel.

06.04.1977 Bericht der SZ: „Aufschlussreicher Fund aus der Eisenzeit“ Der an Frühgeschichte interessierte Student Holger Dussberg entdeckte bei der oberen Sukopsmühle eine bronzene Kreuznadel. 

07.04.1977 Bürgerverein Berel: Reinigung der Plätze durch Bereler Jugendliche. Begrüßung der Neubürger von Berel und Werbung für den Bürgerverein. Ewald Bock übergab sein Amt als Vorsitzender und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Wilhelm Peters wurde neu gewählt und hat das Amt vom 07.04.1977 bis zum 15.03.1986 inne. Der Verein hat 70 Mitglieder.

18.04.1977 Technischer Ausschuss: Die Scheune auf dem Schulgrundstück wird wie folgt umgebaut: Die drei alten Toiletten werden abgerissen und an ihrer Stelle zwei Abstellräume geschaffen. Es werden zwei Garagen mit der Einfahrt an der südlichen Giebelwand gebaut und durch eine Wand getrennt. Der Anbau im Norden, in dm die alten Schultoiletten untergebracht waren wird abgerissen und stattdessen der Maschendrahtzaun bis an das Scheunengrundstück verlängert. Die alten Dachpfannen am nördlichen Giebel werden entfernt und durch neues Material ersetzt.

26.04.1997 Die Kläranlage am Pfingstanger auf Dieter Bocks Lande wird gebaut.

04.05.1977 15 Uhr Holzvorstand mit anschließender Waldbegehung.

06.05.1977 Protokoll einer Planung der drei Schützenfesttage, das in allen anderen Jahren auch so abläuft.

n    ab 17.30 Uhr Versammeln zum Abmarsch um 18.00 Uhr.

n     Kranzniederlegung am Ehrenmal und Abholen der Schützenfestkönige des Vorjahres.

n     20.00 Uhr Tanz auf dem Festzelt

07.05.1977 12 Grad.

n    12.30 Uhr Konzert des Bläserchor Berel in der Gaststätte Bengehals.

n    13.00 Uhr Abmarsch des Umzuges zum Abholen der diesjährigen Schützenkönige.

n     15.00 Uhr auf dem Festplatz: Kinderspiele für die Kleinsten unseres Dorfes im Schützenhaus: Luftgewehr - Preisschießen sowie Kleinkaliber - Scheibenschießen auf die Freischeibe .

n     20.00 Uhr Tanz auf dem Festzelt

08.05.1977  12 Grad 2 mm Regen wenig Betrieb.

n    9.00 Uhr Schützenfrühstück mit Konzert des Bläserchores Berel.

n     13.00 Uhr Empfang der Vereine am Festplatz vor dem Walde.

n     14.00 Uhr Jubiläumsumzug durch das Dorf.

n     15.00 Uhr Luftgewehr - Preisschießen; anschließend Preisverteilung sowie Ausschießen der Junggesellen - Freischeibe.

n     18.00 Uhr Umzug ins Dorf zur Ehrung des Freischeiben - Königs Anschließend Ausklang des Festes bei freiem Eintritt im Festzelt und flotter Musik

König der Landwehr Jürgen   Dobbratz, Freischeibe Peter Meier, Junggesellenkönig Günther  Weldt, Jugendkönig Peter Tiesler, Damenkette Dagmar Kroll. 

Junggesellenoberst Hans-Dieter Diestel, 1. Adjutant Karlh. Böttger, 2. Adjutant Heiner Schaper

11.05.1977 Fahrt des Altenkreis mit Pastor Mischke ins Brotmuseum Mollenfelde. Frühstück in Burg Berlepsche. Um 17.30 Uhr waren wir wieder in Berel zurück.

24.05.1977 Altennachmittag bei Bengehals

01.06.1977 14.30 Uhr für Forstgenossen Waldbegehung mit Forstamtsrat Lochte bis 16.30 Uhr. Danach Kaffeetafel und Imbiss in der Gastwirtschaft bis 19 Uhr. Sehr gute Beteiligung.

03.06.1977 Frau Iser wurde beerdigt.

11.06.1977 Der Kindergarten in Westerlinde wird eröffnet.

14.06.1977 Ungeheure Wassermassen durchströmen Burgdorf und richten Schäden an.

01.07.1977 Außeror. Forstversammlung wegen des Holzanteilkaufs von Hermann Sievers.

06.07.1977 28 Grad Gewitter abends heiß                  bis 13.07.1977

24.08.1997 12.832 DM kostet ein Gemeinderasenmäher mit Zubehör für Berel.

31.08.1977 heiß, trocken. Die Röntgenbildstelle ist in Berel

 

18.4      1977 Dorfgemeinschaftshaus wird eröffnet

10. +11.09.1997 Das DGH wird durch den BGM Günter Spengler in den alten umgebauten Schulräumen eingeweiht. Architekt war Herr Schellhorn. Berel macht wieder beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit.

12.09.1977 schönes Wetter. 13 Uhr Fahrt des Altenkreis mit dem Pastor zum Heidesee nach Gifhorn. 6 DM Fahrtpreis. Abendessen bei Bengehals frei. 500 DM aus der Kasse dazu entnommen.

20.09.1977 neblig, regnerisch. 14.30 Uhr Altennachmittag.

26.09.1977 Martha Bartels war um 10 Uhr gestorben und wurde am 30.09 beerdigt.

28.09.1977 Heinrich Löhr bietet seinen ca. 6 Morgen großen Acker für Bauland an (Berel-(Nord)Ost. Berel Ost-Süd) wurde für 16 DM /m2 gekauft.

01.10.1977 viel Regen. 20 DM kostet die Waldchronik von Ewald Bock.

18.10.1977 kalt, sonnig Altennachmittag. Flugzeugentführung und Befreiung in Mogadischu.

05.11.1977 Die Mitgliederversammlung des Bereler Bläserchors wählte einen neuen Vorstand: 1. Vorsitzender Manfred Bartels, 2. Vorsitzender Richard Geldmacher, Kassierer Hermann Bartels, Schriftführer Georg Cleve, 2. Kassierer Bernhard Halbig und Instrumentenwart Bernd Hoffmeister. Das Amt des Notenwartes wurde nicht mehr besetzt. Quelle Bläserchorchronik

11.11.1997 Gemeinde Burgdorf: Kulturtragende Vereine wie der Bläserchor Berel erhalten 12 DM pro Mitglied im Jahr als Förderung. Die 30 Mitglieder der Jungschützengilde werden mit je 10 DM zur Jugendarbeit bezuschusst. Die Gemeinde bezahlt den Trainer für den SV Burgdorf und der Sport-Verein erhält weitere 1500 DM an Förderung. Für die Weihnachtsfeier werden 12 DM/ Senior angesetzt. Die Benutzungsgebühr des DGH soll 50 DM betragen. Eine Benutzungsordnung wird zusammengestellt. Ab 1978 soll die ehemalige Müllkippe in Berel ganztägig mit Bauschutt angefahren werden können. Ein Arbeiter mit Raupe wird sich vor Ort im Einsatz sein und auch kassieren. Der Müllabfuhrzweckverband Gr. Düngen hat die Leitungsfunktion.

21.11.1977 Hermann Bartels sen. war gestorben und am 24.11.1977 beerdigt. SZ Bericht: Große Karnevalsgesellschaft eröffnete die Narrensession“. Der Präsident ist Gerhard Schum. (Gerd wohnte damals in den Hormorgen in Berel).

04.12.1977 15 Uhr Altennachmittag von der Gemeinde. Der Bläserchor spielte.

07.12.1977 DGH Berel eine Haus und Benutzungsordnung wurde beschlossen.

15.12.1977 Hermann Hoffmeister schlachtete ein 270 Pfund Schwein für 70 DM.

20.12.1977 Altennachmittag                            24.12.1977 Regen

30.12.1977 stimmt der Forstvorstand einem Vertragsentwurf über die Benutzung des Fest­platzes zu. Ein Entgelt sollte nicht erhoben werden, dafür soll vom Veranstalter die Unkraut­frei­heit und Sauberkeit für ein Jahr gewährleistet werden. Ein Vertrag aus der Zeit um 1963 wird nicht erwähnt.

1977 Hans Smentek tödlich verunglückt.

1977 Berel machte im Dorfwettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit.

 

04.01.1978 kalt und windig etwas Schneetreiben

17.01.1978 leichter Frost, trocken. Altennachmittag

18.01.1978 viel Schnee ist gefallen.                 – 22.01.1978 herrliches Frostwetter

27.01.1978 Jugendraum Berel: Wahlen zum Vorstand Dieter Barthelmes und Doris Kleinwächter wurden einstimmig gewählt. Horst Neumann 18 Stimmen, Karin Kroll 13 und Sabine Hoffmeister 14 Stimmen. Als Vertreter der Jüngeren wurde Willi Vasterling einstimmig und Lutz Weber mit 13 Stimmen gewählt.

28.01.1978 19.30 Uhr Feuerwehrversammlung  Hermann Bock 50 Jahre

01.02.1978 etwas Schnee 20 Uhr Forstgenossenschaftsversammlung wegen des Holzanteilkaufs von Hermann Sievers für 15.000 DM.

05.02.1978 30 min Schnee bei der Kirche geschippt.

07.02.1978 – 7 Grad              die Kälteperiode endet am 21.02.1978 mit -15 Grad.

25.02.1978 + 12 Grad

05.03.1978 Kirchenvorstandswahl für 6 Jahre. 61 % Beteiligung. Richard Becker 134, Gerhard Hanke 117, Lieselotte Löhr 110, Marlies Burgdorf 107, Wolfgang Vornkahl 97, Gerhard Brendemühl 94, Ewald Bock 79 und Dorothee Klamroth 72 Stimmen.

11.03.1978 Die Forstgenossenschaft schloss mit den Veranstaltern des Schützenfestes der Kyffhäuser­kamerad­schaft Berel und den Junggesellschaft einen Vertrag über die Reinigung des Platzes.

1.    10 Tage nach Ende der Veranstaltung ist der Platz zu reinigen und das Unkraut zu bekämpfen.

2.     Beschädigungen sind zu beseitigen.

3.    Vor jedem Schützenfest ist dies durch Unterschrift von dem Veranstalter zu bestätigen.

       4.  Im Gegenzug gewährt die Forst die kostenfreie Nutzung des Platzes.

18.03.1977 Jugendclub Berel: Dieter Barthelmes, Doris Kleinwächter, Horst Neumann, Karin Kroll, Sabine Hoffmeister, Willi Vasterling und Lutz Weber. Der Jugendraum war gründlich renoviert und geschmackvoll eingerichtet. Ein Tag der offenen Tür wurde veranstaltet um die Einwohner über den Raum zu informieren. Es kamen nur sehr wenige Erwachsene.

 

18.5 1978 Gründung der Damengymnastikgruppe im Bürgerverein Berel

23.03.1978 findet die Gründung der Damengymnastikgruppe im Bürgerverein Berel e.V. statt.

Ilse Bartels und Monika Adler hatten die Idee geboren und Ewald Bock angesprochen. Dieser brachte dann in der Generalversammlung den Punkt als Anregung ein.

Im Protokollbuch des Bürgervereins Berel e. V. vom 23.03.1978 steht wörtlich: Herr (Ewald) Bock meinte auch wieder einen Gymnastikverein aufleben zu lassen. Für den Trimmpfad musste natürlich erst die Genehmigung der Forstmitglieder eingeholt werden. Frau (Ilse) Bartels sollte jetzt erst einmal mit Frauen, die sich für Gymnastik interessieren, Verbindung aufnehmen und sich dann mit dem Vorstand zusammensetzen. ....

26.03.1978 0 Grad Wind und Schneeregen.    29.03.1978 +17 Grad wärmste Tag im März.

07.04.1978 – 3 Grad schön und klar. 18.04.1978 kalt , trocken. Altennachmittag.

21.04.1978 Frau Bartels teilte dem Bürgerverein Berel mit, das Sie bis jetzt 24 Unterschriften gesammelt hat. Sie hatte festgestellt, dass doch ein reges Interesse für den Gymnastikverein besteht. Frau Adler hatte sich den Dorfgemeinschaftsraum angesehen und hält den Raum für eine Gymnastikgruppe geeignet. Um diesen Raum zu bekommen muss sich H. Peters erst einmal mit Herrn Burgdorf in Verbindung setzen. Herr Dr. Vornkahl stellte klar, dass der Gymnastikverein sich selbst tragen sollte und der Bürgerverein die Geräte stellt. Sollte die Finanzierung zu hoch werden, müsste sich auch dabei der Bürgerverein einschalten, da er als Dachverband gilt. Der Vorstand sieht eigentlich keine großen Schwierigkeiten diese Gymnastikgruppe zu gründen. ... zum 01.07.1978 soll alles vorbereitet sein.

Einführung des Kaffee und Kuchen nachmittags beim Schützenfest in Berel. 100 DM Zuschuss wurden bewilligt.

02.05.1978 Abschrift des Protokolls der Gründungssitzung der Gymnastikgruppe Berel im Bürgerverein Berel e.V.: In einer von Frau (Ilse) Bartels angefertigten Liste haben sich 44 Frauen aus Berel als Interessenten für eine Gymnastikgruppe eingetragen. Um diese Gruppe ins Leben zu rufen, wurde die Einladung vom Bereler Bürgerverein e.V. ausgesprochen. Es wurde beschlossen, montags in zwei Gruppen zu turnen, die erste Gruppe von 9-10 Uhr die zweite von 20-21 Uhr. Als Turnleiterin wurde Monika Adler bestellt, die für die Tätigkeit 20 Mark die Stunde erhält. Außerdem wurde ein Vorstand gewählt, bestehend aus:

1. Vorsitzende Ilse Bartels, verantwortlich für die Schlüssel  Monika Adler, als Vertreterin Edith Hoffmeister, Schriftführerin Monika Schneider und als Kassiererin Gertrud Schum.

Es wurde ein Beitrag von 4 Mark im Monat festgelegt und vom ersten Vorsitzenden des Bürgervereins, Herrn Peters der Wunsch geäußert, dass die Damen der Gymnastikgruppe auch dem Bereler Bürgerverein beitreten sollten. Hierfür soll ein Monatsbeitrag von 1 Mark erhoben werden. Die Gymnastikgruppe soll sich durch den Turnbeitrag finanziell selbst tragen. Der Bereler Bürgerverein stellte eine einmalige Zuwendung für Sportgeräte in Aussicht. Außerdem soll eine Pauschalversicherung von 87,20 DM abgeschlossen werden, und zwar auch über den Bereler Bürgerverein. Die Gruppe soll ins Vereinsregister eingetragen werden als: Gymnastikgruppe Berel im Bürgerverein Berel e.V.

05.05.1978 17 Grad 5 mm Regen mittags 20 Grad. Der Veranstalter war die Kyffhäuserkameradschaft Oberst Manfred Kroll. Nach dem Schützenfestumzug um 16 Uhr ein starkes Gewitter mit viel Regen. Kaffee und Kuchen für die Alten.

06.05.1978 14 Grad 9.30 Uhr Frühstück 7 DM. Kyffhäuser Gruppe II Oberst Manfred Kroll, 1. Adjutant Heinrich Voges, 2.Adjutant Jürgen Dobbratz.

13 Uhr Ehrenwache bei Bernd Hoffmeister Königscheibe der Landwehr Bernd Hoffmeister, Freischeibe Günter Weldt, Junggesellenkönig Wolfgang Alpers, Jugendkönig Peter Tiesler. Damenkette Annemarie Jahnke. Das letzte Bereler Blatt kam zum Schützenfest 1978 heraus.

19.05.1978 Die Bundeswehr kommt mit vielen Fahrzeugen zu uns und quartierte sich ein. Am 26.05.1978 rückte die Bundeswehr wieder ab.           29.05.1978 + 25 Grad im Schatten

....06.1978 Heinrich Wolters war gestorben und wurde am 16.06.1978 beerdigt. 78 Jahre

16.06.1978 Bürgerverein Berel: Es trafen sich Vertreter der Bürgervereins Berel e.V. und der Gymnastikgruppe zu einer Besprechung über die Zuwendung des Bürgervereins. Der Vorstand beschließt, der Gymnastikgruppe zur Beschaffung sportlicher Geräte einen Betrag von 500,-- DM in diesem Geschäftsjahr zur Verfügung zu stellen. Falls die Gruppe sich nicht halten kann, gehen die Sportgeräte an den Kindergarten Berel. Im Protokoll der Gymnastikgruppe von der gleichen Sitzung: Bis heute haben 31 Frauen den Anmeldebogen an Frau Bartels zurückgegeben, davon werden morgens 14 und abends 17 turnen.

Dieter Bock hat zwei Tröge für die Blumenbepflanzung zur Verfügung gestellt, sie sollen in die Ostsiedlung. Dies war eine gemeinsame Versammlung mit der Gymnastikgruppe im Dorfgemeinschaftshaus Berel.

22.06.1978 Kultur- und Sozialausschuss: Die Aussprache über die aufgetretene Schwierigkeiten im Clubvorstand Berel ergibt, das die Rivalitäten zwischen den Vorstandsmitgliedern B. und Neumann es zu einer Gruppenbildung kam. Horst Neumann trat in diesem Zusammenhang von seinem Amt zurück. Doris Kleinwächter wurde mit 18 Stimmen, Hartmut Erbe mit 16, Christian Burgdorf mit 16, Dieter Barthelmes mit 14, Frank Ott mit 11, Frank Biallas mit 11 Stimmen. In einer Stichwahl wurde Frank Ott, als Fünfter, mit 13 Stimmen in den Vorstand gewählt. Damit war der Konflikt demokratisch gelöst.

26.06.197811.07.1978 regnet es.

17.07.1978 Damengymnastikgruppe Berel: Erstes Turnen für Vorschulkinder. Übungsleiterin Monika Schneider. Die Übungsstunden finden einmal wöchentlich montags von 15 - 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt.

21.07.1978 Bürgerverein Berel: Herr Peters soll die Std. für die Bepflanzung und die Rechnungen belegen, die er dann bezahlt bekommt. Die Dorfchronik von Berel wurde von Frau Spata maschinenschriftlich geschrieben.

24.07.197829.07.1978 schönes Wetter  22 – 30 Grad

26.07.1978 30 Grad abends Gewitter Maria Bührich wurde beerdigt.

13. bis 20.08.1978 Zeltlager der Gemeinde in Berel: 18 Teilnehmer werden mit 50 DM/Teilnehmer gefördert. Die Verpflegung übernimmt Frau Brendemühl.

01.08.1978 Für Frau Witt kommt Frau Heusmann in die Verwaltungsstelle Burgdorf.

01.09.1978 Die Bauschuttdeponie Berel wurde eröffnet. Der Hausmüll wird zur städtischen Müllkippe in SZ-Gebhardshagen gebracht.

29.08.1978 Die Interessengemeinschaft Gefrieranlage Berel wurde beim Amtsgericht gelöscht. Rest Kapital wurden für drei Lose bei der Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ verwand.

10.09.1978 Bürgerverein Berel: 14 Uhr Waldbegehung mit Kaffeetrinken und Bläserchor. Führung durch den Förster Lochte. Der Bläserchor bekam für 1 Std. 100 DM.

Bereler Bläserchor 1978

17.10.1978 Altennachmittag                                       20.10.1978 Taufe Brosinski

06.11.1978 Fahrt nach Bad Harzburg zu Probst Hansmann. Diakonissenkrankenhaus besichtigt

10.11.1978 Der Nahbereich im Telefonnetz wird erhöht. Die Telefon-Nachbarbereiche gehören jetzt mit dazu.

11.11.1978 – 2 Grad

16.11.1978 Schnee. Ewald Bock verkaufte die Ortsgeschichte von Berel für 10 DM.

Volkstrauertag 1978 Der Bereler Bläserchor beteiligt sich erstmals an der musikalischen Umrahmung des Volkstrauertages der Kyffhäuserkameradschaft.

20.11.1978 Gemeinde Burgdorf: Ausstattung des DGH Berel: Stühle 6804 DM, Farbe und pinseln 6931 DM, Lampen und Material kosteten 7071 DM.

Ratsherr Herbert Burgdorf gibt seine Ämter als 1. stell. Gemeindedirektor und als 1. stellv. des Bürgermeisters zurück. Herr Gerhard Brandes wird in beide Ämter gewählt.
Die Umgehungsstraße Berel-Ost soll 1979 begonnen werden.

21.11.1978 Altennachmittag

24.11.1978 Hermann Bock spendete 100 DM an die Feuerwehr, wegen dem Präsentkorb.

25.11.1978 JHV Forstgenossenschaft Berel.

29.11.1978 Bürgerverein Berel 280 DM hat die Abschrift durch Frau Spata und 756 DM das Drucken und Binden gekosten. 115 Exemplare sind zur Abgabe fertig. Mindestens 20 Stück kauft davon der Bürgerverein. 150 DM Zuschuss für die Weihnachtsfeier.

04.12.1978 – 3 Grad trocken.– 24.12.1978 bis max. 12 Grad kalt. Das Grundstück an der Que 1 wurde von der Familie Lange gekauft und wieder zurückgegeben um ein anderes Grundstück zu in der Gemeinde zu kaufen.             

16.12.1978 – 2 Grad Adventsfeier der Gemeinde.

19.12.1978 – 10 Grad Schnee Altennachmittag.         

24.12.1978 – 1 Grad trocken Auch das Heiligabend-Blasen hatte seit 1978 Tradition. Unter dem im Licht erstrahlenden Weihnachtsbaum des Kirchplatzes funkelten Instrumente. Stehend wurde die Christgemeinde mit Weihnachtschorälen empfangen.

28.12.1978 Feucht. Beerdigung Keune.          30.12.1978 – 14 Grad viel Wind und viel Schnee

31.12.1978 – 19 Grad 30 min Schnee geschippt. Verkehr in ganz Deutschland liegt lahm.

1978 ist in einem Ford-Transit-Aufsitzwagen für die FFW Berel alles Zugehörige eingebaut.

1978 Sprechfunk für das Feuerlöschfahrzeug

1978 Der Feuermelder am Gerätehaus wurde installiert.

......1978 Kühlschrank brennt bei Familie Raabe

 

01.01.1979 – 17 Grad setzte sich das Wetter mit leichtem Schneetreiben fort. Bis zum 25.02. hielt das kalte schneereiche Wetter bis max. – 19 Grad und zeitweiligen unpassier­baren Straßen an.                                                          05.01.1979 – 19 Grad

11.01.1979 bis zum                 14.01.1979 fällt Schnee. 30 min Schnee geräumt bei der Kirche.

17.01.1979 – 8 Grad

09.02.1979 Bürgerverein Berel: Plattdeutscher Abend am 9.3. mit Herrn Schrader.

. kein Bericht des politischen Ausschusses. Das letzte Bereler Blatt kam zum Schützenfest 1978 heraus. Zuschuss für die Schützenfestkaffeetafel in Höhe von 100 DM wurde gezahlt.

Herr Lochte möchte eine Karte von Berel fotokopieren lassen und an die Gemeinde   übergeben. – Wurde angenommen. Herr Wolter will dem Verein mitteilen, wann eine für ihn wichtige Gemeinderatsitzung ansteht. Das Osterfeuer ist am Samstag um 19.30 Uhr.

Frau Rödiger schlägt vor, dass beim Osterfeuer Bier und Schnaps getrunken werden kann.

14.02.1979 – 8 Grad Zum alten Schnee kam noch eine Menge Neuschnee hinzu. Überall in Niedersachsen Katastrophenalarm. 30 min Schnee bei der Kirche geschaufelt.

16.02.1979 – 10 Grad 60 min Schnee bei der Kirche geschaufelt.

25.02.1979 Tauwetter

28.02.1979 + 3 Grad schön. 20 Uhr Versammlung der Forst- und Jagdgenossenschaft Berel. Am Ende steht die friedliche Einigung der „Kampfhähne“.

01.03.1979 3 Grad warm sonnig . Läuten für Udo Mallas.

08.03.1979 Läutgeld für Fritz Hofmann erhalten.

09.03.1979 Bürgerverein Berel Plattdeutscher Abend mit Herrn Schrader.

13.03.1979 kalt, windig. 14.30 Uhr Altennachmittag

19.03.1979 viel Schnee fiel in der Nacht vorher.

20.03.1979 etwas Frost kein Neuschnee. 15 min bei der Kirche Schnee geschaufelt.

27.03.1979 Der Gemeinderat bewilligt 300 DM für die 20 Jahr Feier des Bläserchores. Pro Mitglied erhält der Bläserchor, wie auch die anderen Musik machenden Vereine 12 DM. = 360 DM.

05.04.1979 Kultur und Sozialausschuss: Anträge des Jugendklubs Berel auf Reparatur- und Unterhaltungsmaßnahmen wird zugestimmt, doch sollen Zukunft im Falle einer mutwilligen Beschädigung die Verursacher für den angerichteten Schaden aufkommen.

06.04.1979 Helene Vasterling gestorben.

07.04.1979 71 Mitglieder. Quartalsversammlung der KK Berel. 28 waren anwesend. 

Waldemar Schubert regte an die Luftgewehrstände auszubauen, damit Vergleichswettkämpfe auch in Berel stattfinden können. Reinhold Jahnke schlug vor, dass noch ein Luftgewehr für die Schützen- und Alters - Veteranenklasse angeschafft werden müsste.

12.04.1979 JHV Ilse Bartels berichtet anschließend über die Gymnastikgruppe mit zurzeit 37 aktiven Mitgliedern. Dazu wurde auch noch eine Kindergruppe eingerichtet. Für die Kinder wird erwogen zwei Milchkarren zu schmücken und die Kinder der Kindergymnastikgruppe mitzuziehen. Renate Jahnke hat Brigitta Buse, Iris Fuchs und Edeltraut Alpers als neue Mitglieder geworben

15.04.1979 20 Grad sonnig Taufe Riechelmann           17.04.1979 0 Grad Altennachmittag

01.05.1979 Wecken in den Mai durch den Bereler Bläserchor.

09.05.1979 + 20 Grad sehr schönes Wetter.

 

11.05.1979  6 Grad 6 mm Regen 18.00 Uhr Kranzniederlegung am Ehrenmal und Abholung der Schützenkönige von 1978  Mitwirkende: Klunkautaler, Blasmusik Schellerten, MGV Burgdorf, Tanzkreis Nordassel. Manfred Bartels als 1. Vorsitzender des Bläserchores Berel hält die Begrüßungsansprache und ehrte die Vereinsgründer Richard Geldmacher, Karl-Heinz Pommerehne, Günter Diestel, Bernd Hoffmeister, Heinrich Hoffmeister, Albert Sievers, Bernhard Halbig und Heinrich Peters der Ehrenvorsitzender ist.

12.05.1979 10 Grad bedeckt mittags 15 Grad. Oberst und 1.Vorsitzender des Bläserchors Manfred Bartels, 1. Adjutant             Richard Geldmacher  

Junggesellenkönig Klaus Brosinski, Freischeibe Alfred Niehoff, König der Landwehr Reinhold Jahnke, Hermann Mylius Jubiläumsscheibe des Bläserchores 20 J. Jugendkönig Gunter Möller, Damenkette Ruth Diestel.

13.05.1979 11 Grad bedeckt Frühstück 7,50 DM 20 jähriges Bläserchorfest Großer Umzug mit 27 Vereinen darunter Feuerwehrkapelle Dingelbe, Klunkautaler Blasmusik Schellerten, Spielmannzug Oedelum, Bläserchor Groß - Heere, Bläserchor Sehlde, Spielmannzug Groß - Elbe, Bläserchor Hackenstedt, Fanfarenzug Oelber a. w. Wege, Musikzug Vallstedt und der Bläserchor Berel. Mitglieder des alten Bläserchores Berel von 1925- 1939 waren ebenfalls dabei. Dieses sorgfältig vorbereitete Fest stellte einen Höhepunkt in der Geschichte der Bereler Feste dar, hinter dem Männer und Frauen standen, die es möglich machten.

13.05.1979 23 Grad               14.05.1979 25 Grad    22.05.1979  20 Grad Altennachmittag

26.05.1979 Jugendclub-Kino organisiert vom Jugendclub 2000 Berel.

29.05.1979 25 Grad                                      
10.06.1979
Europawahl

14.06.1979 Die Raupe des Landkreis Wolfenbüttel steht in Berel auf der alten „Müllkippe“ um die 1 m hohe Muttererde zu planieren.

23.06.1979 fährt der Bereler Mütterkreis nach dem Museumsdorf Cloppenburg.

06.07.1979 19 Grad trocken abends JHV Volksbank Lesse

17.07.1979 20 Grad tagsüber schön Altennachmittag

 

18.6      1979 Strom- und Wasseranschluss zum Festplatz

28.08.1979 Vertrag mit der Forst über die Verlegung eines Strom und Wasseranschlusses. Vertragspartner: Junggesellen und Kyffhäuserkameradschaft.

Die Forstgenossenschaft genehmigte die Verlegung der Leitungen. Es ist für eine ausreichende Sicherung der Anschlüsse zu sorgen. (Abdeckung und Abschaltung bei in der veranstaltungslosen Zeit)

1980 wurde Strom und Wasserleitung gelegt. Dies war aus sanitären Gründen zur Auflage geworden. Die Gemeinde Burgdorf bezahlte die Anschlussgebühren. Der Bürgerverein Berel gab 1000 DM, andere Bereler Vereine wollten sich finanziell nicht daran beteiligen. Werner Wolter machte die Baggerarbeiten kostenfrei.

23.09.1979 Konfirmation in Berel

30.09.1979 Der Bereler Mütterkreis fuhrt durch Dora Klamroth und Elisabeth Ling geplant zur Harzwanderung den Parkplatz –Forsthaus Kupfermühle in Bad Lauterberg an.

16.10.1979 Altennachmittag

31.10.1979 Bürgerverein Berel: Brauereien und Geldinstitute sollen um Bankspenden zum Zwecke der Aufstellung gebeten werden. 50 DM werden für die Anschaffung von Gymnastikstäben genehmigt. 

Gratulation der älteren Bürger mit Anzeigen in der Zeitung übernimmt der Bürgerverein.
Bisher nahm Herr Tappe dies wahr. Herr Peters übernahm die Mitteilungen an die Zeitung.

02.11.1979 Beratung mit den örtlichen Vereinen zur Strom –und Wasserversorgung des Schützen­fest­platzes. Mit Verlegung würden die Leitungen 18.630 DM kosten, bei Eigen­leistung 8500 DM. 500 DM Anschlussgebühren an den Wasserverband. 1000 DM bietet Wilhelm Peters als Beteiligung des Bürgervereins an. Da die Junggesellen und die Kyffhäuser (jeweils 2000 DM) allein zu wenig Geld haben, müsste ein Fond geschaffen werden in den die Ausrichter jedes Jahr Geld einzahlen.

03.11.1979 JHV Bläserchor Berel.      09.12.1979 15 Uhr Gemeindeadventsfeier

13.12.1979 16 neue Stühle in der Kirche

21.12.1979 Erich Vasterling sen. starb an den Folgen des Sturzes auf der Innentreppe im Dorfgemeinschaftshaus.

24.12.1979 regnerisch, kalt.                25.12.1979 0 Grad sonnig       26.12.1979 + 4 Grad 

27.12.1979 Herr Tappe ist gestorben und wurde am 2.1.1980 beerdigt

31.12.1979 Die Gemeinde Burgdorf hat 2219 Einwohner.

1979 fuhr der Altenkreis nach Worpswede bei Bremen. 03/1979 NaPf.

 

18.7       1979 Ortsumgehung Berel ist fertig

1979 Fertigstellung der Ortsumgehung Berel

1980 Öffnungszeiten in Berel: Volksbank  montags bis freitags 11-13 Uhr. Donnerstags 17-18 Uhr in dem Gebäude der heutigen Ries-Schänke. Die Landesbank Mo., Di., Do. + Fr. 2 Uhr, Di. + Do. 16 – 18 Uhr bis 2001 bei Rosemarie Schulze. Die Post bei Walter Bührich 8 – 10 Uhr + 16 – 17 Uhr bis 30.04.1997. Bäcker Mo., Di., Do., Fr,. und Sa.. 8 – 11 Uhr und Mo., Di., Do. und Fr. 15 – 17 Uhr. Schlachter bei Walter Bührich Di. und Do. 7 bis 11 Uhr. Sa. 7 – 12 Uhr.

Kiosk Berel (Henning Weitsch) war erst in Englers Haus in der Schaperstraße, danach im Lager des alten Lebensmittelladens von Max und Käte Gnad. Das Lager war an die Volksbank von Bäcker Meier vermietet.

09.01.1980 – 2 Grad trocken bis zum 19.01.1980 bis max. 11 Grad kalt.

15.01.1980 – 8 Grad Altennachmittag Wilma Bock übernahm die Kasse.

26.01.1980 – 2 Grad Schneewetter

06.02.1980 Bürgerverein Berel: Antrag zur Bezuschussung des Erdkabels zum Festplatz. Die Leitungsverlegung soll 8-9000 DM Kosten. - max. 1000 DM 500 DM Spende 500 DM Kredit. Beschluss auf der Generalversammlung. Herr Brandes will sich um die Auszeichnung von Herrn Bock und Peters kümmern, da dies bereits 1 Jahr her ist.

100 DM werden an den Altenkreis für die Kaffeetafel genehmigt.

09.02.1980 13 Uhr Fahrt mit der Feuerwehr in den Harz zu den Wiesenbecker Teich.

15.02.1980 SZ Artikel über die Eichennutzung. 250 bis 300 Jahre alte Eichen wurden 78 Festmeter in Hitzacker versteigert. Der Höchstpreis für Berel lag bei 2120 DM pro Festmeter. Die Bereler Eichen gingen in diesem Jahr zur Hälfte nach Nordrhein-Westfalen, 40 % nach Bayern. In Niedersachsen wurden 10 % verkauft. In Norddeutschland gibt es nur in der Görde und im Bereler Ries diese Traubeneichen. Nordassel hat letztmalig seine Traubeneichen 1990 DM mit pro Festmeter versteigern lassen. Der Ertrag teilen sich 53 Anteilseigner.

In der gleichen Woche bringt die SZ einen Bericht über die zerstörten „Rentnerbänke“ die trotz Betonfundament demoliert wurden.

03.03.1980 – 3 Grad windig. Kirchenbesichtigung. - Der Pastor kam zu spät -.

18.03.1980 0 Grad Altennachmittag                                      

19.03.1980 – 8 Grad JHV Damengymnastikgruppe. Der Fortbestand der Gymnastikstunde von 18-19 Uhr: Wegen unregelmäßiger Teilnahme der jungen Mädchen, wurde beschlossen, die 2. Gymnastikstunde wieder aufzuheben. Wenn in der noch bestehenden Stunde weniger als 18 Damen sind, so können die Mädchen hier mitturnen. Höchstzahl soll dann nur 18 sein. Frau Vera Reinhold übernimmt ab 21.04.1980 die Leitung der Kindergymnastikgruppe. Die Gymnastik soll nur für Vorschulkinder sein. 9 Mitglieder sind in dieser Gruppe. Zum Umzug am Schützenfest sollen einheitliche dunkelblaue T-Shirts getragen werden.

 

31.03.1980 Ewald Bock bekam das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Tätigkeit als langjähriger Bürgermeister und Heimatpfleger. Es wurde am 03.04.1980 übergeben.

03.04.1980 Bürgerverein Berel e.V. Ehrung von Ewald Bock und Ehefrau.

Feldschlößchen hatte eine Bank und Härke zwei Bänke gespendet.
20.000 DM soll die Leitung zum Walde jetzt kosten. Die Junggesellschaft und der Kyffhäuserbund hätten gern einen Zuschuss. 12.000 DM beträgt der Gemeindezuschuss, so dass noch 8.000 DM übrig bleiben. 1000 DM wurden bei 3 Enthaltungen genehmigt.

Antrag an die Gemeinde: Bisherige Bushaltestelle soll gegen eine neue ausgetauscht werden.

Die Junggesellen übernahmen 1980 die Organisation des Osterfeuers.

12.04.1980 Die Strom - und Wasserleitung wurde vom Trafohäuschen bis zum Wald verlegt. Werner Wolter übernahm kostenfrei die Baggerarbeiten. Die Gemeinde Burgdorf übernahm die Anschlusskosten. Der Bürgerverein gab einen verlorenen Zuschuss von 1000 DM. Du Carrios gab einen Zuschuss von 6-700 DM. Den Rest teilen sich die Kyffhäuser und die Junggesellschaft. …. Nachdem Reinhold Jahnke die Leitungen sehr günstig beschaffen konnte blieb kein „Rest“ mehr übrig.

15.04.1980 schönes Wetter Altennachmittag:              17.04.1980 20 Grad

18.04.1980 6 Grad Hermann Kempe wurde beerdigt  25.04.1980 – 6 Grad

28.04.1980 regnerisch kalt. Wilhelm Bock Lengede 70 Jahre alt. Abends feierte er in Berel bei Bengehals weiter mit dem Bläserchor Berel. ... (Mitglied des alten Bläserchores vor dem Kriege)

30.04.1980 schön warm, nach langer Zeit der Kälte.   01.05.1980 16 Grad schön

03.05.1980 – 10 Grad am Tage – 2 Grad kalter Wild.            06.05.1980 15 Grad sonnig

08.05.1980 10 Grad regnerisch

09.05.1981 Das städtische Museum in Salder wurde der Öffentlichkeit übergeben.

8 Grad mittags 16 Grad sehr schön. Junggesellen- Schützenfest in Berel war sehr gut besucht.

Alwine Hagemann war gestorben und wurde am 14.05. beerdigt. Oberst Heiner Schaper, 1. Adjutant Reinhard Löhr, 2. Adjutant Holger Hanke. König der Landwehr Jürgen Dobbratz, Freischeibe Reinhold  Jahnke, Junggesellenkönig Henning  Erbe, Jugendkönig Peter Tiesler, Damenkette Dagmar Kroll            

11.05.1980 12 Grad Frühstück 7,50 DM  Schützenfest in Berel

12.05.1980 16 Grad sehr schön windig           20.05.1980 Altennachmittag

14.06.1980 26 Grad schweres Gewitter zum 15.06.

17.06.1980 ab Mittag Gewitter regnerisch bis zum 04.07.1980

01.07.1980 Erste freie Gewerkschaft in Polen. (Lech Walesa)

04.07.1980 Bürgerverein Berel: Pflege der Sängerfahne. Aufhängung im Dorfgemeinschafts-haus in einem Kasten. Bäume am Ehrenmal: Willi Bührich Generalkonsul von Ghana hatte einen Mammutbaum und eine Cypresse zum Bereler Schützenfest überreicht, diese sollte im Herbst vom Kriegerdenkmal umgepflanzt werden. Zusagen für je eine Bank von der Volksbank Lesse, eine von der Öffentlichen Versicherung, eine von der Nord LB.

05.07.1980 12 Uhr Goldene Hochzeit Robert und Ella Sonnemann

11.07.1980 Außerordentliche Versammlung der Forst. Es wurde ein Anteil aufgekauft.

02.08.1980 27 Grad windig trocken bis zum 07.08.1980 24 Grad

26.08.1980 schön, warm.                                 04.09.1980 20 Grad schön.

05.09.1980 schön. Der letzten Weizen wurde gemäht und das letzte Stroh aufgeladen.

18.09.1980 SZ Bericht von dem Diamantenen Ehepaar dem Schlachtermeister Gustav Sievers und seiner Frau Anna. Viele Bereler Bauern verkauften damals ihr schlachtreifes Vieh an ihn, auch haben einige Bereler bei ihm in der Schlachterei gearbeitet.

22 - 24.09.1980 24 Grad schönes Wetter       11.10.1980 Albert Oelker wurde beerdigt.

05.10.1980 Bundestagswahl. Bundeskanzler Helmut Schmidt bleibt. Franz Josef Strauß kam im Norden nicht an. Ergebnisse für Burgdorf

SPD

CDU

FDP

DKP

Die Grünen

Volksfront

Wähler

844-814

592 - 587

66 - 108

2 – 2

25 - 19

0 - 2

 

15.10.1980 Bürgerverein Berel: Anschaffung einer Leine durch den Bürgerverein für den Fahnenkasten. Gelände an der Steinkuhle soll mit Schlacke begradigt werden, um einen KFZ Parkplatz mit Bänken und Tisch aufzustellen. Tisch soll bei der Gemeinde beantragt werden.

150 DM bekommt der Altenkreis für die Weihnachtsfeier. Stahlwerke Peine - Salzgitter haben eine Bank gestiftet. (Dies war die siebte gespendete Bank).

21.10.1980 Altennachmittag   

24.10.1980 Berel erhält eine Urkunde für einen 3. Platz beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.                                              
01.11.1980
– 3 Grad klar

02.11.1980 -7 Grad sehr windig bis zum         07.11.1980 – 2 Grad Schnee

29.11.1980 0 Grad Schneeschauer                

03.12.1980 Schnee Bürgerverein Berel: Silvesterparty sollte veranstaltet werden. 20-25 DM Eintritt. -neuer Termin 15.2. oder 22.2.81

05.12.1980 – 4 Grad Schnee                          06.12.1980 – 5 Grad Schneeschauer

07.12.1980 8 Grad klar Adventsfeier der Gemeinde          25.12.1980 etwas Regen

29.12.1980 Anna Kempe starb und wurde am 3.1.1981 beigesetzt

30.12.1980 Günther Weldt wurde beerdigt.

31.12.1980 Die Gemeinde Burgdorf hat 2238 Einwohner.

1980 war der Mütterkreis in Hannoversch Münden und im Brotmuseum Mollenfelde.

1980 fuhr der Altenkreis ins Mühlenmuseum bei Gifhorn. 03/1980 NaPf.

1980 Es fanden Bauernmalereikurse in der Gastwirtschaft Stübig statt, an denen auch einige Bereler teilnahmen.

 

06.01.1981 Schnee                                         07.01.1981 – 2 Grad Schneelandschaft sonnig

08-01.1981 – 10 Grad Sonnenschein              11.01.1981 Kirchweg gestreut

12.01.1981 – 8 Grad sonnig                           13.01.1981 0 Grad sonnig

14.01.1981 – 4 Grad Schneewetter Sturm. „Nichts geht mehr“ stellte die Feuerwehr und die Polizei fest. Die Winterliche Sturmnacht artete in eine Katastrophe aus.

20.01.1981 Altennachmittag                            22.01.1981 kalt und trocken.

23.01.1981 0 Grad sonnig, trocken Schneelandschaft

22.01.1981 Robert Sonnemann gestorben.
27.02.1981 Der Gymnastikverein veranstaltet eine Faschingsfeier.

09.03.1981 Jahreshauptversammlung. Frau Schum erwähnte, dass sie das restliche Geld der

Kindergymnastikgruppe verwaltet. Diese Gruppe wurde aufgelöst, weil zu wenige Kinder daran teilnahmen. Frau Ilse Bartels gibt bekannt, dass sie aus zeitlichen Gründen das Amt der 1. Vorsitzenden nicht mehr weiterführen könne. Helga Rödiger übernahm das Amt.

Iris Fuchs wurde Schriftführerin. Frau Gertrud Schum blieb Kassiererin.
18.03.1981 Das erste Fastnachtvergnügen wurde ein gesellschaftlicher Erfolg. 218 DM Zuschuss. Der Fahnenkasten wurde aufgehängt. 125 DM für die Kaffeetafel beim Schützenfest in Berel.

18.03.1981 Schreiben an die Gemeinde Burgdorf über den Verbleib der Gymnastikstunde im

Dorfgemeinschaftshaus. Der Gemeinderat hat den Verbleib im Bereler Dorfgemeinschaftshaus dann aber doch abgelehnt. Der Bereler Jugendraum soll die Feuerwehr als Schulungsraum erhalten, weil kein verantwortlicher Jugendlicher oder Jugendscheininhaber die Jugendgruppe führt.

21.03.1981 15 Grad sonnig. Hochzeit Brunke.                        23.03.1981 schön warm

04.04.1981 Antrag für einen Gymnastikabend in der Turnhalle Hohenassel von 20-21 Uhr.

09.04.1981 Die Gemeinde kauft 14.205 m2 Bauland für 26 DM und 1.600 m2 für Straßenflächen a 13 DM von der Familie Heinrich Löhr, um Flächen für die Siedlung Berel Ost (Nord) zu haben. Weitere 1000 m2 behält die Familie als Bauland für sich selbst. Das Baugebiet Berel Ost (Süd) ist inzwischen voll bebaut. 1 Meter Straße wird 100 DM kosten. 300 m sind zu bauen. Eine zusätzliche mechanische Kläranlage darf auf dem Grundstück von Dieter Bock kostenlos errichtet werden, wenn nach dem späteren Rückbau auch die Drainage wieder richtig angeschlossen wird. Auf der Westseite des Grundstücks sind Büsche gegen den Ostwind zu pflanzen. Die Fahrstraße soll 5 m breit werden, 2,5 m für den Parkstreifen und 1,5 m für den Fußweg.

12.04.1981 Goldene Konfirmation in Berel Konfirmandenjahrgänge 1926-1931.

16.04.1981 Bürgerverein Berel: Mauer hinter dem Dorfgemeinschaftshaus soll bepflanzt werden. Versuchsweise soll die Versammlung am Freitag vor der Karwoche stattfinden.

Vom Kulturausschuss der Gemeinde wurde beschlossen, dass die Gymnastikgruppe nach Hohenassel fahren solle, die Gruppe wehrt sich dagegen, weil Ältere kein Auto für den Weg haben. 1981 Junggesellen verkaufen zum Osterfeuer Bier und Wurst. Antrag von H. Wolter.

22.04.1981 Karl Siegmund wurde beerdigt. 72 Jahre. 01.05.1981 kalt

02.05.1981 kalt mit Schneeflocken und Sonne

03.05.1981 + 9 Grad sonnig mit etwas Schneeflocken.

09.05.1981 Das städtische Museum Salder wurde der Öffentlichkeit übergeben.

15.05.1981 Regenwetter 20 Uhr Beginn. Das Schützenfest in Berel begann zum ersten Mal am Freitag und endet am Sonntag um 18 Uhr. Kyffhäuser I. Gruppe waren Veranstalter. Oberst  Heinrich Voges, 1. Adjutant Dieter Jahnke, 2. Adjutant Jürgen Dobbratz. Kapelle: "Party Sounds" Junggesellenkönig Gerhard  Schubert, Freischeibe Max Gnad, König der Landwehr Jürgen   Dobbratz, Jugendkönig Hans Jürgen Wilke, Damenkette Dagmar Hoffmann.        

16.05.1981 13 Grad drückend schwül Gewitter. 12.30 Uhr Konzert des Bereler Bläserchor in der Gaststätte Bengehals. 13 Uhr Festumzug, Kranzniederlegung und Ehrung der Könige. 15 Uhr Vorführungen der Kindergartengruppe. Auf dem Schießstand wird um Preise und auf die Königsscheibe der Landwehr geschossen. Abends ist Festball.

17.05.1981 9 Uhr Frühstück mit Konzert durch den Bereler Bläserchor. 12.30 Uhr Konzert des Musikvereins Heere in der Gaststätte Bengehals. 13 Uhr Festumzug und 15 Uhr Kaffeetafel des Altenkreises Berel und gleichzeitig auf dem Schießstand ein Schießen um Preise und auf die Damen- und Freischeibe durch um 18 Uhr geehrt werden. Jürgen Dobbratz erringt wieder Königsscheibe; Jahnke, Kroll. Auf dem Bild in der Zeitung wurde die Freischeibe von 1980 abfotografiert. Max Gnad schoss die Freischeibe, auf dem Wege zu seiner Ehrung starb er um 19.20 Uhr auf der Straße vor Gerhard Hagemanns Grundstück 100 m von seiner Wohnung entfernt.

Reinhold Jahnke versuchte noch durch Atemspende die Wiederbelebung, aber die Aufregung über die Erringung der Scheibe war wohl zu groß gewesen. Der Umzug wurde abgebrochen. Die Scheibe wurde nicht überbracht, und hängt seitdem im Schießstand.

17.05.1981 Sonntagabend am Schießstand: Der gute Überblick von da ergab die Beobachtung eines Verkehrsunfalls. Polizei und Krankenwagen waren bei der Kreuzung Burgdorf/Nordassel. Der Unfallflüchtige H-A. K. beschädigte den Kotflügel, raste davon, bei Wilhelm Hagemann 52 schleifte er an der Scheunenwand dran lang, fuhr dann auf der Felge weiter den Gänsewinkel runter, … Es gab viele Zeugen, die die einzelnen Phasen schilderten. … Der Täter beglich den Schaden.

17.06.1981 7 Grad kalt

29.06.1981 alle Tage schönes heißes Wetter bis zum 12.07.1981 22 Grad

30.06.1981 Die Gemeinde Burgdorf hat 2248 Einwohner.

09.07.1981 29 Grad                                       13.07.1981 veränderlich

17.07.1981 15 Grad etwas regnerisch 26.07.1981 ganzen Tag Regen

02.08.1981 Gewitter regnerisch.                     04.08.1981 sehr warm trocken

05.08.1981 28 Grad sehr heiß trocken.           06.08.1981 28 Grad sehr heiß und trocken.

07.08.1981 sehr heiß und trocken.                  08.08.1981 heiß und trocken.

09.08.1981 heiß und trocken.              10.08.1981 es regnet viel

24.08.1981 trocken abends Regen Der Bolzplatz Berel (27m) erhält zur Abgrenzung an der Straßenseite einen Holzzaun.

27.08.1981 08 Uhr Fahrt mit dem Altenkreis zu den Externsteinen, Hermann- Denkmal. Rückkehr 20 Uhr 15 DM diesiges Wetter.

02.09.1981 schönes Wetter. Frau von Karl Schaper gestorben.

03.09.1981 schönes Wetter. Otto Vasterling gestorben.

04.09.1981 schön.                                          06.09.1981 schönes Wetter kühl.

20.09.1981 regnerisch. Konfirmation in Berel.

27.09.1981 Landtagswahl in Berel: CDU 165, SPD 171, FDP 23 und Grüne 16 Stimmen

Kreistag 1981 in Berel: Brendemühl SPD 157, Spengler SPD 218 und Burgdorf CDU 449 Stimmen Listenwahl: SPD 435, CDU 511, FDP 4, Grüne 42 Stimmen.

Samtgemeindewahl in Berel: SPD Spengler 159, Brendemühl 149, Wietbrock 167.CDU: Burgdorf 355 Bettin 90, u.s.w.

Gemeindewahl in Berel: SPD: Spengler 106, Brendemühl 133, Wietbrock 123, Wolter 98 = 496 Stimmen

01.10.1981 Hermann Pape wurde beerdigt.      07.10.1981. Herr Kroll wurde beerdigt.

10.10.1981 Sturm und teilweise Regen.             24.10.1981 Frau Miehe 83 Jahre alt beerdigt.

04.11.1981 Bürgerverein Berel:  150 DM für die Weihnachtsfeier und 100 DM für das Schützenfest wurden wieder beschlossen. Das Fastnachtvergnügen dies Jahr nur für Mitglieder am 13.02.1982. Die Teilnahme am Kyffhäuserkameradschaft - Pokalschiessen aller Vereine wird mitgetragen. Die Blumenkästen sollen durch Büsche ersetzt werden. Die Gymnastikgruppe hat die Geräte dem Bürgerverein zurückgegeben, da sie diese in Hohenassel nicht braucht. Herr Brendemühl übernimmt einstimmig die Bewirtung des Fastnachtvergnügens.

07.11.1981 Neun Bänke hat der Bürgerverein Berel bereits im Ort aufgestellt. Ein Antrag um eine 10. Bank ging an die Gemeinde Burgdorf.

24.11.1981 Zwei Stürme in der Nacht zum Dienstag und Mittwoch rissen auch bei uns Bäume um.

13.12.1981 – 8 Grad schön. Weihnachtsfeier der Gemeinde für Senioren.

15.12.1981 – 8 Grad Weihnachtsfeier des Altenkreises.

18.12.1981 0 Grad etwas Neuschnee      19.12.1981 – 17 Grad

20.12.1981 – 20 Grad                            21.12.1981 – 20 Grad trocken

22.12.1981 0 Grad     

24.12.1981 30 min bei der Kirche Schnee geschippt. 25.12.1981 – 2 Grad   

26.12.1981 – 1 Grad.                             27.12.1981 30 min bei der Kirche Schnee geschippt.

28.12.1981 – 8 Grad trocken                  31.12.1981 Taufwetter regnerisch.

04/1981 Viola Vespermann, Roswitha Veckenstedt und Anne Bewer äußerten sich zu den Motiven was für ein Leben und Wohnen in Berel spricht. Quelle:  Nachrichten aus dem Pfarrverband.

1981 Das Kirchendach wurde neu eingedeckt. Blitzschutzanlage und Dachrinnen wurden ebenfalls erneuert. 66.000 DM stellte die Landeskirche zur Verfügung. Dr. Heintze Landes­bischof

1981 wurden von der Rübenannahmestelle Burgdorf 72.000 Tonnen Zuckerrüben von 1432 Landwirten geerntet. 2 Männer und 5 weibliche Kräfte wurden hier 9 Wochen lang eingesetzt.

1981 hat es 783,3 Liter geregnet.

 

01.01.1982 Ein Eber wird in der Silvesternacht aus dem Stall von D.B. gelassen. Der Eber starb durch diesen Stress.

06.01.1982 – 8 Grad Schnee kalt bis 17.01.1982 – 3 Grad. Kältester Tag 09.01.– 13 Grad

19.01.1982 sonnig Altennachmittag     23.01.1982 0 Grad leichter Schneefall JHV FFW

03.02.1982 – 8 Grad heiter Mittag – 1 Grad 04.02.1982 – 8 Grad sonnig Mittag – 2 Grad 05.02.1982 mittags + 3 Grad sonnig              09.02.1982 + 9 Grad sonnig mittags.

13.02.1982 + 10 Grad sonnig Frau Herbst wurde beerdigt. Fastnachtvergnügen des Bürgerverein Berel.

16.02.1982 Altennachmittag

17.02.1982 0 Grad trocken neblig für Frau Barte geläutet und am 20.02.1982 beerdigt.

21.02.1982 mittags – 2 Grad sonnig    25.02.1982 – 4 Grad Es liegt Raureif.

27.02.1982 + 3 Grad sonnig mittags    06.03.1982 mittags + 3 Grad sonnig. Hochzeit

25.03.1982 warm                               26.03.1982 warmes trockenes Sommerwetter

29.03.1982 alle Tage schönes Wetter bis zum 06.04.1982 um 19 Grad

April 1982 Das Amtgericht Salder zog nach Salzgitter Lebenstedt um.

02.04.1982 19 Grad sonnig warm. 19.30 Uhr bei Bengehals. Unser Dorf soll schöner werden.

03.04.1982 20 Uhr JHV Bürgerverein. Frau Sapadi trat als 100 Mitglied ein.            

07.04.1982 etwas trübe regnerisch.

08.04.1982 Bürgerverein Berel BGJ Bau Schüler aus BBS Fredenberg haben den Rastplatz hergerichtet. Antrag von Bärbel Bock um Aufstellung einer Bank am Spielplatz wird beschlossen.

21.04.1982 Bürgerverein Berel Eine Bank soll im Winterhalbjahr am Weg zum Walde stehen bleiben. Plattdeutscher Abend in Zusammenarbeit mit der VHS WF wird geplant. Bäumebepflanzung: Am Spritzenhausrundell, im Garten der alten Schule und bei Manfred Bartels im Gänsewinkel. Benachrichtigung: Falls Herr Peters verhindert ist, übernimmt ein Bote die Aufgabe. Pflege der Nordstrasse soll als Antrag der Gemeinde zugeleitet werden. Bezuschussung des Altennachmittags wie gehabt. 100 DM Spende des Bürgermeisters wird der Kasse zugebucht. 08.09.1982 Ein Lageplan für den Wald wird von Gerhard Brandes vorgeschlagen. Die Einzäumung des Bolzplatzes wurde der Gemeinde vorgeschlagen.

27.04.1982 Für das Baugebiet Berel (Nord)Ost gibt es inzwischen 14 Bewerber. 19 Bauplätze sind vorgesehen.

01.05.1982 Regen kalt                                    03.05.1982 1 Festkarte 9 DM

05.05.1982 nachmittags warm

 

1982 Jugendwarte der Jungschützengilde Berel: Jürgen Eilbrecht und Otto Tichelmann mit den Bereler Jungschützen am Witwenteich.

 

07.05.1982 3 Grad 9 mm Schneeregen. Mit Mantel auf Zelt gesessen. 20.00 Uhr der Schützenoberst der Junggesellen Oberst Jürgen Neumann eröffnet das Fest. Eine Zusatzheizung wurde in Betrieb genommen. 1. Adjutant Hartmut Erbe?

08.05.1982 6 Grad schlechtes Wetter kühl u. windig. Am Festumzug beteiligten sich neben den örtlichen Vereinen der Bläserchor Berel und die 30 Mann der Royal Lancers, eine Englische Militärkapelle, welche in Bergen stationiert ist. England ist mit Argentinien um die Falkland Inseln im Krieg. 15.00 Uhr Kaffeetafel für die Alten. Musikverein Heere spielt Spielvorführungen des Bereler Kindergartens. 20.00 Uhr Tanz mit Einlagen des Rock-un-Roll-Club Alligator Salzgitter. König der Landwehr Reinhold Jahnke, Freischeibe der Junggesellen Dieter Jahnke. Junggesellenkönig Dirk Hoffmeister, hier gab es zum ersten Mal Brausebowle mit Waldmeistergeschmack. Jugendkönig Susanne Jahnke, Damenkette Dagmar Hoffmann. Der Bürgerpokal wurde das erste Mal ausgeschossen. Jürgen Dobbratz siegte. In diesem Wettbewerb werden alle angezeigten Ringzahlen zusammenaddiert. 

09.05.1982 7 Grad morgens, mittags warm und sonnig --- Pastor Mischke aus Lesse hielt einen Feldgottesdienst. Dieser Zeltgottesdienst wurde 1982 zum ersten Mal mit musikalischer Begleitung durchgeführt.

Junggesellenjubilare werden geehrt 10 Jahre Rainhard Löhr und Heinz-Otto Bock, 15 Jahre Wolfgang Wilke und über 20 Jahre Herbert Bartels. Abends ist es sehr kalt.

Zum ersten Mal wurde der Bürgerpokal ausgeschossen. Familie Tichelmann hat den Pokal gestiftet, als Erster bekam ihn Jürgen Dobbratz. (später auch nach dem ehemaligen Hund  „Berry – Pokal“  genannt.)

 

10.05.1982 etwas Regen                                            11.05.1982 schönes warmes Wetter

17.06.1982 Waldbegehung und Kaffeetafel bei der Abschiedsfeier von Förster Lochte SZ Lichtenberg.

26.06.1982 am Tage schön abends Gewitter Es folgten viele Gewitter bis zum 04.07.1982 noch mit 20 Grad.

11.07.1982 25 Grad schön und warm                         bis 16.07.1982 Viele Gewitter

29.07.1982 sehr schön heiß.

30.07.1982 28 Grad Die ganze Woche heiß und trocken. Bis 12.08.1982 30 Grad heiß – kein Regen –

Im Juli 1982 zog Rudolf Bembenneck mit Frau Edith von Wetzlar wieder zurück nach Berel in ihr gebautes Haus in der Gartenstrasse. In dem Haus hatte vorher ein Arzt als Mieter gewohnt.

18.08.1982 etwas Regen. Letzten Sommer-Weizen gemäht. (Feucht)

29.08.1982 sehr schönes Wetter Konfirmation.

15.09.1982 Berel erhält eine Urkunde für den 2. Platz im Wettbewerb: „ Unser Dorf soll schöner werden“. Damit hat die Gemeinde Burgdorf für Berel in den Jahren 1980 und 1982 insgesamt 5000 DM an „Schönheitsprämie“ erhalten.

17.09.1982 Ende der Sozialliberalen Koalition

19.09.1982 alle Tage schönes Wetter bis zum 05.10.1982 unter 20 Grad

21.09.1982 Altennachmittag

28.09.1982 SZ Bericht von Rübenannahmestelle in Burgdorf.

01.10.1983 Erstes konstruktive Misstrauensvotum, die Regierung Helmut Schmidt stürzt. Die Ära des Bundeskanzlers Kohl beginnt. Sie endet am 27.09.1998 mit 35,2 % der Wählerstimmen.

14.10.1982 Fahrt des Altenkreis und mit Pastor in den Harz nach Bad Lauterberg und nach Braunlage. 12 DM

19.10.1982 Altennachmittag                            12.12.1982 Adventsfeier der Gemeinde.

21.12.1982 Adventsfeier im Altenkreis            24.12.1982 Frost        25.12.1982 feucht

 

01.01.1983 1 Grad sonnig                               03.01.1983 regnerisch, Röntgenreihenuntersuchung.

05.01.1983 Bürgerverein Berel: Eine durch Verkehrsunfall bei Vornkahl´s Ecke zerstörte und dann reparierte Bank wurde für den Friedhof gespendet. Herr Burgdorf erklärt, dass zu viele Schalen nicht gut für die Bewertung als schönstes Dorf sind, auch würde er heimische Bäume aus dem Wald für die Bepflanzung holen. Das Verkehrsdreieck soll mit Cotoneaster bepflanzt werden. Nur Mitglieder zum Fastnachtvergnügen, damit es nicht mehr als 70 Personen werden.

Bepflanzungsplan von Wilhelm Peters wurde nach Einschränkungen beschlossen.

14.01.1983 0 Grad etwas Schnee       18.01.1983 leichter Frost viel Wind Altennachmittag

19.01.1983 leichter Frost. Der Schäfer Alpers wird beerdigt.

1983 Die KK Berel beschloss auch Frauen in die KK aufzunehmen.

03.02.1983 Schneetreiben.

21.02.1983 Die Hausstromkabel und die Straßenbeleuchtungskabel werden gleichzeitig von der HASTRA verlegt und kulant abgerechnet.

06.03.1983 Bundestagswahlen. Bundeskanzler Helmut Kohl bekommt 48,8 %.

29.03.1983 Bushaltestelle Berel wird neu gepflastert. 2825 DM.

Vor 31.03.1983 war das natürliche Gefälle im Bereich der Südseite des Autoskooterplatzes ca. 1m. Die Aufstellerfirma B. du Carrois aus Hildesheim glich dies durch circa 1 m hohe Holz-stapel als Stützen aus, damit die Autoskooterbahn waagerecht werden konnte. Dies Unfall­risiko wurde durch die Aufschüttung von Hüttensplitt im Sommer 1983 aufgehoben, der Beschluss wurde am 31.03.1983 von der Forstinteressentschaft Berel gefasst. 

31.03.1983 JHV Bürgerverein Berel: 102 Mitglieder. Das Tornetz am Bolzplatz wurde durch das BGJ Bau BBS Fredenberg durchgeführt. Nur Eichen in die Gartenstrasse bei den Anliegern die zugestimmt haben. Pflanzung der geplanten Bäume in der Woche nach Ostern. Die Gebührenordnung für die Abwasserentsorgung erhitzte die Gemüter. Gestifteter Pokal der Volksbank Lesse soll am 14.08.1983 erwandert werden. Herr Wolter würde sich gern mit Dias und alten Bildern aus Berel an dem plattdeutschen Abend beteiligen. Sonnabend um 20 Uhr Osterfeuer.

16.04.1983 erster Tag mit Sommerwetter. Sehr schönes Wetter.

19.04.1983 12 Grad nachmittags Regen. Zum Altennachmittag gewesen.

29.04.1983 Familie Hermann Hoffmeister feierte Goldene Hochzeit.

06.05.1983 6 Grad Schützenfest der Junggesellen. Oberst Heiner Schaper, 1. Adjutant Carsten Klose, 2. Adjutant Christian Burgdorf         

07.05.1983 6 Grad Schützenfest. Junggesellenkönig Reinhard  Löhr, Freischeibe Manfred   Tiesler, König der Landwehr Jens Eilbrecht. Jugendkönigin Iris Eilbrecht, Damenkette Dagmar    Cleve geb. Kroll, Bürgerpokal Dieter Jahnke.

08.05.1983 10 Grad Regen tagsüber warm Schützenfest in Berel

07.05.1983 zum Altennachmittag gewesen.                 20.05.1983 heiß und schön     

06.06.1983 Ortsteil Berel: Beratung über die Lösungsmöglichkeiten für die Schmutzwasserkanalisation Grundstück Bettin und Barthelmes.


Dorfgemeinschaftshaus 1983

08.06.1983 Bürgerverein Berel: Reklamationen zur Baumpflanzungsaktion in der Gartenstrasse. Keine Pflanzungen mehr ohne volle Unterstützung der Gemeinde. Der Rastplatz wurde mit Schotter begradigt. 150 DM würde der Bürgerverein für ein Luftbild von Berel ausgeben, wenn die Gemeinde weitere 150 DM zu schießt. Albert Sievers soll nächstes Mal Musik beim Karneval machen. Wandertag am 13.08.1983 mit Preisfragen, danach soll ein gemütlicher Abend stattfinden.
10.06.1983 Lilly Brunke war gestorben und wurde am 13.06.1983 beerdigt.

10.06.1983 Sanierung der Kirche Berel. Zunächst wurden die Fundamente mit Hilfe eines Baggers durch Werner Wolters freigelegt. Das Klinkerpflaster am Turm wurde aufgenommen. Der Putz wurde drei Tage später in der Kirche abgeschlagen. Die Elektroleitungen wurden fast voll­ständig neu verlegt. Die Eigenarbeiten sind zügig, fachmännisch und mit großem Einsatz der Bereler angegangen worden.

24.06.1983 24 Grad im Schatten. Trocken und Sonne bis zum 02.08.1983 26 Grad mittags trocken. 35 Grad in der Sonne. Maximal 31 Grad am 09.07., 12.07., 31.07. und 01.08.1983

02.07.1983 12 interessierte Frauen wollten in die Kameradschaft eintreten, mit 30 Ja Stimmen beschlossen. Kamerad Niehoff sen. bittet den Vorstand um Klärung der Besitzverhältnisse des Schützenhauses gegenüber der Feldinteressentschaft.

03.08.1983 21 Grad trocken   04.08.1983 19 Grad viel Wind kühl nachmittags Nieselregen

05.08.1983 17 Grad feuchte Luft.

06.08.1983 21 Grad vormittags feucht bis zum 11.08.1983 24 Grad bis 29 Grad.

08.08.1983 24 Grad sonnig. 8.00 Uhr Fahrt mit dem Altenkreis nach Kloster Corvey über die Dörfer. Eine schöne Fahrt. Von Polle bis Bodenwerder 15 DM + 10 DM auf dem Dampfer. Um 20 Uhr zurück.

15.08.1983 24 Grad trocken Temperaturen bis 31 Grad am 03.09.1983 24 Grad, sehr windig.

09.09.1983 11 Grad etwas Regen max. 18 Grad

10.09.1983 18 Grad vormittags Regen            11.09.1983 12- 16 Grad feucht etwas Regen.

12.10.1983 Bürgerverein Berel Am 21.10. müssen 17 kleinere Eichen in der Gartenstrasse nachgepflanzt werden. 4-6 Waldahorn in den Klappen. 100 DM bezahlt der Bürgerverein als Zuschuss zur Weihnachtsfeier. Karneval diesmal als gemütliches Beisammensein mit karnevalistischen Einlagen. Kapelle Albert Sievers macht die Musik. Wilma Bock hat für eine Bank zwischen Waldeingang und Richtung Himstedt 50 DM gespendet, diese Bank wird in Absprache mit der Forst aufgestellt. Die Unstimmigkeiten beim Pokalwettbewerb sollen nächstes Mal vermieden werden. Die Gestaltung der Werbungsseite in der Jubiläumszeitung der Kyffhäuser soll Dr. Vornkahl übernehmen. Zum 10 jährigen Jubiläum: Veröffentlichung in der Zeitung und Aushänge am schwarzen Brett.

13.10.1983 Wetter trocken und  schön. Willi Schäfer wurde beerdigt 62 Jahre alt.

18.10.1983 9 Grad Wind zum Altennachmittag gewesen.

23.10.1983 Waldspaziergang zur neuen Bank. 09.11.1983 17 Grad sonnig

10.11.1983 schön warm                                             14.11.1983 – 10 Grad

15.11.1983 Schnee                                                    26.11.1983 10 Grad regnerisch..

30.11.1983 0 Grad viel Schnee, danach Sonne.          01.12.1983 – 2 Grad sonnig

04.12.1983 0 Grad viel Schnee Altennachmittagsfeier der Gemeinde 1 Fl. Ungarischer Rotwein, 2 Teile Keks, 2 Äpfel und 2 Apfelsinnen.

05.12.1983 – 2 Grad schönes sonniges Wetter           08.12.1983 trocken, leichter Frost.

09.12.1983 Regenwetter

11.12.1983 – 2 Grad feucht etwas Schnee bis 14.12.1983 – 2 Grad sonnig. 13.12. – 8 Grad.

15.12.1983 0 Grad sonnig Richard Becker hat den Kirchenweihnachtsbaum gebracht.

16.12.1983 – 9 bis mittags  – 4 Grad sonnig.   17.12.1983 – 2 Grad.

18.12.1983 0 Grad feucht.                                          19.12.1983 1 Grad Regenwetter

20.12.1983 6 Grad veränderlich zum Altennachmittag Weihnachtsfeier

24.12.1983 + 5 Grad regnerisch                                 25.12.1983 10 Grad feucht und regnerisch.

30.12.1983 + 9 Grad trocken                                     31.12.1983 regnerisch viel Wind.

1983 fand das erste Bereler Skatturnier statt.

 

02.01.1984 verstarb Martha Möller und wurde am 06.01. beerdigt

08.01.1984 3 Grad Straße etwas glatt, trocken.          09.01.1984 – 1 Grad etwas Schnee.

10.01.1984 0 Grad sonnig Anna Peters 84 Jahre alt gestorben.

13.01.1984 0 Grad starker Sturm                   17.01.1984 + 8 Grad viel Wind Altennachmittag.

21.01.1984 trocken, leichter. JHV FFW Berel            22.01.1984 – 7 Grad trocken

23.01.1984 – 3 Grad in der vergangenen Nacht viel Schnee   

24.01.1984 + 2 Grad                                                 25.01.1984 + 1 Grad leichter Schneefall

26.01.1984 0 Grad sonnig                                          27.01.1984 0 Grad sonnig

01.02.1984 Die Postanschrift für die Ortsteile der Gemeinde Burgdorf änderte sich.

von 3321 Berel nach 3322 Burgdorf. Der Zusatz Berel ist nach der Namenszeile zulässig.

11.02.1984 Feuerwehressen und Unterhaltung im DGH

16.02.1984 -1 Grad trocken.                          17.02.1984 -8 Grad - 19.02.1984 -9 Grad

21.02.1984 3 Grad sonnig  Altennachmittag                22.02.1984 -2 Grad Schnee

25.02.1984 0 Grad leichter Schnee                             26.02.1984 0 Grad leichter Schnee

11.03.1984 Kirchenvorstandswahl: Bartels,  Manfred; Rödiger Günther; Burgdorf, Marlis; Löhr, Lieselotte; Hoffmeister, Edith; Vornkahl, Dr. Wolfgang; Brendemühl, Gerhard; und Hanke, Gerhard.

12.03.1984 Der letzte Güterzug fuhr von SZ- Osterlinde nach SZ- Lebenstedt. Die Bahnlinie wurde still gelegt, Die Gebäude wurden verkauft.

27.03.1984 trübe. Altennachmittag. Vortrag über Frankreich von Frau Spenger

28.03.1984 11 Grad sonnig.

02.04.1984 Schneeschauer                                         bis  04.04.1984 0 Grad etwas Schnee

07.04.1984 Quartalsversammlung Kyffhäuser  13.04.1984 schön und sonnig

19.04.1984 JHV Bürgerverein Berel: Aufstellung über 10 Jahre Tätigkeit 12020 DM hat der Bürgerverein für die Allgemeinheit beigesteuert durch seine Aktivitäten. Erwirtschaftet aus 5000 DM Gründungskapital der Gemeinde, den Beiträge und die Zinsen. 105 Mitglieder.

24.04.1984 und 26.04.1984 schön warm

08.05.1984 Der Kirchenvorstand Berel traf sich zur ersten Sitzung. Lieselotte Löhr, Marlies Burgdorf, Edith Hoffmeister, Dr. Wolfgang Vornkahl, Gerhard Hanke, Manfred Bartels, Günter Rödiger, Gerhard Brendemühl stellv. Vors. 1. Vors. Pastor Lothar Mischke.

11.05.1984 4 Grad 2 mm Regen Schützenfest in Berel 75 (110) Jahre Kyffhäuser Bernhard du Carrois aus Holle hatte seit 1933 Märkte beschickt, auch in Berel, sein Sohn Wolfgang du Carrois übernahm sein Erbe. Der Kyffhäuser Landesverbandsvorsitzender Heller war da. Es folgte die Ehrung der 40 jährigen Mitglieder: Hermann Bartels, Albert Sievers, Alfred Niehoff, Richard Geldmacher senior, Walter Haars, Bruno Hoffmeister, Heinz Böttger, Gerhard Hanke, Albert Kempe, Heinrich Himstedt und Günter Diestel. 25 jährige Mitgliedschaft: Bernd Hoffmeister, Richard Geldmacher jun., Karl-Heinz Pommerhene, Herbert Burgdorf, Walter Hagemann, Reinhold Wesa und Walter Bührich. Für 50 Jahre wurde Wilhelm Peters geehrt.

 

!! An diesem Fest hat Wilhelm Peters einen ganz besonderen Anteil, er forschte mit alten Mitgliedern und Ewald Bock nach den Ursprüngen des Kyffhäuservereins in Berel und verbreitete folgenden Irrtum: Urkundlich sei durch ein altes Mitgliedsbuch (war bei Familie Alfred Niehoff) nachgewiesen, dass 1872 bis 1874 die Kameraden der Kriege 1866 und 1870/71 sowie die Reservisten nach 1871 aus dreißig Ortschaften des Amtes Salder, darunter auch Berel, die Landwehr "Amt Salder" gründeten. Es gibt bisher keinen schriftlichen Nachweis für diese Behauptung. Es ist ledig möglich, das bei der Gründung von Salder am 01.12.1872 ein Mitglied dabei gewesen sein könnte.. Vermutungen lassen
sich nicht als Grundlage für einen Verein nutzen. Bei einem Einzelmitglied muss es auch einen Personennamen geben auf den man sich bezieht. Auch die anderen KK´s im Kreisverband WF - SZ beziffern ihr Gründungsdatum mit der Gründung im eigenen Ort.

 

Nachdem viele der alten Kameraden zur großen Armee abgerufen wurden, blieben nur noch einige Mitglieder aus Berel übrig. Es waren: Heinrich Bock, Damm 1 Krieger von 1866 und 1870/71; Heinrich Bock, Im Schlage 1, Krieger von 1870/71; Heinrich Vasterling, Unter dem Dorfe 1, Reservist; Albert Engler, Schaperstraße 1 Reservist; Hermann Hoffmeister, Süd Str., Reservist; Friedrich Peters, Im Schlage 3, Fahnenträger; Heinrich Vasterling Breite Straße.

 

!! Reservist. Heinrich Löhr (richtig ist Carl Burgdorf siehe Akten Kyffhäuser LV SHB) hatte mit insgesamt 9 Teilnehmern (richtig ist 23 Gründungsmitglieder) der zurückliegenden Kriegsjahre die selbstständige Ortsgruppe Berel (14.01.1909) ins Leben gerufen. Die Gründung der selbständigen Landwehr-Kameradschaft Berel durch Reservisten des Braunschweiger Infanterie-Regiments 92 und des in Wolfenbüttel stationierten Feld­artillerie-Regiments Nr. 46. Diese Veteranen hatten noch die Fahne von Salder aus dem Jahre 1872, die beim Verbot der Landwehr (1943) abgegeben werden musste. Über deren Verbleib ist nichts bekannt. (Die überprüfbaren Textteile enthalten Fehler, damit ist der grau hinterlegte Text unsicher)

Mehrere Gewehre (Modell 1888) wurden in einem sicheren Versteck (von 1945 - 1953) verwahrt und konnten nach Aufhebung des Verbots im Jahre 1953 wieder hergerichtet werden und schmücken noch heute unser Vereinsheim. Quelle: Zeitungsartikel Wilhelm Peters

Die KK Berel hatte zu dieser Zeit 102 Mitglieder, davon 16 Kameradinnen. Vorsitzender war Gerhard Hanke und Hermann Bartels war Kreisverbands-Vorsitzender.

(15 Jahre später:) Nach Hinweisen von Norbert Paschwitz KK Lichtenberg über das angenommene Gründungsdatum wurde 1999 aus dem Archivmaterial des Kyffhäuser Landesverbandes Südhannover Braunschweig e.V. das Gründungsdatum zweifelsfrei abgeschrieben.

Am 14.01.1909 waren 27 von 30 Mitgliedern der neu gegründeten Landwehr Berel anwesend. Quelle: Urkundenbuch des Landesverbandes Südhannover Braunschweig. Damit ist das Gründungsdatum 14.01.1909 eindeutig nachgewiesen. Siehe Seite 127


Für den 14.01.1909 wurden 23 Mitglieder am 7.5.1909 eingetragen. Quelle: Urkundenbuch des Landesverbandes Südhannover Braunschweig. Damit ist das Gründungsdatum 14.01.1909 eindeutig nachgewiesen. Siehe Chronik 14.01.1909
2001 brachte mir Heinrich Worpus eine Brosche des Landwehr Verein Berel mit der Aufschrift 14.01.1909 vorbei.
Foto siehe Chronik 14.01.1909
Das (namentlich nicht genannte) Bereler Mitglied, das bei Alfred Niehoff wohnte, trat 1874 in die Landwehr ein. Daraus abzuleiten, dass die jetzige KK Berel e.V. das Gründungsdatum 1874 nehmen könne, ist unpassend und wurde in Klammern gesetzt. Der Vorstand der KK
Berel e.V. wurde 1999 vor dem Schützenfest von dem neuen Kenntnisstand unterrichtet.

 

12.05.1984 5 Grad, kühl. Neue Könige Hans-Joachim Heidrich Königsscheibe der Kyffhäuser, Wolfgang Alpers Junggesellenscheibe, Elke Petry Jungschützenscheibe. Viele heizten an der Theke von Innen, andere tanzten in Mänteln.

13.05.1984 6 Grad schönes Frühlingswetter. Über 30 auswärtige Vereine waren da, davon viele Kyffhäuservereine die örtlichen Vereine und vier Musikzüge. Es war der bisher prächtigste und längste aller Bereler Schützenfeste die durch die Kyffhäuserkameradschaft veranstaltet wurde. Als der letzte Verein das Zelt verließ, hatte die Spitze des Zuges bereits die Dorfmitte erreicht. Voran getragen wurde die alte historische Fahne, die im Jahr 1913 von dem damaligen Landesherrn Herzog Ernst August, den Bereler Kyffhäuser geschenkt worden war. 

Höhepunkt des Kommerses war die Ehrung von 19 langjährigen Mitgliedern durch den Landesvorsitzenden Heller. 40 Jahre: Hermann Bartels, Albert Sievers, Alfred Niehoff, Richard Geldmacher sen. Walter Haars, Bruno Hoffmeister, Heinz Böttger, Gerhard Hanke, Albert Kempe, Heinrich Himstedt, und Günter Diestel. 25 Jahre: Bernd Hoffmeister, Richard Geldmacher jun., Karl-Heinz Pommerehne, Herbert Burgdorf, Walter Hagemann, Reinhold Wesa, und Walter Bührich. Eine besondere Ehrung erfuhr Wilhelm Peters, der für 50 Jahre Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel angesteckt bekam.

Junggesellenscheibe Wolfgang  Alpers, Freischeibe der Landwehr Heinz Dobbratz, Königscheibe der Landwehr Jochen Heidrich. Jürgen Dobbratz Jubiläumsscheibe Kyffhäuser 85/ 110 Jahre. Jugendkönigin Elke Petry 30/-, Damenkette Karin Kroll. Bürgerpokal Reinhold Wesa.

Erstmals in Berel wurde die Niedersachsenscheibe ausgeschossen Dieter Jahnke. Den Jungschützenpokal der Nord LB bekam Elke Petry.

1984 In Englers Haus wohnte Henning Weitsch, der dort später einen Kiosk aufgemacht und betrieben hatte. Die Lebensmittel zum Verkauf holte er in einem umgebauten Leichenwagen heran.

17.05.1984 Fahrt mit der Frauenhilfe nach Fredenberg, SZ-Bad, Mahnerberg Kaffee und Kuchen sehr interessante Fahrt 10 DM.

18.05.1984 schönes Wetter.                           26.05.1984 Regen mit Gewitter

05.07.1984 11 Grad kalt JHV Volksbank SZ-Lesse

09.07.1984 heißes Sommerwetter.                  10.07.1984 30 Grad heiß windig

11.07.1984 30 Grad sonnig                            12.07.1984 22 Grad windig.

13.07.1984 regnerisch bis 18.07.1984            15.07.1984 regnerisch.

29.07.1984 schönes warmes Wetter.              20.08.1984 25 Grad schön

21.08.1984 25 Grad schön.

25.08.1984 Bürgerverein Berel Sommerfest und Gemeinderallye wird auf 1985 verschoben, weil die Junggesellen ein Sommerfest feierten.

02.09.1984 Einweihung der drei Jahre lang renovierten Kirche durch den Landesbischof Dr. Müller. Symbolisch wird der Kirchentürschlüssel übergeben.

8. u. 9.September 1984 Im Mittelpunkt des Vereinsjahres 1984 stand das 25-jährige Bestehen. Fast auf den Tag genau, 25 Jahre nach Gründung, wurden im Rahmen eines Tennenfestes die Feierlichkeiten in würdiger Form abgehalten. Unter großer Beteiligung der Dorfbevölkerung sowie Gästen aus Politik und Verwaltung ist das Fest gefeiert worden.

14.-16.09.1984 1000 Jahre Burgdorf. Auch einige Bereler Vereine nahmen am Umzug teil, die man auf dem damals gedrehten Videofilm anschauen kann. [Der Videofilm wurde von I. A. im August 2008 auf DVD umgeformt]. Postkarten wurden gedruckt. Von den 10.000 DM Gemeindezuschuss war am Ende noch Einiges übrig. Die Heimatstube Burgdorf wurde eingerichtet.

19.09.1984 Wilhelm Bock wurde beerdigt.     26.09.1984 Manöver in Berel

25.09.1984 Bürgerverein Berel: Ab jetzt nur noch Veröffentlichungen in der Zeitung für Gratulationen, wenn die Zuehrenden eine Erklärung unterschrieben haben, gilt dies bis auf Widerruf. Die vertrockneten Eichen in der Gartenstrasse sollen im Frühjahr 1985 neu gepflanzt werden. Anschaffung eines Tischbanners. Die Kopie der Urkunde der Ritter von Berle wird vom Bürgerverein bezahlt.

28.09.1984 20 Uhr Bürgerverein Sitzung

30.09.1984 Das Bereler Entedankfest fand am 07.10.1984 eine Woche später statt.

05.10.1984 9 Grad vormittags viel Regen        08.10.1984 Gottesdienst für den Kindergarten.

13.10.1984 Bürgerverein Berel nahm am Verein- Mannschaftschießen teil.

21.10.1984 schönes Wetter.                           31.10.1984 ganze Woche schönes Wetter

14.11.1984 wurde 10 Jahre Frauenhilfe Berel gefeiert, in den 10 Jahren fanden 93 Frauenhilfsabende nach der Wiedergründung statt. NAFP 5 / 1984

16.11.1984 – 2 Grad Schnee                          17.11.1984 – 3 Grad Schnee

01.12.1984 SZ Bericht von der Ausbildung bei Bosch. Abgebildet ist Martin Rödiger.

07.12.1984 Bürgerverein Berel: Alleinstehende Frauen ab 60 Jahren werden zur Weihnachtsfeier eingeladen. 1985 soll die Lesser Straße mit Bäumen bepflanzt werden.

11.12.1984 Bürgerverein Berel: Erde bei Schütz angefahrene Erde an den Betonsockel von Schütz anfüllen und Bodendecker pflanzen.

14.12.1984 Frost trocken

16.12.1984 Weihnachtsfeier der Gemeinde Kaffee und Kuchen, Bier und Alkohol. 1 F. bulgarischen Rotwein 1981, 2 Apfelsinnen und 3 Äpfel.

17.12.1984 – 4 Grad                          18.12.1984 etwas Schnee Adventsfeier des Altenkreis

24.12.1984 etwas Frost aber trocken                         25.12.1984 etwas Frost aber trocken

1984 feierte der Bläserchor auf der Scheune von Royer das 25 jährige Bestehen.
(Siehe Chronik des Bläserchor Berel geschrieben von Manfred Bartels).

1984 Die Samtgemeindewahl Baddeckenstedt geht in Berel mit 68.8 % Wahlbeteiligung wie folgt aus: SPD 156 Stimmen, CDU 125 Stimmen.

 

01.01.1985 hatte die Kirchengemeinde mit der politischen Gemeinde einen weiteren Vertrag über die Bereler Friedhofskapelle abgeschlossen und damit den alten Vertrag vom 08.11.1968 ersetzt.

02.01.1985 – 5 Grad etwas Schnee Kälteperiode bis zum 21.01.1985 – 3 Grad mittags Tauwetter. Kälteste Tage am 6.,7. und 13. Januar mit – 15 Grad.

12.01.1985 – 5 Grad viel Schnee                    19.01.1985    mittags – 6 Grad JHV FFW Berel

27.01.1985 – 4 Grad                                      28.01.1985 – 2 Grad sonnig

29.01.1985 0 Grad sonnig                              31.01.1985 + 9 Grad regnerisch

08.02.1985 – 10 Grad     - 19.02.1985 – 5 Grad. Kälteste Nacht am 13.02.1985 – 21 Grad

16.02.1985 – 9 Grad mittags 0 Grad feucht Karneval Berel. 12 DM, diesmal ohne Tombola.

– bis 20.02.1985   mittags – 1 Grad

24.02.1985 + 2 Grad feucht. Taufe Brosinski  26.02.1985 0 Grad mittags + 8 Grad

01.03.1985 – 1 Grad windig feucht.                06.03.1985 – 2 Grad

09.03.1985 20 Uhr JHV Bürgerverein Berel 11 Bänke und ein Betontisch stellen einen Sachwert von 4050 DM dar. Herr Hans-Joachim Bettin übernimmt den größten Teil der anfallenden Arbeiten für Herrn Peters. Blumenkästen sollen durch den Kulturausschuss bepflanzt werden. Ca. 12 Bäume müssen nachgepflanzt werden. Bürgermeister Spengler kritisiert, dass der Rastplatz sehr ungepflegt aussieht. Für die Baustrasse im Osterfeld wird ein Name gesucht.

11.03.1985 4 Grad viel Schnee, abends war der Schnee weg.

15.03.1985 Käthe Könnecker im Alter von 83 Jahren verstorben und wurde am 20.3. beerdigt.

18.03.1985 Schneetreiben

19.03.1985 viel Schnee Altennachmittag Vortrag über die Alpen und Dolomiten

28.03.1985 Schnee kalt.                                             29.03.1985 + 2 Grad nasskalt.

30.03.1985 mildes Wetter                                          03.04.1985 16 Grad klar

04.04.1985 20 Grad schönes warmes Wetter

05.04.1985 über 20 Grad schönes warmes Sommerwetter

06.04.1985 18 Grad regnerisch                                  bis 18.04 1985 15 Grad

13.04.1985 20 Uhr Gastwirtschaft Bengehals. JHV KK Berel 103 Mitglieder. 36 DM Beitrag. 1 Vors. Gerhard Hanke, 2. Vors. Reinhold Jahnke, 1 Kassierer Burghard Fuchs und Stellvertreter Werner Pape. 1. Schriftführer Alfred Wietbrock und Stellvertreter Heinz Dobberatz 1. Schießwart Manfred Tiesler, Stellvertreter Dieter Jahnke und Manfred Zimmermann und Thorsten Barte. Veranstaltungsbeauftragte Bärbel Bock, Frauenreferentin Marlit Tichelmann, Fahnenträger Horst Barte, Willi Rödiger. Zeitungsbotin Renate Jahnke.

19.04.1985 19 Grad schön                                         bis 22.04.1985 schön warm

26.04.1985 7 Grad etwas Schnee                               -  01.05.1985 8 Grad feucht und trocken.

09.05.1985 20 Grad vormittags schön. Abends ein Gewitter.

10.05.1985 12 Grad mittags 18 Grad trocken abends beim Tanz war nicht viel los. Veranstalter Junggesellschaft. Oberst Richard Feuer, 1. Adjutant Peter Tiesler, 2. Adjutant Hans-Heino Puhst                    

11.05.1985 14 Grad mittags 17 Grad gering bewölkt. Musik Münsterländer Ari-Trio.

Junggesellenkönig Carsten Klose, Freischeibe Richard Feuer, König der Landwehr Jochen  Heidrich, Jugendkönig Norbert Ling 30/10, Damenkette Erika Hoffmeister, Bürgerpokal Jochen Heidrich, Niedersachsenscheibe Dieter Jahnke, Jugendpokal Mathias Fuchs.

12.05.1985 12 Grad mittags 20 Grad schön windig Zeltgottesdienst Albert Sievers spielte Sakrale Musik vor 250 Personen.                                   13.05.1985 13 Grad feucht

17.05.1985 19 Grad Im Rahmen einer Patenschaft zwischen der Samtgemeinde Baddeckenstedt und der Kommune Give fand vom 17. bis 19.5.1985 ein Ausflug des Bläserchor Berel nach Dänemark statt. Da beabsichtigt war, die Patenschaft auf die örtlichen Vereine mit auszudehnen, nahm zwecks erster Fühlungnahme eine Abordnung des Bläserchores an dieser Fahrt teil.  

21.05.1985 21 Grad trocken Altenkreis. 24.05.1985 18 Grad trocken sonnig. 20 Uhr KK Berel

25.05.1985 24 Grad sonnig                                        - 01.06.1985 20 Grad sonnig

Mai 1985 Der Gemeinderat beschloss die Verrohrung unterhalb des Baugebiets Im Osterfeld. Die Straße auf dem Knick erhielt eine 5 cm starke Bitumenschicht. Der Nebenraum des Grundstücks Zimmermann wurde beschlossen und die Anbringung neuer Straßenschilder.

07.-09.06.1985 Das 25 jährige Jubiläum der „Fidelen Schwestern“ wurde aufgeteilt in eine Fahrt nach Bad Salzuflen und durch eine Feier am 15. Juni 1985 in der Gaststätte Bengehals abgeschlossen.

16.06.1985 19.30 Uhr Silberhochzeit Möller bei Bengehals.

18.06.1985 20 Grad trocken und sonnig Altennachmittag

20.06.1985 12 Grad ganzen Tag Regen bis 26.06.1985

22.06.1985 Bürgerverein Berel: Fahrradrallye

07.07.1985 Boris Becker wurde Sieger in Wimbledon.

20.07.1985 feucht. Propst Hansmann Bad Harzburg predigt in Berel.

03.08.1985 19 Grad regnerisch.

05.08.1985 vormittags Regen, nachmittags schön. 12.30 Uhr Fahrt mit dem Altenkreis nach Hannover - Herrenhausen, Steinhuder Meer. Bootsfahrt zur Insel 19.30 Uhr wieder zurück.

09.08.1985 23 Grad schön dann wechselhaft bis zum 17.08.1985 20 Grad feucht.

31.08.1985 27 Grad Bäckersohn Peter Meier feiert Hochzeit.

01.09.1985 23 Grad Taufe.                                        07.09.1985 12 Grad stürmisch  2 Taufen

08.09.1985 8 Grad mittags 10 Grad regnerisch           21.09.1985 23 Grad trocken

28.09.1985 Goldenen Konfirmation. Herr Peters hielt einen Vortrag.

02.10.1985 20 Grad feucht bis                                    zum 06.10.1985 20 Grad schön trocken

12.10.1985 12 Grad sonnig abends. Kyffhäuser Herbstvergnügen.

15.10.1985 14 Grad regnerisch Altennachmittag.

17.11.1985 – 4 Grad trocken bis zum 27.01.1985 – 1 Grad sonnig kälteste Tag 20.11.1985 – 7 Grad Straße glatt

27.11.1985 Bürgerverein Berel: Gemeinde hat die Anschaffung einer Bank bewilligt und aufgestellt. Das Wappen von Berle kann kein offiziellen Dienstsiegel mehr werden. Herr Rudolf Pape fertigte kostenlos den Sockel für das Tischbanner. Präsente sollen zwischen 20 und 25 DM kosten. Weihnachtsfeier soll mit 100 DM bezuschusst werden. 28.11.1985 0 Grad sonnig etwas Schnee bis zum 02.12.1985 + 1 Grad Der Schnee taut auf.

10.12.1985 + 1 Grad regnerisch JHV Forstgenossenschaft Bereler Ries

15.12.1985 10 Grad Adventsfeier der Gemeinde. 1 Fl. Rotwein, 2 Apfelsinen 3 Äpfel, 1 kl. Tüte Lebkuchen und 3 Weihnachtsmänner.

17.12.1985 6 Grad regnerisch Altennachmittag 1 Fl. Rotwein, 1 Apfelsinen und kl. Kekse.

18.12.1985 5 Grad Regen..

20.12.1985 3 Grad trocken JHV Volksbank Lesse in Burgdorf.

21.12.1985 Jungschützengilde Berel Weihnachtsschießen

22.12.1985 KK Weihnachtsschießen                          24.12.1985 5 Grad trocken.

25.12.1985 8 Grad feucht Kein Schnee.                     26.12.1985 sonnig feucht, kein Schnee.

28.12.1985 – 7 Grad viel Schnee. Die Volksbank Lesse, zu der auch Berel gehört, hat 30 Millionen DM als Bilanzsumme erreicht.                       31.12.1985 – 10 Grad mittags – 4 Grad

 

01.01.1986 + 02.01.1986 10 Grad sonnig Spanien und Portugal treten der EG bei.

04.01.1986 0 Grad viel Schnee bis zum 10.01.1986 – 10 Grad mittags – 5 Grad trocken glatt.

15.01.1986 Theater Heidi Brühl in Ninotchka.

18.01.1986 0 Grad Tauwetter JHV FFW Berel         

25.01.1986 – 2 Grad kalter Wind sonnig Die Kälteperiode dauert bis zum 05.03.1986 0 Grad mittags + 5 Grad Tauwetter Landfrauenversammlung.

30.01.1986 – 1 Grad trocken, Hermann Elzmann gestorben.

01.02.1986 SZ Bericht: „Mit der A 39 wird es jetzt ernst“. 65 Millionen soll das Teilstück kosten. Die Brückenbauten sollen noch dies Jahr beginnen.

07.02.1986 – 10 Grad 18.08 Uhr Schornsteinbrand bei Großmann 10 Mann waren im Einsatz.

08.02.1986 – 10 Grad Neuschnee Karneval im Bürgerverein mit Tombola.

09.02.1986 – 20 Grad                                                13.02.1986 – 17 Grad mittags 10 Grad

17.02.1986 – 10 Grad trocken. Beerdigung von Helene Pape

18.02.1986 – 10 Grad mittags – 4 Grad Schneetreiben Altennachmittag

21.02.1986 Bürgerverein Berel Zuschuss zur Kaffeetafel soll mit 100 DM beibehalten werden. Rudi Pape beschafft das Material für das Wappen der Ritter von Berle. Eike Bock lässt die BVJ Schüler der BBS Hildesheim die Buchstaben aussägen und soweit wie möglich ausfeilen.

Das neue Tischbanner wird auf der nächsten Jahreshauptversammlung feierlich enthüllt.

15.03.1986 Bürgerverein Berel: Die Schulgartenmauer soll mit Sträuchern bepflanzt werden. Pfingstangerweg soll bepflanzt werden. Wappen der Ritter von Berle soll im Dorfgemein-schaftshaus dargestellt werden. Zahlreiche Anträge zur Bepflanzung gingen ein.

11.04.1986 Bürgerverein Berel: Osterfeldweg mit Büschen bepflanzen. Die Klärgrube soll mit Flachwurzlern bepflanzt werden. Der ehemalige Feuerlöschteich an der Sange soll mit Bäumen des Landkreises bepflanzt werden. Efeu am Feuerlöschteich-Witwenteich bepflanzen. Die Gemeinde stellt Ortseingangstafeln auf. Info Kasten wird dies Jahr bei Uthe aufgestellt. Zwei Papierkörbe und eine weitere Bank müssten am Kinderspielplatz aufgestellt werden. Defekte Blumenkästen werden durch Buschwerk ersetzt. Bepflanzung der alten Schultreppe wird mit der Gemeinde besprochen. Bepflanzung auf dem Knick. Herr Ellberg vom Amt für Agrarstruktur wird Vortrag im Dorfgemeinschaftshaus geben.

23.02.1986 - 23 Grad sonnig.

26.02.1986 - 19 Grad mittags – 10 Grad sonnig.

27.02.1986 – 22 Grad mittags – 10 Grad sonnig  13.45 Uhr Wohnraumheizung bei Hasenfus außer Kontrolle. 13 Mann. Unterflurhydranten waren verschneit und durch die Kälte zugefroren. Als die Feuerwehr weggefahren war, brannte später um 18.45 Uhr die Gastherme durch, also ein zweiter Einsatz am gleichen Tag. Diesmal waren 17 Mann vor Ort.

1986 Irma Sievers   kleiner Einsatz

28.02.1986 – 16 Grad sonnig 

01.03.1986 Reinhold Jordens-Höke, 29 Jahre alt tritt für ein Jahr seinen Dienst als theologischer Mitarbeiter in der Pfarrgemeinde an.                   

03.03.1986 JHV Damengymnastikgruppe = DGG. 5 Neuanmeldungen

04.03.1986 – 10 Grad sonnig DGG: Die neue Gymnastiklehrerin heißt Claudia Wolf

12.03.1986 DGG Essen gehen 12x Ja, 2 Enthaltungen

15.03.1986 JHV Bürgerverein Berel e.V. Wilhelm Peters gab sein Amt als 1. Vorsitzender auf. Er hatte es seit dem 07.04.1977 inne. Aufstellung von Bänken. In seiner Amtzeit fanden Pflanzaktionen statt, die Gratulationen von älteren Bürgern wurden eingeführt sowie der Kaffeetafel-Zuschuss. Die Beschaffung und die Aufstellung von Bänken wurden organisiert. Hans Joachim Bettin wurde als 1. Vorsitzender neu gewählt.

18.03.1986 + 11 Grad sonnig Altennachmittag            25.03.1986 Schneeschauer     
28.03.1986 + 11 Grad regnerisch.                  03.04.1986 Landfrauenversammlung

10.04.1986 0 Grad Schneetreiben und am       11.04.1986   0 Grad regnerisch, Schnee

17.04.1986 12 Grad sonnig. Erster Tag der Gartenarbeit
26.04.1986 Das russische Kernkraftwerk Tschernobyl gerät außer Kontrolle und explodiert.

01.05.1986 15 Grad sonnig                            02.05.1986 20 Grad Eike

03.05.1986 sehr schön.                                   05.05.1986 21 Grad Der Wald ist vollständig grün.

04.05.1986 20 Grad schön abends Gewitter   07.05.1986 20 Grad schön

08.05.1986 15 Grad kühl Frühschoppen am Himmelfahrtstag des Bläserchores ab 11 Uhr. Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Die drei originellsten Vatertagsgruppen werden ausgezeichnet.

09.05.1986 12 Grad 18.00 Uhr Beginn Veranstalter Kyffhäuserkameradschaft  Schützenoberst Reinhold Jahnke. 1. Adjutant Heiner Schaper, 2. Adjutant Wilmi Kroll.

Kapelle Heldi Combo aus Nettlingen. Musikzug Vallstedt. Kranz­nieder­legung am Ehrenmal

10.05.1986  10 Grad nachts 9 mm Regen. 12.30 Uhr Umzug anschließend Kinderspiele.

Junggesellenkönig Christian Burgdorf, Freischeibe Richard Feuer, König der Landwehr Peter Tiesler, Jugendkönigin Nicole Adolph 30/9, Damenkette Dagmar Cleve, Bürgerpokal Luise Tiesler, Nord LB Scheibe Dieter Jahnke, Jugendpokal der Nord LB Norbert Ling.

11.05.1986  11 Grad 8,50 DM Frühstück, 1,50 DM Bier mit dem traditionellen Blaskonzert des Bläserchores Berel und Feldgottesdienst. Nachmittags Kaffeetafel für Senioren. Der Kyff­häuser­bund allgemein war 200 Jahre alt geworden, dem zu Ehren vollzog man auch in Berel einen Festakt. 12 Kameradschaften aus dem Kreisverband Wolfenbüttel waren erschienen. Kapelle Wah-Wah II Kreisvorsitzender Hermann Bartels nahm die Ehrungen der Kyffhäuser­mitglieder vor. Richard Geldmacher und Walter Jahnke erhielten das Kyffhäuser­verdienstkreuz 2. Klasse.

20.05.1986 20 Grad                                       23.05.1986 20 Grad mittags 25 Grad.

31.05.1986 kalt 10 Grad. Pfarrgartenparty      26.04.1986 Reaktorkatastrophe Tschernobyl.

04.06.1986 19 Uhr Dorferneuerungssitzung im DGH Berel.

07.06.1986 Den ganzen Tag Regen. Gemeindepokal. DGG Eine Busfahrt nach Hamburg.

08.06.1986 Wetter schön und trocken. Gemeindepokal.

15.06.1986 Bei der Landtagswahl: Berel gehört zum Wahlkreis Schöppenstedt.

CDU

SPD

Grüne

FDP

DKP

Patrioten

 

153

167

25

14

0

2

 

21.06.1986 Bürgerverein Berel: Wanderung durch den Bereler Ries mit sachkundiger und heimatkundlicher Führung. (Heinrich Löhr.) Sie wurde wegen dem Förster verschoben.

26.07.1986 Karl Kempe verstorben und wurde am 31.7. beigesetzt.

01.08.1988 Fotobericht in SZ: Jens Range, ehemaliger Baumamtsleiter der Einheitsgemeinde Liebenburg, ist seit dem 01.08. neuer Kämmerer der Samtgemeinde Baddeckenstedt. Fotobericht auch von den Straßenarbeiten in Berel in der Breiten Straße die wegen der neuen Schmutzwasserkanalisation mit der 3 Teich Kläranlage an der Sange im Bereich des aufgegebenen Dorfes Vahlthöfe = Vahlem.

22.08.1986 Die Gemeinde beschloss in ihrer 28. Sitzung den Ausbau der Landesstraße 474 in der Ortslage Berel. Sie wollte dadurch unterstützen, dass der Regenwasserkanal und der Fußweg ausge­baut wurden. Pro Gemeinde soll es nur noch einen Bekanntmachungskasten geben. In Berel waren bis dahin zeitweise drei Kästen vorhanden. In den Hormorgen, bei Burgdorf an der Scheune und bei Gerhard Hagemann an der Scheune. Der neue Anschlagkasten war seitdem bei Uthe vor der Scheune.

August 1986 Burgdorf erhielt für die Heimatstube einen dritten Raum.

23.08.1986 DGG Grillfete mit gespritztem Schinken

24.08.1986 Bürgerverein Berel: Kinderfest. Der Pastor Lothar Mischke wurde verabschiedet.

01.09.1986 SZ Bericht. Lebenslauf Gerhard Brendemühl. Ab 1964 im Bereler Gemeinderat.

13.09.1986 DGG Wanderung Ziel wird noch beschlossen.

07.09.1986 Konfirmation                                13.09.1986 Lida Elzmann verstorben.

28.09.1986 Goldene Konfirmation Jahrgänge 1932 - 1936

30.09.1986 Bürgermeister Spengler verabschiedete die nicht wieder kandidierenden Ratsmit­glieder Gerhard Brandes, Martin Wiesmüller, Ernst August Bode sen. Und Erich Bortfeld. 30 Ratsitzungen gab es in der vergangenen Legislaturperiode. Die Rücklagen haben sich in dieser Zeit von 425.000 DM bis heute verdoppelt. 12 DM erhalten die Musik treibenden Vereine pro Jahr, die Jugendförderung lag bei 10 DM pro Jahr.

05.10.1986 Kreistagswahl, Samtgemeindewahl, Gemeindewahl

Kreistag: Gerhard Brendemühl 380 Stimmen und Herbert Burgdorf 386 Stimmen. 12 Stimmen FDP und 42 Grüne.

Samtgemeindewahl: Aus Berel wurden CDU Herbert Burgdorf   und SPD Gerhard Brendemühl gewählt. Alfred Wietbrock und Hans Joachim Bettin.

1986 Gemeinderatswahl 471 Wahlberechtigte, 344 Wähler. 7 ungültige Stimmen.

CDU 1884, SPD 2410 Stimmen. CDU: Herbert Burgdorf 260 Stimmen, (Be.), Horst Kakstein (No.), Henning Oppermann (We). Günther Dittkrist (Bu.) Karl-Ludwig Scheidt (Ho.). SPD: Günter Spengler (Bu.), Heinz Heusmann (Ho.), Gerhard Brendemühl 132 Stimmen (Be.), Hans  Frejek, Alfred Wietbrock 146 Stimmen (Be.), Hermann Schierenbeck, Willi  Lenz. Hans Joachim Bettin 117 und Werner Pape 46 Stimmen. Werner Wolter SPD erhielt 72 Stimmen.

11.10.1986 Kamerad Wietbrock gab den Verhandlungsstand zwischen der KK Berel und der Feldinteressent­schaft Berel bekannt. Das Gelände wurde sehr günstig von der Feldinteressent­schaft erworben. Die Versammlung beschloss einstimmig, die Eintragung der KK Berel als KK Berel e.V. beim Amtsgericht vornehmen zu lassen. Rechtsanwalt Dr. Wyck. Die Ver­sammlung verabschiedete einstimmig die Annahme der vorgelegten Satzung.

08.+09.11.1986 Dorfpokal

17.12.1986 JHV DGG Fräulein Claudia Wolf leitet die Gymnastikgruppe nur bis zum Sommer. Monika Adler leitet die Gruppe wieder. 19.00 - 20.00 Uhr

20.12.1986 Weihnachtspreisschießen Jungschützengilde

21.12.1986 Weihnachtspreisschießen Erwachsene

04/1986 Der Bolzplatz in Berel wurde mit neuen Fußballtoren von Bereler Bürgern versehen. Quelle: Napf Manfred Bartels.

 

01.01.1987 Gemeinde Burgdorf: Rücklagen 1.102.580,72 DM Anteil an der Einkommensteuer 945.000 DM Grundsteuer A+B 254,200 DM + … = 1.303.600 DM

Ausgaben Kreisumlage 513.500 DM, Samtgemeindeumlage 360.700, Gewerbesteuerumlage = 889.800 DM 413.000 DM sind also das Nettosteueraufkommen. ….

06.01.1987 Bürgerverein Berel: 5 Ersatzeichen in die Gartenstrasse sollen im Herbst gepflanzt werden. Bei der Feldmarkbepflanzung wurden Einwände wegen der Baumbeschneidung erhoben. Der Bürgerverein übernimmt die Baumpatenschaft. Reparaturen und Schutzanstrich der Bänke. Heinrich Löhr wird einen Vortrag über de 70 Flurnamen in unserer Gemarkung halten.

10.01.1987 JHV Kegelclub Ruhige Kugel

16.01.1987 Bisher im Januar Frost zwischen – 3 und – 15 Grad. Ständig Schneefall und immer glatte Straßen.

17.01.1987 JHV FFW Berel                          24.01.1987 JHV KK Berel

25.01.1987 Bundestagswahl

CDU

SPD

FDP

Grüne

MB

MLPD

NPD

ÖPD

Patrioten

167  - 160 

179 – 177

6 - 16

28 - 27

1 - 0

1 -0

3 - 1

0 2

0 - 1

27.01.1987 Glatteis und Schnee.        

30.01.1987 Versammlung der Vorsitzenden zur Terminabsprache.

31.01.1987 Den ganzen Januar seit Weihnachten – 10 bis – 18 Grad. Manchmal sogar – 20  bis – 22 Grad. Seit kurz vor Weihnachten liegt Schnee.

02.02.1987 Der Forst schwächt sich ab. Der Schnee blieb liegen.

05.02.1987 Die neun Hügelgräber indem Bereler Ries wurde als Kulturdenkmal von der Bezirksregierung Braunschweig bestätigt.

11.02.1987 Immer noch Schnee und Frost.     13.02.1987 Wieder Frost – 3 bis – 6  Grad.

21.02.1987 Karneval im Bürgerverein Berel: Die Kapelle Sievers und Tombola.

24.02.1987 Im Februar mal 8 Tage gelinder, aber immer noch Frost zwischen – 1 und – 5 Grad. Schnee im ganzen Februar.

26.02.1987 Wieder starker Frost. Sehr viele Tage zwischen – 10 bis – 15 Grad. Alle Tage viel Schnee.                                                      

28.02.1987 Viel Schnee

Im Februar 1987 4. Versteigerungstermin beim Amtsgericht in Salder für ehem. Möllers Grundstück angesetzt.

02.03.1987 Orkan den ganzen Tag Schneefall. Kälte von – 10 bis – 20 Grad. Der Schnee weht durch alle Ritzen.

04.03.1987 - 17 Grad Kälte. Bis – 20 Grad mehrere Tage.

11.03.1987 – 10 Grad JHV Damengymnastikgruppe Berel. Helga Rödiger trat mit dem gesamten Vorstand zurück. Sybille Meyer wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt. Ilona Adolph als Kassenverwalterin und Roswitha Veckenstedt als Schriftführerin gewählt.

13.03.1987 20 Uhr JHV Bürgerverein Berel e.V.

27.03.1987 SZ Bericht über Frühjahrsversammlung des Hegering 10 Wegen der hohen Strahlenbelastung keinen Bock vor Ende Juni schießen. Karl Kempe wurde für 25 Jahre geehrt.

27.03.1987 Bernd Armbroester hatte das ehem. Möllersche Grundstück mit Haus gekauft.

28.03.1987 JHV Junggesellschaft Berel

01.04.1987 JHV Bürgerverein Berel: Bänke werden bei günstigerem Wetter repariert und gestrichen. Die Ersatzbepflanzung der Eichen in der Gartenstrasse findet im Herbst statt.

Die Pfingstangerwegbepflanzung wurde von der Feldmark genehmigt und erfolgt nach Lieferung der Bäume. Die Osterfeldsbepflanzung wurde zurückgestellt, weil der Anlieger Dietrich Uthe selbst pflanzen will. Mitgliederstand 114. Das Wappen von Berel soll anlässlich des Schützenfestes 1988 im Rahmen eines Festaktes enthüllt werden. Nach Absprache mit der Kyffhäuserkameradschaft soll zu einer Rittertafel geladen werden. Erstellung einer Flurkarte.

04.04.1987 Frühlingsfest KK Berel E. B. machte Ausführungen über die Möglichkeit einer Überdachung des Luftgewehrstandes. R.J.+ W.J. + D.J. + C.A. waren dafür. B.F. + M.Z. + A.W. und Kh.B waren dagegen.

1987 In Englers Haus zog Familie Preusker ein.

17.04.1987 Hermann Hoffmeister verstorben.  18.04.1987 Osterfeuer Junggesellschaft Berel

01.05.1987 Wecken in den Mai Bläserchor Berel.

08.05.1987 9 Grad 18 Uhr Umzug  40 jähriges Jubiläum der Wiedergründung der Junggesellen Schützenoberst Norbert Löhr.

09.05.1987 14 Grad 40 jährige Jubiläum der Junggesellen Oberst Norbert Löhr, 1. Adjutant Carsten Klose, 2. Adjutant Christian Burgdorf. 14 Uhr Umzug mit 18 (25 waren eingeladen) Junggesellschaften aus den Kreisen Hildesheim, Peine und Wolfenbüttel vom Wald. Drei Junggesellinnenvereine aus Hoheneggelsen, Hohenhameln und Bierbergen waren auch dabei. 29 Bereler Mitglieder wurden durch Jens Eilbrecht als Vorsitzenden repräsentiert.

Junggesellenkönig Richard Feuer, Freischeibe  Karlheinz Böttger, König der Landwehr Jochen Heidrich, Jugendkönigin Nicole Adolph 30/9/10, Damenkette Dagmar Cleve, Bürgerpokal Norbert Löhr, Niedersachsenscheibe Manfred Tiesler, Jungschützenpokal Nicole Adolph.

10.05.1987 13 Grad von 9 - 11.30 Uhr Frühstück  13.00 Uhr Umzug Schützenfest in Berel. 15 Uhr Kaffeetafel für die älteren Bürger, die wieder vom Bürgerverein unterstützt wurde. Die Kindergarten-Kinder führen dann wieder einige Spiele auf.

Mai 1987 Ein SZ Bericht über die Strahlung durch Tschernobyl beschrieb, dass die Strahlung blieb und die Werte geringer wurden.

Juni 1987 Landfrauenverein: Fahrt in die Eifel.

20.05.1987 SZ Bericht Ein Acker in SZ-Osterlinde gibt sein Geheimnis preis. Archäologen stießen auf die Reste einer Siedlung. Ortsausfahrt links nach Lichtenberg.

25.05.1987 Volkszählung

02.06.1987 um 6.08 Uhr Vornkahl, Specken 3: Mieter Günter Großmann. Das Haus brannte völlig ab. Berel 22 Mann, Burgdorf 25 Mann und Nordassel 20 Mann bis 3.6. 07.41 Uhr im Einsatz. In Burgdorf feierte der Brandmeister Wietbrock seine Silberhochzeit, viele Feuerwehrmänner hatten dort sehr lange gefeiert.

 

06.06.1987 Maibaum von der Junggesellschaft Berel aufgestellt. Pfingstkegeln Fidele Brüder.

13.06.1987 DGG Wanderung in Elm.

24.06.1987 Bürgerverein Berel: Die Familie Grossmann erhält 500 DM für wegen des Hausbrandes, dadurch kein Zuschuss an die Sozialstation. Die gärtnerische Gestaltung des Gänsewinkels ist noch nicht erfolgt. Antrag an den Kyffhäuserverein wegen des Festaktes und der Rittertafel. Durch Idee von Reinhold Jahnke: Die Freischeibe könnte mit dem Wappen der Ritter von Berle geziert werden. Die Waldwege wurden von Heinrich Löhr und Udo Vespermann gezeichnet. Ein Plan von Berel aus dem Jahre 1753 soll nächstes Jahr im Glasrahmen an die Gemeinde (Dorfgemeinschaftshaus) übergeben werden.

27.06.1987 Fahrradtour Ruhige Kugel

29.06.1987 Die erste Schale Erdbeeren gepflückt, sie sind dies Jahr 14 Tage später reif.

04.07.1987 KK Berel: „Gerd-Schum-Pokal“.

11.07.1987 Trauung Holger Winter mit Petra geb. Ernst.

15.08.1987 14 Uhr Doris Hartrampf hatte die Idee und es wurde ein Kinderfest mit Erfolg eingeführt. Hier zeigte sich auch der Alterswechsel in der Vereinsführung. 18 Uhr Bürgerfest zum 10 jährigen Bestehen des Dorfgemeinschaftshauses.

22.08.1987 Grillfete Damengymnastikgruppe Berel.

11.09.1987 Peter Eckebrecht war wegen der Scherbensuche in Klein Berel.

12.09.1987 Gemeindepokal                                        20.09.1987 Konfirmation   

26.-27.09.1987 Zum Oktoberfest fährt die „Ruhige Kugel“ nach München

11.10.1987 Ministerpräsident Uwe Barschel wurde tot aufgefunden.

24.10.1987 JHV Fidele Schwestern                            31.10.1987 Dorfpokal

04.11.1987 Bürgerverein Berel: Die Wiederholung des Kinderfestes wird befürwortet. Die

Wappenenthüllung auf dem Zelt am Freitag den 6.5.1988 ab 19 Uhr. Historischer Festumzug umfasst nur eine Umzugsgruppe. Kleidung soll beim Braunschweigischen Staatstheater ausgeliehen werden. Rittertafel wird mit einem Ernteseil abgeschirmt. Vertreter der Gemeinde, Vorsitzende der Vereine und „Ordensträger“ sitzen daran. Am Eingang ein Ritter mit Rüstung. Enthüllung durch Eike Bock Festrede Hans-Joachim Bettin. Die Wolfenbütteler Zeitung soll wieder bestellt werden, weil in der SZ Zeitung kaum Artikel aus unserem Bereich angenommen werden. Ein Lokalredakteur in WF ist extra für diese Aufgabe eingesetzt.

28.11.1987 SZ Bericht Die Rücklage der Gemeinde liegt bei 1.274.500 DM. Weihnachtsbasar in Berel von Gerhard Brendemühl organisiert.

04.12.1987 – 2 Grad  Erster Frost                              05.12.1987 – 5 Grad

Adventsbasar 1987 der Evangelischen Frauenhilfe am Sonnabend vor dem 1. Advent wurde dekorativ angeboten. Es gab Trockenkränze, Gestecke, Holzspielsachen, Strickpuppen und –tiere, handgearbeitet Socken und Pullover sowie andere Dinge des täglichen Gebrauchs. Während der Erlös des vorigen Basars wurde zur Anschaffung von Fußbodenbelag und Naturläufern in der Bereler Kirche verwandt wurde, spendete die Frauenhilfe diesmal 1000 DM der Sozialstation der Samtgemeinde Baddeckenstedt zur Anschaffung  eines Badewannenlifts für die Alten- und Krankenpflege. 2600 DM stehen dann noch für die Bereler Kirche bereit. Hier soll ein Predigt – Stehpult und eine neue Altardecke angeschafft werden. Quelle: Nachrichten aus dem Pfarrverband = Napf, Gerhard Brendemühl.

13.12.1987 15 Uhr Gemeindeweihnachtsfeier DGH Berel

19.12.1987 Weihnachtspreisschießen Jungschützengilde Berel

20.12.1987 KK Berel, Weihnachtspreisschießen.

24.12.1987 Mildes Wetter. Kein Frost oder Schnee im Dezember. Weihnachtsblasen Bläserchor Berel

25.12.1987 nebliges Wetter.                                       26.12.1987 Kein Schnee nur Regen.

1987 Flugblatt: „Wir Bauern kämpfen ums Überleben“.

 

30.01.1988 SZ Bericht Klärteich am Sangebach kostet 680.000 DM. Alle Dörfer sollen in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden.

03.02.1988 Albert Vasterling sen. wurde 90 Jahre. Bericht von Manfred Bartels in den Napf

04.02.1988 SZ Bericht Maskierter bedrohte Frau an der Haustür. Die Frau schlug die Haustür schnell wieder zu.                                                      29.02.1988 Etwas Frost und Schnee

13.02.1988 Bürgerverein Berel. Der Karneval soll mit neuer Kapelle durchgeführt werden.

05.03.1988 Schon 10 Tage Frost und Schnee zwischen – 2 und – 6 Grad

13.03.1988 Kirchenvorstandswahl: Monika Adler, Manfred Bartels, Gerhard Brendemühl, Fritz Brosinski, Marlies Burgdorf, Gerhard Hanke, Edith Hoffmeister, Elisabeth Ling und Siegfried Royer stellten sich zur Wahl.

11.03.1988 JHV Damengymnastikgruppe = DGG. 1 Austritt und 5 Zugänge 34 Mitgliedern. Bei der Neuwahl haben die 1. Vorsitzende Sybille Meyer und Roswitha Veckenstedt ihre Ämter zur Verfügung gestellt. Neuwahl: Erste Vorsitzende Bärbel Bock, Schriftführerin Rosemarie Schulze. Weiterhin Kassenverwalterin Ilona Adolph.

18.03.1988 JHV Bürgerverein Berel Die Bäumebepflanzung in der Gartenstrasse soll durchgeführt werden. Chronik von Eike Bock zum Thema Ritter von Berle wird für 5 DM verteilt. Das Dorf auf Rädern wurde fallengelassen, deshalb wieder ein Bürgertreffen. Der Karneval 1989 soll beibehalten werden. Die Feuerwehr will ihren Schlauchturm erneuern. Berel bekommt dies Jahr ein neues Feuerlöschfahrzeug. Bürgerversammlung zur Kanalisation. Berel stehen 234.000 DM aus Mitteln für die Gemeinde Sehlde zur Verfügung. 800.000 DM kosten die 3 neuen Klärteiche auf Burgdorfs Lande an der Sange. 600.000 DM kostet die 600 Meter lange Schmutzwasserleitung. Am 21.3. wird die Trasse festgelegt. 4,31 DM/pro qm kostete es wenn das Haus 1 Etage hat. Bei 2 Etagen sind es 160 Prozent. Bericht des Heimatpflegers Eike Bock zur Oberflächensammlung des Hobbyarchäologen Peter Eggebrecht. Anfrage einer Auswanderfamilie mit dem Namen Ohlendorf aus Amerika. (Sie wohnten in Ewald Bocks Haus) Die Nachfahren des Lehrers Schmidt haben personen-bezogene Daten von 1815-1834 zugeschickt. 118 Mitglieder.

25.03.1988 SZ Bericht Fasanen und Rebhühner sterben aus.

08.04.1988 19 Uhr in Burgdorf Gaststätte Stübig. JHV Volksbank Lesse e.G. Geschäftsbericht, und Verschmelzung mit der Raiffeisen-Volksbank Salzgitter e.G. Es wurde zugestimmt. Bilanzsumme 1987 32.191.124 DM. Neue Bilanzsumme 137.730.164,59 DM. Die Hauptstelle wurde dann SZ-Salder.

09.04.1988 Reinhold Jahnke übernahm als Motiv für die Freischeibe das Wappen der Ritter von Berle = Berel. 

16.04.1988 Karl Pommerehne war gestorben und wurde am 20.04. begraben.

17.04.1988 Das Osterfeuer wurde zu früh von Auswärtigen angesteckt

 

18.8     1988 Feier 800 Jahre Ritter von Berle

 

06.05.1988 10 Grad 19 Uhr 800 Jahr Feier zur ersten Erwähnung der Ritter von Berle. Einem historischen Festumzug, zu dem sich verschiedene Bereler Vereine zusammengefunden hatten, folgten Festansprachen. Höhepunkt war die Enthüllung des Wappens der in Berel ansässigen Ritterfamilie von Berle durch den Bürgerverein Berel vertreten durch H.J. Bettin, Eike Bock und Hartmut Schulze. Eine Chronik über die Ritter von Berle des Heimatpflegers Eike Bock wurde auf dem Zelt dazu verkauft. Der 1. Vorsitzende des Bürgerverein Berel e.V. Hans-Joachim Bettin hielt dazu die Festrede. Das Wappen wurde zum Schützenplatz gefahren und dort feierlich enthüllt. Der Verkauf der Chronik deckte die Kosten für Kostüme und Fuhrwerk.

Die Kyffhäuser waren Ausrichter des 40. Schützenfestes nach dem 2. Weltkrieg mit dem Schützenoberst Heiner Schaper, Adjutant Wilmi Kroll, 2.Adjutant Karlheinz Böttger. Tanz- Musik machten die Original Klunkautaler. Rechtzeitig zur Teilnahme der Damengymnastik-Gruppe am großen Sonntagsumzug besorgte Bärbel Bock Stoff für Röcke, die dann selbst genäht wurden.

 

 

07.05.1988 6 Grad Bläserchor Berel bei Gaststätte Bengehals. 12.30 Festumzug 15 Uhr Musikzug Vallstedt. Kaffeetafel für ältere Mitbürger. Kindergartenvorführungen. 20 Uhr Tanz mit Original Klunkautaler. Junggesellenkönig Wolfgang Wilke Freischeibe Georg Cleve, König der Landwehr, Peter   Tiesler, Jugendkönigin Nicole Adolph 30/10, Damenkette Annemarie Jahnke, Bürgerpokal Reinhold Jahnke, Niedersachsenscheibe Dieter Jahnke, Jugendpokal Martin Tiesler 40T,

08.05.1988 8 Grad Bankdirektor Hartmut Schulze ehrte die Gewinner der Niedersachsenscheibe der Nord LB. Bei der Ehrung von G. C. um ca. 18.30 Uhr fing es an zu regnen. Eine Plastikplane diente dem Restumzug als Schutz.

17.05.1988 19 Uhr in Burgdorf Gaststätte Stübig. Mitgliederversammlung zur Fusions­ver­ein­barung der Volksbank Lesse zur Raiffeisen-Volksbank Salzgitter eG.

 

18.9      1988 Berel erhält eine Schutzwasserkanalisation

17.05.1988 Die Samtgemeinde Baddeckenstedt schreibt alle Einwohner in Berel wegen der Schmutzwasserkanalisation an. Ein Informationsabend fand am 25.05.1988 in der Gaststätte „Bührig“ Inhaber Bengehals statt. Es ging um die dann fälligen Anliegergebührenanteil. Das Bau Ing. Büro König wickelt das Projekt ab. Die Breite Str. wurde als Erste verrohrt. Danach Specken, dann Schaperstraße und Gartenstraße.

19.05.1988 Hermann und Wilma Bock feierten Goldene Hochzeit.

25.05.1988 SZ Bericht über einen Verkehrsunfall an der Kreuzung bei Vornkahl. 27.000 DM Schaden. Ein Auto lag auf dem Dach. Beide Beifahrerinnen waren verletzt.

31.05.1988 SZ Bericht 3 Titel in einer Saison erspielten sich die Tischtennis-Schüler des TSV Lesse. Aus Berel dabei Jürgen Bock.

04.06.1988 Hochzeit Schierding                      10.06.1988 15 Uhr Hochzeit Peters und Evert.
29.06.1988 Bürgerverein Berel: 130 DM für die Beköstigung der Feuerwehr, wenn sie ihren Schlauchturm restaurieren. Weihnachtsfeier: Diesmal war der Zuschuss nicht nötig. Die Bepflanzung der Klärteiche wird vorgenommen. Bepflanzung mit Bäumen kann weitergehen.

Grünstreifen auf der Lesser Str. wurde angelegt. Für den Parkplatz wurde auf Vorschlag von Eike Bock der Name “Thieplatz“ beantragt und von der Gemeinde genehmigt. Er reicht für max. 8 Autos.

02.07.1988. Eine Doppelschaukel, eine moderne Rutsche mit Kletterhaus und ein Sechseck-Kletter­gerüst wurde auf dem Kirchplatz dem Bereler Kinderspielplatz aufge­stellt. Hans Joachim Bettin wurde Nachfolger für Herbert Burgdorf der 24 Jahre lang im Gemeinde­rat Burgdorf war. Die Gartenstraße wurde für 184.000 DM neu gepflastert, die Schaperstraße soll 80.000 DM kosten und die Breite Straße 120.000 DM. Die Straße im Osterfeld erhält eine Bitumen­decke. Bericht aus Kontakte

03.07.1988 Der ehemalige Bürgermeister und Ehrenvorsitzende des Bürgerverein Berel Ewald Bock war gestorben.

15.07.1988 RTL Plus und SAT senden terrestrisch vertikular polarisiert aus.

05.08.1988 SZ Bereicht Jens Range ist seit dem 01.08.1988 neuer Kämmerer der Samtgemeinde Baddeckenstedt.

06.08.1988 17 Uhr Gerhard Klein Hochzeit. Bürgertreffen mit Kaffeenachmittag mit Kuchen bei Regen in Royers Scheune. Abends Musik mit dem Bläserchor. Lagerfeuer mit Gitarre. Kleine Preise und Spiele von Rödiger, Schulze und D. Hartrampf. Bänke und Tische von Royer. Weinstand mit Hilde Schaper.

11.08.1988 wurde in Wolfenbüttel die Erlaubnisurkunde zum Betrieb einer Schankwirtschaft "Schützenhaus" ausgestellt. Frau Luise Tiesler hatte die Stellvertretungserlaubnis.

26.08.1988 wurde das Gewerbe von Gerhard Hanke und Alfred Wietbrock angemeldet.

27.08.1988 Feier zum 10 jährigen Bestehen der Gymnastikgruppe im Dorfgemeinschaftshaus Berel. Die erste Vorsitzende Bärbel Bock sprach über die vergangenen Jahre und ehrte die Gründerin und ehemalige erste Vorsitzende Frau Ilse Bartels und den ehemaligen Vorsitzenden des Bürgervereins Berel e.V. Wilhelm Peters mit einem Blumenstrauß. Der jetzige Vorsitzende Herr Hans-Joachim Bettin war ebenfalls eingeladen, er übergab der Gymnastikgruppe einen Geldbetrag als Geschenk.

06.09.1988 Silberhochzeit Heine und Edith Hoffmeister.

09. + 10.09.1989 Einen hohen Stellenwert hatte 1989 das 30-jährige Jubiläum. Das zweitägige Scheuenfest wurde gemeinsam mit der Bereler Bevölkerung, 35 Gästen aus Give mit ihrer Tanzvorführung, sowie Vertretern aus Kommunal-, Samtgemeinde- und Kreispolitik gefeiert.

01.10.1988 60 Jahre Schützenhaus Berel. 13 – 17.30 Uhr Schießen, danach im DGH Herbstvergnügen.

05.10.1988 SZ Bericht Landfrauenverein Lesse stellten ihren Ort vor. Foto vom neuen Thieplatz in Lesser mit Bereler Landfrauen im Vordergrund.
06.10.1988 feierte die ev. Frauenhilfe Berel ihr 70 jähriges Bestehen im DGH Berel.
08.10.1988 Nicole Adolph nahm an den 60 Schuss KK Bundesvergleichsschießen in Hann. - Münden mit 528 Ring teil. Sie erreichte dabei einen hervorragenden zweiten Platz

29.10.1988 Kanalisation in der Gartenstraße fertig. Im November ein SZ Bericht 1,2 Millionen haben die Leitungen gekostet, sowie 330.000 DM für die 3 Teich Kläranlage.

09.11.1988 Neue Straßenlampen in der Gartenstraße installiert.

15.11.1988 Else Sievers gestorben.     26.11.1988 Basar im DGH für den Kindergarten Berel.

29.11.1988 Schnee. Kein Streusalz auf die K 58 (die Straße Berel nach Nettlingen) Es soll ein Versuch über den streusalzlosen Winterdienst gewagt werden.

30.11.1988 Eisregen bis zum 02.12.1988 SZ Bericht Zahlreiche defekte Autos und einen Toten forderte der Streusalzfreie Versuch von Berel nach Nettlingen. Der tödlich Verletzte starb aller­dings auf dem zum LK Hildesheim-Marienburg gehörenden Teil. Die Gemeinde Burgdorf möchte ein Wappen. Der Rat forderte die Bürger auf Vorschläge zu machen. Es wurden Preise ausgelobt. 100, 200 und 300 DM. Die Gemeinde hatte eine Rücklage von 400.000 DM und außerdem 600.000 DM an die Samtgemeinde ausgeliehen.

01.12.1988 Bericht aus Kontakte Nr. 4 1988. Wer schon mal bei Dunkelheit das Dorf­gemein­schafts­haus in Berel verlassen hatte, kannte den Unverstand der damaligen Installation. Man musste die Sicherungen in der Küche abschalten um die Lampen auszuschalten. Trotz leichter Ver­besser­ungen traf ein grundlegender Installationswandel erst 2008 ein.

1988 5. Jahr der Bereler Skatturniere. G. C. gewinnt mit 2596 Punkten vor Reinhold Jahnke mit 2142 Punkten.

 

18.10               1988 Landgasthaus zum Bereler Ries wurde eingeweiht.
              >> Bereler Stammtisch gegründet.

01.12.1988 Landgasthaus zum Bereler Ries wurde eingeweiht. Der gelernte Tischler Peter Meier wird Gastwirt. In der Folge wurde der Bereler Stammtisch von Siegfried Royer mit gegründet.

04.12.1988 + 5 Grad Tauwetter

13.12.1988 JHV Forstgenossenschaft Berel in der Gaststätte „Zum Bereler Ries“

30.12.1988 14.00 Uhr Knobelnachmittag im Schützenhaus Berel.

31.12.1988 Werner Pape nimmt die Kanalisationsanschlüsse ab.

1988 verkündet Gorbatschow, dass die Sowjetunion die Breschnew-Doktrin aufgeben würde, was den osteuropäischen Staaten erlaubte, ihre Staatsform selbst zu bestimmen. Die neue Freiheit führt 1989 zu einer Reihe überwiegend friedlicher Revolutionen in Osteuropa. Dies beendete den Kalten Krieg und ermöglichte die Deutsche Wiedervereinigung, an der Gorbatschow zusammen mit Helmut Kohl, George H.W. Bush und Francois Mitterand maßgeblich beteiligt war.


18.11       1989 Gründung des Computer- und Elektronik Clubs

14.01.1989 43 Anwesende. 97 Mitglieder. Begrüßung der neuen Wirtsleute Silvia und Jörg Halbig. Die Kyffhäuserkameradschaft Berel e.V. stimmte der Gründung des Computer- und Elektronik Clubs Berel durch Eike Bock vom November 1988 zu. Das Schützenhaus wurde an die Voll­kanalisation angeschlossen. Nach Abschied des Wirtes Bengehals wurden der Thekenbereich und der Toilettenbereich im Schützenhaus gefliest. Der Ausbau des Luftgewehrstandes kam in die erste Vorplanung.

10.02.1989 20 Uhr Bürgerverein Berel e.V. Karneval. 300 DM für Tombola mit Losen. 12,50 Eintritt.

18.02.1989 Dorfseminar in Homburg

24.02.1989 Den ganzen Monat schönes ruhiges Wetter ohne Frost. Selten im Februar so schönes Wetter.

Februar 1989 SZ Bericht vom Arbeitskreis Management der Emil Langen Realschule in SZ Leb. Tanja Bettin ist auf dem Foto zu sehen.

 

18.12        1989 Gründung des Damenkegelclub „Polterglück“

01.03.1989 Der Damenkegelclub „Polterglück“ wurde von Dagmar Cleve, Astrid Böttger, (Bärbel Bock, Doris Hartrampf, Vera Reinhold, Katharina Diestel, Iris Fuchs, ….) gegründet.

07.03.1989 Wunderschönes Frühlingswetter.

08.03.1989 Der Leiter des Amtes für Agrarstruktur referierte zum Thema der Dorferneuerung

10.03.1989 JHV Bürgerverein Berel mit Schwerpunkt Gestaltung des Dorfes. 119 Mitglieder. Das Bürgertreffen im August setzt wegen der 30 Jahr Feier des Bläserchores aus. Die Gymnastikgruppe hatte 1988 ihr 10 jähriges Bestehen und wurde mit 50 DM unterstützt.

Es wurde mit Mehrheit für die Richtlinien der Dorferneuerung abgestimmt.

13.03.1989 Bericht in der SZ: SG Baddeckenstedt: „Ausgeglichener Haushalt verabschiedet“.

03.04.1989 Elisabeth und Volker Ling Silberhochzeit.

04.04.1989 SZ-Bericht: Nicole Adolph 2. Bundessiegerin 1988 528 Ring in KK Englisch Match (60 Schuss liegend). Nach Elke Geldmacher und Karin Schremmer ist sie die dritte Berelerin, die sich soweit nach vorn geschossen hat.

11.04.1989 warm Kirschblüte im Garten.

05.05.1989 10 Grad Schützenfest 115 Jahre FFW Berel

06.05.1989 2 Grad sehr kalt Schützenfest Umzug 13.30 Uhr Musik: Innerstetaler Musikanten. DDR weist ihre Regimekritiker aus. In Berel kommen die Familie Weber an.

Oberst und Ortsbrandmeister Alfred Wietbrock, 1 Adjutant Reinhold Jahnke. Junggesellenkönig Peter Wietbrock, Freischeibe Dieter Jahnke, König der Landwehr Jochen  Heidrich, Dieter Alpers Ehrenscheibe der freiwilligen Feuerwehr 115 J,

Jugendkönig Peter Vasterling 30/-, Damenkette Dagmar Cleve, Bürgerpokal Peter Wietbrock, Niedersachsenscheibe der Nord LB Reinhold Jahnke 14T, Peter Vasterling 27T,

07.05.1989 09.00 Uhr Gottesdienst im Festzelt. Bläserchor Berel spielte wie jedes Jahr zum Frühstück und mit den Umzügen. 115 Jahre Bereler Feuerwehr Ortsbrandmeister Alfred Wietbrock hielt die große Festansprache im Bereler Ries zu 55 Vereinen, davon 40 Feuer­wehren mit 1200 Teilnehmern von 14 - 16 Uhr, Überbringung der Auszeichnungen. 65 DM Defizit. Motto der Feuerwehr: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!"

01.06.1989 SZ Fotobericht „Wir stellen keine Nazi Post zu“ dabei Willi Rödiger.

08.06.1989 Erdbeeren waren früher reif als andere Jahre. In unserer Gegend konnte man früher ab dem 15. Juni damit rechnen, dass die Erdbeeren reif wurden.

14.06.1989 warm SZ Bericht über den Rieshof von Hans Löhr in Berel.

17.06.1989 heißes Wetter bis 28.06. 30 Grad)

19.06.1989 über 30 Grad RTL Plus und SAT senden mit verstärkter terrestrischer Leistung.

1989 Europawahl in Berel

CDU

SPD

Grüne

FDP

Rep..

Sonst.

Wähler

Wahlber.

109

152

20

6

21

11

322+14

480

 

01.07.1989 15 Uhr Gerd Schum Pokal. Im Schützenhaus. 20 Uhr DGH Sommerfest KK Berel.

03.07.1989 Die Sackstraße wird kanalisiert.

22.07.1989 Hochzeit Rebecca Schulze und Martin Friedrichs.

28.07.1898 Kanalisation Sackstr. Ecke Damm.

02.08.1989 13 Uhr Beerdigung Heinz Böttger 63 Jahre.

14.08.1989 Ilse Weber gestorben. Luise Tiesler übernimmt die Betreuung der beiden Söhne Thomas und Jörg.

10.09.1989 Konfirmation in Berel.

08.-10.09.1989 feierte der Bläserchor das 30 jährige Bestehen unter Beteiligung von 35 Gästen aus Give wieder als Scheunenfest bei Royer. SZ Bericht vom 19.09.1989

Ende 1989 Die A 39 ist im Bereich Osterlinde fertig. SZ Bericht vom 20.09.1989

Oktober 1989 Der Kreistagsabgeordnete, Samtgemeinde und das Gemeinderatmitglied Gerhard Brendemühl schreibt wieder einen seiner gewissenhafte Berichte für die Gemeindemitglieder in der SPD Vereinszeitung Kontakte.

25.10.1989 Bürgerverein Berel e.V. Die Kopfweiden sollen dies Jahr in der Zeit vom 1.10. - 28.02.1990 wieder beschnitten werden. Das Einverständnis zur Bepflanzung von Hermann Sievers Scheune liegt vor. Herr Steinecke würde den Bürgersteig selber pflastern wenn die Steine gekauft werden. Zwei Bäume sollen in die Einfahrt Bergfeldsweg gepflanzt werden. 

Die Junggesellen stellen ihre Osterfeueraktivität ein. Die Feuerwehr übernimmt.

 

19       1989 die DDR öffnet ihre Grenze

09.11.1989 Die DDR öffnet ihre Grenze. Die Trabbis passieren zu Tausenden die Grenze bei Helmstedt. Von Braunschweig aus kann man schon die „Abgaswolke über Helmstedt“ sehen.

1989 Die Ölförderung in Hohenassel wird eingestellt. 1939 war die erste nicht fündige Bohrung niedergebracht, eine weitere Bohrung 1943 zeigte Erfolg.509.000 von 1,7 Millionen Tonnen Erdöl wurden gefördert.

1989 Die Privatisierung der Salzgitter AG ist beschlossen.

1989 hat Berel 580 Einwohner. Die Gemeinde Burgdorf hat 2356 Einwohner.

1989 Begann die „Dorferneuerung in Berel“.

 

06.01.1990 SZ Bericht Michael Oslislok löste Ernst Butterbrodt in der Baddeckenstedter Polizei ab.

12.01.1990 JHV Forst Berel. Vortrag über die Eichen im Wald. Dr. Hartmann von der Uni Göttingen berichtete über die Eichenschäden. Mit Farb- Infrarot Aufnahmen wurden die kranken Bäume deutlich erkennbar. Ein kalter sonniger Wintertag schädigt die Bäume sehr, auf der warmen Sonnenseite gegenüber der kalten Schattenseite gibt es dann Risse, in die Pilze eindringen können. … Drei kalte Winter 82 /83, 85/ 86 und 87/88mit Temperaturen mit – 17 bis – 23 Grad hatten ihre Wirkungen gezeigt.

20.01.1990 JHV KK Berel e.V. Gerhard Hanke beendet nach 15 Jahren seine Zeit als 1. Vorsitzender. Karlheinz Böttger wird als 1 Vorsitzender gewählt, er war vorher Stellvertreter. Norbert Löhr wird neu als Stellvertreter gewählt.

25.01.1990 SZ Bericht Landjugend Salzgitter wählte neuen Vorstand. 1. Vorsitzende Anja Eggert und Beisitzer Matthias Brockmann aus Berel.

10.02.1990 Satzung der Spargemeinschaft „Leere Taschen“ 2 DM sollten wöchentlich gespart werden. Strafgeld 1 DM bei Nichteinzahlung, … 1. Vorsitzende Hans Jürgen Wilke, stellv. Alfred Wietbrock, 1. Kassiererin Sylvia Halbig, stellv. Alfred Wietbrock. Schriftführerin Kerstin Halbig, Stell. Jürgen Halbig. Kassenprüfer Dagmar Cleve und Hans Thrun.

24.02.1990 Hans Thrun macht für 560 DM 7 Std Musik beim Karneval. Eintritt 12,50 DM

26.02.1990 Osterglocken blühen.                    01.03.1990 Frau Mummenthey wurde beerdigt

14.03.1990 Dorferneuerung Berel                  

17.03.1990 Damengymnastikgruppe im Galahof in SZ - Salder Die 1. Vorsitzende Bärbel Bock berichtete: Die Hohenasseler Damen turnen nicht mehr mit uns zusammen. Wir nahmen am Feuerwehrfest 1989 teil. Der Wandertag war zwar verregnet, aber mit 16 km doch erfolgreich verlaufen. Die Adventsfeier war wie üblich im Dezember. 4 Mitglieder sind ausgeschieden und 1 Neuzugang ist zu verzeichnen. Der Vorstand wurde wieder gewählt.

18.03.1990 Kirschbäume fingen an zu blühen.

01/1990 Bericht Kontakte: Hobbychemiker Heiko Worpus nahm am Regionalwettbewerb Jugend forscht mit der Untersuchung auf den Nitritgehalt in Wurst- und Fleischwaren teil.

Heinrich Worpus und Friedrich Smentek aus Berel wurden als verdiente SPD Mitglieder geehrt.

11.04.1990 Die Birnenblüte war dies Jahr erfroren.    
Fotobericht SZ: „Augen für die Praxis geöffnet“. Rudolf Bembenneck von der Wirtschafts-Vereinigung Salzgitter wies 28 Gothaer in die freie Marktwirtschaft ein.
12.04.1990 JHV vom Bürgerverein Berel Der Kindernachmittag entfiel 1989 durch das Bläserchorjubiläum. Die Bepflanzung an der Giebelwand von Familie Hasenfus und an der alten Treppe des Dorfgemeinschaftshauses wurde durchgeführt. Für eine Karnevalfeier am 09.02.1991 stimmten nur 12 Mitglieder. Für die Weihnachtsfeier kein Zuschuss, da dieser Betrag nicht mehr gebraucht wird. Für Schützenfest 100 DM Zuschuss für Kaffee und Kuchen. Hans Joachim Bettin trat von seinem Amt als 1. Vorsitzender zurück, in seine Amtzeit fiel die 800 Jahr Feier der Ritter von Berle, Kindernachmittage bei Sommerfesten, Kopfweiden-Beschneidung und sein Talent zu Karnevalsreden wirkte sich aus. Elisabeth Ling wurde neu als 1. Vorsitzende gewählt. Ihre Betätigungsfelder waren Elisabeth Ling die Ausstattung der Karnevals Feiern und später noch der Weihnachtsmarkt Berel. Ihre gesamte Amtszeit als 1. Vorsitzende dauerte vom 12.04. 1990 bis zum16.04.1992. 115 Mitglieder. 34 Gründungs-mitglieder leben noch.

14.04.1990 Osterfeuereinsammlung am Sonnabend ab 7 Uhr.

24.04.1990 Dorferneuerung Berel

28.04.1990 KK Kreismeisterschaft. Drei aus einer Familie auf dem 1. Platz.

01.05.1990 Sehr warm. 1 Std. im Walde. Alles herrlich grün.

04.05.1990 12 Grad Kommers der Fidelen Schwestern 30 jährige Jubiläum. Elfriede Wolter leitete den Verein seit 14 Jahren, ihre beiden Mitorganisatoren waren Elsbeth Steiniger und Wilmi Kroll. Veranstalter Junggesellschaft, Oberst Norbert Löhr, 1. Adjutant Hans-Heino Puhst, 2. Adjutant Peter Tiesler. Jugendblasorchester aus Wiesenburg war in Berel. Klaus Mallas hatte das organisiert. Werner Wolters Sohn Thomas machte mit seiner Gruppe Top Generation abends Tanzmusik.
05.05.1990 10 Grad morgens mittags 27 Grad warm. Oberst der Junggesellen Norbert Löhr, 1. Adjutant Peter Tiesler, 2. Adjutant Hans-Heino Puhst. Junggesellenkönig Heiner Schaper, Freischeibe Carsten Klose, König der Landwehr Annemarie Jahnke, Jugendkönig Peter Vasterling 30/10/9/10/, Damenkette Nicole Adolph, Bürgerpokal Norbert Löhr, Niedersachsenscheibe der Nord LB Wilhelm Peters, Jugendpokal Peter Vasterling,

06.05.1990 10 Grad morgens mittags 28 Grad warm  9 DM Frühstück. Zum Bereler Schützenfest im Mai 1990 reiste das Jugendblasorchester Wiesenburg (veranlasst durch Familie Mallas) aus der ehemaligen DDR für drei Tage an. Bei strahlendem Frühsommerwetter wurden die 26 jungen Musiker empfangen und ihren Quartieren, auch bei Mitgliedern des Bläserchores, zugewiesen. Dieser Besuch, der mit Musik viel Freude auslöste, war der Anfang von weiteren Beziehungen. Die Tanzeinlagen der zwei Mädchen Jugendblasorchester aus Wiesenburg fanden viel Anklang, was durch die „Zugabe“ -rufe deutlich wurde. Es gab wieder eine Kaffeetafel für den Altenkreis. Das Jugendblasorchester Wiesenburg fuhr am Sonntagmittag wieder mit dem Bus zurück.

13.05.1990 Landtagwahl in Berel.

CDU

SPD

Grüne

FDP

Rep

Sonstige

Wähler

Wahlber.

150 - 149

185 – 183

20 - 12

10 – 10

11

5

365

489

Mai 1990 Bericht aus Kontakte: Grundschule Hohenassel wurde um 1,5 Räume erweitert.

29.05.1990 SZ Bericht über den in Berel geborenen internationalen Künstler Karl Schaper: Der Postbote aus Apelnstedt. Bilddarstellung „Zu den Sprüchen des Salomo“, 1978.

Zeitungsabschnitt ohne Datum: FAZ: „Begreifbar“ Objekte von Karl Schaper. Ein politisches Objekt von Karl Schaper in der Ausstellung in Hannover. Der Titel: „Trotz des römischen Rechts und trotz der Französischen Revolution sind die Mächtigen der Gesellschaft noch allerhand schuldig geblieben“ (1980). Zeitungsabschnitt ohne Datum. „Kantige Botschaften“ Karl Schaper stellt im Sprengel Museum in Hannover aus. „Schwurhand“.

06.06.1990 Altenkreis. Der Kulturausschuss befasste sich mit den Ergebnissen der Wappenvorschläge für Burgdorf. Dr. Arnold Rabbow entschied letztendlich den Wettbewerb.

02/1990 Bericht aus Napf Haushaltsplan Kindergarten Berel: Kirchliche Zuweisung 52.600 DM, Pol. Gemeinde Burgdorf und LK WF 73.656 DM, Arbeitsamt 23.100 DM, Zuschuss Land Niedersachsen 7.500 DM, Elternbeiträge 48.600 DM … = 209.893 DM

27.06.1990 Bürgerverein Berel: 50 DM an die Fidelen Schwestern für ihr Jubiläum. 50 DM für die Kaffeetafel des Altenkreises. Die Blumenkästen wurden von Elisabeth Ling und Doris Hartrampf wieder bepflanzt. Informationsveranstaltung der LEB Anfang September über:

1. Begrünung im Dorf. 2. Fachwerkausbesserung Anfang November

07.07.1990 Hochzeit Knackstedt. 14.30 Uhr Der Bereler Kindergarten wurde 20 Jahre alt. Familiengottesdienst, Kaffee und Kuchen,  Kindernachmittag mit Zirkusvorführung,  …

25.07.1990 Das Grundstück an der Que 1 soll am 27.09.1990 versteigert werden. Bisher im Grundbuch Hans Höpfner. 530.000 DM Verkehrswert.

25.08.1990 Grillfete der Damengymnastikgruppe im Schützenhaus.

02.09.1990 7. Bereler Skatturnier. 1. Hubert Pape, 2. Reinhold Jahnke, 3. Gerhard Hanke von 30 Teilnehmern.

22.09.1990 Herbstfest mit Wein und Laub des Bürgerverein Berel. Wein von Hilde Schaper Bier von Rook. Musik Hans Thrun oder Mr. Butterfly.

23.09.1990 wurde Selma Eisermann 90 Jahre alt. Sie stammt aus Alt-Röhrsdorf am Riesengebirge. Gern erzählt sie von der „Dreimädelhochzeit“. Mit ihren beiden Schwestern heiratete sich 1926 gemeinsam. Ihr Ehemann wurde 1945 im Kriege vermisst. Quelle Nachrichten aus dem Pfarrverband, Manfred Bartels.

26.09.1990 18 Uhr Sommerfest des Kirchenvorstandes in der Gaststätte „Bereler Ries“.

1990 Fotobericht aus Kontakte: Hendrik Trotzke aus Berel wurde Landessieger als Kommunikationselektroniker in der Fachrichtung Funktechnik.

Die Freiwillige Feuerwehr Berel hat einen Kommandowechsel vollzogen: Alfred Wietbrock übergibt sein Amt nach 18 Jahren als Ortsbrandmeister an Löschmeister Klaus Brosinski.

Ohne Jahr 17.11. Fotobericht SZ: „Neues Fahrzeug für die Wehr“ Feierliche Übergabe in Berel. Das alte Fahrzeug war im schlechten Zustand und wurde nach 22 Jahren gegen das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ausgetauscht. 53.800 DM. Der Landkreis WF übernahm 22.800 DM die Brandkasse 5.000 DM und die SG Baddeckenstedt 26.000 DM.

 

19.1      1990 Wiedervereinigung von BRD und DDR

03.10.1990 Wiedervereinigung Die ehemalige DDR tritt der BRD bei und damit auch der EG.

25.10.1990 „Tante“ Edith Kassel ist abends im Lebenstedter Krankenhaus verstorben. Sie hat so manche Kinder-Generation im Ort beschenkt. Wenn sie mal nicht zu sehen war vermissten die Kinder sie sehr. Auch viele nun jüngere Erwachsene dachten an ihre Geschenke aus der Kinderzeit zurück. Ein nettes Wort und schon verschenkte sie eine Silbermünze. Soweit ich zurückdenken kann, zeigte sie sich immer mit guter Laune. Am 31.10.1990 wurde sie beerdigt.

20.11.1990 19 Uhr 12. Treffen Dorferneuerung Berel

17.11.1990 Bericht aus Kontakte: Seniorenkaffee mit Tanz . Es spielt dass Salonorchester aus Salzgitter. Siehe Kontakte 04/1990.

25.11.1990 4.30 Uhr Kempe gestorben.

02.12.1990 Bundestagswahl in Berel

Partei

CDU

SPD

FDP

Grüne

Graue

REP

NPD

PDS

Chris

Wähler

Wahlber.

Erst- Zweit

171- 171

189-183

16 - 17

10 - 12

2 - 4

9 - 7

1 - 1

0 - 1

0 - 4

365

489

11.12.1990 Bürgerverein Berel: Die Seminare wurden auf März 1991 verschoben. Bernd Hoffmeister erfasste die Geburtstage der Mitglieder zu Gratulationszwecken. Die Rasenflächen in der Gartenstrasse sollen von Gemeindearbeitern eingeebnet werden. Ist nicht geschehen, die Anwohner machten es dann selbst.

12.10.1990 Weihnachtsfeier Altenkreis.                      13.10.1990 Weihnachtsfeier Frauenhilfe

19.12.1990 Zwangsversteigerung Berel Band 7 Blatt 189 Gemarkung 1 Flurstück 18/1 Schaperstraße 8 Ilse Mummenthey geb. Ahrens Verkehrswert 99.800 DM.

 

17.01.1991 Beginn des Golfkrieges. Die Amerikaner bombardieren Bagdad.

18.01.1991 Pastor lässt nach, Anordnung der Propstei, wegen des Golfkriegs die Glocken läuten.

19.01.1991 Bürgerverein Berel Kopfweidenpflege und 16.02.1991 ab 9 Uhr. Herr Becker und Herr Pape wurden angesprochen.
KK Berel: Kamerad Hans Thrun fragt an, ob die Möglichkeit besteht den Luftgewehrstand zu überdachen. Er bittet den Vorstand Vorerkundigungen einzuholen.

Januar 1991 Nach der Auswertung von Luftaufnahmen wurden zwischen Lesse und Berel zwei 215 kg schwere Bomben entschärft. (wenige 100 m vor Lesse) SZ Bericht

04.02.1991 Heute Mittag insgesamt 18 Mal mittags um 12 Uhr geläutet und Kerzen angezündet. 2 Std. später die Kerzen gelöscht und die Kirche geschlossen.

09.02.1991 Karneval Bürgerverein Berel 10 DM pro Eintritt ohne Tombola aber mit einem Begrüßungsgetränk. Kartenverkaufsregelung. Die Karnevalfeier fiel dann aber wegen des Golfkriegs aus.

16.02.1991 Weiden an der Sange beschnitten.

23.02.1991 65 Jahre Kegelclub Fidele Brüder. Heinrich Hoffmeister war als Gründungsmitglied wieder dabei, inzwischen war er 88 Jahre alt geworden.

09.03.1991  20.15 Uhr JJHV Damengymnastikgruppe im Landgasthaus „ Zum Bereler Ries“

Es gab einen Austritt und 4 Neueintritte: Turnhalle Hohenassel jetzt von 19.00 bis 20.00 Uhr. Petra Smentek wurde einstimmig zur 2. Vorsitzenden gewählt.

11.03.1991 Helene Siegmund war gestorben und wurde am 13.03. beerdigt.

28.03.1991 JHV Bürgerverein Berel . Herr Steinecke will weiterhin Spenden für den Bürgerverein beschaffen. Karneval am Sonnabend vor Rosenmontag. 30 Teilnehmer wie letztes Jahr sind zu wenig. Der Dorferneuerungsausschuss hat die Arbeit beendet. H.D. Diestel schlägt vor diese Arbeit weiter fortzuführen. H. Burgdorf u. H.J. Bettin begrüßen dies. -Allgemeine Zustimmung. - G. Rödiger möchte den Informationsstand veröffentlicht wissen. Ein Versicherungsschutz für die Tätigkeit bei Aktivitäten des Bürgervereins. Ein Unfallversicherungsschutz 25.000 DM und 20 DM Krankenhaustagegeld. Mit 6 Gegenstimmen und 33 Ja Stimmen wurde beschlossen und umgesetzt.

06.04.1991 Schützenfestplanung. Stand Luftgewehrüberdachung wurde durch Kamerad Hans Thrun nachgefragt. Schießen auf die Jungschützenscheibe nur noch bis zum 18. Lebensjahr.

 

Quelle: Dorferneuerung Berel 1991 Architekt Lowes Seite 113

 

23.04.1991 14 Sitzung des Arbeitskreis Dorferneuerung.

01.05.1991 Wecken in den Mai Bläserchor Berel

09.05.1991 Christi Himmelfahrt  Platzkonzert des Bläserchor Berel

10.05.1991 8 Grad  ab 19.00 Uhr Kapelle Top Generation.
11.05.1991 10 Grad 1 mm Regen 13 Uhr Umzug Veranstalter Kyffhäuser. Oberst Karlheinz  Böttger, 1. Adjutant Burghard Fuchs, 2. Adjutant Manfred Zimmermann. Junggesellenkönig Carsten Wesa, Freischeibe Dagmar Cleve, König der Landwehr Helmut  Ilchmann, Jugendkönig Claus Langer aus Burgdorf 30/10, Damenkette Annemarie  Jahnke,    

Bürgerpokal Reinhold Jahnke, Niedersachsenscheibe der Nord LB 1991 Dieter Jahnke, Jugendpokal Martin Bock 22T.

12.05.1991 12 Grad bedeckt 9 Uhr Waldgottesdienst Frühstück 10 DM. Mit dem Jungschützenkönig Claus Langer ging diese Scheibe erstmals nach Burgdorf. Der Schinkenkönig Frank Rybarczyk und Schinkenkönigin Doris Huwald errieten am Besten das Gewicht des Schinkens.
18.05.1991 Errichtung des Maibaums durch die Junggesellschaft Berel. Pfingstkegeln der Fidelen Brüder. In diesem Jahr wurde die Leuchtreklame des Landgasthauses „Zum Bereler Ries“ vor der Kirchentür aufgehängt.
30.05.1991 SZ Bericht Umweltschutz der Klasse 3 in der Grundschule Hohenassel.
09.06.1991 DJBK LV Schießen in der Flora  Klause in SZ-Lebenstedt.
26.06.1991 SZ Bericht von der Projektwoche Emil Langen. Ein Rennofen (Vorläufer vom Hochofen) wurde gebaut, ein Bereler hatte mitgewirkt.

1991 Dorferneuerung Berel Bestandsaufnahme des Dorfökologie  Architekt Lowes Seite 99

 

1991 Dorferneuerung Ortsbildprägende Bausubstanz Architekt Lowes Seite 83

 

27.06.1991 Schöne Himbeeren, alle Tage geerntet.
23.06.1991 Bericht aus Kontakte: Ingo Siebenhaar gehörte zu den Kunstturnern, die sich für die Landesmeisterschaft qualifiziert haben und einen guten Mittelplatz erreichten.
06.07.1991 Bericht zur Planung zur Überdachung des Luftgewehrstandes. Pokalschießen KK Berel.
10.08.1991 SZ Bericht über die Bereler Eichen. Die Drei-Brüder Eiche und die schönste Eiche Deutschlands werden bildlich dargestellt.

17.08.1991 Kirchfest. „Rund um die Kirche“ Die Beteiligung des Bürgerverein Berel erfolgt in Form von alten Häuserfotos durch Eike Bock. Herr Schulze beschafft die Stellwände. Die Damengymnastikgruppe backte. Der Bläserchor spielte, ..
25.08.1991 Konfirmation.      

31.08.1991 Kirchen-Gemeindefest ab 14 Uhr „Rund um die Kirche“
23.09.1991 Selma Eisermann 90 Jahre Napf 04/1991             05.10.1991 JHV Fidele Brüder.
06.10.1991 Kommunalwahl 478 Wahlberechtigte, 338 Wähler, 9 ungültige Stimmen.
Kreistag: Herbert Burgdorf 409 Stimmen, Gerhard Brendemühl mit 357 Stimmen kam nicht in den Kreistag. Jeder Bürger hatte drei Stimmen!
Samtgemeinde:  CDU: Herbert Burgdorf 275, Bode 23, Scheidt 42, Bettin 110, SPD: Günter Spengler 129, Gerhard Brendemühl 152, Alfred Wietbrock 172
Gemeindewahl: CDU: Bode 61, Scheidt 33, Hans-Joachim Bettin 229, Klaus Mallas 100, …  = 446 Stimmen  SPD: Hermann 18, Spengler 98, Brendemühl 177, Wietbrock 198, Schulle 15, … 531 Stimmen. In der gesamten Gemeinde SPD 2399 Stimmen. CDU 1629 Stimmen
11.10.1991 KK Berel macht eine Busfahrt an die Mosel.
19.10.1991 JHV Junggesellschaft Berel.
25.10.1991 Wilhelm Hagemann 48 wird 90 Jahre. Lebenslauf in Napf 01/1991
02.11.1991 JHV Bläserchor Berel.
17.11.1991 Nachdem Wilma Bock das Fahrrad gestohlen wurde und wiederholt finstere Gestalten vor der Kirche rum schlichen, haben die Männer des Kirchenvorstands morgens geläutet. (im Dunkeln) Günter Rödiger hat um 7 Uhr geläutet. Kranzniederlegung durch die KK Berel. Nach der Wiedervereinigung kamen einige Jahre lang verstärkt Einbrecher ins Dorf. Diebstahlversuche und Diebstähle fanden vermehrt am Dorfrand statt. Steiner, Haars, ...
21.11.1991 Bürgermeisterwahl Günter Spengler. Alfred Wietbrock gewann vor Ernst August Bode die Kampfabstimmung um den Posten des stellv. Bürgermeister.
01.12.1991 1. Mieterfamilie zieht in den umgebauten Stall bei Scheidt ein.
04.12.1991 Bürgerverein Berel Herr H.D. Diestel kümmert sich um fehlende Blätter zur Dorferneuerung. Die Kopfweidenpflege findet wieder im Februar statt, es sollen neue Weiden gesetzt werden. Die Jahresversammlung 1991 hat 855 DM gekostet, 1990 waren es 450 DM. Ein Findling soll mit der Aufschrift Thieplatz bei Diestel aufgestellt werden. Die Genehmigung wurde vom Bürgermeister später erteilt. Die Kostenfrage klärt Herr Udo Vespermann.

11.12.1991 SZ Bericht Die Bauern gingen auf die Straße und demonstrierten wegen der Erzeugerpreise.
17.12.1991 SZ Bericht: Bosch Salzgitter bildet jetzt in eignen Räumen aus. Mit auf dem Foto Günther Rödiger.
22.12.1991 Weihnachtsschießen KK Berel                
24.12.1991 Weihnachtsblasen des Bereler Bläserchor.
27.12.1991 Pokalschießen des Bereler Bläserchor
30.12.1991 SZ Bericht Hendrik Trotzke aus Berel wurde Landessieger als Kommunikationselektroniker. Ein Foto zeigt ihn im Labor an einer Regelstrecke
31.12.1991 Wilma Bock läutet Silvester zum letzten Mal und beendet den Kirchendienst der Familie Bock nach 27 Jahren und 9 Monaten.
04/ 1991 Napf: Urnengrabstellen auf der Nordwestecke des Friedhofs eingerichtet.
1991 Siegmunds Grundstück wurde an Anke und Mathias Fischer verkauft worden. Diese haben viel gebaut und im Frühjahr 1996 mit dem Bau eines Kioskes im Garten begonnen. Im August wurde dieser in Betrieb genommen, obwohl das Häuschen noch nicht fertig war.

12.1991 Fotobericht aus Kontakte: Tanja Bettin konnte sich bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften in Salzgitter qualifizieren 10,65 Meter im Kugelstoßen im Diskuswurf kam sei auf 25,62 Meter.

SPD Kaffeetrinken im DGH Berel: Als Gast Bundestagsabgeordneter Wilhelm Schmidt.

1992 Horst Riemann schied als Samtgemeindedirektor aus und Jens Range folgt ihm ins Amt nach.

04.01.1992 Brief an Anna Ohlendorf St. Louis USA über das Pfarrbüro erhalten. Nachforschungen ergaben Vorfahren lebten auf der Hofstelle Ewald Bock

18.01.1992 JHV FFW Berel

21.01.1992 SZ Bericht: „Die City ist gefragt“. Der Kartoffelhändler Wilhelm Brockmann auf dem Markt.

25.01.1992 JHV KK Berel Werner Pape berichtete über Planungen zur Erweiterung des Luftgewehrstandes.

28.01.1992 20 Uhr Vorstandssitzung des Bürgerverein bei Elisabeth Ling.

21.02.1992 Ella Sonnemann war verstorben und wurde am 25.02. beerdigt.

29.02.1992 18 Grad Frühlingswetter. Karneval im Bürgerverein Berel. Musik Hans Thrun 500 DM. Eintritt 10 DM incl. Begrüßungsgetränk. Bewirtung Silvia Halbig. Diesmal ohne Kostümzwang und ohne Tombola unter dem Motto „Lumpenball“. Der aufgeführte Sketch blieb lange in guter Erinnerung. (Siehe Video von Heinz Dobbratz). 72 Teilnehmer sorgten für einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg.

01.03.1992 15 Grad Sonne. Bürgerverein Berel: Ein besonderer Dank an Richard Becker und Werner Pape für ihre Mithilfe bei der freiwilligen Aktivität Kopfweidenschneiden.

Es sollen Getränkekarten für 10 DM pro Person zur Hauptversammlung verteilt werden.

05.03.1992 Peter Wietbrock 1. Vorsitzende der Bereler Junggesellen.

08.03.1992 18 Grad Sonne                                        11.03.1992 kühl

12.- 14.03.1992 – 2 Grad morgens es schneit 15.03.1992 – 2 Grad es schneit.

25.03.1992 SZ Bericht Gerhard Hanke hat nach 25 Jahren sein Amt als 1. Vorsitzender der KK Berel an seinen vorherigen Stellvertreter Karlheinz Böttger weitergegeben. Norbert Löhr ist jetzt Stellvertreter.

11.04.1992 SZ Bericht Gemeinderücklage betrug 1,282 Millionen.
Berel nahm am Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden teil“.
16.04.1992 JHV Bürgerverein Berel Elisabeth Ling gab ihr Amt als 1. Vorsitzende auf und übernahm das Amt der stellv. Vorsitzenden. Sie hatte ihr Amt vom 12.04. 1990 bis zum 16.04.1992 inne. Hans Dieter Diestel wurde als 1. Vorsitzender gewählt. Er hatte das Amt bis zum 20.04.2000 inne. In seine Amtszeit fielen das Straßenbegleitgrün und der Start des Weihnachtsmarktes in Berel. 115 Mitglieder.

18.04.1992 Up platt: „Main lesste Osterhase“ von Wilhelm Peters

02.05.1992 Wiebke Böttger errang die Jungschützenscheibe. 03.05.1992 8 Grad


08.05.1992  Vor dem Umzug zeitweise heftiger Regen. Um 18.00 Uhr 12 Grad stark bewölkt ohne Regen. Die Kranzniederlegung und Abholung der Könige 1991 wurde wie jedes Jahr durch den Bläserchor Berel begleitet. Die alten Könige sind: Königsscheibe der Kyffhäuser Helmut Ilchmann, Freischeibe der Kyffhäuser Dagmar Cleve, Carsten Wesa Junggesellen-scheibe, Damen­kette Annemarie Jahnke, Jungschützenkönig Claus Langer aus Burgdorf, Niedersachsenscheibe Dieter Jahnke, und den Bürgerpokal Reinhold Jahnke. Um 20.00 Uhr fanden auf dem Festzelt die Gratulation und die Geschenküberreichung für die Junggesellen durch die Vorsitzenden der örtlichen Vereine und den Bürgermeister statt. Abwechselnd werden die 45 Jahre nach Wiedergründung und das erste Verbot 1647 erwähnt.
Der Oberst Peter Wietbrock wünscht Allen einen harmonischen Festverlauf und gibt um 20.30 Uhr die Tanzfläche frei. Wegen des kühlen Maiabends wird besonders schwungvoll getanzt, so werden die Beine wieder warm. Die Damengymnastikgruppe bot zum Schützenfest erstmals Kuchen auf eigene Initiative zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls an. Der Kaffee wurde vom Wirt bezogen. Es wurde ein Erfolg.

09.05.1992 11 Grad stark bewölkt Regen bis 12.00 Uhr trocken bis 19.00 Uhr danach bis 23.00 Uhr starker Regen mit Sturmböen in der Nacht, die bei Bernd Hoffmeister einen uralten Apfel­baum umwarfen. Oberst war der Vorsitzende Peter Wietbrock, die Adjutanten waren Hans Heino Puhst und Stefan Schulze. Rainer Hasenfuß hatte eine Woche vor dem Schützenfest ge­heiratet. Eine Festzeitschrift wurde vorher verteilt.

13.00 Uhr Festumzug Abholung der Könige 1992 Jürgen Bock errang die Junggesellen-scheibe, Dagmar Cleve die Königsscheibe der Kyffhäuserkameradschaft und Wiebke Böttger die Jungschützenscheibe. Um 14.30 Uhr wurde der Kindergarten abgeholt. Die Dirndlwette 1991. „Dieter Bock“ wettet, dass die Fidelen Schwestern nicht alle im Dirndl erscheinen werden“ wurde sichtbar eingelöst.

Der Kindergarten erfreute um 15.00 Uhr seine Zuschauer. Für den Altenkreis bemühten sich mehrere Vereine. Die Gymnastikgruppe backte den Kuchen, der Bürgerverein Berel gab wie jedes Jahr einen Zuschuss, die Junggesellschaft bediente und bezahlte den Rest. Der Musikzug Vallstedt gab dazu ein Konzert.

Auf dem Schießstand wurde um 18 Uhr die Preisverleihung vorgenommen, bei starker Beteiligung der Jungschützen errang erstmals eine Jungschützin, Susanne Bock, den ersten Preis. Von 20 Uhr tanzten die Bereler vom rauschenden Regen fast ungestört bis 02.00 Uhr im Festzelt.

10.05.1992 Trotz nur 5 Grad am Sonntagmorgen um 09 Uhr hatten sich zahlreiche Bürger zum Zeltgottesdienst eingefunden. 

09.30 Frühstück Bier: 1,80 DM Frühstück: 10 DM. In Anschluss an das Frühstück fand die Siegerehrung der Niedersachsenscheibe der Nord LB statt. Die Nord LB hatte dies Jahr die Siegerehrung für die Jungschützen neu geordnet, statt dem Jugendpokal wird dem Sieger Martin Bock eine Jugendscheibe überreicht, was viel Anklang fand. Die Niedersachsen-scheibe errang Eike Bock.

14.00 Uhr 12 Grad, bewölkt trocken   Höhepunkt war um 14 Uhr der Festumzug. 32 Vereine marschierten mit, dabei waren 17 Junggesellenvereine. Die meist in weiß gekleideten 16 Junggesellengastvereine kommen alle aus den Landkreisen Hildesheimer-Marienburg und Peine: Feldbergen, Mölme, Garmissen, Garbolzum, Groß-Himstedt, Gadenstedt, Sorsum, Adenstedt, Stedum, Solschen, Woltwiesche, Ahstedt, Hotteln, Bodenstedt, Nettlingen-Helmersen und Hoheneggelsen.

Ein besonderer Farbtupfer stellten die drei Junggesellinnenvereine da: Die Bierberger Mädchen, die Griechenmädchen aus Adenstedt und die Klein-Berliner Junggesellinnen. Der Musikzug Dingelbe und der Spielmannzug Oedelum sorgten für den richtigen Marschtakt beim Umzug und gaben ein Konzert auf dem Festzelt.

Die 11 ortsansässigen Vereine: Kyffhäuserkameradschaft, Bläserchor Berel, Jung­schützen­gilde, Freiwillige Feuerwehr, Bürgerverein, Damengymnastikgruppe, Fidele Brüder, Fidele Schwestern, Ruhige Kugel. Die Wiedergründer der Junggesellschaft fuhren auf einem Fest­wagen vor der Junggesellschaft Berel am Ende des Zuges. Ein Wiedergründungsmitglied kam aus Letter bei Hannover zum Jubiläum.

Ein gemütlicher Nachmittag folgte auf dem Festzelt, an dem alte Geschichten neu erzählt wurden. Kaffee und Kuchen sowie Bier und Schnaps waren reichlich vorhanden. Der Radsportverein aus Heere führte einen Teil seiner Kür vor. Wenn viele Gleichgesinnte zusammen sind, gibt es auch mal Ärger, so schlugen sich zwei Junggesellen, einer wurde mit dem Krankenwagen abgeholt.

18.00 Uhr Stechen um die Freischeibe. 18 Schützen waren daran beteiligt. Der Fahnenträger Willi Rödiger konnte mit dreimal die 10 alle überrunden.

Die Damenkette errang Nicole Adolph. Karin Schneider hatte beim Bürgerpokal die Nase vorn. Ein Siegerfoto wurde gemacht. Angehörige eilten ins Dorf und beschafften Getränke. Als die Sieger mit dem Umzug vom Schützenhaus ihre Wohnhäuser erreichten, waren die Ange­hörigen mit ihren Vorbereitungen schon fertig. Die Ehrungen wurden vom Spielmannzug be­gleitet. In der Zwischenzeit hatten Angehörige die notwendigen Getränke beschafft. Das Fest endete um 21.00 Uhr auf dem Festzelt. Durch den Streik im öffentlichen Dienst lag an einigen Stellen noch Sperrmüll an der Straße, die meisten Bürger hatten aber diese Ansammlungen kurz vorher wieder weggetragen. Die Sperrmüllabfuhr erfolgte am Montagabend.

Niedersachsenscheibe der Nord LB Eike Bock 23T. Ab 1992 wird zum 2 u.3. Platz keine Medaille mehr verliehen. Jugendpokal Martin Bock 18T.

Jungschützenkönigin Wiebke Böttger 30/10.

17.05.1992 Hermann Bock war gestorben und wurde am 21.05.1992 beerdigt.

19.05.1992 SZ Bericht der ehemalige Bereler und Tanzlehrer Jürgen Neumann schilderte die gute Beteiligung bei Crash- oder Hochzeitskursen.

26.05.1992 Bürgerverein Berel M. Kroll machte den Vorschlag zum Begießen der Bäume durch die Feuerwehr. Bier dazu wird genehmigt. Ein Pflanzkübel wurde nach Rödiger zu den Strommasten umgesetzt. Die Aufstellung des Steins am Thieplatz hat der Bürgermeister auf dem Schützenfest 92 genehmigt. Der Stein soll zur Gravur abgeholt werden. Die Netze für die Fußballtore sind beantragt und zugesagt. Die Sanderneuerung auf dem Kirchplatz steht noch aus. Die Pflasterung der Verkehrsinsel nach Lesse wurde von Unkraut befreit.

28.05.1992 Schon 14 Tage heißes Sommerwetter zwischen 20 und 30 Grad. Die Damen-Gymnastikgruppe startet ihre Fahrradtour ab der Kirche in Berel

08.06.1992 Erdbeeren gepflückt. Geringer Ertrag.

15.06.1992 Das Bayrische Fernsehen machte Aufnahmen in der Samtgemeinde Baddeckenstedt. Der Zirkus Roncalli ist darin eingeschlossen. Auf der Kreuzung Berel, Nordassel – Burgdorf dreht das Team auch. Ein Hubschrauber war auch im Einsatz.

18.06.1992 Fahrt in den Thüringer Wald.

23.06.1992 Wochenlang eine Hitze fast nicht zum aushalten, draußen fehlt allen Früchten Regen, es verdorrt viel. Die Besichtigung der Kreiskommission ist in berel „Unser Dorf soll schöner werden“.

30.06.1992 Die Straße nach Burgdorf war durch die neue Teerauflage nicht mit dem Fahrrad zu befahren.

05.07.1992 Pastor Dirk Hoffmeister in Lesse eingeführt.

12.07.1992 Pastor Dirk Hoffmeister hielt den ersten Gottesdienst in Berel. Anschließend ging es in das DGH zum Kaffee trinken.

15.07.1992 Es ist schon wochenlang so warm und trocken. Die Ernte beginnt 3 Wochen früher.

22.05.1992 Alle Tage 25 – 30 Grad.

29.05.1992 Fahrt ins Siebertal mit dem Altenkreis.

30.07.1992 Alle Tage 25 – 30 Grad. Heinrich Hoffmeister, 89 Jahre, wurde beerdigt.

07.08.1992 Das Wetter war 3 Wochen sehr heiß. Letzte Woche etwas kühler mit Regen und Gewitter.

09.08.1992 37 Grad mittags im Schatten. Der wärmste Tag im Sommer. Seit Mittwoch nach Schützenfest ist es bis heute heiß.

19.08.1992 Wilhelm Peters gestorben. Er war nach dem Gründer Ewald Bock, vom 07.04.1977 bis zum 15.03.86, der 1.Vors. des Bürgerverein Berel. In seine Amtszeit fielen die Beschaffung von Bänken und Regelungen zur Zuschussgewährungen zu Kaffeetafeln statt. Im Altenkreis trug er humorvolle Geschichten vor. Am 24.08. wurde Wilhelm Peters beigesetzt.

1992 Günter Diestel gestorben.

20.08.1992 22 Grad Sturm. Der frisch gemauerte Westgiebel vom Neubau Scheidt wird um 22 Uhr umgeworfen. 23.01 Uhr drei kleine Äste auf der Straße nach Groß Himstedt von der Straße L 474 entfernt.

29.08.1992 14 Uhr Sommerfest des Bürgerverein Berel. Laufzettel zur Fußgängerrallye.

Die Preise für Bier, Cola, Fanta, Wasser je 1 DM, 300 Bratwurst je 1,5 DM 150 Steak je 3 DM werden festgelegt. Die Aufstellung der Einzelpunkte mit Bezugspersonen. Die Kneipe macht im Sommer 1993 zu. Die Bank an Bartels Ecke soll umgesetzt werden. Manfred Kroll übernimmt dies. Die Begrüßung bei der Dorfrallye übernimmt Elisabeth Ling. Die Fußgängerrallye wurde ein Erfolg. 837 DM Überschuss.

06.09.1992 Konfirmation.

07.09.1992 KK Berel: 23 Anwesende. Installation einer Gasheizung wurde beschlossen. 500 DM Zuschuss vom Landesverband Kyffhäuserbund e.V. und 500 DM zinslos.

SZ Bericht „ EG Preise zerstören Agrarstrukturen“ 1985 kosteten 100 kg 44 DM, 1992 kosten sie 31 Mark und 1995 sollen es 20,12 DM sein.

25.09.1992 SZ Bericht Kreissieger der  KK Berel

30 Schuss Luftgewehr Mädchen bis 14 Jahren Nadine Adolph 252 Ring

20 Schuss Luftgewehr freihändig Mädchen bis 14 Jahren Susanne Bock 176 Ring

30 Schuss LG Altersklasse freihändig. Dieter Jahnke 279 Ring

Mannschaft Schülerklasse 429 Ring Berel, Mannschaft Jungschützenklasse 641 Ring Berel

27.09.1992 16.18 Uhr Strohdieme von Hans-Heinrich Löhr kontrolliert abbrennen lassen.

05.10.1992 15 Uhr Landfrauenversammlung im DGH. Dorfbegehung. Angelika Riechelmann verfasste ein Lied über Berel, das mitgesungen wurde und von Rosemarie Uthe auf dem Akkordeon begleitet wurde. Eike Bock hielt einen Kurzvortrag aus der Chronik von Berel. Wilma Bock trug ein Gedicht über Berel vor.

09.10.1992 Die KK Berel fuhr mit dem Bus bis zum 11.10.1992 nach Usedom.

11.10.1992 PKW Unfall an der Nordasseler Abzweigung von der Nettlinger Straße. Ein Hund wurde durch den Unfall getötet. Verletzte Personen waren bei Ankunft schon ab­trans­portiert. 2 PKW mit Sachschaden. Ausgelaufenes Benzin wurde aufgefangen und Straße ab­ge­streut.

12.10.1992 Kaltes Wetter.                             15.10.1992 Frost.

02.11.1992 Stürmisches Wetter.

03.11.1992 Bürgerverein Berel: Der Referent zur Dorferneuerung will 400 DM haben. Soll noch mal nachgefragt werden. Fastnachtvergnügen unter dem Thema Fischernetze. Doris Hartrampf übernimmt dies. Hans Thrun macht Musik. Der Weidenbaumschnitt soll wieder im Februar stattfinden. Die vier eingegangenen Bäume sollen durch M. Kroll und E. Bock ersetzt werden. Die Eintragung des bestehenden Vorstandes ist wegen der Bankvollmacht notwendig. Satzungsänderungsvorschlag. Vorstand nahm dies an und bringt es bei der nächsten Hauptversammlung auf die Tagesordnung. Die Lok von Herbert Schütz wurde für 50 DM gekauft. Der Dieselmotor muss ab und zu laufen. Die Fußballtornetze sind verschlissen und mussten ersetzt werden. Die Firma Wolters soll den Stein von Eike Bock mit dem Namen Thieplatz behauen. Ein Dorfgeschichtlicher Abend wird von Eike Bock für Herbst 1993 angeboten. Schwerpunkt: Die Dorfgeschichte bis 1860. Ulrich Rüscher soll für seine kostenlose Musik ein Buch-Geschenk erhalten.

05.11.1992 wurden eine Leistungs- und Lieferungsvereinbarung mit der Privatbrauerei Härke KG und der KK Berel e.V. getroffen.

15.11.1992 Im Schützenhaus ist die Ölofenheizung durch eine Gaszentralheizung ersetzt worden. Eine neue Theke wurde installiert.

17.11.1992 Plattdeutscher Abend des Bürgerverein Berel.

01.12.1992 20 Uhr. Plattdeutscher Abend vom Bürgerverein Berel organisiert. Richard und Rosemarie Uthe, Elisabeth Böttger erzählten, um die Wette, alte Geschichten auf Platt. Rosemarie spielte außerdem noch Gitarre dazu.

08.12.1992 SZ Fotobericht Unter den 19 Absolventen der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Braunschweig legte auch Hans Dieter Diestel sein Verwaltungsdiplom ab.

09.12.1992 JHV Forstinteressentschaft Berel 25 ha wurden wiederholt mit 2 t / ha gekalkt.

13.12.1992 Gemeindeadventsfeier im DGH Bläserchor spielte.

16.12.1992 Landfrauenadventsfeier in Burgdorf.

17.12.1992 Immer noch schönes Wetter.

 

01.01.1993 – 5 Grad   01.30 Uhr Auto Typ Golf von E. W. brannte völlig aus. Aus dem Auto wurde vorher schon mal eine Scheibe eingeschlagen, Reifen zerstochen und das Autoradio gestohlen. 17 Mann im Einsatz.

1993 Uwe Tichelmann wirbt für seine Firma „Computer, Grafik Studio“

02.01.1993 – 7 Grad              03.01.1993 – 12 Grad            04.01.1993 – 15 Grad

05.01.1993 – 14 Grad            06.01.1993 – 2 Grad Altenkreis

19.01.1993 Bürgerverein Berel: Sommerfest am 21.08.1993? Bläserchor fragen. Die Weidenbeschneidung ist dies Jahr nicht nötig. Die Kübelbepflanzung ist geregelt. Die Ausbesserung des Fußballtornetzes. Anfrage an die Gemeinde. Die neuen Vorstandsmitglieder müssen sich zur Unterschrift bei Notar Richard Uthe einfinden. Die Eisenbahn kommt nach Heiner Schaper für spätere Einsätze. Für den Karneval 93 Karten drucken. 10 DM Eintritt. Fischdekoration Diesmal fragt Udo Vespermann im Ost-Dorf wegen Karten. Die Gratulationen sollen ab 80, 85, 90 Jahre und dann jedes Jahr stattfinden. Silberhochzeit nur bei Mitgliedern. 20 DM pro Geschenk.

23.01.1993 kaltes stürmisches Wetter. 20 Uhr. JHV KK Berel Es wurde beschlossen neue Fenster einzubauen.

24.01.1993 tagelang schon Sturm. Ein richtiger Orkan. Viele Bäume im Wald umgeweht.

25.01.1993 – 12 Grad Alle Tage kalt.             29.01.1993 10 cm Schneefall

03.02.1993 Altennachmittag.                           06.02.1993 20 Uhr JHV FFW Berel

16.02.1993 11.55 Uhr 300 Meter lange Ölspur vom Dorfgemeinschaftshaus Richtung Nettlingen mit Ölbindemittel abgedeckt.

20.02.1993 Karneval im Bürgerverein Berel                09.03.1993 15 Grad schön warm

05.03.1993 Schützenfest Arbeitsgemeinschaft tagt im Schützenhaus.

10.03.1993 15 Grad schön warm                              

20.03.1993 über 15 Grad schön warm. JHV Damengymnastikgruppe in der Gaststätte „Klunkau“ in Nettlingen. 1. Vorsitzende Petra Smentek: Beschlüsse: Geschäftsjahr = Kalenderjahr, Küchenbüffet zum Schützenfest 93, einheitliche Jacke für die Gruppe.

20.05.1993 oder am 22.05.1993 Fahrradtour mit Kindern 18 - 24 km ab Bereler Kirche mit gemütlichen Kaffee und Kuchenabschluss. Decken mitbringen. Eventuell Regenzeug.

26.03.1992 Die gelben Säcke wurden eingeführt, am 29.01.1993 wurde erstmals abgeholt.

27.03.1993 KK Berel Versammlung 34 Anwesende. Die Gemeinde hatte 3000 DM für die bisher geleistete Umbaumaßnahmen beigesteuert. Ideen zur Umzäunung. Die Parkplatz-problematik muss noch geklärt werden und erscheint zurzeit nicht lösbar.

29.03.1993 – 2 Grad Schneeschauer. Schnee blieb liegen.      30.03.1993 – 3 Grad.

02.04.1993 Schützenfest AG tagt im Schützenhaus mit 8 Jungschützen.

02.04.1993 Alle Tage schönes Wetter ohne Regen.

03.04.1993 SZ Bericht: „Burgdorf hat keine Finanzsorgen“. 2.565.500 DM Rücklagen, nachdem man 1974 mit damals leeren Kassen begann.

08.04.1993 20 Uhr JHV Bürgerverein Berel. Die Satzungsänderung wurde von der Versammlung mit 15 Nein Stimmen abgelehnt. Der neue Vorstand soll jetzt eingetragen werden. Die Dorferneuerung läuft. Zahlreiche Anträge liegen bei dem Amt für Agrarstruktur vor. Der Witwenteich ist 1993 mit 80.000 DM im Gemeindehaushalt eingeplant. Weitere Gemeinde-vorhaben im Gänsewinkel, Osterfeld 170.000 DM und um das Spritzenhaus. Die neue Postleitzahl von Berel lautet 38272. 124 Mitglieder.

10.04.1993 22.45 Beim Osterfeuer wurden der Getränkestand „leer“ getrunken.

17.04.1993 Die Lok des Bürgervereins wurde bei Heiner Schaper von Jungschützenmitgliedern gestrichen. Die Lok gehörte zuvor Herbert Schütz. Pflanztermin mit Bäumen des Landkreises

19.04.1993 Alle Tage schönes Wetter. Erste Kirschblüten in Böttgers Garten.

22.04.1993 sonnig, schön. Alle Kirschbäume blühen.

24.04.1993 Sonnig. Jungschützengilde Berel bei den Kreismeisterschaften 12 Mal 1. Platz.

26.04.1993 Sonnig                  27.04.1993 sonnig.      29.04.1993 Wunderschönes Wetter.

01.05.1993 über 20 Grad. Der Wald ist sehr grün.

Schützenfestvorbereitung 1993: Da zwei Mitglieder der Planungsgruppe Heiner Schaper und Norbert Löhr schon mehrfach Schützenoberst waren, konnten sie ihre Erfahrungen an den diesjährigen Oberst Burghard Fuchs weitergeben, dies ist auch der Grund einige Punkte für nachfolgende Feste mal aufzuschreiben. Burghard Fuchs erzählte, dass über 300 Std. Arbeit für den Oberst ca. 500 - 1000 DM Kosten ein­schließlich der Runden, die man als Oberst ausgibt auf der einen Seite stehen, auf der anderen Seite steht ein unvergessliches Gefühl und dies ist die Belohnung für die Arbeit und die Kosten. Die Festkarten wurden dies Jahr auch wieder den älteren Bürgern angeboten. Kaffee und Kuchenmarken gab es diesmal zum ersten Mal wenn eine Festkarte gekauft wurde. 1. Adjutant Manfred  Zimmermann, 2. Adjutant Norbert Löhr.
06.05.1993 Die Stühle und Tische werden gesäubert und aufgestellt.
07.05.1993 Grün wurde vom Walde geholt. Junggesellenkönig Stefan Schulze, Freischeibe Karlheinz Böttger, Königsscheibe der Landwehr Burghard Fuchs. Jungschützenscheibe Martin Bock 30/10/10/10, Damenkette Karin Schneider geb. Kroll. Niedersachsenscheibe der Nord LB Manfred Zimmermann, Jugendpokal Markus Jahnke 10T, Bürgerpokal Dagmar Cleve.

09.05.1993 Ein Beutel mit Autoskooterchips wurde unter den mithelfenden Jungschützen verteilt. 3 für alle Anwesenden. 8 Stück für die Mithelfenden.

18 vorherige vorbereitende Treffs der Planungsgruppe sorgten für eine sorgfältige Vorplanung der verfügbaren Helfer/innen, Verträge mit den Schausteller und Wirt, Koordination mit der Forstinteressentschaft Berel und neue Ideen, z.B.: Zahlreiche Kleinanzeigen im Salzgitter Wochenblatt vom 6.5.93:

·      Diätvorschlag der Woche Kaffee und Kuchen, Erbsen und Speck, auch dabei gehen die Pfunde weg. Das Tanzbein schwingen im grünen Wald mit Midnightmusic wird keinem kalt. Schützenfest Bereler Ries 7. bis 9. Mai.      Berndt

·      Beim Schützenfest im Ries, da sind die Mädchen so süß. Da bleibt die Küche kalt, denn wir gehen in den Bereler Wald. Ich freue mich       Peter.

·      Ich freue mich auf: Musik pur mit Midnightmusic.     Detlev

·      Schützenfest für groß und klein, dass muss in Berel sein, da gibt es die Buschkarte nicht nur für mich allein. Bis dann         Ralf

·      Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Ich bin total für außer Haus. Wer leistet mir Gesellschaft? Schützenfest Berel (im Ries) ....  Franz

·      Happy hour?? Nicht in Spanien! Sa. 8.5.93 16 - 18 Uhr Festplatz Bereler Ries, bin anwesend      Peter.

·      Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Bereler Wald, Gulaschkanone, Festplatz Bereler Ries, 9.5. ab 11.30 Uhr, ich erwarte euch zum Wett-Esssen,            Egon.

 

Die Salzgitter Zeitung brachte zwei Vorankündigungen.

07.05.1993 Bis 15 Uhr war schlechtes Wetter, dann klarte es innerhalb 1 Stunde zu einem vollkommen wolkenfreien Schützenfest auf. 19.00 Treffen der Vereine an der Gaststätte Bereler Ries.

19.30 Kranzniederlegung am Ehrenmal. 20.00 Uhr Tanz im Festzelt. Die angekündigte Gruppe Midnightmusic konnte wegen eines Armbruchs eines Spielers nicht auftreten, dies wurde dem wachsamen Oberst bekannt und er suchte mit Hilfe von vielen Telefongesprächen eine andere Kapelle. Die meisten Kapellen hatten aber für einen so kurzfristigen Termin keine Zeit mehr, bis er die Gruppe Los Picados erreichte. 

08.05.1993  12.30 Treffen der Vereine an der Gaststätte Bereler Ries 13.00 Uhr Festumzug mit Abholung der Könige 1992 15.00 Konzert im Festzelt Musikzug Vallstedt, Kuchenbuffet der Damengymnastikgruppe Berel, Kaffeetafel Altenkreis und Kindernachmittag. 20.00 Uhr Tanz. Um 21 Uhr kam Schwung auf den Tanzboden, der weit bis nach Mitternacht anhielt. Die Tanz­pause wurde mit einer Preisverlosung und der Ehrung des Schinkenkönigs Volker Ling und der Schinkenkönigin überbrückt.

09.05.1993 9 Uhr Waldgottesdienst, 9.30 Frühstück 12,50 DM. Manfred Zimmermann bekam die Niedersachsenscheibe und Markus Jahnke die Jugendscheibe der Nord LB. Ab 11.30 Uhr Erbsensuppe aus der Gulaschkanone 5 DM, 13 Uhr Treffen der Vereine im  Festzelt. 13.30 Uhr Festumzug/Abholung der Könige 1993. Stefan Schulze erhielt die Junggesellenscheibe. Martin Bock wurde die Jungschützenscheibe angenagelt. Burghard Fuchs erlebte einen besonderen Höhe­punkt. Als Oberst bekam er die Königsscheibe überreicht. 15.30 Konzert im Festzelt mit dem Fanfarenzug Ölber a. w. W.. 17 Uhr Stechen im Schießstand 17.30 Uhr Festumzug mit Über­reichung der Damenkette an Karin Schneider, der Bürgerpokal wurde Dagmar Cleve über­reicht und die Freischeibe wurde Karl-Heinz Böttger angenagelt. Der Notarzt behandelte Willi Vasterling, der sich vor Albert Vasterlings Grundstück verletzt hatte. Der Festumzug marschierte abschließend zum Walde, wo das Fest beendet wurde. Festwirt H. Fritsch. Am Montag­abend wurde der Zeltplatz wieder gesäubert und das vertrocknete Grün wieder abge­holt. Am 04.06.93 wurde das wirtschaftliche Ergebnis vorgestellt und gefeiert. 300 Festkarten 83 Tanzbänder wurden verkauft. 4700 DM kostete die Tanzkapelle, 500 DM der Fanfarenzug Ölber und die Vallstedter erhielten 700 DM.

18.05.1993 SZ Bericht Ein TSV Quartett auf Vorderplätzen. Im Pflicht-Sechskampf der Jugend­turner B (Jahrgang 77/78) wurde Ingo Siebenhaar nach einer guten kämpferischen Leistung Bezirksvizemeister, während sein Bruder Felix hier den vierten Platz erturnte. Bei der D Jugend wurde Felix Siebenhaar 36.

19.05.1993 SZ Bericht: Das Bereler Ries war und ist einer der bedeutendsten Eichenholz-lieferanten im heimischen Gebiet.

22.05.1993 SZ Fotobericht: Bio Markt. Es zeigte die Kuhwiese von Bio-Bauer Hans Löhr in Berel

31.05.1993 Infolge Schließung der Gaststätte in Berel musste der über 30 Jahre bestehende Übungsraum des Bläserchor Berel aufgegeben werden. Die örtlichen Ratsherren und Bürgermeister Günter Spengler setzten sich nach Anfrage dafür ein, dass mit Wirkung ab
01.06.1993 der Vorraum des Dorfgemeinschaftshauses für Übungszwecke zur Verfügung steht. Dank des großzügigen Entgegenkommens der Frauenhilfe ist sogar noch der bewährte Donnerstagabend zum Üben erhalten geblieben.

02/1993 Bericht aus Kontakte: Der Bürgerverein setzte seine Pflanzaktion fort, dies Jahr waren Büsche im Seitenraum der Gartenstraße dran.       07.06.1993 Erdbeerernte beginnt.      
18.06.1993 Himbeerernte begann. Sehr gute Ernte dies Jahr.

01.07.1993 Kirschenernte begann. Die fünfstelligen Postleitzahlen wurden eingeführt. Berel hat statt 3322 jetzt 38272. 

18.07.1993 Der letzte schöne Sommertag.      bis zum 15.08.1993 ca. 12 – 15 Grad mit viel Regen..

30.07.1993 50 – 60 Liter Regen / m2. Abends ein starkes Gewitter.

August 1993 In Groß Himstedt „Zum Löschteich“ wurde eine neue Kegelbahn mit 2 Bowle und 2 Schere eröffnet. Die Ruhige Kugel zieht wegen eines geplatzten Weihnachtskegelns als erster Bereler Kegelverein nach Gr. Himstedt um.

07.08.1993 19.00 Uhr Grillfete bei Inge Schütz in Berel

13.08.1993 Das Wetter war schlecht, die Ernte musste auch nass rein.

14.08.1993 14 Grad Erste Tag ohne Regen. Nachdem es Siebenschläfer geregnet hatte, waren auch die nächsten 7 Wochen verregnet. Der Bürgerverein veranstaltet ein Sommerfest. Familien-Spiel-Olympiade auf dem Knick und dem Bolzplatz waren vorgesehen. Es wurden Spiele ausgewählt die die Organisatoren noch aus ihrer Jugend kannten und die die heutige Jugend nur selten kennt. Familie Vespermann hatte die meisten Punkte gesammelt und wurde Wander-Pokalsieger. Nachdem Bläserchorkonzert wurde das Lagerfeuer angezündet und bei den Klängen des Schifferklaviers gesungen. Irgendwann waren Bratwurst und Bier nur Neige gegangen und man besorgte neues Bier.

15.08.1993 um 17 Uhr ein Gewitter gab. 20 Liter/m²

28.08.1993 Hochzeit Schaare/Börner.                        31.08.1993 regnerisch..

01.09.1993 10 Grad mittags 15 Grad Regen..

12.09.1993 heute kein Regen. Fototermin mit Kyffhäuser Berel.

19.09.1993 schönes Wetter.

24.09.1993 Alle Tage Regenwetter seit Ende Juni sehr viel Regen. Ein schlechter Sommer, selten Sonne. Heute wieder Dauerregen.

28.09.1993 Der Parkplatz am Brockenblick Balken ist gesplittert.

30.09.1993 Fahrt des Altenkreis in den Elm.

01.10.1993 Alle Tage Regen, es ist ein schlechter Herbst.

08.10.1993 Kyffhäuserausflug nach Siegen Rückkehr am 10.10.1993 18.30 Uhr.

17.10.1993 schönes Wetter..

21.10.1993 Fahrt mit der Frauenhilfe nach Isernhagen bei Hannover. Modenschau bei Adler.

22.10.1993 Günter Spengler seit 25 Jahren Bürgermeister in Burgdorf .

26.10.1993 H. L. rodet die völlig verkrauteten Kartoffeln aus.

29.10.1993 1. Reiterball des Reitclub Berel in SZ-Lichtenberg Burgberggaststätte. Der Verein ist 1993 gegründet worden. 1. Vors. Gabriele Knoll-Policha.
Das Windrad direkt an der Landstraße nach Söhlde wurde in Betrieb genommen.

01.11.1993 Die Europäische Gemeinschaft EG wurde zur Europäischen Union EU

03.11.1993 Altenkreis. Vortrag durch Polizeimeister Weber, über Verkehr und Schutz vor Verbrechen.

04.11.1993 SZ Bericht „Otto Tichelmann wieder Pokalgewinner“ siegte mit 58 Ringen in Westerlinde.

09.11.1993 Bastelabend der Frauenhilfe.         12.11.1993 SZ Bericht Berel hat 647 Einwohner.

16.11.1993 Plattdeutscher Abend des Bürgerverein Berel.

18.11.1993 SZ Bericht: Flüsse und Bäche (in Niedersachsen) deutlich sauberer. Eigene Beobachtungen: Dieser Trend zeigte sich auch im Bachverlauf der Sange, wo Kleintiere auf der Gewässersohle wieder sichtbar waren, die ab 1965 fast verschwunden waren.

30.11.1993 20 Uhr. Plattdeutscher Abend Bürgerverein Berel. 220 Exemplare für eine mögliche Wiederauflage des Bereler Blattes müssten gedruckt werden.

Idee: Weihnachtsmarkt in Berel: Es sollen Gespräche mit den Vereinsvorsitzenden stattfinden.

01.12.1993 Bauanfang der drei Reihenhäuser auf Feuerhahns ehem. Grundstück.

09.12.1993 19 Uhr JHV Forst Berel.

11.12.1993 19.00 Uhr Weihnachtsfeier bei Ursel Hanke, sie bekam einen Blumenstrauß dafür. Gemütliches Beisammensein mit  heißen Getränken und selbstgebackenen Keksen. Das vergangene Jahr wird als erfolgreich gelobt. Anschaffung der Sportjacken, Küchenbüffet, die alljährliche Fahrradtour, der wiederkehrende Grillschmaus. Amanda Bock bekam eine Ehrenurkunde. Inge Schütz wurde für das Grillfest gedankt. Nach der Festlegung der Termine 1994 erklärt Petra Smentek sie könne aus beruflichen Gründen nicht wieder für die Vorsitzende zur Verfügung stehen. 4 Austritte 2 Eintritte.

12.12.1993 Gemeindeweihnachtsfeier. 20.12.1993 – 2 Grad

21.12.1993 CDU Kurier: Kanalisation 1994 in Hohenassel ca. 2 Millionen DM im 1. Bauabschnitt.

24.12.1993 Es regnet leicht.                25.12.1993 0 Grad.

26.12.1993 0 Grad. 10 cm schneit es nach vielen Jahren mal wieder Weihnachten     

28.12.1993  – 2 Grad. Bruno Hoffmeister wurde beerdigt. Vier Ordner mit gesammelte Bildern und Artikeln aus den Tageszeitungen fügte er dem Quellmaterial zur Chronik bei.

29.12.1993 Es taute draußen. Die Sange und die Zuflüsse sind fast voll. 31.12.1993 0 Grad.

04/1993 Bericht aus Kontakte: Seniorenkaffee des SPD Ortsverein Burgdorf in Berel DGH. Wilhelm Schmidt als Bundestagsabgeordneter, Karl-Heinz Mühe als Landtagsabgeordneter konnten von Bürgermeister Günter Spengler begrüßt werden. Die Senioren kamen aus allen 5 Ortsteilen und hatten einen schönen Nachmittag.

 

02.10.1994 nachmittags Schneeregen.

12.01.1994 Neuwahlen: Gewählt wurden: 1. Vorsitzender Karlheinz Böttger. Die Bier­lieferantin als Dingelbe „Klein Erna“ hatte ihr Geschäft aufgegeben.

13.01.1994 0 Grad auch an den anderen Tagen.         15.01.1994 20 Uhr JHV FFW Berel

18.01.1994 Peter Eckebrecht ist als ehrenamtlich Beauftragter für archäologische Boden-denkmalpflege von der Bez. Reg. BS bestellt worden. Funderfolge in Klein Berel.

02.02.1994 Altenkreis

12.02.1994 – 2 Grad 20 Uhr Karneval Bürgerverein. Der „Göttertanz von sieben Männern“ blieb noch lange in Erinnerung. Heinz Dobbratz filmte es. Siehe DVD „Berel im Laufe der Jahre“. Bewirtung  Henning Weitsch.

14.02.1994 – 6 Grad. Diese Kälteperiode hat am 21.2. mit – 14 Grad den niedrigsten Temperaturwert und endete mit Tauwetter am 25.02.1994.

22.02.1994 – 10 Grad 10 Uhr Bürgerverein Berel .Karneval 1994. 73 Karten wurden verkauft.

Es wurde überlegt die Waldstraße links und den Osterfeuerfeldweg zu bepflanzen. Dieser Vorschlag ging an die Feldinteressentschaft. Die Verbindungsstrasse Hormorgen Gartenstraße soll mit Büschen bepflanzt werden. Der Blumenkasten, ein vermoderter Baumstamm vom Kiosk, soll entfernt werden. Die Kopfweidenbepflanzung fand am nächsten Samstag statt. Der Kaffeetafelzuschuss von 100 DM wurde erneuert Das Dorffest soll auf 1995 verschoben werden.

01.03.1994 Mieter zogen in den alten Schafstall der zum Wohnhaus umgebaut wurde ein.

05.03.1994 SZ Bericht „Ausschluss eines Elfjährigen von der Schülerbeförderung war rechtens. Klage der Eltern abgewiesen. Das Gericht wies damit die Klage der Eltern eines elfjährigen Schülers ab, der die Orientierungsstufe Baddeckenstedt besuchte. Die Schulleitung hatten den Jungen Anfang Februar dieses Jahres von der Schülerbeförderung mit dem Omnibus ausgeschlossen, weil der Elfjährige trotz mehrfacher Abmahnungen während der Fahrten im Schulbus immer wieder gelärmt, sich geprügelt und das Fahrzeug teilweise auch noch beschmiert hatte.

Sowohl die Fahrerin als auch die Schülerlotsen hatten sich monatelang über den Jungen beschwert. Im Januar war der Busfahrerin der Kragen geplatzt: Sie hatte den Schüler in einem Ort an der Fahrtroute aus dem Bus verwiesen und anschließend die Polizei verständigt, damit sie den Jungen einsammeln konnte. Nachdem auch Ermahnungen an die Eltern, den Jungen zu friedfertigem Verhalten zu bewegen, erfolglos geblieben waren, schloss der Schulleiter den Jungen für zehn Tage vom Schülertransport aus. Dagegen hatten die Eltern in einem Eilverfahren geklagt. … (Aktenzeichen 6 B 61040/94)

07.03.1994  – 15.03.1994 wieder kalt und stürmisch.

13.03.1994 Landtagswahl

SPD

CDU

FDP

Grüne

Rep

Statt

Wähler

Wahlber.

190 – 181

148 - 147

2 - 4

22 - 19

27 - 23

5 - 3

 

 

 

18.03.1994 – 3 Grad Schnee und Graupelschauer.

19.03.1994 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Söhlder Hof. Die 1. Vorsitzende Petra Smentek tritt zurück Bärbel Bock wird als 1. Vorsitzende vorgeschlagen und gewählt. Renate Jahnke wird als 2. Vorsitzende vorgeschlagen und gewählt. Inge Schütz wird Kassenführerin. Petra Smentek wird als Schriftführerin. Susanne Löhr und Petra Smentek stellen sich für den organisatorischen Teil des Kuchenbüffets beim Schützenfest Berel zur Verfügung.

30.03.1994 19 Uhr Schützenfestgruppe Manfred Zimmermann

31.03.1994 JHV Bürgerverein Berel. Der ganze Vorstand wurde an Block wiedergewählt.

Das Sommerfest 1994 findet wegen vorhandenen Festes 1995 statt. Mitglieder: 125

09.04.1994 Büsche in der Gartenstraße gepflanzt

14.04.1994 starker Regen Überflutungen. Seit Wochen kalt und oft Dauerregen

20.04.1994 Beginn des schönen Wetters.                    15.04.1994 Konfirmation

30.04.1994 SZ Bericht: „Windhund Willis wilde Hatz“ Die Windhunde von Constanze Wills trainierte für die Deutsche Meisterschaft im Juli in Hildesheim. „Willi the Grashopper“ kam bei 10 von 18 Rennen ins Finale.

06.05.1994 13 Grad um 7 Uhr. Dauerregen hört auf zum Schützenfest auf. Drei Zeitungsartikel in der SZ. 22.4.94, 10.5.94, 19.5.94. zum 85 (120) jährigen Bestehen der Kyffhäuserkameradschaft Berel. 1. Artikel in dem Kontakte - Heft Schützenoberst Manfred Zimmermann 1 Adjutant Norbert Löhr 2. Adjutant Reinhold Jahnke.

Flotte Blasmusik erklang durch die Bereler Feldmark, als der Jubiläumszug zur 85 (120) Jahr Feier der Kyffhäuserkameradschaft Berel vom Festplatz im Bereler Ries zur Kranzniederlegung hinunter ins Dorf marschierte. Am Ehrenmal vor der Kirche hielt Pfarrer Dirk Hoffmeister die Ansprache. Unter den Klängen des Bereler Bläserchores und des Jugendblasorchester Wiesenburg ging es anschließend zurück zum Festzelt im Wald. Kommers um 20.00 Uhr. In seiner Begrüßungsrede zum Kommers wies Vorsitzende Karlheinz Böttger darauf hin, dass gleichzeitig mit dem 85 (120) Jahre Kyffhäuser Kameradschaft auch 30 Jahre Jungschützengilde und fünf Jahre Computer-Elektronik-Club gefeiert würden. Besonders hob der Vorsitzende die Verdienste des Leiters der Jungschützengilde Eike Bock hervor, der vor fünf Jahren den Computer-Club gegründet hatte, und überreichte ihm eine Erinnerungsurkunde

Den Reigen der Gratulanten eröffnete Ehrenvorsitzender Hermann Bartels, der die Glückwünsche, eine Jubiläumsurkunde und einen Erinnerungsteller des Landesverbandes Südhannover - Braunschweig überbrachte. Von der Samtgemeinde Baddeckenstedt war der stellvertretende Samtgemeindedirektor Klaus Kubitschke zur Gratulation gekommen und von der Gemeinde Burgdorf als Vertreter des Bürgermeisters Alfred Wietbrock. Es folgten die Abordnungen der Kyffhäuserkameradschaft Baddeckenstedt, Fümmelse, Groß Denkte, Heere, Lichtenberg, und Lobmachtersen sowie die Vertreter der örtlichen Vereine. Von den Bereler Junggesellen über die Freiwillige Feuerwehr bis hin zum Damenkegelklub Polterglück, für den Vera Reinhold sprach, waren alle gekommen.
   Schließlich folgten die Ehrungen vieljähriger Mitglieder. Heinrich Himstedt, erhielt aus den Händen des Vorsitzenden eine Urkunde für 50 jährige Mitgliedschaft und Horst Barte, Hans-Jürgen Geldmacher, Wolfgang Pape, Herbert Ruthmann, Heinrich Schaper, Wilhelm Schaper, und Heinrich Voges die Auszeichnungen für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Für den Kyffhäuser-Landesverband zeichnete Hermann Bartels Albert Sievers mit dem Kyffhäuser-Verdienstkreuz mit Eichenlaub aus. Verdienstkreuze erster beziehungsweise zweiter Klasse erhielten Manfred Bartels, Karlheinz Böttger, Dagmar Cleve, Burghard Fuchs, Reinhold Jahnke, Werner Pape, Willi Rödiger, Alfred Wietbrock. Zum Abschluss des Kommerses spielten die Los Picados zum Tanze auf.

07.05.1994 14 Grad morgens. Schützenfest Alle drei Tage schönes Wetter. Am Mittag des folgenden Tages wurden zunächst die Schützenkönige 1993 abgeholt. Es folgte eine Kaffeetafel im Festzelt für die älteren Dorfbewohner, während sich die Kinder bei Spielen vergnügten. Dabei spielte das Jugendblasorchester Wiesenburg bekannte Melodien. Am Abend stand wieder Tanz auf dem Programm. Die Lautstärke der Gruppe Los Picados erhitzte die Gemüter. Die Unterhaltung war an den Tischen nur noch zu zweit hörbar, die Musik wurde sonst aber als sehr gut bezeichnet. Ein unliebsamer Zwischenfall ereignete sich kurz vor Mitternacht. Ein schon bekannter Schläger aus einem Nachbardorf wurde von anderen Schlägern (aus Fredenberg) mit dem Messer in den Hals gestochen. Leider entkamen die Täter bevor die Polizei eintraf

08.05.1994 Mit einem Waldgottesdienst am Sonntag begann der dritte Festtag. Während des folgenden Frühstücks spielten wieder die Bläser aus Berel und Wiesenburg. Die Niedersachsen­scheibe wurde das letzte Mal ausgeschossen. Sieger Reinhold Jahnke mit einem 19 Teiler, die Jugend-Niedersachsenscheibe erhielt Susanne Bock mit einem 15 Teiler. 1994 wurden in Berel die letzte Niedersachsenscheibe von der Nord LB „gesponsert“. Nach dem Mittagessen, es gab Deftiges aus der Gulasch- Kanone, wurden die Schützenkönige 1994 abgeholt. Martin Bock errang die Junggesellenscheibe mit 27 Ringen., König der Landwehr Burkhard Fuchs, Susanne Bock errang die Jugendscheibe mit 30 /10. Bürgerpokal

    Am Nachmittag gab es im Festzelt wieder ein Konzert, diesmal zeigte der Spielmannzug Groß Elbe sein Können. Bevor das Fest am späten Abend beendet wurde, erhielten noch die Gewinner der Damenkette, der Freischeibe und des Bürgerpokals ihre Auszeichnungen. Die treffsichersten Schützen Burghard Fuchs König der Landwehr, Karin Schneider Damenkette, Richard Feuer Freischeibe, Werner Pape Bürgerpokal. Nachmittags um 17.00 Uhr brach das Jugendblasorchester Wiesenburg wieder zur Heimfahrt auf, der Weg führte diesmal noch ins Lebenstedter Krankenhaus wo Manfred Tiesler mit seinen komplizierten Brüchen aus einem unverschuldeten Unfall zur Genesung lag. Nach dem ersten dezent gespielten Lied waren wohl alle belegten Krankenzimmerfenster mit Zuhörern besetzt. Auf die Frage, ob es zu laut sei, kam ganz deutlich die eindeutige Verneinung zum Ausdruck. Nach zwei weiteren Liedern bedankte sich Manfred Tiesler und die Wiesenburger stiegen wieder in ihren Bus und fuhren heim.
16.05.1994 Starkes Gewitter Platzregen.

04.06.1994 Ulrich Elz aus Holzminden bietet die bisher älteste Postkarte von Berel für 30 DM an. – Gekauft. -

18.06.1994 15 Uhr Junggesellen Sommerfest auf der Scheune bei Jürgen Bock.

29.06.1994 große Hitze schwül.

14.07.1994 Wilma Bock war gestorben und wurde am 18.07. beerdigt.

Sommer 1994 SZ Bericht „ Die Germanen zogen von Süd nach Nord“. Der Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Udolph von der UNI Göttingen analysiert die Ortsnamen und belegte seine Überlegungen.

19.07.1994 Der Hohenasseler Schulleiter Eberhard Zoschke wurde pensioniert.

27.07.1994 Das Hitzehoch „Ewald“ brachte 34,1 Grad im Schatten.

01.08.1994 Dachstuhl von Baustelle Mutz wurde aufgestellt.

08.08.1994 von 17.30 - 18.25 Uhr. Baustelle Meier Gartenstraße. Betonmischfahrzeug hatte Motorschaden. Öl war ausgelaufen und 1 m3 Wasser zur Reinigung des Betonbehälters wurde zugeführt.

28.08.1994 Bei der 120 Jahr Feier FFW Berel wurde die Feuerwehr Chronik vorgestellt.

30.09.1994 15 Uhr Waldbegehung durch die Mitglieder der Forst Berel anschließend Kaffee im DGH Berel

07.10.1994 SZ Bericht „Böser Gestank von Schwefel und Pech“ Sagenumwobenes Bereler Ries …

12.10.1994 Emma Hoffmeister gestorben. 81 J. 15.10.1994 Selma Eisermann gestorben. 93 J.

16.10.1994 Bundestagswahl

CDU

SPD

FDP

Grüne

REP

PDS

Sonstige

Wähler

Wahlber.

167 - 170

204 - 200

7 - 13

20 - 17

17 – 10

2 - 2

0 - 7

423

476

 

29.10.1994 2. Reiterball des Reitclub Berel auf dem Burgberg.

Nov. 1994 Bärbel Wöhler geb. Bock gestorben.

15.11.1994 Plattdeutscher Abend des Bürgerverein Berel.

03.12.1994 FFW Berel (Skat und Knobelabend) 15.12.1994 JHV Forst Berel

17.12.1994 14 Uhr Jungschützengilde Weihnachtspreisschießen

18.12.1994 13 Uhr KK Berel Weihnachtspreisschießen

28.12.1994 17 Uhr KK Berel Skat und Knobelnachmittag

 

01.01.1995 Der Solidaritätszuschlag von 7,5 % wird eingeführt. Österreich, Schweden und Finnland treten zur EU bei.

03.01.1995 SZ Fotobericht „Zeugnisse der Vergangenheit“ Die kleine Laube bei Dr. Vornkahl an der Straßenecke ist dabei abgebildet. Im Text weiterhin: Holländerwindmühle in Berel. Im Ortsteil Berel war die Holländerwindmühle im Ziegelbau aus den Jahren 1890 wegen der Wirt­schafts- und Technikgeschichte unter Denkmalsschutz gestellt worden. Diese Oelkersche Windmühle wurde aber um 1955 abgerissen, sie stand ca. 80 m links im ersten Feldweg nach Nettlingen. Der Kreuzstein im Schlage und auch das dort befindliche Kriegerdenkmal, sowie der Kirchhof und die Kirche stehen künftig unter Denkmalschutz, wie auch im Specken 1 der Pavillon als kleiner reich gestalteter Fachwerkbau mit farbigen Fensterverglasungen. Er stamme aus dem Ende des 19. Jahrhunderts und sei wegen seines nicht alltäglichen Gestalt­wertes von wesentlich schutzbegründeter Bedeutung, erklären die Denkmalschützer. Wegen bau- und kunstgeschichtlicher Bedeutung wurde auch das um 1890 erbaute Wohnhaus einer Hof­anlage im Specken 1 in das Verzeichnis der Baudenkmäler aufgenommen.

26.01.1995 SZ Bericht „Elke Wirski aus Berel wurde mit dem 1. Januar im Amt“ als Frauen­beauftragte der Samtgemeinde Baddeckenstedt bestellt.

28.01.1995 JHV KK Berel Vereinswirt Alfred Wietbrock gab sein Amt auf. Luise Tiesler wurde wieder neu gewählt. Norbert Löhr wurde wiedergewählt. Werner Pape gab sein Amt als Kassierer auf. Jürgen Dobbratz wurde neu gewählt. Heinz Dobbratz wurde wiedergewählt. Siegfried Diestel wurde als Schriftführer gewählt. Wilmi Kroll wird Stellvertreterin. Reinhold Jahnke und Dagmar Cleve wurden als Schießwarte wiedergewählt. Eike Bock und Claus Adolph wurden als Jugend­warte wiedergewählt. Willi Rödiger, Helmut Ilchmann und Waldemar Schubert wurden als Fahnenträger wiedergewählt. Als Frauenreferentin wurde Ruth Thrun gewählt, Stell­ver­treterin wird Sabine Schulze. Hans Thrun gab sein Amt als Veranstaltungsbeauftragter auf. Volker Ling wurde einstimmig gewählt. Stellvertreter wurde Günter Schäfer. Kassenprüfer Walter Behrens scheidet turnusmäßig aus. Hans Thrun wurde einstimmig gewählt. Manfred Zimmermann ist weiterhin Kassenprüfer. Der Beitrag wurde ab Januar 1995 auf 4 DM / Monat erhöht. Eine 3 Tages Fahrt wurde beschlossen.

03.02.1995 Bürgerverein Vorstand bei Iris Fuchs. Sommerspiele bietet Petra Morgenroth an. Bei Regen Scheune Royer Toilettenwagen mieten

07.02.1995 19 Uhr Jagd Berel, 19.30 Uhr Feldmarkgenossenschaft Berel

11.02.1995 Hochzeit

18.02.1995 Weidenschnitt

23.02.1995 SZ Bericht „25 Jahre Freude an der Arbeit“ Die Bereler Kindergartenleiterin Margot Mokroß wurde in den Ruhestand verabschiedet. [am 01.04.1970 eingestellt].

25.02.1995 Karneval Berel des Bürgerverein Berel mit Wirt Henning Weitsch. Motto „Sandstrand“ Musik Hartbreak 10 Eintritt.

10.03.1995 19 Uhr JHV der Damengymnastikgruppe in Söhlde „Zum Söhlder Hof“. Die 1. Vorsitzende Bärbel Bock eröffnet, leitet und berichtet an die Versammlung. Der Schützenfestkuchen soll bei folgenden Stellen abgegeben werden: Petra Smentek und Bärbel Bock. Teilnahme am Schützenfestumzug soll Sonntag stattfinden. Es wurden die Termine für 1995 festgelegt. Ein Selbstverteidigungskurs wurde angeboten, dieser fand in Söhlde statt. Für 8 Termine, jeder zahlte 10 DM zu, 30 DM kamen aus der (Kuchen)- Kasse.

31.03.1995 Es lagen immer noch Schneereste.

08.04.1995 SZ Bericht: „Erdarbeiten trotz der Gelände-Sperrung“ Das aus einer Konkursmasse erworbene Grundstück (von Berel aus links vor der alten Zuckerfabrik Burgdorf) eines Bau-Unternehmers aus Salzgitter wurde rechtswidrig verändert. … Die schlimmsten Zerstörungen seien die Begradigung der Fläche und das Abholzen des Waldes, den der Besitzer durch Tannenanpflanzungen ersetzen möchte, sagte Manfred Kroll aus Berel, der sich als Imker um den Erhalt dieses wertvollen Naturgebietes besonders bemüht.

15.04.1995 Osterfeuer von der FFW Berel organisiert. Samstag ab 7 Uhr wurde der Baumschnitt und die Sträucher zusammen gefahren und um 19.30 Uhr angezündet.

21.04.1995 sonniges Wetter bis zum 08.05.1995        03.05.1995 Apfelbäume blühten

05.05.1995 11 Grad Alle drei Tage des Schützenfestes sonnig.

06.05.1995 Schützenfest SZ Bericht „Erstmals für Tanzpartner gesorgt“. Die Junggesellschaft Berel ließ sich mal wieder was Neues eingefallen. Oberst Hans-Heino Puhst, Adjutant Martin Bock und Harald Hasenfus, Junggesellenkönig Peter Wietbrock, Ries-Scheibe Jugend Susanne Bock 23 T, Freischeibe Richard Feuer, Riesscheibe Heiko Worpus 44 T, Bürgerpokal Stephan Schulze, Königsscheibe der Landwehr und Damenkette Dagmar Cleve, Sarah Hagemann errang die Jungschützenscheibe. Sieger beim Preisschießen Rainhard Löhr. Abends zog die Bauchtänzerin Sakira die Besucher vom Festplatz ins Zelt.

Nachdem die Nord LB ihre „Sponsorentätigkeit“ in Berel aufgegeben hatte war eine neue Idee gesucht. Rainhard Löhr hatte die Idee. „Die Riesscheibe“. Als Motiv wurde die Drei-Brüder-Eiche vorgeschlagen. Hans Heino Puhst lies sie in Intarsienarbeit anfertigen. Die Scheibe sollte über 10 Jahre laufen und wird nun nach 25 Jahren ihren Platz im Schützenhaus finden. Der Jugendwart legte ebenfalls Wert auf eine Jugendries-Scheibe. Die Schießbedingungen entsprachen den Erwachsenen, nur eben bis 18 Jahre.

07.05.1995 Schützenfest. Die neue Kindergartenleiterin Martina Brassel hatte wieder etwas eingeübt. Die Mitglieder der Damengymnastik verteilten Kaffee und Kuchen an die über 65 jährigen. Die Nord LB hatte ihren Beitrag zum Fest gestrichen, deshalb wurde die Riesscheibe als Ersatz ausgedacht und ohne die Nord LB überreicht.

25.05.1995 Wandertag der Damengymnastikgruppe zum Brocken.

31.05.1995 SZ Bericht: „Bio-Kost ist Vielen zu teuer“. Seit 1985 baut der Bio Bauer Hans Löhr in Berel Getreide und Kartoffeln an. Freitags von 16 bis 18 Uhr kann man auf seinem Hof auch direkt einkaufen.

01.06.1995 SZ Bericht: „Früheste Zeugnisse der deutschen Sprache“ Der Göttinger Sprach­wissen­schaftler Prof. Dr. Jürgen Udolph will die Herkunft der Ortsnamen in Niedersachsen erforschen. In diesem Zusammenhang schrieb Frau (später Dr.) Kerstin Casemir über das Gebiet Salzgitter und Wolfenbüttel ihre Dissertation. Ihre Dissertationsergebnisse ändern dann 2002 auch wesentlich unsere Ursprungskenntnisse von Berel.

19.06.1995 Bürgerverein Berel. Sommerfestpunkte wie Spielmobil 250 DM am 12.08.1995. Programmpunkte zum Weihnachtsmarkt 1995. Die Paketzustellung der Deutschen Bundespost soll sich ändern. Die Beerdigung von Hans Ott findet am Mittwoch 11.00 Uhr statt. Unter viel Beifall führte die Damengymnastikgruppe im Bürgerverein e.V. eine gymnastische Übung vor.

22.06.1995 Eike Bock entrostete und strich den „Postanhänger“ gelb, montierte die Lok Sitze und brachte ihn nach Royer.

13.07.1995 C. T. verunglückt. Verbrennungen nach einer Explosion. Nachmittags Gewitter.

16.07.1995 Brandeinsatz im Pferdestall Nordassel

04.07.1995 SZ Bericht: 4 Landessieger des Kyffhäuser LV SHB aus Berel. Schüler Mädchen bis 14 Jahre Berel 409 Ringe, Nadine Schulze 141, Sarah Hagemann 137, Anja Böttger 131 Ringe. Jungschützenklasse Mädchen 373 Ring Susanne Bock 136, Nicole Adolph 126 und Nadine Adolph 111 Ring.

26.07.1995 SZ Bericht „Das Öl reichte gerade bis Westerlinde“. Panu Karhu aus Imatra in Finnland absolvierte ein Praktikum auf dem Demeter Hof von Hans Löhr in Berel, das war der Motor „hin“.

05.08.1995 Wilhelm Hagemann 48 im 95. Lebensjahr verstorben und am 05.08. begraben.

12.08.1995 Seit sieben Wochen sonniges heißes Wetter an denen es sehr oft über 30 Grad heiß war. 14.30 Uhr Sommerfest des Bürgerverein Berel. Kinderunterhaltung mit dem Spielmobil des Landkreises. Die Damengymnastikgruppe Berel führt einen Tanz vor. Spanferkelverkaufserlös von Mallas und Peters ging an den Kindergarten. Bläserchor spielte.

18.08.1995 Christina Weiß aus Barbecke wird Deutsche Meisterin mit KK 60 Schuss liegend. 594 Ringe.

20.08.1995 abends um 18 Uhr 30 Grad.         25.08.1995 Regen. Der Sommer ist vorbei.    

01.- 03.09.1995 Bläserchor fuhrt als Gegenbesuch nach Wiesenburg zum 20 jährigen Bestehen des Jugendblasorchester Wiesenburg im Rahmen des Parkfestes. Ab 14 Uhr schönes Wetter.

03.09.1995 17 Abfahrt aus Wiesenburg um 20.30 Uhr wieder in Berel. Die freundliche Aufnahme und der Abschied blieben in Erinnerung und auf Fotos sichtbar.

04.09.1995 Regen                                          05.09.1995 überwiegend sonnig

26.09.1995 Bürgerverein Berel: Es soll keine Flaschenpfand erhoben werden. Die Rückgabequote war sehr hoch. Ein Dienst plan soll erstellt werden. Zwei Zapfhähne mit größerem Abstand, oder größere Gläser. 50 Becher mit Aufdruck 1. Bereler Weihnachtsmarkt sollen beschafft werden. Jedes Kind soll ein Päckchen vom Weihnachtsmann erhalten. Werbung in der Pfarrgemeinde. Der Plattdeutsche Abend fällt 1995 aus. Die Gemeindearbeiter haben in der Gartenstraße über 30 gepflanzte Sträucher und Büsche abgemäht. Die Ersatzpflanzung durch die Gemeinde fand nicht statt.

02.10.1995 Bericht aus Kontakte: Die 12 Bereler Skatrunde endete. 1. Friedrich Frejek 4296 Punkte, 2. Burghard Fuchs 4159 Punkte. 3. Hubert Pape 3842 Punkte. 32 Teilnehmer machten mit.

05.10.1995 SZ Bericht: „Die Rundencupsieger der Kyffhäuserfrauen stand fest. Berel II mit 3824 Ringen siegte vor Berel I mit 3812 Ringen“.

08.10.1995 über 20 Grad warm

26.10.1995 Der zu erneuernde FFW Gerätehaus in Berel sollte 180.000 DM kosten. 35.000 DM kamen vom Amt für Agrarstruktur im Zuge der Dorferneuerung. 60.000 DM und Eigenleistungen.

29.10.1995 Nach drei Jahren Probezeit wurde um 18 Uhr der Pastor Dirk Hoffmeister in der Peter und Paul Kirche in Lesse in sein Amt eingeführt. *1963 SZ Bad. 1982 Abitur,  1982 Studium in Münster, Göttingen und Marburg,  Vikariat in Heberbörder,  04.07.1992 Ordination in BS, seit Juli 1992 in Pfarrverband Lesse- Berel - Reppner.

03.11.1995 Walter Haars war gestorben und am 09.11. begraben.

06.11.1995 SZ Bericht In Lesse war mit dem Bau von 2 Windrädern begonnen worden. Am 23.12.1995 war das erste aufgebaut. Gerd Hartrick ist einer der beiden Brüder denen es gehört.

08.11.1995 Bürgerverein Berel Aufstellung der Aktivitäten der Vereine. Zum Abschluss singen der Brüder Thrun in der Kirche. Es wurde ein Antrag an die Gemeinde für einen Weihnachtsbaum gestellt. Der Gepäckwagen ist fertig zu Verwendung. Claus Adolph hat diesen für 150 DM gekauft. Eike Bock hat ihn wieder neu aufgebaut und lackiert. Der Wagen wird bei Siegfried Royer untergestellt. Der Bürgerverein bezahlte die Kosten.

08.11.1995 SZ Bericht: Nach der Grenzöffnung berichteten die Zeitung von vermehrten Wohnungseinbrüchen und Autodiebstählen. Auch in Berel gibt es diese Häufung von Einbrüchen.

25.11.1995 20 Uhr FFW Berel Skat und Knobelabend.

28.11.1995 SZ Bericht Zwei Straßenlampen wurden umgesetzt. Im Gänsewinkel und in der Gartenstraße, beide stehen sie zu dicht an Bäumen.

30.11.1995 SZ Bericht „Ein Schritt zum biologischen Gleichgewicht“ Auf dem Land des Bio Landwirt Hans Löhr wurde vom BUND Kreisgruppe Salzgitter eine Hecke mit ca. 1000 Sträuchern und Bäumen gepflanzt. Eine zweite Hecke ist in Planung.

03.12.1995 Der erste Bereler Weihnachtsmarkt am 1 Advent. Es ist angedacht ihn alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Die Vereine beschicken die Stände und geben aus ihren Netto-Einnahmen 10 % zur Finanzierung von GEMA, Kindergeschenken und Musikkosten ab. Da die Musik kostenlos war, konnten von dem Geld später 5 Bierzeltgarnituren gekauft werden, die Allen kostenlos zur Verfügung stehen, die sich aktiv am Weihnachtsmarkt beteiligt haben. Gewinn: 515 DM.

09.12.1995 Damengymnastikgruppe Weihnachtsfeier bei Bärbel Bock.

2. Advent 1995 Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde.

31.12.1995 Feuerwehreinsatz bei einer Scheune in Burgdorf.

 

1996 baute die Hastra die restlichen Freileitungen ab. Die Gemeinde hatte dadurch 16.000 DM an Kosten.

03.01.1996 SZ Bericht „Das Eis trägt noch nicht“ 12 cm muss das Eis auf dem Salzgitter See sein. Am 03.01. sind es an der schwächsten Stelle nur 6 cm.

18.01.1996 Mit dem Bezirksarchäologen Dr. Geschwinde um 15 Uhr bei den Hügelgräbern im Ries getroffen.

20.01.1996  JHV KK Berel. Kamerad Böttger: Der Kassenbestand könnte zum Parkplatzbau am Schützenhaus sowie zu diversen Instandsetzungsmaßnahmen verwendet werden. Die Bewirtschaftungskasse erbrachte einen hervorragenden Gewinn. Kamerad Wietbrock war der Meinung, dass sich hinsichtlich des Parkplatzbaues in den nächsten Jahren nichts tun wird. Kamerad Böttger sagt der Versammlung zu, dass im Vorstand zu diesem Thema gearbeitet wird.

26.01.1996 10 cm Schneeverwehungen.         27.01.1996 Längste Kälteperiode seit 14 Jahren.

28.01.1996 – 12 Grad morgens windstill und sonnig.

Januar 1996 Zeitschrift: „Vor Ort“ Seite 51 ein Bericht über den internationalen Künstler Karl Schaper, der in Berel geboren wurde. „Die Fenster im Deutschen Haus“

01.02.1996 – 11 Grad mittags – 8 Grad 02.02.1996 - 1 Grad + 5 cm Neuschnee =10 cm Schnee

03.03.1996 – 3 Grad 2 cm Neuschnee JHV FFW Berel         04.03.1996 – 4 Grad

10.02.1996- 8 Grad. Eine sehr kalte Woche – 8 bis – 15 Grad geht zu Ende.

11.02.1996 – 3 Grad um 9 Uhr + 2 Grad Tauwetter.
17.02.1996 Karneval im Bürgerverein. Motto: „
Pyjama Party”.

18.02.1996 Die ganze Woche abwechselnd Schnee und Tauwetter.

19.02.1996 Es schneit bis zum 22.02.1996 jeden Tag.

22.02.1996 15 cm Neuschnee.                                   23.02.1996 Es nieselt weiter.

24.02.1996 – 5 Grad                                                  25.02.1996 + 5 Grad es taut.

27.02.1996 Verkehrsunfall auf der Kreuzung bei Vornkahl

28.02.1996 Robert Sonnemann war gestorben und wurde am 5.3. begraben.

01.03.1996 SZ Bericht „Die Fidelen Brüder waren schon seit 1926 Jahren sportlich aktiv“. Der 1. Vorsitzende Werner Wolter leitete seit 35 Jahren den Verein.

07.03.1996 Bürgerverein Berel: Die Junggesellen veranstalten am 15.06.1996 wieder ihr Hoffest. Der Bürgerverein bietet deshalb kein eigenes Sommerfest an. 150 DM Zuschuss zur Kaffeetafel. Am 11.05.1996 soll der Stein am Thieplatz enthüllt werden. Ein Filmabend mit plattdeutschen Einlagen soll am 30.11.1996 stattfinden. Gisela Pape und Marlit Tichelmann möchten ihr Amt aufgeben. Die Hastra entfernt die Freileitungen im Dorf.

08.02.1996 19.40 Uhr JHV Damengymnastikgruppe. Die Vorsitzende Bärbel Bock gab ihren

Bericht: Selbstverteidigungskurs, Kuchenbüfett beim Schützenfest, Wanderung zum Brocken, Vorführung „Tanz“ beim Dorffest. Grillen bei Inge, Polterabend bei Petra Hagemann und Stefan Schulze. Teilnahme am Weihnachtsbasar, Weihnachtsfeier bei Bärbel B. Ein Neueintritt Kein Austritt. Drei Geburtstage: U. Hanke 60 Jahre, G. Schum 70 Jahre und Amanda Bock 75 Jahre. Wiederwahl. Iris Fuchs und Bärbel Weber wurden als Kassenprüferinnen gewählt. Schüler zahlen einen Monatsbeitrag von 3,50 DM. Wir behalten eine Geldrücklage von 2 Jahresbeiträgen für die Übungsleiterin mit Versicherung. Wir backen für das Hoffest und das Schützenfest. Das Geldguthaben soll für das Jubiläum 1998 verwendet werden. Eventuell Tagesfahrt, ein Fest oder etwas anderes.

19.03.1996 SZ Bericht „Gemeindefinanzen gesund“ 2,5 Millionen Rücklage.

30.03.1996 Schneeschauer                             31.03.1996 2 cm Schnee taute weg.

Im Frühjahr 1996 verkaufte Karl Kempe sein Haus an Klaus Brosinski.

06.04.1996 Erster Tag mit Frühlingswetter

11.04.1996 Wieder kalt Schneeregen und auch am nächsten Tag noch.

12.04.1996 Melitta Weldt war gestorben und wurde am 18.4. begraben. Der Rettungshub-schrauber landet auf der Pferdewiese in der Gartenstraße. Unterschriftensammlung für den Erhalt der Rettungshubschrauber in Wolfenbüttel.

13.04.1996 JHV Bürgerverein Berel 123 Mitglieder. 20.04.1996 nachts noch + 18 Grad.

22.04.1996 SZ Bericht: Das Stiefkind „Bio-Produkt“ mausert sich. Bauer Hans Löhr vom Ries Hof zeigte seine Art die Rinder zu versorgen.

22.04.1996 SZ Bericht von JHV des Bürgerverein Berel e.V. „Findling für den Thieplatz“ Hans-Dieter Diestel erneut als 1. Vors. Gewählt. Stellvertreter Elisabeth Ling und Manfred Kroll. Stellv. Schatzmeister Bernd Hoffmeister, Schriftführer Eike Bock. Vorsitzende des Kulturausschuss Doris Hartrampf.

27.04.1996 SZ Bericht; mit Alfred Steiniger und Hans-Dieter Diestel den Thieplatzstein gesetzt.

27.04.1996 SZ Bericht: „Windenergie kontra Kreideabbau“ Planungen für Bauland in den Gemeindeteilen. Gestaltungssatzung mit dorftypischen Elementen wie Dachneigung, Dachziegelform und –Farbe sollten erarbeitet werden.

10.05.1996 6 Grad morgens; Schützenfest, die „Wiesenburger“ waren wieder da. Sprühregen bis Umzugsbeginn.

 

11.05.1996 9 Grad um 8 Uhr grauer Himmel trocken. Veranstalter Kyffhäuser, Oberst Norbert Löhr, 1. Adjutant Reinhold Jahnke, 2. Adjutant Eike Bock. Im Rahmen des Schützenfest-umzuges enthüllten Hans Joachim Bettin, Hans Dieter Diestel und Eike Bock als Ortsheimat-pfleger den Thieplatzstein. Junggesellenkönig Jürgen Bock, Freischeibe Richard Feuer, König der Landwehr Karin Schneider, Jugendkönigin Susanne Bock 30, Damenkette …….., Bürgerpokal Norbert Löhr, Riesscheibe Reinhold Jahnke 25 T., Susanne Bock 12 T..

12.05.1996 9 Grad Wolkig, trocken. Schützenfest

13.05.1996 8 Grad Sprühregen. Zeltplatz aufgeräumt.

22.05.1996 SZ Bericht über die Kegelclubfahrt der „Ruhigen Kugel“ nach Thailand.

14.06.1996 Kreissieger bei den Kyffhäuser Meisterschaften in Heere: Jungschützenklasse Susanne Bock mit LG, Kleinkaliber 30 und 60 Schuss, Claus Adolph LP Altersklasse,  sowie die Mannschaft in Jungschützenklasse mit 699 Ringen.

01.07.1996 SZ Bericht „Wasserverband übernimmt die Abwasserbeseitigung in der Samtgemeinde“ und die damit laufenden Kredite. Die Samtgemeinde Baddeckenstedt war danach statt mit 14,6 Millionen nur noch 1 Million aus Schulbauten verschuldet.

11.07.1996 Burkhard Behne löste Hans-Dieter Diestel als Bauamtsleiter ab, da er zum Wasserverband in Peine wechselte.

27.07.1996 Bericht aus Kontakte: Weserfahrt des Bereler Altenkreises.

29.07.1996 häufige Regenschauer

31.07.1996 Bereler Frauenhilfe fuhr in die Lutherstadt Wittenberg mit Kahnfahrt im Wörlitzer Park.

22.08.1996 Bericht aus Kontakte: Der neue „Kiosk Fischer“ wurde eröffnet. Montag bis Sonnabend 6 – 13 und 15 – 22 Uhr. Am Sonntag 8.30 – 13 Uhr und 14 – 21 Uhr. 

24.08.1996 Imke Sarah Mischke, 19 Jahre, ging für ein Jahr ins Amazonasgebiet in Brasilien.

Der Bruder war schon früher mal für ein Jahr in Afrika. Beide sind Kinder des Pastoren Ehepaares Mischke.

30.08.1996 Bericht aus Kontakte: Politprominenz in Berel. Der Landwirtschaftsminister Wiesen aus Schleswig-Holstein besichtigte landwirtschaftliche Einrichtungen den Ries- Hof von Gudrun Kliemt und Hans Löhr. In seiner Begleitung war der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Schmidt, Samtgemeindedirektor Jens Range, Bürgermeister Günter Spengler und einige Ratsherrn.

03.09.1996 20 Uhr DGH Berel Offener Frauentreff. Thema Vortrag über Behindertenarbeit.

14.09.1996 Bericht Kontakte Ein erfolgreicher Bürgermeister, Günter Spengler, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Burkhard Drake stellte sich als Landratskandidat vor. Der Lebenslauf von Gerhard Brendemühl wurde dargestellt. 1948 kommt er nach Salzgitter und ist in SZ Lichtenberg im Ortsrat tätig. 1963 kam er nach Berel. Von 1967 – 1972 war er beruflich als Heimleiter in Lautenthal tätig. Seit 1981 schrieb er für die SPD die Zeitschrift „Kontakte“.
Die Zeitung Kontakte war die Nachfolgezeitung des „Bereler Blatt“

15.09.1996 Kommunalwahl erstmals durften 16-Jährige wählen.

Kreistag: CDU Liste 72, Herbert Burgdorf 372 (1340), SPD Liste 128, Günter Spengler 243 (1378), Grüne Liste 35, FDP Liste 12, Naturgesetz Liste 9, Insgesamt 347 von 534 Wahlberechtigten wählten. Nur Herbert Burgdorf kam aus der Gemeinde in den Kreistag.

Samtgemeinde: Jeder Wähler hatte 3 Stimmen. CDU Liste 71 (225), Herbert Burgdorf 238 (415), Hans-Joachim Bettin 126 (140), … insgesamt 1599 Stimmen 1991 waren es 1611 Stimmen. SPD Liste 98 (442), Günter Spengler 140 (893), Hans Frejek 22 (457), Alfred Wietbrock 172 (218), … insgesamt 2436 Stimmen 1991 waren es 2263 Stimmen.
428 von 499 Wahlberechtigten wählten. 

Gemeindewahl: Jeder Wähler hatte 3 Stimmen. In Berel: CDU Liste 71, Hans-Joachim Bettin 200 (236), Stephan Schulze 86 (108). Die gesamte Stimmenzahl in der Gemeinde betrug 1492 Stimmen. 1991 waren 1629 Stimmen

SPD Liste 86, Heinz Heusmann 74(780), Alfred Wietbrock 156 (184), Gudrun Kliemt 95 (157), Siegfried Diestel 78 (98), … Zusammen 2577 Stimmen 1991 = 2399 Stimmen In Berel 383 von 454 Wähler. Heinz Heusmann wurde Gemeindebürgermeister.

Gewählt wurden: CDU: Ernst August Bode, Hans-Joachim Bettin, Karl-Ludwig Scheidt, Ottilie Müller, Dietrich Pinkepank. SPD: Heinz Heusmann, Hans Frejek, Alfred Wietbrock, Gudrun Kliemt, Horst Hartmann, Hermann Schierenbeck, Karl-Heinz Herrmann und Erika Schulle

26.09.1996 schönes Wetter. SZ Bericht „Feuchtigkeit drang schon durch das Mauerwerk“ die Sanierung der Bereler Friedhofskapelle besichtigte der Bau- Umwelt und Feuerschutz-ausschuss der Samtgemeinde Baddeckenstedt. 6000 DM hatte die Friedhofskasse in 1996 bisher als Defizit, erklärte der Kirchenvorstandsvorsitzende Gerhard Brendemühl.

27.09.1996 zeitweise Regen.                                      28.09.1996 schönes Wetter

September 1996 30 Jahre Altenkreis. Sie trafen sich jeden ersten Mittwoch im Monat.

10.10.1996 SZ Bericht „Stets im Zeichen der Nächstenliebe“ die Frauenhilfe Berel feierte ihr 80 jähriges Bestehen. Die Vorsitzende der Frauenhilfe Marlit Tichelmann organisierte die Feier, zu der auch die Landesverbandsvorsitzende Anne Edeling-Unger einen Festvortrag hielt.

SZ Bericht „Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses hat begonnen“

03/1996 Bericht aus Kontakte Westerlinde kam mit 67,8 Punkten auf den 2. Platz im Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ Sieger ist Abbenrode mit 70 Punkten.

13. Bereler Preisskat: 1. Reinhold Jahnke 3957 Punkte, 2. Klaus Brosinski 3907 Punkte und Volkmar Nork 3878 Punkte.

12.10.1996 SZ Bericht „Geheimnissen des Waldes auf der Spur“ Nora Neese fasste ihre Forschungen in einem Buch zusammen in der auch der Bereler Ries vorkommt.

13.10.1996 Herbstscheibe Dagmar Cleve. Veteranenpokal Albert Sievers, Seniorenpokal Bernhard Halbig

15.10.1996 IV Reiterball des Reitclubs Berel fiel wegen zu geringer Beteiligung aus.

16.10.1996 Frauenhilfe fuhr nach Bremen und Bremerhafen. Es regnete viel. --

19.10.1996 Kyffhäuserveranstaltung                21.10.1996 Wanderpokalschießen

26.10.1996 Reiterball Reiterverein Berel.

27.10.1996 10 Uhr mit der Jugend nach Dorste zum Landesverband Pokalschießen.

17.11.1996 Volkstrauertag                             23.11.1996 Skat und Knobelabend der FFW Berel

02.12.1996 19 Uhr DGH Senioren- und Veteranenpokalschießen.

17.12.1996 SZ Bericht „Weniger Steuern eingenommen“ Sparmaßnahme Energiesparlampen in der Straßenbeleuchtung ersparte 11.000 DM. Der Platzausbau (110.000 DM) vor dem Feuerwehrgerätehaus wurde verschoben. Rücklage sank auf 1.550.021 DM.

22.12.1996 Weihnachtspreisschießen  25.12.1996 Martha Rödiger wurde 95 Jahre.

28.12.1996 Knobelnachmittag.

31.12.1996 -18 Grad Kälte Seit dem 21.12.1996 wurde es jeden Tag etwas kälter.

31.12.1996 Hertie schloss in SZ Lebenstedt.

31.12.1996 SZ Bericht Die Gemeinderücklagen betrugen 1,471 Millionen.

1996 Rechtschreibreform aus den bisher 212 Regeln sollen 90 Regeln gestrichen werden. 2004 und 2006 wurden noch einige Regeln, nach massivem Protest, überarbeitet.

Frühere Reformen gab es im Januar 1876 „Konferenz zur Herstellung größerer Einigung auf dem Gebiet der deutschen Orthographie“ und im Juni 1901: „Beratungen über die Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung“. Es verschwand das th und in sehr vielen Fremdwörtern wurde c durch k ersetzt.

 

01.01.1997 - 19 Grad Kälte mittags – 14 Grad.          04.01.1997 – 8 Grad mittags – 5 Grad.

12.01.1997 mittags – 1 Grad.                                     13.01.1997 + 2 Grad Tauwetter beginnt.

18.01.1997 JHV KK Berel e.V. Norbert Löhr wieder 2. Vorsitzender. Jürgen Dobbratz wieder 1. Kassierer. Heinz Dobbratz wieder 2. Kassierer. Siegfried Diestel wieder 1. Schriftführer. Wilmi Kroll trat als zweite Schriftführerin zurück. Eike Bock wird 2. Schriftführer. Reinhold Jahnke trat als Schießwart zurück. Dagmar Cleve wurde 1. Schießwartin. Karin Schneider wurde als Stellvertreterin gewählt. Der 1985 gewählte Jugendwart Eike Bock trat nach 4 jähriger Ankündigung zurück. Aus der Versammlung kam kein Vorschlag, der angenommen wurde. Willi Rödiger tritt als Fahnenträger zurück. Waldemar Schubert wird 1. Fahnenträger. Helmut Ilchmann, Hans Thrun und Manfred Zimmermann wurden als Fahnenträger gewählt. Ruth Thrun wurde wieder 1. Frauen­beauftragte. Sabine Schulze war aus der Kameradschaft ausgeschieden. Daniela Schubert wurde stellv. Frauenbeauftragte. Volker Ling wurde wieder Veranstaltungsbeauftragter. Günter Schäfer wurde wieder stellv. Veranstaltungsbeauftragter. Hans Thrun schied als Kassenprüfer aus. Dieter Jahnke wurde dazu gewählt. Ausgaben 17.110,13 DM, Einnahmen 19.480,59 DM Bestand 33.803,95 DM.

Der Vorbau soll verändert werden, der Alte ist defekt.

20.01.1997 Schnee war bis auf kleine Reste weg geschmolzen.

23.01.1997 17 Uhr. Peter Meier eröffnete die Gaststätte „Dorfkrug“ Öffnungszeiten ab 10 Uhr von 13 bis 16 Uhr Mittagspause.

In den Räumen war vorher die Zweigstelle der Raiffeisen-Volksbank, anschließend stand das Gebäude leer. In dem ebenfalls Leerstehenden Lagerraum richtete sich nach einigen Jahren der Kiosk von Henning Weitsch und seiner Mutter ein. Der Kiosk schloss aus wirtschaftlichen Gründen nach etlichen Jahren dann wieder.

25.01.1997 FFW Berel JHV.

07.02.1997 20 Uhr DGH Karneval Bürgerverein Berel.

08.02.1997 SZ Titelzeile „ Bald zweigleisige Bahnlinie BS-HI“ Fertigstellung nicht vor 2000.

13.02.1997 SZ Bericht Der Straßenausbau in Nordassel kostet ca. 1 Million. Im Ortsteil Berel wurde in der Straße „In den Hormorgen“ ein Bebauungsplan gewünscht und beschlossen.

20.02.1997 19 Uhr Ausstellung über Bodenfunde, aus der Urgeschichte bis ins Mittelalter, auch aus Klein Berel, in der Kreissparkasse in Baddeckenstedt durch Peter Eckebrecht.

21.02.1997 Hochzeit Hoffmeister/Frühling.      24.02.1997 Seit Ende Januar täglich Regen.

09.03.1997 10 Uhr DJBK LV Schießen in der Flora Klause

14.03.1997 SZ Bericht „ Erstmals Ausgleich eines Defizits nötig“. Kreisumlage stieg von 49 auf 53,5 % = 115.000 DM bekam der Landkreis WF mehr aus der Gemeinde. Die Staßenbaukosten in Hohenassel im Zuge der Kanalisation belasten den Etat. Rücklagen betragen 1.384.503 DM.

21.03.1997 JHV Damengymnastikgruppe in der Gaststätte „Zur Traube“ in Burgdorf. Die Vorsitzende Bärbel Bock begrüßt, leitet die Versammlung und gibt einen Jahresrückblick. 1 Austritt 6 Neueintritte. Die Geschenke für Kindsgeburt sollen 25 DM betragen. Küchenbüffet beim Schützenfest, Teilnahme am Weihnachtsbasar - Kosten werden erstattet. -, Garten - Pavillon wird gekauft. Die separate Geschenkkasse wird aufgelöst, dies Geld kommt in die allgemeine Kasse. Wer seinen Beitrag von 1997 bis zur Jahreshauptversammlung 1998 nicht bezahlt wird ausgeschlossen. 22 Stimmen dafür, 3 dagegen und 2 Enthaltungen.

 

25.03.1997 Gastwirt Peter Meier bot im „Dorfkrug“ von 10 – 13 Uhr einen Frühschoppen an.

27.03.1997 JHV Bürgerverein Berel. SZ Bericht am 04.04.1997 JHV Bürgerverein. Die Geburtstagsliste wurde nicht mehr an die Zeitung weitergegeben. Der BV nahm an der Einweihung der Gaststätte „Dorfkrug“ teil, weitere Punkte waren Karneval 1997, Dorfabend mit Filmvorführung 1996, Beschneidung der Kopfweiden 1997 und die Schützenfestteilnahme 1996. Die Kaffeetafel beim Schützenfest wurde mit 150 DM unterstützt. Die Gratulationen sollten nun wieder ab dem 80. Lebensjahr im 5 Jahres Raster stattfinden. Nach der JHV berichtete Eike Bock von der Auswandererwelle in den Jahren 1840 bis 1870 mit über 100 Auswanderern aus Berel. In diesem Rahmen führte der Lt. Archivdirektor des Nds. St. Ar. WF Dr. Rüdiger Jarck zur EXPO 2000 ein Projekt unter dem Namen „Brücken in eine neue Welt“ durch.

03.04.1997 SZ Bericht Der Ortheimatpfleger Eike Bock plante bis Ende 1998 eine Karte mit den Namen der Einwohner zu erstellen, die damit einverstanden waren.

04.04.1997 SZ Bericht „Hochzeit eine Woche nach dem Kennen lernen“

19.04.1997 39 Anwesende. Hans Thrun schlug vor, dass sich alle Mitglieder bei der Betreuung der Jugendlichen abwechselten, bis ein neuer Jugendwart gefunden wurde. Folgende Mitglieder sind dazu bereit: Hans Thrun, Claus Adolph und Peter Wietbrock. Reinhold Jahnke wurde als Schützenoberst gewählt. Eike Bock wurde als 1. Adjutant und Siegfried Diestel als 2. Adjutant gewählt. Fahrt zur Adlerwarte Berlebeck und Glasbläserei in Bad Driburg. Kamerad Jahnke fragte an wie weit die Anlage eines Parkplatzes gediehen ist? Kamerad Böttger erklärte, dass die Verhandlungen nicht weiter gekommen sind. Einladung zur Aufräumaktion war zu kurzfristig und zum Zeitpunkt 10.00 Uhr war vom Vorstand niemand anwesend. Kamerad Thrun schlägt Pflichtstunden vor. Kamerad Sievers schlägt die persönliche Ansprache mit Listeneintragung vor.

28.04.1997 Da die KK Berel keinen Amtsnachfolger fand, übergab Eike Bock die Leitung der Jungschützengilde an den Vorsitzenden der KK Berel zurück. 

29.04.1997 19.30 Uhr Außerordentliche HV der Forst. H. B. hatte sein Waldanteil an Scheidt zusammen mit einem Landstück verkauft, dadurch griff das Vorkaufsrecht der Forst Berel nicht. Wenige Minuten vor Sitzungsbeginn wurde diese Nachricht per Boten überbracht.

30.04.1997 Die Deutsche Post schloss die Filiale in Berel. Die SZ berichtete es am 18.02.

30.04.1997 SZ Bericht „Kuriosum oder ein Wunder“ über die Drei-Brüder-Eiche.

01/1997 Bericht aus Kontakte: Der Grundsteuerhebesatz der Gemeinde wurde von 260 auf 280 % erhöht. Die Gewerbesteuer wurde von 300 auf 310 % erhöht. Die Kirchengemeinde stellte ihren 30 % Zuschuss für den Kindergarten auf einen Festbetrag um. Die Folge war das der Gemeindeanteil von 70 auf 90 % stieg. Die Mieten in den Gemeindehäusern wurden das letzte Mal 1991 erhöht, nun wird ab dem 01.07.1997 wieder eine moderate Erhöhung stattfinden.

05.05.1997 SZ Bericht: „381 Handwerker erhielten Meisterbriefe der Handwerkskammer in Braunschweig, unter ihnen der neue Tischlermeister Gerwin Biallas.

09.05.1997 17.30 Uhr Schützenfest Berel. Der Gewitterregen hörte um 16.55 Uhr auf.

 

 

10.05.1997 Schützenfest der Junggesellen. Oberst Heiko Worpus, 1. Adjudant Martin Bock, 2. Alexander Brosinski Junggesellen 350 Jahre seit dem Verbot 1647. 50 Jahre nach der Wiedergründung 1947.

11.05.1997 warmes Wetter zum Schützenfest mit großem Umzug. Junggesellenkönig Hans Heino Puhst 27 Ring, Freischeibe Ruth Thrun, König der Landwehr Norbert Löhr 30 /10, Jugendkönigin Julia Thrun 29/10, Damenkette Karin Schneider 30/10/9, Bürgerpokal Reinhold Jahnke 27,28,27= 82 Ring, Riesscheibe Reinhold   Jahnke 27 T., Jugendriesscheibe Marcel Barthelmes 70 T. Sieger beim Preisschießen Eike Bock 27 Teiler (14+13).

14.05.1997 SZ Bericht: „Ein weilselige Endstation“ Der SZ Redakteur Wilfried Bartels schrieb einen Bericht über den ersten Schützenoberst nach dem Krieg Kurt Lesemann, der in Belgien wohnt. Kurt Lesemann besuchte jedes Jahr zum Schützenfest seinen Freund Albert Sievers.

17.05.1997 Regen ab 21 Uhr.

18.05.1997 17 Uhr in 15 Minuten fielen 25 Liter Wasser. B. war wieder unter Wasser. Die Gräben waren mal wieder zu. Das Wasser lief in der Gartenstraße auf der Straße runter bis Worpus Garten. Hilfeleistungen der FFW Berel bei der Überflutung des Kellers bei Frau B.. Hof und Straße von Schlamm befreit. Der Graben wurde mit Hans Löhr´s Schlepper ausge­hoben. Die Einmachgläser schwammen im Keller.

21.05.1997 SZ Bericht „ Zuerst kam der Schlamm, dann der Lehm hinterher“

24.05.1997 SZ Bericht „Überlebt hat nur jeder dritte Bauernhof“ von 171.000 1949 auf 77.000 1996. die Erträge stiegen in der Zeit von 30 Doppelzentner auf 80 Doppelzentner Winterweizen, der Frühkartoffelertrag von 140 auf 280 Doppelzentner, die Zuckerrüben von 300 auf 496 Doppelzentner. Die durchschnittliche Hofgröße stieg von 11 auf 35 Hektar.

29.05.1997 SZ Bericht Rübenbauer vereinigen sich zu einem Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (DNZ)

31.05.1997 SZ Bericht über Kälteperioden: 1530, 1690, 1760, 1810, 1870, 1880, 1960.

Dem standen die Wärmeperioden von 1610, 1720 bis 1730, 1780, 1820, 1900, 1940, 1980 gegenüber.

13.06.1997 Hochwasser in Nordassel.

06.07.1997 SZ Bericht: „Tag des offenen Hofes“ Ries Hof von Gudrun Kliemt u. Hans Löhr.

  - Der erste Roboter landet auf dem Mars. -

12.07.1997 Scheunenparty des Reitclub Berel von 1993

12.07.1997 SZ Bericht: „Grüße aus Australien“ Nach 45 Jahren trafen sich die Schuljahrgänge 1952 und 1953, dabei waren auch Elfriede Zwaan geb. Parzich aus den Niederlanden und Karin Olejak geb. Bense aus Schweden. Manfred Hoffmeister grüßte aus Australien. Günter Rödiger stellte fest, dass es 1952 noch 17 landwirtschaftliche Betriebe und 12 Handwerker gab. 1997 waren es noch 6 eigenständige Landwirte Brockmann, Sonnemann, Sievers, Uthe, Löhr, Vasterling. Daneben gab es noch Nebenerwerbsbetriebe: Bock, Schaper, Vornkahl. In dem vorderen Schulraum wurden 100 Schüler in 8 Klassen in zwei Schichten unterrichtet.

13.07.1997 Der Heimatpfleger übergab die Kegelclub-Chronik der „Fidelen Brüder“.

20.07.1997 Es regnete den ganzen Tag.                      26.07.1997 23 Liter Regen bis 16 Uhr.

28.07.1997 Sitzung der KK Berel wegen Änderungen im Schützenfestablauf.

01.08.1997 SZ Bericht: „Küster trafen sich in Berel“ Gerhard und Hilde Brendemühl organisiert das Treffen der 35 Küster.

10.08.1997 Manfred Biallas war gestorben.                20.08.1997 Hochzeit Smentek/Süß.

30.08.1997 Dorffest des Bürgervereins. SZ Bericht: „Berel-Erkenn-Wettbewerb“ Gerhard Brendemühl kannte sich am Besten aus und gewann den Wanderpokal.

 

01.09.1997 die Briefpost kostet statt 1 DM jetzt 1,10 DM Hier einige frühere Zahlen. 1.1.1966 30 Pfennig, 1.7.1972 40 Pfennig, 1.7.1974 50 Pfennig, 1.1.1979 60 Pfennig, 1.1.1982 80 Pfennig, 1.2.1989 1 DM.

02/1997 Bericht aus Kontakte: „Die FFW Berel arbeitete im zweiten Jahr am FFW Gerätehaus.

10.09.1997 Auguste Vasterling war gestorben.

27.09.1997 KK Berel fuhr zur Adlerwarte nach Berlebeck und Bad Driburg.

28.09.1997 Der zweite Bereler Reitertag fand statt.

03.10.1997 SZ Bericht „Eine alte Pumpe mit Trog zur Platzverschönerung“.

11.10.1997 SZ Bericht: Die Gemeinde erhöhte den Zuschuss auf 15 DM für jugendliche Vereins­mitglieder bis 18 Jahren.

12.10.1997 Projekt: „Ortsschilder in Berel aus ALU“. Treffen von Tischlermeister Gerwin Biallas und Metallgießermeister Richard Feuer jun. Ortsheimatpfleger Eike Bock und Bürgermeister Heinz Heusmann.

14.10.1997 SZ Bericht: Kindergarten Berel hatte Tag der offenen Tür.
Ausstellung und Verkauf von Bildern der Malerin Marie Luise Weber.

29.07.1997 Probe-Ton-Aufnahmen mit dem Volkschor Söhlde.

12.10.1997 Ortsschilder in Berel aus ALU. Treffen mit Gerwin Biallas und Richard Feuer jun. und Heinz Heusmann.

16.10.1997 SZ Bericht: Weniger Einnahmen, mehr Ausgaben“. Rücklagen 2.213.903 DM

17.10.1997 SZ Bericht „Postkarte mit Motiven aus allen 5 Ortsteilen wurde gedruckt“.

21.10.1997 SZ Bericht: „Erdgasversorgung für die Gemeinde Burgdorf“

03.11.1997 Feuerwehrbrunnen 3,8 m gemauert plus 7 Meter 35 cm dickes Rohr. „,5 Tage wurde der Grundwasserspiegel abgesenkt durch abpumpen, bis unten bei laufenden Pumpen erst gearbeitet werden konnte. Es kam wie aus einer Quelle aus dem Rohr, aber dann nicht mehr so stark.

04.11.1997 SZ Bericht: „Rechtschreibreform wurde vorläufig gestoppt“.

12.11.1997,  19.11. und 26.11.1997 19 Uhr Tonaufnahmen Volkschor Söhlde in der Bereler Kirche.

28.11.1997 19.30 Uhr FFW Berel Skat und Knobelabend. In Burgdorf um 20 Uhr Dia Vortrag von Harry A. Lauer MA Ausgrabungsbericht über ein Erdgrab aus der spätrömischen Kaiserzeit im Hohenasseler Holz. Die Gräber waren ausgeraubt, man fand eine Kornett Schnapsflasche.

1. Advent 1997 2. Bereler Weihnachtsmarkt. Sonst wie 1995 aber mit dem Söhlder Volkschor

05.12.1997 Nach 3600 Std. Eigenleistungen der FFW Berel entsprach dies 54.000 DM, 30.000 DM vom Landkreis WF, 23.800 DM vom Amt für Agrarstruktur, 32.760 DM von der Gemeinde Burgdorf und 48.424 von der Samtgemeinde Baddeckenstedt war das FFW Gerätehaus fertig. Neben den Offiziellen aus Politik und Wirtschaft wurden Wolfgang Wilke, Dieter Barthelmes und Heinrich Voges für ihren Einsatz geehrt. Der Ortsbrandmeister Klaus Brosinski formulierte es so: „ohne Heinrich Voges würden wir heute hier nicht stehen, dann wäre der Umbau noch lange nicht fertig.“

12 /1997 Bericht aus Kontakte: Der Bürgermeister Heinz Heusmann verfasst einen Jahresbericht seiner Tätigkeit in der Gemeinde Burgdorf. Darin enthalten: Vorplatz der FFW Berel wurde erneuert und der Vertrag mit dem Bereler Kindergarten wurde neu geregelt.

...12.1997 Weihnachtsmarkt Berel. SZ Bericht. Die Bereler Vereine boten ihre Produkte, durch den Bereler Bürgerverein organisiert, an.

18.12.1997 Funde der Frühgeschichte in Gr. Elbe.

20.12.1997 SZ Bericht: „Eisregen lähmte ab 5 Uhr den Verkehr für mehrere Stunden“.

21.12.1997 3 cm Schneefall.               22.12.1997 Tauwetter.            24.12.1997 kein Schnee

31.12.1997 hat Berel 687 Einwohner, Burgdorf 731, Nordassel 581, Hohenassel 366, Westerlinde 297. Die gesamte Gemeinde Burgdorf 2662.

31.12.1997 Bericht SZ: Der Ort der Varus-Schlacht wurde bei Kalkriese gefunden.

FFW Berel: Es gab 1997 zwei böswillige Fehlalarme. Die Tonbandaufzeichnungen ließen vermuten, dass ein Mitglied der Wehr dies getan hat, dieser Verdacht wurde nicht bestätigt. „Strohbrand unter dem Dorf. Brand am Schützenhaus.“

 

02.01.1998 SZ Bericht: „Fahrerflucht am Mittwoch auf der Landstraße Gr. Himstedt nach Berel“. Um 17.40 Uhr wurde eine 84 jährige Frau von einem hellen Kleinwagen angefahren, als sie sich auf der Fahrbahn befand. Die Rentnerin wurde auf die Motorhaube und dann auf die Straße geschleudert, wobei sie einen Oberschenkelhalsbruch erlitt. Ohne sich um die Schwerverletzte zu kümmern habe der oder die Unbekannte die Fahrt fortgesetzt.

10.10.1998 SZ Bericht: „Land und NordLB steigen bei Preussag Stahl ein“. Für 1,06 Milliarden Mark

14.01.1998 SZ Bericht: „Eigenversorgung mit Holz vor 250 Jahren“.

Januar 1998 Anna Kaufmann war gestorben.

24.01.1998 20 Uhr JHV KK Berel Wahlen: Karlheinz Böttger trat als 1. Vorsitzender zurück. Hans Thrun wurde als 1. Vorsitzender gewählt. Burghard Fuchs wurde als Kassenprüfer dazu gewählt. Eike Bock übernahm als stellv. Schriftführer die Geschäfte des Schriftführers, da Siegfried Diestel die Führung der Jugendgruppe übernimmt. Es sollten Rücklagen für anstehende Baumaßnahmen vorgehalten werden. Schützenfest 1998. Reinhold Jahnke gab bekannt, dass das Schießen am Sonntag nicht mehr statt findet. Dies wurde in den Verhandlungen mit Festwirt und Schaustellern bei gleichen Einnahmen, wegen der rückläufigen Besucherzahl beschlossen. Die Quartieraufteilungsliste mit den Wiesenburgern wurde vervollständigt. Albert Sievers wurde Sieger im Pokalschießen des Bläserchors vor Karlheinz Böttger. Der 1991 von Manfred Bartels gestiftete Pokal ging nun in seinen Besitz über. Walter Behrens stiftet einen neuen Pokal.
Mitgliederstand 31.12.1997:148, davon 98 Männer, 30 Frauen, 20 Jugendliche.

05.02.1998 Erstmals wurden Biotonnen mit grünem Deckel im 14 tätigem Wechsel geleert.

07.02.1998 JHV FFW Berel

07.02.1998 Gerhard Brendemühl war verstorben. Die Zeitschrift Kontakte würdigt sein politisches Wirken mit der Titelzeile: “ Ein Leben für die Allgemeinheit”. 1964 – 1967 Bürgermeister in Berel, Ratsherr 1972 – 1995. 1965 – 1991 mit Unterbrechungen Ratsherr in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, 1973 bis 1993 Schiedsperson und im Kreistag von 01.11.1986 bis 31.10.1991. Kirchenvorstandsmitglied, Kirchenvorstandsvorsitzender, Leiter des Altenkreises, Leiter der Flötengruppen, Kindergottesdienst, .... .
Am 12.2 wurde er beigesetzt

17.02.1998 Hanna Mallas war gestorben. Sie wurde am 21.02. begraben.

18.02.1998 19 Uhr bei Stübig/Burgdorf: Herbert Burgdorf feierte seinen Sechzigsten.  

21.02.1998 Karneval Bürgerverein Berel in Zukunft alle 2 Jahre.

28.02.1998 SZ Bericht: „Siegercup für die Bereler FFW im Pokalschießen“. - Wenn Reinhold Jahnke sich der Sache annimmt steigen die Chancen -.

01.03.1998 Samtgemeinde Baddeckenstedt wurde 25 Jahre.

01.03.1998 Die Poststelle in Burgdorf wird geschlossen. Im Kiosk Burgdorf wurden anschließend Postfunktionen übernommen. 

01.03.1998 Landtagswahl

SPD

CDU

FDP

Grüne

PDS

REP

Verschiedene

Summe

Wahlberechtigte

214

139

5

24

-

14

0

406

519

222

134

11

22

-

8

5

 

 

03.03.1998 SZ Bericht: die Baukosten als größter Ausgabeposten. Aus der Rücklage wurden 2.078.200 DM davon für 1.024.000 DM Straßenbau in Nordassel, 490.000 DM für Baugebiet Dietzem, Hohenassel und 350.000 DM für Baugebiet Dorfgraben in Burgdorf. Die Rücklagen schrumpften auf 135.700 DM.

07.03.1998 Gerhard Hagemann war gestorben und wurde am 12.03.1998 beerdigt.

Ohne Datum 1998 Flugblatt „Neu in Berel“ Verkauf von Ätherischen Ölen und Tiernahrung.

13.03.1998 JHV Damengymnastikgruppe in der Gaststätte „Aschemann“ in Hoheneggelsen. Nach dem Essen wurde die Tagesordnung fortgesetzt. Ein Austritt und 4 Neueintritte. Das Osterbasteln fand wenig Resonanz, Kuchenbüffet beim Schützenfest, eine Einladung zum Polterabend von Sandra Smentek-Süß, einige Mitglieder standen Spalier vor der Kirche. Wiederwahl. Eva Wahl und Heike Barthelmes wurden als Kassenprüferinnen gewählt. Vera Reinhold hat für eine Abordnung zu ihrer Silberhochzeit eingeladen. Für den Theaterbesuch wird noch ein Rundschreiben verfasst.

 

19.4      1998 Landtausch und Parkplatzbau am Schießstand

15.03.1998 Erweiterte Vorstandssitzung der KK Berel e.V. um 10.00 Uhr im Schützenhaus

Zielvereinbarung des Vorstandes 1998 für besondere Vorhaben im Schützenhaus und deren Umsetzung. 2 DINA 4 Seiten lang Beschlüsse dazu. Im Kern Neuorganisation mit Zielrichtung Schießstandsüberdachung. Eike Bock übernahm die Gespräche mit den Landwirten und dem Vorsitzenden der Feldmarkgenossenschaft und der Forstgenossenschaft.

17.03.1998 Frühlingsbasar des Kindergarten Berel

21.03.1998 JHV Junggesellen und SZ Bericht:“ Plattdütsch braucht neue Frünne“!

23.03.1998 Ortstermin mit Hartmut Schulze und Martin Friedrichs wegen KK Landtausch.

28.03.1998 Ortstermin mit Dieter Bock wegen des KK Landtauschs.

31.03.1998 Dr. Ing. W. Vornkahl stimmt dem Landtausch zu. Nun sind alle Hindernisse ausgeräumt und der schriftliche Teil kann beginnen.

04.04.1998 KK Berel Quartalsversammlung Reinhold Jahnke und Volker Ling übernahmen das Amt als Skatvater. Mit 19 Ja Stimmen wurde die 4 Tagesfahrt nach Prag angenommen. Reisekosten 369 DM. Stefan Schulze wurde in Abwesenheit als 2. Adjutant gewählt.

09.04.1998 JHV Bürgerverein Berel. 128 Mitglieder.

10.04.1998 Von 11 – 13 Uhr Eike Bock und Siegfried Diestel maßen das Schießstandgelände per Bandmaß aus und definierten die Grenzen. Nach vereinbartem Abschluss über einen Landtausch übernahm der 1.Vorsitzende die weiteren abschließenden Rechtsgeschäfte.

14.04.1998 SZ Bericht: „ Am Karfreitag 19.15 Uhr gab es an der Kreuzung bei Vornkahl 6 Verletzte. Ein 20 jähriger Hildesheimer hielt offenbar seine Fahrrichtung für die Vorfahrtstraße. Der Wagen aus Peine wurde auf das benachbarte Grundstück geschleudert. 34.500 DM Schaden.

 

19.3          1998 BV Berel wurde gegründet

25.04.1998 Gründungsversammlung der BV Berel  Erster Präsident Fritz Brosinski.

 

26.04.1998 Konfirmation in Berel

01.05.1998 SZ Bericht: „ Blick in Berels Schützenfest Geschichte“.

03.05.1998 Waldemar Schubert Schützenkönig der Landwehr mit 30/10/10/10

08.05.1998 Schützenfest Berel als 1 Adjutant. Bestes Wetter alle Tage. Die Wiesenburger waren da.

09.05.1998 Schützenfest der KK Berel. Oberst Reinhold Jahnke, 1. Adjutant Eike Bock, 2. Adjutant Siegfried Diestel, Kassierer Waldemar Schubert.

Junggesellenkönig Heiko Worpus, Freischeibe Hans Thrun, König der Landwehr Waldemar Schubert, Jugendkönig Dirk Diestel, Damenkette Dagmar Cleve, Bürgerpokal Reinhold      Wesa Das Besondere war das Reinhold Wesa mit 85 Jahre immer noch der Beste im Schießen war.

Riesscheibe Karin Schneider  9 T.,  Jugendriesscheibe Dirk Diestel 37 T..

11.05.1998 Schützenfest der KK Berel.

25.05.1998 2 Liter Regen seit Wochen. SZ Bericht: „Reitclub Berel“ Der fünf Jahre alte Reitclub bot einen Intensiv Lehrgang für Problempferde an.

28.05.1998 6 Liter Regen

29.05.1998 Abrechnung Schützenfest 3300 DM Überschuss.
SZ Bericht: „ Waldkindergarten“ Projekt aus Woltwiesche nannte die „Bereler Tiefe Kuhle“ fälschlicherweise „Bombentrichter“. ...

30.05.1998 8 Liter Regen                   10.06.1998 20 Uhr Forstversammlung Schützenhaus Berel

11.06.1998 Elsbeth Voges war gestorben und wurde am 16.06. begraben.

25.06.1997 SZ Bericht: „Udo Vespermann und Klaus Gossow erläuterten die Entwicklung der Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofs in SZ-Bad.“

27.06.1998 Quartalsversammlung bis 24 Uhr.

Juli 1998 die Bereler Kegelbahn wurde wegen 15.000 DM Kosten wegen einer Reparatur geschlossen. Die noch verbliebenen Vereine suchten sich neue Kegelbahnen. Die „Schwankenden Kegel“ gingen nach Hoheneggelsen. Die „Fidelen Brüder“ gingen nach Gr. Himstedt. Die „Fidelen Schwestern“ gingen nach Nettlingen. Damen-Kegelclub „Polterglück“ ging nach Grasdorf.

26. Kalenderwoche 1998 begann die Landesgas mit der Verlegung der Leitungen. Nach 21 Wochen sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.

11.07.1998 Sommerfest 13.30 – 14 Uhr 20 Liter Regen, ab 18 Uhr ohne Regen. Diesmal in der Schaperstraße bei Löhr und Ling. Hier wurden die alten Orgelpfeifen aus der Kirche versteigert. Die Damengymnastikgruppe machte auf der Innenhoffläche von Elisabeth und Volker Ling eine Vorführung, die wieder großen Anklang fand. Anschließend bekam sie von Hans-Dieter Diestel ihre 20 jährige Chronik überreicht. Der Weinstand von Ilse Schaper lag sehr dicht an der Tanzfläche, so erfreute er sich einem hohen Zuspruch und lieferte dafür beste Stimmung.

21.07.1998 SZ Bericht: „Kompromiss wegen der Erdgasleitung durch den Bereler Ries“.

25.07.1998 Poolparty bei Herbert Schütz.                  13.08.1998 Hochzeit Vogel/Halbig.

02.09.1998 Vergleichskegeln mit den Fidelen Brüdern verloren. 2756 zu 1704 Holz.

08.09.1998 KK Berel e.V. fuhr nach Prag bis zum 11.09.1998 21 Uhr.

13.09.1998 Erweiterte Vorstandssitzung der KK Berel e.V. um 10.00 Uhr im Schützenhaus. Die Schützenhausmiete wurde von 80 DM auf 90 DM erhöht. Die Vermietung an die Forstgenossenschaft ist mietpreisfrei. Dies wurde in den Vorverhandlungen zum Landtausch als Gegenleistung zugesichert.

15.09.1998 Herbstbasar Kindergarten Berel

27.09.1998 Bundestagswahl: Die Regierung Kohl wird mit 35,1 % abgewählt, und die Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder mit 40,9 % gewählt.

SPD

CDU

FDP

Grüne

PDS

REP

Verschiedene

Summe

Wahlberechtigte

250

115

15

15

4

4

24

427

474

258

133

4

11

4

5

 

427

474

 

Zur Landratswahl durften auch 16-18 jährige wählen.

SPD

CDU

FDP

Grüne

PDS

REP

Verschiedene

Summe

Wahlberechtigte

265

143

 

22

 

 

 

434

482

 

                                   

18.10.1998 Herbstscheibe Waldemar Schubert.          24.10.1998 JHV Junggesellschaft Berel

30.10.1998 Laternenumzug Kindergarten Berel           05.11.1998 Berel hat 689 Einwohner.

06.11.1998 Dorfabend zum Thema „Bereler Kreidewerke“.

07.11.1998 JHV Bläserchor Berel Bläserchor hatte 35 Übungsabende und 39 Auftritte.

14.11.1998 18 Uhr Skat und Knobelabend der FFW Berel

Ohne Datum 1998 SZ Bericht: „Nicht überall Windkraftanlagen“ in Berel eine mit 0,5 MWatt.

20.11.1998 Bürgerverein Berel Dorfabend Vortag über das Kreidewerk, Bodenfunde von Gerwin Biallas.

04.12.1998 Schneefall             05.12.1998 10.30 Uhr Einweihung Feuerwehrgerätehaus.

09.12.1998 19 Uhr JHV Forstinteressentschaft Berel.

12.12.1998 Tauwetter. Weihnachtspreisschießen Jungschützengilde. 1. Stefan Gehrmann.

 

19.4 1998 Errichtung einer Windkraftanlage

1998 Bericht aus dem Handelsregister: Errichtung einer Windkraftanlage in der Gemarkung. Kiosk Berel, Verkaufswagen Hans-Siegfried Royer, Dorfkrug Berel, Nord LB Berel, Kindergarten „Am Ries“. Peter Barthelmes Handel und Montage von Baufertigteilen. Matthias Brockmann Einzelhandel mit Eiern. Wilhelm Brockmann Einzelhandel mit Kartoffeln. Bernd R. Brunke. Beratung und Vertrieb von verpackten diätetischen Lebensmitteln. Heinrich Bünger Betrieb von Windenergieanlagen und der Energieverkauf. Heinz Buse. Projektierung, Konstruktion und Vertrieb. Anja Drüsedau Unternehmensberatung, Matthias Fischer Durchführung von Kleintransporten. Kirsi Gasch Allgemeine Computervermittlung von Kleinanzeigen. Erstellen von Bauanträgen. Hendrik Kaunitz Handel mit Sanitär- und Heizungsartikeln, Solaranlagen, ...

Ulla Kempe Flick- und Änderungsschneiderei, Gabriele Knoll Einzelhandel mit Fertig- Trockenfutter. Torsten Könnecker Verkauf von allgemeinen Bastelarbeiten. Christiane Laubstein Vertrieb von Artikeln für Haushalt und Gewerbe, insbesondere Reinigungs- und Körperpflegeprodukten. Hans Löhr Einzelhandel mit biologischen Lebensmitteln und ökologischen Artikeln. Peter Meier Schank- und Speisewirtschaft. Gerd Menzel Kleintransporte. Frank Ott Tischlerei. Karl Heinz Peters Handel und Zubereitung von Spanferkel (außer Haus). Klaus Peter Sievers Bestellung von landwirtschaftlichen Flächen. Viola Steiner An- und Verkauf von Ätherischen Ölen und Haustierartikeln. Anna Tenscher Vertrieb von Satelliten – Empfangsanlagen und Elektroteilen. Luise Tiesler Schankwirtschaft Schützenhaus.

1998 Die Bauplätze in Hohenassel sollten 135 DM/m² kosten, 35 DM mehr als in Burgdorf.

n    1998 Verteilung des Dorfplanes an alle die unterschrieben.

 

04.01.1999 Ein Euro kostet 1,1789 US Dollar.

23.01.1999 JHV KK Berel In diesem Jahr sollen die Planungen für die Gestaltung des Parkplatzes abgeschlossen werden.

Mitgliederstand 31.12.1998:154, davon 101 Männer, 32 Frauen, 21 Jugendliche.

26.01.1999 SZ Bericht: „Fotos dokumentieren Siedlungsgeschichte“ In der Gruppe Gerwin Biallas.

29.01.1999 JHV _SPD Burgdorf Vorstandswahl ohne Veränderung. 1. Vors. Rüdiger Wiedenbein, stell Herbert Huber, Kassierer Volker Ling, Schriftführer Siegfried Diestel, Stell Schriftführer Thomas Wahl-Quoß, Bildungsobfrau Rosemarie Lindes, Kassenprüfer Horst Hartmann, Hans Frejek,

05.02.1999 SZ Bericht „Park mit fünf Windkraftanlagen bei Lesse geplant“.

02.02.1999 Der Schmiedemeister Alfred Niehoff war gestorben und wurde am 5.2. begraben. Er war als Schießwart viele Jahre in der Landwehr Berel aktiv. Seine Meinung wurde oft gesucht.

06.02.1999 JHV FFW Berel

19.02.1999 18.30 Uhr Jagdgenossenschaft Berel und Feldmarkgenossenschaft Berel.

27.02.1999 Kopfweiden wieder beschnitten.

01.03.1999 Der Landrat „Burghard Drake“ trat sein Amt an.

01.03.1999 Samtgemeinde Baddeckenstedt wurde 25 Jahre.

18.03.1999 SZ Bericht „ Keine Kredite für Baugebiet“ 82.517 DM Zinsen fallen im Baugebiet „Auf dem Dietzem“ und den Straßenbaumaßnahmen in Nordassel kamen nicht alle Zustande, dadurch fielen Zinseinnahmen an. 45.000 DM kostete die Kellersanierung im DGH Berel. 75.000 DM kostet die Gemeindehaussanierung der Gemeinde. Rücklagen 1,9 Millionen DM.

25.03.1999 SZ Bericht“ Nato greift Jugoslawien aus der Luft an.“

27.03.1999 Bei Ling vor dem Hause wird die große Trauerweide gefällt.

 

 

1998 Projekt: Bekannt in Berel: Eine Karte mit den Namen der Bewohner wurde erstellt.

 

01.04.1999 JHV Bürgerverein Berel  1000 DM für den Kindergarten „Am Ries“, 2 Bänke für den Friedhof Berel

03.04.1999 Blinder Alarm am Osterfeuer.

27.04.1999 Siegfried Diestel rückt (seit 1993 wieder in Berel) für Gudrun Kliemt in den Gemeinderat nach. Anfang des Jahres hatte Hans-Joachim Bettin sein Amt zurückgegeben und Stephan Schulze war nachgerückt.

April 1999 Gertrud Raffel war gestorben und wurde begraben.

30.04.1999 SZ Bericht „ Über die Archäologische Arbeitsgemeinschaft Salzgitter.“

02.05.1999 Schützenfestplanungen: Königsscheibe Ruth Thrun, Junggesellenscheibe Harald Hasenfus, Feuerwehrscheibe Silvia Hasenfus Jugendscheibe Stefan Gehrmann. Riesscheibe Norbert Löhr und Stephan Gehrmann.

07.05.1999 Schützenfest der KK Berel 90 (125) Jahre 40 Jahre Bläserchor Berel, 35 Jungschützengilde und 10 Jahre Computer und Elektronik Club. Oberst Eike Bock, 1 Adjutant Siegfried Diesel, 2. Adjutant Stefan Schulze. Der Bus der Wiesenburger kam 45 min später.

08.05.1999 Schützenfest der KK Berel 90 (125) Jahre. Oberst Eike Bock. Wer mit sicherem Blick das Gewicht eines Schinkens und einer Schlackwurst schätzen konnte wurde Schinkenkönig. Schinken 10450 gr. + Schlackwurst 625 gr. Zusammen 11075. Mit 11060 gr. Fiel auf die Losnummer 516. Eine Frau die bei Walgenbach zu Besuch war. Mit 11053 gr. Erhielt Daniela Schubert ein Fas Bier, das der Wirt gestiftet hatte.
Es gab auch Gewinne für gekaufte Festkarten: Ralf Börner Gewinn von 3 x Autowaschen bei der Tankstelle Broistedt, Bärbel Barthelmes eine Schleifmaschine, Inge Schütz Probefahrt Mercedes A Klasse, Hubert Pape einen Einkaufskorb der Firma Janowski.

König der Landwehr Dagmar Cleve 30/., Damenkette Karin Schneider 30/10, Freischeibe Hans Thrun 30/10/10, Junggesellenkönig Harald Hasenfus, Jugendkönig, Lucas Gehrmann,

Ehrenscheibe der freiwilligen Feuerwehr 125 J errang Silvia Hasenfus, Bürgerpokal Norbert Löhr. Er war der letzte Sieger auf dem alten Pokal, der inzwischen viele Kratzer hatte.

Riesscheibe......,  Jugendriesscheibe ...........

Bläserchor 1999                                                                     Original Manfred Bartels

 

09.05.1999 Feuerwehrfest der FFW Berel Oberst Klaus Brosinski. Frühstücksfeier des Bläserchor Berel 40 Jahre. Der Bläserchor spielte zum ersten Mal nicht zum Frühstück. M.d.B. Schmidt und der Landrat Burghard Drake waren zum Frühstück zu Besuch. 27 Aktive, 45 Fördernde und 15 Ehrenmitglieder. 820 Std. wurden 1998 geleistet.

16.05.1999 Die Damengymnastikgruppe fuhr zum Molkenhaus (Harz).

21.05.1999 SZ Bericht „Sieben von elf Jungjägern bestanden schwere Jagdscheinprüfung. Aus Berel dabei: Susanne Bock.

22.05.1999 SZ Bericht Regierung zieht von Bonn nach Berlin um.

22.05.1999 SZ Bericht „Gerhard Take gab nach 38 Jahren sein Unternehmen in jüngere Hände“. In all den vorhergehenden Jahren war er auf dem Bereler Schützenfest beim Frühstück dabei.

26.05.1999 Schützenfestkassierer Heiner Schaper: Der Schützenfestüberschuss von KK Berel wird mit der Feuerwehr im Verhältnis 2 zu 1 geteilt. 279 Festkarten = 4140 DM, 29 Tanz-bänder 261 DM, Spenden 285 DM, Festzeitung 9642 DM, Wolfgang d. Carrios 4000 DM, Schinkenverlosung 510 DM. = 18.838 DM  Ausgaben Tanzkapelle Plateau 2280 DM, Wiesenburger Jugendblasorchester + Bus 1500, Spielmannzug Gr. Elbe 400, Spielmannzug Kl. Lafferde 450 DM, FFW Spielmann Harsum 650 DM, Blasorchester Vallstedt 1125 DM, Festzeitschrift Druck u. an Ausl. 1300 DM, ...und zehn weitere Positionen = 10.161,20 DM Gewinn 8676 DM.(ohne die getrennt vereinnahmten Spenden). Die KK erhielt 2130 DM an Spenden. Jungschützengilde 150 DM, Computer Elektronik Club 150 DM. Weitere Spenden erhielten die FFW und der Bläserchor.

27. bis 30. Mai 1999 Der Bereler Bläserchor fährt für 4 Tage nach Rügen

05.06.1999 SZ Bericht: Ehrung des Ortheimatpfleger Eike Bock in Burgdorf. SZ Bericht über 25 Jahre Gemeinde Burgdorf. Berel hatte 696 Einwohner, Burgdorf 770, Hohenassel 366, Nordassel 590, Westerlinde 297 Einwohner. Berel hatte 6 Haupterwerbs Betriebe, 2 Nebenerwerbs Betriebe mit 354 ha. Die Forstgenossenschaft hat 120 ha Fläche. Herbert Burgdorf war Ortvertrauensmann. Die Grundschule in Hohenassel hatte 174 Schüler in 7 Klassen. Schulleiterin Frau Croneberg.

06.06.1999 Der Damenkegelclub „Polterglück“ fuhr nach Hamburg.

07.06.1999 SZ Bericht „Blumen und Geschenke für die Ortsheimatpfleger“ Goldener Ehrenring für Alfred Wietbrock für über 25 Jahre Tätigkeit in der Kommunalpolitik.

12.06.1999 25 Jahre Bürgerverein Sommerfest.

12.06.1999Europawahl

SPD

CDU

FDP

Grüne

PDS

REP

Verschiedene

Summe

Wahlberechtigte

101

121

4

8

0

4

 

245

521

19.06.1999 SZ Bericht „Bis zu 2000 Mark für 250 Jahre altes Holz.“

26.06.1999 Verkehrsunfall in Westerlinde. Schwerer Sturz eines Fahrradfahrers.

06.07.1999 Die Forstgenossenschaft Berel fuhr nach Bad Grund.

07.08.1999 SZ Bericht „Gästezimmer, Blumenfeld: Vom (Über)leben auf dem Lande. Rebecca Friedrichs stellen ihren Nebenbetrieb „Bauernblumen zum Selberflücken“ zwischen Berel und Burgdorf vor. Gute Weizenernte 100 kg kosteten 20 DM.

11.08.1999 Erste Sonnenfinsternis seit 1706

September 1999 Rundflug mit dem Motorsegler. Luftbilder von Berel und Umgebung.

 

04.09.1999 18 Uhr. Sommerfest der Junggesellen DGH Berel

07.09.1999 Jedes Mitglied im Kegelclub Ruhige Kugel und des Rollendes Glücks hat 170 DM im Lotto gewonnen. 2 *5, 8*4 und 4*3 = 5742,20 DM

09.09.1999 Karl Heinz Pommerehne war gestorben.

02.09.1999 SZ Bericht „Hastra, Landesgas, EVM, FSG, ÜZH wurden AVACON.

16.08.1999 Familie Möller hörte im „Gala Hof“ in Salder auf. Quelle Wochenblatt

24.08.1999 SZ Bericht „Alte Fahne der Frauenhilfe Berel beim Aufräumen auf dem Dachboden gefunden“. Bianka Themer übergab die Fahne an Marlit Tichelmann.

03.10.1999 Goldene Hochzeit Bodo Barthauer, Hochzeit Markus und Nicole Jahnke.

09.10.1999 schlechtes Wetter. Berlinfahrt mit der KK Berel zum Friedrichsstadtpalast.

06.11.1999 Zur Jahreshauptversammlung verzichtete Manfred Bartels nach vorheriger Ankündigung ausdrücklich auf eine erneute Wiederwahl und verabschiedete sich nach 34jähriger Mitarbeit, davon 12 Jahre als zweiter und  22 Jahre als 1. Vorsitzender aus dem Vorstand. Da keiner der Vorgeschlagenen sich zur Wahl stellen wollte, trat schließlich Hans-Jürgen Geldmacher die Nachfolge an, allerdings auf eigenen Wunsch zunächst für ein Jahr. Die weiteren Ämter übernahmen Heiner Schaper 2. Vorsitzender, Klaus Prönnecke   Kassierer, Wiebke Böttger Schriftführer sowie Peter Tiesler stellvertretender Kassierer und Karlheinz Böttger stellvertretender Schriftführer. Quelle: Bläserchorchronik 2008

13.11.1999 SZ Bericht „Gewässeruntersuchungen zeigen deutliche Verbesserungen“, zum Teil um mehrere Klassen.

28.11.1999 3. Bereler Weihnachtsmarkt.

31.12.1999 Luise Tiesler wurde würdig als KK Wirtin verabschiedet.

 

21.01.2000 SZ Bericht „Ungeklärt: Zukunft des Jugendraumes“ 80.000 DM wurden in Drainage und neue Dachrinnen investiert, nun soll das Gebäude trocken sein.

Diese Räume dienten in der ehemaligen Schule als Duschanlage für die Bevölkerung. Günter Schäfer heizte hier jahrelang für die Dorfgemeinschaftsdusche ein. Danach standen die Räume lange Zeit leer, der Raum wurde zum Jugendraum wurde umgebaut. Als kein Verantwortlicher mehr bereit war, für Ordnung zu sorgen bekam die FFW Berel den Raum um hier ihre Schulungen durchzuführen. Als das FF Gerätehaus am 05.12.1998 übergeben wurde, wurde der Raum wieder frei. Zunächst sorgten die Jugendlichen auch für Ordnung, als das dann nicht mehr so klappte, sperrte die Verwaltung die Räume ab. Es wurde ein Jugendlicher oder Erwachsener gesucht, der verantwortlich ist. Die Gemeindearbeiter rissen einen kleinen Anbau (ehemaligen Jungentoiletten) ab.
Das Dach wurde später erneuert. 18.600 DM. Die Gatze wurde ausgekoffert und geteert. Die Waldstraße sollte anteilig mit der Feldmarkgenossenschaft geteert werden, die Feldmarkgenossenschaft lehnte aber ab.

22.01.2000 JHV KK Berel

Mitgliederstand 31.12.1999:164, davon 110 Männer, 34 Frauen, 20 Jugendliche.

05.02.2000 JHV FFW Berel.

25.02.2000 JHV Jagd- und Feldmarkgenossenschaft Berel.

26.02.2000 8 – 14 Uhr. Weidenpflege an der Sange

01.03.2000 30 Jahre Kindergarten Berel    Siehe Kindergartenchronik

11.03.2000 JHV Damengymnastikgruppe Berel         

21.03.2001 Frühlingsbasar Kindergarten Berel

02.04.2000 Kirchenvorstandswahl. Manfred Bartels 115, Dietrich Uthe 112, Siegfried Royer 111, Susanne Löhr 107, Marlies Burgdorf 106, Kassiererin Rosemarie Schulze 102, Peter Vornkahl 101, Katharina Diestel gewählt. Nachrückkandidaten: Anja Deda, Dieter Bock.

20.04.2000 JHV Bürgerverein Berel. 127 Mitglieder. Hans Dieter Diestel kandidierte nicht mehr. Er hatte das Amt bis zum 20.04.2000 inne. In seine Amtszeit fiel das Straßenbegleitgrün und der Start des Weihnachtsmarktes in Berel Als 1. Vorsitzender wurde Eike Bock zum Vorsitzenden gewählt. Innerhalb des Jahres traten 14 Mitglieder ein. Zuschüsse für: Kindergarten Berel 500 DM, Seniorengymnastikgruppe 500, Plattdeutscher Kreis Burgdorf 200 DM Vorsitzender Georg Selnow Lesse.

22.04.2000 SZ Bericht „Kita in Hohenassel ist beschlossene Sache“. 574.000 DM. 150.000 DM vom LK WF, 250.000 waren zunächst für Berel zurück gestellt und wurden nun auf 324.000 DM aufgestockt. Das Grundstück war 2.800 m2 groß und es sollte ein 3 – 4 zügiger Kindergarten mit dann 75 bis 100 Plätzen werden. Der Kindergarten Westerlinde wurde vorläufig von 34 auf 39 Plätze erhöht.

26.04.2000 1 Euro kostet 0,92 US Dollar.     

29.04.2000 Aktion des Bürgerverein Berel e.V. „Berel räumt auf“.

30.04.2000 Konfirmation in Berel.

01.05.2000 Bläserchor stellte die Marschmusik aus gesundheitlichen Gründen ein. Es wurden Ständchen und Konzerte gegeben. Das hohe Durchschnittsalter, der Engpass bei den 1. Flügelhörnern und der nicht ausreichend vorhandene Nachwuchs führten dazu, dass mit Beginn des Jahres 2000 keine Marschmusik mehr gemacht werden konnte. Die Aktivitäten beschränkten sich nur noch auf Ständchen und Konzerte. Damit ging eine schöne und lange Tradition zu Ende. Der Bläserchor verlegte zum 1 Mai nun seine Aktivität zum Feuerwehr-Gerätehaus. Die Feuerwehr organisierte das Angebot für Bier- Bratwurst und Kotelett-Verkauf.

05.05.2000 Im Rahmen des Junggesellen-Schützenfestes feierten die Fidelen Schwestern ihr 40 jähriges Jubiläum. Schützenfest 3 Tage von 24 – 28 Grad. Kein Regen nur Sonne. Junggesellenfest Alexander Brosinski Oberst Klaus Vasterling, 1 Adjutant 2 Jens Brosinski, 2. Adjutant. Klaus Vasterling.

06.05.2000 Schützenfest morgens 10 mittags 26 Grad.

07.05.2000 Schützenfest 12 – 17 Grad Die Fidelen Schwestern feierten ihr 40 jähriges Jubiläum. Die Vorsitzende Elfriede Wolter ehrte die Gründungsmitglieder Irmgard Bock, Brunhilde Geldmacher, Käte Gnad, Thea Niehoff, Margarete Schremmer. Am 07.06.2000 17 Uhr hatten die Damen mit dem Landrat B. Drake einen Termin in Nettlingen zum Kegeln.

Vorstand: Vorsitzende Hilde Schaper bis 11.11.1961Ruth Diestel bis 25.10.1975 Elfriede Wolter bis heute (2003) Schriftführerinnen Käte Graf bis 1975, Wilmi Kroll bis heute, Kassiererin Thea Niehoff bis 1979 und Elfriede Steiniger.

Dagmar Cleve wurde neue Königin der Landwehr 30/10. Es werden jetzt Scheiben für die Siegerinnen hergestellt und lösen die Damenkette ab. Siegfried Diestel König der Landwehr, Lucas Gehrmann Jungschützenkönig 30 Ring und der Erringer der Jugend- Ries Scheibe 20 Teiler. Klaus Vasterling wurde Junggesellenkönig. Daniela Schubert errang den neuen Bürgerpokal. Karin Schneider die Riesscheibe 29 Teiler und Burghard Fuchs die Freischeibe der Junggesellen.

10.05.2000 Der Bürgerverein Berel e.V. hatte auf Antrag von Karlheinz Böttger auf der JHV: „Zur Förderung der plattdeutschen Sprache“ 200 DM in Burgdorf an den Verein übergeben.

19.05.2000 SZ Bericht „ Nur die Kugeln des Kirchturms überragen den Kastanienbaum“. Auf dem Foto schafften es Ernst und Edda Siegmund und Markus Jordan nicht den 4,45 m großen Umfang der Kastanie zu umfassen.

20.05.2000 Wandern Damengymnastikgruppe Berel.

27.05.2000 Hilde Schaper wurde 80 Jahre.    

10.06.2000 Goldene Hochzeit Heinrich und Lieselotte Löhr.

17.+18.06.2000 „Spiel und Spaß“ im Kindergarten Berel. 30 jährige Jubiläum.

28.06.2000 Goldene Hochzeit Schubert                      01.07.2000 Sommerfest KK Berel

01.08.2000 SZ Bericht „Es fehlen 25 Kindergartenplätze“ Eltern befürworten die Container Lösung. Pro Platz werden bisher 265 DM / Monat bezuschusst. Insgesamt 270.000 DM im Jahr.

06.08.2000 Der Bürgerverein fuhr zur EXPO 12.08.2000 80 Jahre Anna Haars

26.08.2000 Grillfete mit Jung und Alt Damengymnastikgruppe Berel

08.09.2000 SZ Bericht „ Zufrieden mit den neuen Räumen“. Niederlassungsleiter Hartmut Schulze und Bankdirektorin Elke Liepe auf dem Foto.

21.09.2000 Herbstbasar Kindergarten Berel.  05.10.2000 80 Jahre Heinz Raffel

08.09.2000 SZ Bericht „ Nord LB eröffnete neue Räume“ Auf dem Foto Hartmut Schulze.

04.10.2000 Der Schornstein der Zuckerfabrik Burgdorf in Schutt und Asche. Bericht aus Kontakte

07.10.2000 Quartalsversammlung KK Berel               15.10.2000 Herbstscheibe KK Berel

03.11.2000 Laternenumzug des Kindergarten Berel

04.11.2000 Goldene Hochzeit Walter und Margarete Schremmer.

04.11.2000 JHV Bläserchor Berel

09.11.2000 SZ Bericht „ JHV Bläserchor Berel Hans-Jürgen Geldmacher wurde im Amt bestätigt“. Manfred Bartels hatte im Nov. 1999 nach 22 Jahren als Vorsitzender nicht mehr kandidiert. 36 Jahre war er im Vorstand tätig. 12 Jahre als Stellvertreter.

11.11.2000 40 Jahre Kegelclub Ruhige Kugel.

13.11.2000 SZ Bericht „ Landjugend erstellte Schilder für einen Lehrpfad im Feld und Wald.

19.11.2000 Volkstrauertag KK Berel

21.11.2000 SZ Bericht“ Ganz schön lang“ Matthias Brockmann sollte nach einem Verwaltungsvorschlag mehr Standgebühren bezahlen. Auf dem Foto Matthias Brockmann.

27.11.2000 Senioren und Veteranenschießen KK Berel

10.12.2000 Weihnachtsfeier Gemeinde           16.12.2000 Weihnachtsfeier Damengym. Berel

17.12.2000 Weihnachtspreisschießen KK Berel

24.12.2000 14.30 Uhr Schneefall beim Gang zur Kirche.       

25.12.2000 10 cm Schnee                              26.12.2000 15 cm Schnee                             

27.12.2000 Tauwetter Weihnachtspreisschießen Bläserchor Berel

31.12.2000 Silvester 2000 Bürgerverein im DGH Berel 19 – 02.30 Uhr

2000 Brandeinsatz bei der ehemaligen Zuckerrübenfabrik Burgdorf.

2000 Motorbrand eines PKW bei der alten Steinkuhle. Verbotene Müllentsorgung auf dem ehemaligen Gelände der Steinkuhle. 

 

20.01.2001 JHV KK Berel im DGH KK Vorstandswahl: 2. vors. Norbert Löhr, Schriftführer Daniela Schubert, Kassenwart und Stellvertreter Jürgen und Heinz Dobbratz, Schießwarte Dagmar Cleve und Karin Schneider, Jugendwart Siegfried Diestel, Veranstaltungsbeauftragte Volker Ling und Günter Schäfer, Frauenreferentin Bärbel Bock, Pressereferent Volker Ling, Fahnenträger Helmut Ilchmann, Willi Rödiger, Claus Adolph und Hugo Frühling, Skatvater Volker Ling und Reinhold Jahnke. Siegfried Diestel war der Schützenfestoberst 2001.

Mitgliederstand 31.12.2000:163, davon 109 Männer, 34 Frauen, 20 Jugendliche.

Januar 2001 SZ Bericht „Fotoausstellung von Michael Langer in der Volkshochschule in Lebenstedt“. (Er wohnte in Scheidt´s Haus)

03.02.2001 Neuschnee.

08.02.2001 SZ Bericht “Die Landesregierung führt wieder Kopfnoten ein.“

16.02.2001 SZ Bericht “Schlaglöcher auf der Verbindungsstraße Berel nach Nordassel wird in drei Losen ausgebessert“.

16.02.2001 SZ Bericht „ Neue Wasserleitungen in der Breiten Straße und der Waldstraße“.

03.03.2001 Es schneite den ganzen Tag. 12 cm Schnee. Ab 22 Uhr  Eisregen.

10.02.2001 Amanda Bock 80 Jahre.                 17.02.2001 Ruhige Kugel Braunkohlwanderung.

24.02.2001 Kopfweidenschnitt Bürgerverein Berel. 10.03.2001 JHV Damengym. Berel

20.03.2001 Frühlingsbasar Kindergarten Berel

28.03.2001 SZ Bericht „Appell an Hunde- und Pferdehalter: Kot beseitigen“

29.03.2001 SZ Bericht „Kindergarten Hohenassel erweitern“. 251.800 DM wurden aus der Rücklage entnommen. 1.328.700 DM brachte die Einkommensteuer. Alle Steuern zusammen ergaben 1.903.592 DM. Daran erhöhte der Landkreis Wolfenbüttel seinen Anteil von 51,5 auf 53 % auf 1.009.000 DM.

31.03.2001 3. Müllsammelaktion Bürgerverein Berel

02/2001 Bericht des Bürgermeisters aus Kontakte Nach Behebung von diversen Schäden am DGH und dem ehem. Schulhof wurden die Kellerräume gegen Feuchtigkeit abgedichtet und saniert. Der Schuppen des DGH wurde mit einem neuen Dach versehen und mit weiteren Erhaltungsarbeiten dauerhaft saniert.

01.04.2001 Andreas Gorny wurde Jugendpfleger in der Samtgemeinde Baddeckenstedt.

07.04.2001 Quartalsversammlung KK Berel DGH     

12.04.2001 JHV Bürgerverein Berel 33 Eintritte

20.04.2001 Beddingen feiert 1200 Jahre. Die Schenkung erfolgte in der Amtszeit des Fulda Bischofs Baugulf von 780 bis 802 und durch den Kodex Eberhardi im 12 Jahrhundert erwähnt.

28.04.2001 Tag der offenen Windräder Heiner Bünger. 14 Uhr - 18 Uhr

01.05.2001 Maikonzert Bläserchor Berel

11.05.2001 Schützenfest der KK Berel Schützenoberst Siegfried Diestel 1. Adjutant Norbert Löhr. 2. Adjutant Anja Böttger Kassiererin Hanni Schaper     

12.05.2001 Schützenfest der Kyffhäuser Oberst Siegfried Diestel, 1. Adjutant Norbert Löhr, 2. Adjutant Anja Böttger, Kassiererin Hanni Schaper. Junggesellenscheibe: Dennis Brosinski 30 Ring, Freischeibe der Landwehr Dagmar Cleve 30/10/10, Königsscheibe der KK Berel Hans Thrun 30/1010, Jungschützenscheibe Dirk Diestel 30, Königin der Landwehr Wiebke Böttger 30/10/10, Bürgerpokal Dagmar Cleve 60 Ring, Riesscheibe Reinhold Jahnke 15 T, Riesjugendscheibe Steffen Gehrmann 51 T.           13.05.2001 Schützenfest

18.05.2001 Fotobericht SZ: „Keglerinnen beim Landrat zu Gast“ Der Landrat Burkhard Drake hatte die „Fidelen Schwestern“ statt des „Flachgeschenks“ nach WF eingeladen.

19.05.2001 Frühlingsfest Kindergarten Berel

20.05.2001 Wandertag Damengymnastik Berel

25.05.2001 SZ Bericht „ Haltestelle schnell sichern“ Auf dem Foto MBS Ratsherr Hans-Joachim Heidrich. (Er wohnte vorher in Berel)

01.06.2001 Berel ist unter www.Berel-am-Ries.de im Internet vertreten.

16.06.2001 Johanna Jahnke 90 Jahre alt.

17.06.2001 Söhlde feiert 850 Jahre.                07.07.2001 Sommerfest KK Berel

2001 Die Dorfeingangstafeln werden vorgestellt.

 

11.08.2001 Sommerfest Bürgerverein Berel. Die Ortseingangstafeln wurden von Gerwin Biallas und Eike Bock enthüllt. Der Metallgießermeister Richard Feuer jun. konnte nicht anwesend sein. Mitgeholfen hatten: Hans-Heino Puhst, Marlene Klose und Elisabeth Ling.

Titelzeile aus Kontakte: “Der Bürgerverein kann feiern“. Beim Bereler Sommerfest stimmte alles. Essen, trinken, Unterhaltung und Enthüllung der Tafeln sorgte für ein rundes Angebot.

25.08.2001 Grillen Damengymnastikgruppe Berel

29.08.2001 SZ Bericht „Kommerzielle Nutzung des DGH Berel verboten“ Neue Gebührenordnung 50 DM für einen halben Tag. 150 DM für einen ganzen Tag. Das Schützenhaus Berel, inzwischen Schießsportzentrum, wurde vom 01.08.2001 bis zum 31.07. 2031 an die KK Berel e.V. verpachtet. Danach kann es für einen Euro zurückgekauft werden.

August 2001 SZ Bericht „Lage erheblich verbessert“. 37.900 für den Kita Bus. Die Rücklage der Gemeinde beträgt 1.021.700 DM.

31.08.2001 SZ Bericht: "Ministerpräsident Sigmar Gabriel in Burgdorf".

09.09.2001 Kommunalwahl

Kreistag CDU Herbert Burgdorf und SPD Katrin Brandes aus der Gemeinde Burgdorf.

Samtgemeinde Baddeckenstedt: CDU: Herbert Burgdorf, Ernst August Bode, Gerd Nölcke, SPD Hans Frejek, Herbert Huber, Katrin Brandes, Karl Heinz Herrmann

Gemeinde Burgdorf: Gesamtliste CDU 181, Ernst August Bode 314, Müller 108, Pinkepank 114, Schulze 60, Gerd Nölcke 168, Dibowski-Frank 47,  Henning Burgdorf 132, Hirtz 20, Wiezer, 61, Torsten Kakstein 143, Norbert Löhr 118, Zusammen 1467 (1996 1492) Gesamtliste SPD 333, Heinz Heusmann 666, Hans Frejek 210, Karl-Heinz Herrmann 77, Wietbrock 166, Detlef Biehl 173, Erika Schulle 140, Hartmann 69, Lüders 37, Thomas Wahl-Quoß 142, Uwe Starke 126, Brandes 64, Fuchs 83. Zusammen 2286 (1996 2577).

11.09.2001 Das World Trade Center in New York wurde von Terroristen mit Passagierflugzeugen zerstört.

12.09.2001 Für Salzgitter Lesse wurde ein Wappen vorgestellt.

27.09.2001 SZ Bericht zur SPD Burgdorf. Auf dem Foto Kassenwart Volker Ling, Schriftführer Thomas Wahl-Quoß ehren Fritz Brosinski für 25 Jahre Mitgliedschaft.

27.09.2001 SZ Bericht „680 Unterschriften gegen den Leinenzwang.“

03.10.2001 Die Bäckerei Jendraß kommt jetzt jeden Sonntag und an allen Feiertagen auch nach Berel. 9.35 – 10 Uhr am Feuerwehrgerätehaus.

08.10.2001 5 Uhr Abfahrt nach Budapest mit der KK Berel bis zum 13.10.2001 22.10 Uhr.

21.10.2001 2 Ortstafeln montiert. Herbstscheibe KK Berel

24.10.2001 Volkschor Söhlde lädt zum Singabend im DGH Berel ein.

27.10.2001 Skat und Knobelabend FFW Berel im DGH

03.11.2001 JHV Bläserchor                           09.11.2001 Laternenumzug Kindergarten Berel.

14.11.2001 SZ Bericht „Gar von Auflösung die Rede“ Der Bläserchor hatte Personalprobleme.

Foto Hans-Jürgen Geldmacher ehrte Walter Behrens und Klaus Brosinski.

17.11.2001 SZ Bericht: „Vorsorglich das 35 jährige Jubiläum der Frauenhilfe nach Wieder-gründung gefeiert“. Auf dem Foto Hildegard Schaper wurde von Marlit Tichelmann mit einem Präsent geehrt.

25.11.2001 Ortseingangstafeln nach Burgdorf und Lesse mit Hilfe von Richard Feuer montiert. 25.11.2001 Jahresabschluss Damengymnastikgruppe Berel

02.12.2001 4. Weihnachtsmarkt Bürgerverein. Ca. 300 Personen waren da.

09.12.2001 Weihnachtspreisschießen KK Berel.

11.12.2001 JHV Forstinteressentschaft Berel Ries.

13.12.2001 Weihnachtsfeier Bläserchor Berel

15.12.2001 SZ Bericht „Schließung einer Siedlungslücke?“ Archäologisch interessante Funde. Auf dem Grundstück von Heiner Bünger suchte Dr. Ulrich Dirks und Peter Eckebrecht nach alten Siedlungsspuren. Siehe Chronik 1 zu Bodenfunden

16.12.2001 Weihnachtsfeier der Gemeinde im Ortsteil Berel

22.12.2001 Es begann mit schneien 10 cm.                 23.12.2001 Strahlend blauer Himmel

24.12.2001 Schneesturm Pastor und Orgelspieler kamen zu spät. (Das Auto war im Graben)

SZ Bericht vom 27.12.01 „Selbst der Abschleppdienst blieb stecken.“

27.12.2001 Pokalschießen Bläserchor. Bericht aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung: „Ist Berel seit 2000 Jahren besiedelt?“

28.12.2001 Knobelnachmittag KK Berel

31.12.2001 Silvester im Bürgerverein Berel 70 Personen. 10.769 Webseitenzugriffe.

2001 Verkehrsunfall Kreuzung Vornkahl. Der korrekt fahrende Kindergartenbus wurde von einem anderen Fahrzeug erfasst. Es gab mehrere Verletzte. Missachtung der Vorfahrt.

2001 Verkehrsunfall auf der Landstraße Berel nach Lesse. Ein Verletzter musste mit Schere und Spreitzer aus seinem Fahrzeug geborgen werden.

2001 Verkehrsunfall Berel nach Burgdorf Hermann Sievers starb daraufhin.

SZ/2001 Bericht über die Gewerkschaft der Polizei, mit dabei Thomas Wahl-Quoß

Dez. 2001 SZ Bericht „Pfarrer Lothar Mischke hört in SZ Gitter auf und arbeitet aber weiterhin in BS als Pastoralpsychologe.

 

19.5            2002 Einführung des Euro

01.01.2002 Der Euro wurde eingeführt.1 Euro = 1,95393 DM. Alle öffentlichen Werte wurden so umgestellt. Bei den Produkten hatte man den Eindruck, dass „Einige Anbieter“ sich nicht daran hielten. Manchmal wurde das alte Produkt eingestellt und leicht verändert wesentlich teuerer auf den Markt gebracht.

06.01.2002 Blitzeis.    

09.01.2002 SZ Fotobericht: Sebastian Brunke äußerte sich zum Kaufverhalten

11.01.2002 – 11 Grad SZ Bericht“ Ehrenamtliche Jugendleiter gesucht“

16.01.2002 SZ Bericht „ Wie Sissy über das Parkett fegen“ Tanzlehrer Jürgen Neumann gibt „Benimm Ratschläge“

19.01.2002 JHV KK Berel

Mitgliederstand 31.12.2001:167, davon 109 Männer, 38 Frauen, 20 Jugendliche.

                                  

16.02.2002 JHV Damengymnastikgruppe Berel

14.03.2002 Der letzte Übungsabend fand mit nur noch sechs Bläsern statt. Alle musikalischen Aktivitäten waren damit eingestellt und der Bläserchor trat in den „Ruhestand“. Quelle Bläserchorchronik 2008 von Manfred Bartels

15.03.2002 Die Entmüllungsaktion erbrachte ca. 20 Säcke an Flaschen, Dosen, Plastikmüll u.a. Die Samtgemeinde hat die Restmüllmenge kostenfrei angenommen.

22.03.2002 JHV Bürgerverein Berel e.V. 10 Eintritte. Gewählt wurden: 1. Vorsitzende. Eike Bock 2. Vorsitzende. Elisabeth Ling und Wolfdietrich Adler. Schatzmeister. Alfred Wietbrock, Kassierer. Bernd Hoffmeister, Schriftführer/In. Vera Reinhold, Stellv. Schriftführer Thomas Weber, Kulturausschussvorsitzende Doris Hartrampf trat zurück und Andrea Prönnecke wurde gewählt. Kulturausschussmitglieder Marlies Burgdorf, Marlene Klose trat zurück gewählt Nadine Steinmetz, Siegfried Royer, Bernd Deda, Wolfgang Wilke, Heiner Bünger und zusätzlich wurde Rita Fuchs gewählt. Karneval am 01.03.2003 20.00 Uhr wird abgelehnt. Zwei Waldbegehungen im Winter und im Frühling 2003.

Feb. 2002 SZ Bericht „ Auch der Euro war schuld“ Hildegard Schaper 82 Jahre hatte ihr Amt als Kassiererin (1988 -2002) der Frauenhilfe, zu dessen Wieder- Gründungsmitgliedern sie vor 36 Jahren (1966) zählte, aufgegeben.

30.03.2002 Osterfeuer                                    06.04.2002 Quartalsversammlung KK Berel

16.04.2002 Frühlingsbasar Kindergarten

21.04.2002 Museum in Kalkriese der Ort der Varus-Schlacht wurde eröffnet.

27.04.2002 Konfirmation in Berel Tobias Arm-Morgenroth, Florian Barthelmes, Daniel Lichtenstein, Britta Wagner.
10.05.2002 schwül, warm. Schützenfest der Junggesellschaft. Schützenoberst Claus Vasterling 1. Adjutant Jens Brosinski, 2. Adjutant Detlef Kleinwächter. Die Junggesellen feierten 355 J./55J. nach Wiedergründung.
11.05.2002 Schützenfest vormittags 13 mm Regen Junggesellenkönig Jens Brosinski 24, Freischeibe der Junggesellen Karin Schneider 30/10/10/10/10, König der Landwehr  Hans Thrun 30/10, Bürgerpokal Reinhold Jahnke 65 Ring, Jugendscheibe Dirk Diestel, Königin der Landwehr Daniela Schubert 30/10/10. Riesscheibe Karin Schneider 20 T, Jugendriesscheibe Lucas Gehrmann 67 Teiler.                              12.05.2002 Schützenfest
26.05.2002 Wandern der Damengymnastikgruppe Berel.
26.05.2002 20.229 Zugriffe auf die Webseite von Berel-am-Ries.
01.06.2002 Sommerfest Kindergarten Berel
07.06.2002 Vorbereitungssitzung 1200 Jahre Berel.

21.06.2002 SZ Bericht „Kein Geld für Vereine“ 50 Euro werden übergeben wenn ein Kulturfördernder Verein die Gemeinde zur JHV einlädt. Ehrungen sollen nun ab 80, 85, 90 und danach jedes Jahr erfolgen. Das Präsent wurde mit 40 € festgelegt. Zu Weihnachten werden keine Seniorentüten überreicht. Die Schultüten der Gemeinde wurden ebenfalls eingestellt.

06.07.2002 Sommerfest und Schießen auf die Max Gnad Gedächtnisscheibe.

17.07.2002 Das Tiefdruckgebiet „Claudia“ brachte 90 Liter Niederschlag. Der Dauerregen in 1,5 Tagen brachte 145,8 Liter. Es ist der stärkste Regen seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Überschwemmungen in BS, ... SZ Bericht vom 26.07.2002

29.07.2002 Herbert Burgdorf * 17.02.1938 ist gestorben. In den verschiedenen Nachrufen wurde aufgeführt: Er war ab 1964 – 1988 Mitglied im Bereler/Burgdorfer Gemeinderat. Ab 1968 Mitglied der Samtgemeinde Burgdorf- Assel, danach SG Baddeckenstedt. Ab 1981 im Kreistag in Wolfenbüttel. Mit ihm starb ein Politiker der zeitlebens aktiv ausgleichend tätig war. Im ganzen Monat Juli regnete es 210 Liter.

Abriss bis auf die Außenmauern. Anfang August 2003

Juli 2002 SZ Bericht „ Der Kinderchor Lesse, Reppner und Berel gab sein Debüt in der Lesser Kirche. 25 Kinder darunter Torben Eckmann als Jüngster. Leiter Andreas von Einem.

01.08.2002 Gewitter 21 Liter                                     05.08.2002 Gewitter 6 Liter

10.08.2002 Grillen Damengymnastikgruppe Berel Gewitter 26 Liter

17.08.2002 Sommerfest Bürgerverein Berel. Flutkatastrophe an der Elbe. Abends Gewitter, teilweise mit Hagelkörnern bis zu 30 mm. Die Temperatur fiel von 28 auf 14 Grad.

Bis zum 1. Gewitter kurz vor 17 Uhr war das Fest gelungen. Das Kaffeetrinken, die Kinderspiele, das Fahren mit der Ponykutsche war so gut wie abgeschlossen. Die nachfolgenden Gewitter trübten zwar die Stimmung, aber der Kern um die Theke und Weinstand blieb fest erhalten. Die Veranstaltung erbrachte trotz aller Gewitter einen kleinen Gewinn.

21.08.2002 max. 31,7 Grad Gewitter + 24.08.2002 + 26.08.2002 Gewitter

 

19.6        2002 Bereler sammeln für die Flutopfer

15.09.2002 Margarete Schremmer, Andrea Prönnecke und die Biker hatten im Dorf 1260 DM gesammelt, diese genehmigte Sammlung wurde in Raguhn Ortsteil Kleckerwitz an drei benachbarte Familien übergeben. Eike Bock wählte den Ort aus, Waldemar die Straße und Margarete mit Andrea die jeweiligen Häuser.

 

 

2002 Bundestagswahl in Berel 437 / 509 Wähler 2. Stimme

SPD

CDU

Grüne

FDP

PDS/ Linke

REP/ NPD

Sonst.

Wähler

Wahlber.

227 - 219

122 - 117

10-14

14-18

2 - 2

0 - 6