Schützenfest 10. + 11.05.1930  

Ausrichter waren die Junggesellen.
1930 alte Kempe Landwehrscheibe (Bruder von Hermann Kempe)
1930 Arnold Bührig Freischeibe  
1930 siehe Scheibenfoto Richard Becker sen. * 1893

Original Richard Geldmacher sen. 
Namen von links: Hinten auf dem Wagen: Gustav Hoffmeister, Willi Vasterling
sitzend auf dem Wagen: Heinrich Wolters, Herbert Burgdorf sen., Walter ...? war bei Sonnemann.
stehend von links: Heinrich Peters, Werner Meier, Otto Kasten von Klein Himstedt Schmiedelehrling, Otto Haars (vorn), Fritz Pauleweit Adjutant aus Nordassel,  Richard Geldmacher am Wagen angelehnt, Heinrich Ulrich aus Nettlingen war Schusterlehrling bei Hartmann und der Pferdekarussellbesitzer Pape.

Die Jüngeren bremsten, auf Kommando, das Pferdekarussell durch Aufspringen auf die Bretter ab.

Original bei Günter Kempe: von links nach rechts. 1. Reihe sitzend 2. Wilhelm Bock später Lengede mit 1. Tochter, 3. ..., 4. ..., 5. ... 6...., 7...., 8. ...

2 Reihe stehend: 1. Lieselotte Kiene, 2....., 3. Wilhelm Prönnecke, 4. .... 5. ...., 6. Meta Willecke verh. Peters, 7. ...., 8..... 9. Sattler .....Geldmacher, 10. .... 11....., 12. ..... 13...... 14...... 15. Hermann Bock mit Hut, 16. Ewald Bock, 17..., 18....., 19..... 20..... 21. Irma Bührig verh. Sievers. 22. ....

2004 bei Richard Becker fotografiert. siehe Datum 11+12.Mai 1930

 

1930 wurde der Platz im Walde vom Tischler Heinrich Johns nivelliert und mit Schaufel und Karre durch viele freiwillige Jugendliche vergrößert, die Erde wurde im Norden abgetragen und auf der Südseite wieder aufgetragen. Eine geringe Ausdehnung nach Westen war dazu erforderlich und es ließ sich nicht vermeiden, dass einige Bäume gefällt werden mussten. Dieser Platz sollte später als Sportplatz ausgebaut werden. In einer außerordentlichen Generalversammlung der Forstgenossenschaft wurde vom Turnverein beantragt, den Platz zu erweitern. Die Mehrzahl der Forstgenossen stimmte für die Erweiterung, aber dennoch wurde der Antrag abgelehnt, denn die Zahl der Holzanteile waren bei der Abstimmung zu berücksichtigen, sie brachte das negative Ergebnis. Einige Forstgenossen, die viele Holzanteile auf sich vereinigten und alle Auswärtige waren dagegen und vertraten den Standpunkt "üse Junken möt arbeten" und nicht Sport treiben; auch wäre durch die Schneise eine Umbruchgefahr bei Sturm entstanden, so argumentierten sie. Die Anlage war von hohen Bäumen und damals von Unterholz umgeben, lag relativ weit im Walde, war also gegen schlechte Witterung abgeschirmt und wäre besonders für Schulkinder geeignet gewesen. Man hatte auch an eine Art Universalplatz gedacht, also für alle Veranstaltungen brauchbar.

Zu Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 1930 wurde dann feucht - fröhlich gefeiert. 
Quelle: Ewald Bock Waldchronik, Hermann Bock *1903, Heinrich Löhr. Heinrich Peters, Richard Geldmacher sen., Richard Uthe u. Walter Bührich

12.07.1930 Buchungstag ein Sonntag. Der Bläserchor des Turnvereins "Gut Heil Berel" erhält hier im Holze für blasen 25 M.
Am gleichen Tag wird für Blasen in Lesse 23,6 M gebucht.
Am 12.7.1930 bezahlt der Turnverein "Gut Heil" Berel ein Fass Bier bei Peters.

Dieser Platz wurde in den 50 er und 70 er Jahren nach Süden noch erweitert. Die Sektbude und das Küchenzelt fanden darauf Platz.
Eine dicke Eiche wurde,  unter der linken Küchenecke, gefällt. Gleich links stand das Kinderkarussell.

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